Montag, 11. Januar 2010

Realität - Fiktion - Manipulation 3/5

Eine der umfassensten Manipulationen findet, natürlich mit Hilfe der Werbung, im Lebens- und Genussmittelbereich statt. Und auch das weite Bereich der Gesundheitsvorsorge, Diäten und Arzneimittel.

Doch bleiben wir bei den Lebensmittel. Aussehen (Design) ist offensichtlich alles. Nicht nur, dass jetzt nach der Freigabe der Verpackungsgrössen viele Konzerne versuchen, uns mit weniger Inhalt und scheinbar gleich grossen oder grösseren Verpackungen zu täuschen, entspricht auch der Inhalt oft nicht dem, was wir uns als Lebensmittel vorstellen. Vor allem im Bereich Fertiggerichte, Süsswaren und Alkoholfreigetränke sind wir einer permanenten Vergiftungsaktion der Produzenten ausgesetzt. Und das für mich Unverständliche, es wird vollkommen ignoriert. Sowohl vom Gesetzgeber, der zwar Grenzwerte festsetzt, allerdings sich diese weitgehend von der Industrie aufzwingen lässt, als auch vom Handel wird nichts relevantes gegen diese schleichende Vergiftung der Bevölkerung, der Konsumenten, getan. Kurz, man toleriert es. Teilweise sind die Grenzwerte und/oder die zugelassenen Inhaltsstoffe zu hoch oder tatsächlich gefährlich. Gesundheitliche Folgeschäden sind vorprogrammiert.

Dabei hat jeder die Möglichkeit, sich an Hand von sogenannten E-Nummern-Tabellen zu informieren, welcher E-Gruppen oder E-Nummern man möglichst vermeiden sollte. Aber die Produktinformationen sind oft bewusst so klein geschrieben, dass man diese nur mit Lupe lesen kann. Die enorm steigenden Allergien sind grossteils auf unsere vergifteten Lebensmittel zurückzuführen.

Doch nicht nur die Zusatzstoffe, wie Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Säuerungs- und Verdickungsmittel sind brandgefährlich, sondern auch Deklarationen wie zuckerfrei, fettreduziert und fast alle sogeannten Light-Produkte. Zuckeraustauschstoffe, allen voran Aspartam, können zu schweren Gesundheitsschäden führen! Und Aspartam ist vor allem in Softdrinks und Kaugummis enthalten. Achte auf den Zusätze: "enthält eine Phenylalaninquelle“ oder „mit Phenylalanin“. Erwähnenswert ist natürlich auch Glutamat, Jod, Fluor und synthetische Farbstoffe, absolut gefährliche Gifte in täglichen Dosen!

Food Design ist heute wichtiger geworden als alles andere in der Nahrungsmittelindustrie. Sowohl vom Aussehen, wie auch von der Verpackung her wird etwas suggeriert, das oftmals schlicht nicht wahr ist. Und wir Konsumenten lassen uns aus Bequemlichkeit, Ignoranz und Unwissenheit offensichtlich gerne in die Irre führen! Die Haushalte, wo heute noch täglich frisch gekocht wird, werden immer seltener. Fertigprodukte, weil es schnell gehen soll, ab in die Mikrowelle und in wenigen Minuten auf den Tisch, sind zu einer fatalen Selbstverständlichkeit geworden.

Dabei ist es nicht schwer, sich diesbezüglich umfassend zu informieren. Wir haben nur diesen einen Körper und wir sollten darauf achten, was wir ihm zuführen! Kein seriöser Ernährungsexperte wird aus gutem Grunde Fertiggerichte empfehlen. Vor allem, weil in vielen Geschmacksverstärker, Farbstoffe und Zucker bzw. Zuckeraustauschstoffe verarbeitet wurden!

Auch bei Obst und Gemüse heisst es: Aussehen ist alles! Es wird heute fast ausschliesslich "schönes" Obst produziert. Abgesehen davon, dass bei nicht biologischen Produkten mit Pestiziden, Fungiziden, Herbiziden und Insektiziden gearbeitet wird und Obst und Gemüse teilweise aus Ländern kommt, wo Mittel verwendet werden dürfen, die bei uns wegen ihrer Gefährlichkeit verboten sind. So wird fast jedes Jahr in Österreich bekannt, dass eines der gesündersten, weil mit hohem Viamin C-Gehalt ausgestattet, Gemüsesorten, nämlich Paprika, oftmals zu hohe Spritzmittelwerte aufweisen. Der Schein trügt, der gesunde, dunkelgrüne, äusserst schmackhafte Paprika in der appetitlichen Supermarktgemüseabteilung ist ... eine Giftbombe! Und statt dessen wir Konsumenten unsern Körper etwas gesundes zuführen, schädigen, vergiften wir diesen ... teilweise unwissentlich.

