Dienstag, 9. Februar 2010

Auch Mainstreammedien berichten schon darüber ...

Zunächst einige Unglaublichkeiten: eine Bekannte zeigte nicht einen, sondern mehreren Bankschalterangestellten irgendwo in der Obersteiermark zwei Münzen, diese wurden nicht als reguläre Silber- bzw. Goldmünzen erkannt! Es handelte sich um den 1oz Silber-Maple Leaf aus Kanada und 1/4oz Sovereign aus Grossbritannien. Wohlgemerkt, in Banken, in österreichischen Banken. Einer dieser Stümper meinte zum kanadischen Maple Leaf, das wäre irgendeine "Medaille", kaum von Wert! Aber sie kennen sich angeblich bestens aus, was sie verkaufen wollen ... wie gesagt angeblich, mündelsichere Papiere, die, wie sie sagen, jede Krise überstehen! Blöd nur, dass dem nicht so ist. Aber gut, es zeigt nur, dass selbst die Banken noch nicht sensibilisiert sind, das Gold- und Silbermünzen die wohl wichtigste Ersatzwährung werden, wenn der €uro baden geht. Und der ist am besten Weg dazu!

Und heute vormittag besuchte mich ein guter Freund. Einer von jenen Hardcore-Krisenvorsorger, der 100te von Kilo in Weizen und Reis, anderen lang haltbaren Lebensmitteln und natürlich entsprechend Edelmetallmünzen eingelagert, in diesem Fall sogar gebunkert hat. Er sagte mir, die Krise wird wahrscheinlich noch Jahre so dahin plätschern, es wird nicht viel passieren und er glaube nicht mehr an das Grosse Finale, wo Währungen kollabieren, Menschen verhungern und die staatliche Ordnung zerfällt. Er ist neuerdings hingegen der Ansicht, es wird alles von "Oben" gelenkt und schlussendlich werden wir eine einzige Weltregierung bekommen. Ohne Währungscrash, ohne Wirtschaftskollaps, ohne Bürgerkrieg. Die "Oberen" werden dies über die Medien lenken, passieren wird nicht mehr viel ...

Ein anderer Freund wiederum, der mich ob meiner Warnungen immer belächelt hatte und mich für einen Spinner und Schwarzmaler hält, fragte mich kürzlich, wie er seine persönlich Krisenvorsorge beginnen sollte ... die Meldungen in den Medien werden plötzlich wesentlich brisanter und er möchte weder sein kleines Vermögen verlieren, noch von einem Tag auf den anderen aufwachen und keine Lebensmittel mehr bekommen ...

Warum ich diese persönlichen Geschichten, die im Grunde niemand etwas angehen, hier erzähle? Weil sie typischer für diese Zeit nicht sein können!

Die Krise dauert schon sehr lange, zu lange für unsere schnellebige Konsumgesellschaft. Jetzt wo einige glauben, die monatelang an den weltweiten Crash geglaubt haben, dass, wenn bisher nichts passiert ist, so wird auch weiterhin nichts passieren. Andere wiederum werden aufgeschreckt, weil plötzlich viele Medien umgeschwenkt sind und von möglichen Staatsbankrotten, Währungskollapsen und Wirtschaftszusammenbrüchen schreiben ... plötzlich. Jene, die das seit Monaten von diversen "subversiven Doom-Seiten" hören, glauben plötzlich nicht mehr daran und jene, die sich bisher aus Ignoranz, Angst oder Gleichgültigkeit nicht interessiert haben, werden plötzlich vor dem Kopf gestossen.

Ja, liebe Freunde, die Realität kehr schön langsam in die Medien ein. Zwar noch "schaumgebremst", aber immerhin. Plötzlich werden viele Fragen gestellt: Kann Griechenland den Dominoeffekt auslösen? Wie gefährlich ist der Rest der PIIGS-Staaten? Was ist, wenn Spanien pleite ist? Zerreist es die Eurozone und/oder die EU? Welche Risiken birgt Osteuropa noch? Wie lange kann Amerika noch Geld drucken, bis der US-Dollar implodiert? Welche Rolle spielt China? Und vor allem, was ist mit Russland?

Tja, das meiste dieser Fragen werden wir wohl in diesem Jahr beantwortet bekommen ... und die Auswirkungen sehr lange spüren!

Denn sei versichert, so einfach zu beantworten sind diese Fragen nicht, spielen doch viele politische, strategische, wirtschaftliche und sogar gesellschaftliche Faktoren eine grosse Rolle, die wir alle, mit Verlaub, kaum kennen können. Wir können nur ahnen, Szenarien durchspielen, aus bekannten, vergangenen Situationen Schlüsse ziehen und Möglichkeiten aufstellen. Denn eines hat diese Krise schon lange verlassen, den Weg der Logik und der Rationalität. Wer, von all jenen, die die unterschwelligen Informationen diverser "subversiven" oder "konspirativen" Seiten, welche den Zusammenbruch unseres Systems prognostizieren, hat verstanden, warum 2009 nicht das System kollabiert ist. Es hätte grundsätzlich alles "gepasst" ... und doch funktioniert es noch halbwegs - unser Überweisungen werden noch durchgeführt, die Supermärkte haben noch geöffnet, Renten werden noch ausbezahlt, die Kneipen sind abendlich immer noch voll und Urlaube werden ebenfalls noch gebucht. Anscheinend kein Grund zur Sorge, oder?

