Sonntag, 31. Januar 2010

Eine alte, persische Geschichte ...

Die Warnungen werden jetzt eindeutiger und brisanter. Wer heute noch sagt, die Krise ist doch schon vorbei - und das trauen sich wirklich viele Zeitgenossen sagen - der ist entweder hochgradig ignorant oder er weiss nicht, wovon er redet. Nur allgemein dazu, mit Intelligenz oder fehlender Intelligenz hat das ausdrücklich nichts zu tun, obwohl solche Sager als eher dumm zu bezeichnen wären ...

Ignoranz ist weitverbreitet. Durch mangelndes Interesse und weil die Krise vielen schon "zu lange" dauert, sie sind sichtlich "krisenmüde"!

Da fällt mir ein Zitat von Henry Ford ein: “Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh.” ... und darüber nachgedacht, erfüllt es mich mit Sorge, denn kaum jemand, der unser Währungssystem versteht!

Betrachtet man es genauer, so wird einem bewusst, dass dieses irgendwann ein Ende haben muss, weil es im Grunde auf einem gigantischem Schneeballsystem aufgebaut ist, und wir wissen, dass Schneeballsysteme immer irgendwann implodieren müssen.

Da fällt mir wieder etwas ein, eine alte, persische Geschichte: Das Märchen vom Reiskorn und dem Schachbrett

Im alten Persien erzählten sich die Menschen einst dieses Märchen: Es war einmal ein kluger Höfling, der seinem König ein kostbares Schachbrett schenkte. Der König war über den Zeitvertreib sehr dankbar, weil er sich mit seinen Ministern bei Hofe oft ein wenig langweilte. So sprach er zu seinem Höfling: "Sage mir, wie ich dich zum Dank für dieses wunderschöne Geschenk belohnen kann. Ich werde dir jeden Wunsch erfüllen." Nachdenklich rieb der Höfling seine Nase. Nachdem er eine Weile nachgedacht hatte, sagte er: "Nichts weiter will ich, edler Gebieter, als daß Ihr das Schachbrett mit Reis auffüllen möget. Legt ein Reiskorn auf das erste Feld, und dann auf jedes weitere Feld stets die doppelte Anzahl an Körnern. Also zwei Reiskörner auf das zweite Feld, vier Reiskörner auf das dritte, acht auf das vierte und so fort." Der König war erstaunt. "Es ehrt dich, lieber Höfling, daß du einen so bescheidenen Wunsch äußerst", sprach er. "Er möge dir auf der Stelle erfüllt werden." Der Höfling lächelte, eine Spur zu breit vielleicht, und verneigte sich tief vor seinem Herrscher. Sofort traten Diener mit einem Sack Reis herbei und schickten sich an, die Felder auf dem Schachbrett nach den Wünschen des Höflings zu füllen. Bald stellten sie fest, daß ein Sack Reis gar nicht ausreichen würde, und ließen noch mehr Säcke aus dem Getreidespeicher holen. 64 Felder hatte das Schachspiel. Schon das zehnte Feld mußte für den Höfling mit 512 Körnern gefüllt werden. Beim 21. Feld waren es schon über eine Million Körner. Und beim 64. Feld stellten die Diener fest, daß es im ganzen Reich des Königs nicht genug Reiskörner gab, um es aufzufüllen. Mit seinem Wunsch wurde der Höfling zum reichsten Mann im ganzen Land, und der König wünschte, er hätte ihm nie etwas geschuldet.

Ja, am 63. Feld sind wir jetzt, bald ist das 64. Feld fällig. Es ist das Ende des grössten Betruges an der Menschheit, der Geschichte des Geldes. Einer Geschichte eines einzigen, gigantischen Schneeballsystems, einer gigantischen Lawine. Wenige, wirklich nur wenige haben daran verdient und sind unermesslich reich geworden. Alle anderen sind gerade dabei, womöglich alles zu verlieren.

Man sollte wissen, wie das System, in dem man lebt und das man nützt, funktioniert. So wie ein Kind, das die Modell-Lokomotive zerlegt, um zu sehen, was innen ist. Warum sind wir nicht neugierig zu wissen, wie unser System tatsächlich funktioniert? Dann nämlich würde statt: "Die Krise ist doch schon vorbei!" jeder sagen: "Jetzt haben wir den Endpunkt des Geld-, Währungs- und Bankensystems erreicht, denn immerwährendes Wachstum kann es nicht geben, auch nicht unendlich viel Geld ..."

Denk darüber nach, mein lieber Freund!



Das Schachbrett und die Reiskörner
(mathekiste.de)
Reiskorn auf Schachbrett (uni-weimar.de)
Wie entsteht Geld? (silberknappheit.de)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



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1 Kommentar:

Maldek hat gesagt…

Elektronisches Geld ist unendlich.