Sicher ist, dass biologische Produkte unter strengeren Richtlinien produziert und kontrolliert werden. Aber auch hier kann es hin und wieder wie ab und zu auch bekannt wird, zu negativen Messungen kommen. Doch es sollte eher die Ausnahme als die Regel sein.

Was man dagegen tun kann? Versuche vor allem regionale Bio-Produkte zu kaufen, keine Fertiggerichte, sondern nimm dir die Zeit zu kochen. Meide im Besonderen Light-Produkte und sogeannte Frischprodukte, die längere Haltbarkeitsfristen aufweisen. Meide Produkte, die nicht natürlich sind, zB. Käse- und Schinkenimitate und Gerichte wo diese verwendet werden (Pizzen). Lies die Produktinformationen von Nahrungsmittel! Denn bislang steht nur auf Zigarettenpackungen, dass Rauchen gefährlich ist! ... und beginne der Werbung und der Verpackung zu misstrauen!

Und wusstest du, wenn eine Regionalbezeichung auf einem Produkt steht, diese nicht unbedingt stimmen muss? So wurde der Fall eines Fleischproduzenten bekannt, der seine Produkte mit einer "echten" regionalen Herkunftsbezeichnung ausstattete. Bis man draufkam, allerdings war dies legal, dass das Fleisch aus einem gänzlich anderen Land importiert wurde. Doch die anteilsmässig grösste Wertsteigerung durch Veredelung wurde in seiner Fabrik durchgeführt, deshalb durfte er die "echte" Regionalsbezeichung anführen. Und der Konsument wird getäuscht, vollkommen legal mit Hilfe der Gesetzgebung! Denn wenn auf dem Etikett stehen würde, das Fleisch kommt in Wirklichkeit aus England, Polen oder gar Vietnam, und wird in Österreich nur weiterverarbeitet (veredelt), wäre dieses besagte Produkt ein Ladenhüter ...

Die Nahrungsmittelindustrie ist äusserst profitabel und wird von multinationalen Konzernen dominiert. Es ist eine HighTech-Branche geworden unter dem Motto: mehr Schein als Sein. Doch etwas spricht gegen all diese Produkte, der Geschmack. Schon mit bescheidenen Kochkünsten und gezielten Einkauf kann jeder, auch du, diesem Monster, das genauer betrachtet, gegen uns arbeitet, ein Schnippchen schlagen. ... und nicht völlig degenerierte Nahrung zu dir nehmen, die das Wort Lebensmittel schon lange nicht mehr verdient!

In den Bereichen Arzneimittel, Nahrungsergänzung und Diätpräperate ist die Täuschung und Manipulation sogar noch gefährlicher und weiter verbreitet. Und unsere Gesetzgeber sind entweder Lobbyisten oder lassen sich von Lobbies beeinflussen, so dass wir selbst selektieren müssen, um diesen Anschlag auf unsere Gesundheit, auf unseren Körper und auf unseren Geist abzuwehren.

Es wäre fatal, wenn diese Fiktion, dieser grossflächige Betrug an uns, durchgehen würde. Ein positiver Aspekt der Finanzkrise ist das langsam beginnende Besinnen auf regionale Produkte, auf verstärkten Selbstanbau und vermehrten Zulauf der Bauern- und Regionalmärkte. Damit untergraben wir die Dominanz jener Konzerne, die ich gerne als Lebensmittelterroristen bezeichne. Sie gaukeln uns eine Wirklichkeit vor, die einer näheren Betrachtung nicht Stand hält.

Also denk´ daran, wenn du nächstes Mal die Fertigpizza, die Kiste Softdrinks oder die Packung zuckerfreien Kaugummi in den Händen hältst! Monsanto & Co lassen grüssen!

Fortsetzung folgt ...







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



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