Was zugenommen hat, doch das können nur gut Informierte erkennen, die Lügen der "Oberen" werden immer schamloser und offensichtlicher. "Man" versucht ziemlich viel der Wahrheit zu verstecken. Das System, das Währungs-, Finanz- und Wirtschaftssystem steht vor dem Abgrund. Es zu halten bedarf gewaltiger Anstrengungen. Daten sind grundsätzlich manipuliert, also falsch, die Lage brisanter, als zugegeben wird ... es wird alles in einer riesigen Welle verschwinden ... dann, wenn kaum jemand mehr daran glaubt. Wir sind am Ende, doch die wenigsten begreifen es! Und doch kommt (plötzlich?) einiges in die Medien. Zwei neuralgische Zeitpunkte wird es heuer geben, einen im Frühjahr (März/April) und einen im Herbst (September/Oktober). Ob allerdings hier schon der Stecker gezogen wird, bleibt offen ...



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Österreich: Nationalbank dezimiert Goldreserven um 150 Tonnen (be24.at)
Rechtsanwälte: Steuer-CD ist tabu (kurier.at)
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Deutsche Milliardenhilfe für Griechenland (mmnews.de)
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Spaniens Neuverschuldung 2009 auf Rekord (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)
Euro-Crash-Ticker Februar 2010 (kopp-verlag.de)
Geithner glaubt an ewiges "AAA" der USA (ftd.de)
Dr. Doom: Wären die USA ein Unternehmen erhielten sie die Bewertung "Junk" (goldseiten.de)
AIG-Gate: Der größte Versicherungsraub der Welt (kopp-verlag.de)
Zusammenbruch des Goldmarktes (goldseiten.de)
240 Staatsbankrotte (survival-scouts.blogspot.com)



Spekulationsblase: Warten auf den großen Knall - Mit einer Politik des billigen Geldes bewahren die Notenbanken Staaten und Unternehmen weltweit vor dem Kollaps. Ein nicht ungefährliches Experiment. Die Frage ist nicht mehr, ob, sondern, wann die nächste Blase platzt. (diepresse.com)

Die statistische Scheinwelt - Die offiziellen US-Statistiken werden immer abstruser: Folgt man ihnen, müssten die Gewinne der Firmen vermutlich doppelt so hoch sein wie derzeit ausgewiesen. Doch machen wir das Spielchen mit und rechnen ebenfalls mal bis zur Nachkommastelle. (ftd.de)

Citigroup baut durch neuen Derivate-Index USA in Superfinanzbombe um! Ausgerechnet die stark angeschlagene Citigroup wird demnächst einen neuen Derivateindex ins Leben rufen, der die Marktteilnehmer gegen die Risiken einer erneut einsetzenden Finanzkrise absichern soll. Im akademischen Spektrum erfolgt prompt der Aufschrei, denn wer soll zahlen, wenn die Citigroup im Ernstfall nicht in der Lage sein wird, die Kontrakte der jeweiligen Handelspartner auszubezahlen? (wirtschaftsfacts.de)

Immer dollar - Die Anleger flüchten aus dem Euro in den Dollar, weil Griechenland überschuldet ist, über seine Verhältnisse lebt, seine Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt hat und seine Statistiken fälscht. Doch könnte man dasselbe nicht auch als exakte Beschreibung der USA anführen? (ftd.de)

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Kapitalmarkt schreibt Euro ab - Die Angst vor Staatspleiten hält die Märkte in Schach. Die Euro-Skepsis ist so groß wie noch nie: Die Investoren wetten auf einen Kursverfall der Gemeinschaftswährung. Das Treffen der G7-Finanzminister bestärkt die Händler in ihrer Meinung. (ftd.de)

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38,184 Millionen mit Food Stamps - Das US-Landwirtschaftsministeriums (United States Department of Agriculture) meldet auch für den Monat November 2009 einen neuen Rekord bei den Beziehern von Lebensmittelmarken. Unfassbare 38,184 Millionen US-Bürgern bezogen im November die moderne Version der Food Stamps, Lebensmittel per Kreditkarte für durchschnittliche 133,75 Dollar pro Person auf Basis des Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP). (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

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"Es ist keine Verschwörung, sondern Politik" - Immer wieder wird der Verdacht geäußert, der Goldpreis würde künstlich in Schach gehalten. Wer aber kann ein Interesse an einem manipulierten Goldpreis haben? Zentralbanken etwa? MMNews führte mit Dimitri Speck, Gründungspartner von Staedel Hanseatic, ein ausführliches Exklusiv-Interview anlässlich der Veröffentlichung seines Buches „Geheime Goldpolitik“. (mmnews.de)

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