Dienstag, 26. Januar 2010

Vortrag: Warum der grosse Crash kommen muss!

In eigener Sache: ich werde am 19. Februar 2010 im Café Hochl einen Vortrag für alle Interessierten über das Thema: "Warum der große Crash kommen muß!" halten. Im Besonderen werden diese Themenbereiche (und natürlich auch darüber hinaus) abgehandelt:

  • Informationen abseits der Medien
  • Der €uro ist am Ende
  • Das Grosse Finale
  • Unruhen & Aufstände
  • Vermögenssicherung
  • Vorsorge & Vorbereitung
  • Kommunale Vernetzung

die Veranstaltung findet am 19. Februar 2010 um 19 Uhr im Café Hochl, 8020 Graz, Triesterstraße 162 (beim Eingang zum Zentralfriedhof) statt. Mein Vortrag wird etwa 150 Minuten dauern - Eintritt 7,50 €uro - Reservierungen unter: 0316.271744







Auf zahlreiches Kommen und reges Interesse freut sich

Johannes (
schnittpunkt2012@gmail.com)

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Kommentare:

bauchstimme hat gesagt…

Lieber Johannes,

aus verschiedenen Perspektiven, habe ich erfahren, dass sich viele Menschen ein nicht monetäres System nicht vor stellen können. Sie halten es für Träumereien, Künstlerideen bzw. Unwirtschaftlich.
Ich denke, dass ein nicht monetäres Leben möglich ist.

Schauen wir uns die Nachbarschaftshilfe oder den Tauschhandel an: Genau da wird häufig nicht in Euros/Geldeinheiten getauscht, verschenkt, Freude bereitet.

Tauschkreise sind für mich ein Mittelweg in denen unterschiedliche Vorgehensweisen geübt werden können. Z.B. kann ich in einem Tauschkreis bewusst Dinge/Dienstleistungen ohne Gegenleistung verschenken, die ich nicht brauche oder mit denen ich jemanden Freude bereiten möchte. Natürlich geht das auch in die andere Richtung.
Üblicher ist es in einer anderen Werteinheit, die fairer ist zu tauschen. Das Aushandeln der eigenen und fremden Wertigkeiten regt zu neuen Überlegungen an.

Ich war in einem Verein in dem als Struktur ein Dorf angedacht war und wir 3 verschiedene Angebote an alle die im Dorf leben machen wollten:
a) Jeder tut was ihm/ihr Spaß macht, verrichtet somit auch Tätigkeiten des Alltags und bekommt dafür genau in Stunden ausbezahlte Euros/aktuelle Währung.
b) Jemand sagt, er sie möchte alles in Tauschwährung bzw. 1/2 in Tauschwährung und 1/2 in aktuelle Wirtschaftswährung des Systems rundherum.
c) Jemand sagt, wenn er/sie etwas benötigt, kauft das Dorf für die Person ein und bezahlt das in der Möglichen Tausch oder Eurowährung. Bekommt keinen regelmäßigen Lohn und möchte mit Geld nichts zu tun haben. Bekommt alles was er/sie zum Leben benötigt und braucht auch innerhalb des Dorfes kein Geld an zu rühren. Denn jedeR leistet seinen Beitrag für die Gesellschaft und somit fließt es in beide Richtungen.

Wir sind in einer monetären Gesellschaft auf gewachsen. Wie viele Menschen können sich ein anderes, reichhaltiges leben erträumen?
Wieso überwiegen Ängste, der Armut, des Verhungerns und weniger Lebensqualität?

Kurator hat gesagt…

Nun schüttet doch das Kind nicht mit dem Bade aus. Das Geld ist nicht an sich schlecht, lediglich zur Zeit in der Geldschöpfung fehlkonstruiert. Ein richtig konstruiertes Geld schafft Wohlstand, ein falsch konstruiertes Geld Armut. So einfach ist das. Dazu müßte man aber erst einmal begreifen wollen, wie das alte Geld funktioniert. Solange darüber nicht nachgedacht werden will, müssen die Leute die Folgen tragen und die Verelendung ertragen. Daß man Zahlungsmittel richtig konstruieren kann, ist hier zu erleben.
http://rheingoldblog.wordpress.com