Montag, 30. November 2009

Am Null-Punkt wird alles anders

Zur Zeit häufen sich im Internet jene Seiten, Blogs und Kommentare, die das breite Thema 2012, Paradigmenwechsel und tiefgreifende Veränderungen als nicht real bezeichnen und überzeugt sind, dass sich nichts, aber auch wirklich nichts in unserer Welt verändern wird. Es wird alles so weiter laufen wie bisher ...

Ich halte solche Behauptungen für kurzsichtig und realitätsfremd - das ist meine subjektive Meinung und ich werde versuchen, diese ausführlich und nachvollziehbar darzustellen.

Es ist im Grunde egal, ob 2012 die prognostizierten Gründe bringen wird, die angeblich die Welt und den Menschen umfassend verändern sollen. Ich habe über dieses Thema schon einige Male geschrieben.

Wir befinden uns jetzt schon in einem Prozess, der durch den Zusammenbruch des Systems eine Veränderung dieser Welt impliziert. Denn, man kann über den Menschen viel sagen, aber er ist auch lernfähig. Zumindest dann, wenn alles in Trümmern liegt! Die Menschheit hat ein gewaltiges Selbstzerstörungsprogramm gestartet und befindet sich zur Zeit am Beginn des finalen Aktes. Was, wann, wie passieren wird, kann kaum vorausgesagt werden, doch die Wahrscheinlichkeit ist verdammt hoch, dass unser Währungs- und Wirtschaftssystem kollabieren wird. Und das relativ rasch. Staaten werden bankrott gehen, Währungen wird es zerreissen, die Wirtschaften fallen zusammen und, wie schon so oft in der Geschichte, könnten Kriege angezettelt werden. Wir wissen ja, wenn die Ratte in die Enge getrieben wird, greift sie an ... ausserdem waren Kriege sehr oft effiziente Konjunkturprogramme, so absurd und seltsam das auch klingen mag.

Viele Staaten, so wie die USA, Frankreich, Deutschland und auch Österreich rechnen durch die jetzt extrem steigende Arbeitslosigkeit und die notwendigen Sparmassnahmen mit Aufständen und Unruhen. Die Menschen sind so lange ruhig, bis der Staat ihnen den Wohlstand, den sie bisher hatten und der grossteils auf Pump erfolgte, nicht mehr garantieren kann. Allerdings, wie Staaten und die Exekutiven damit umgehen werden, kann nur vermutet werden. Vielleicht kommen dadurch Politiker mit extremen Ideologien an die Macht. Totalitäre Regime sind auch in Europa nicht ausgeschlossen!

Wenn nichts mehr geht, wenn die Währungen und Wirtschaften zusammengebrochen sind und wir den Null-Punkt erreicht haben, könnte sich eine Konsolidierungsphase ergeben. Neue Wege werden gesucht, neue Systeme ausgearbeitet. Viele sind sich jetzt schon einig, so wie bisher kann es nicht weitergehen!

Oder wird jene Möglichkeit gewinnen, die am wenigsten gewünscht wird? Nämlich eine Weltregierung mit absoluter Kontrolle, Überwachung und einem von den Eliten eingesetzten Diktator an der Spitze?

Es wird so oder so eine unglaubliche, exorbitante Vermögensvernichtung geben! Und das impliziert normaler Weise ein radikales Umdenken und Besinnen der Menschen. Wir haben die letzten Jahrzehnte in einer selbstgemachten Illusion gelebt und nie gedacht, dass diese einmal enden könnte. Für fast jeden war es möglich, sich ein Haus zu kaufen (oder eine Wohnung), einen gut bezahlten Job zu haben, jedes Jahr rund um den Globus zu urlauben, schöne Autos zu fahren und eigentlich in einem soliden Wohlstand zu leben. Jetzt bricht diese Illusion ein. Was bleibt ist Hunger, Armut und Wut.

Man wird Verantwortliche suchen, oft auch nur kleine Mitläufer beschuldigen. Der Volkszorn wird Banken brennen lassen, Villen von Managern verwüsten und auch Lynchjustiz wird nicht zu unterdrücken sein. Wie werden die Staatsgewalten reagieren? Und vor allem, was wird übrig bleiben?

Nur am Null-Punkt, dort wo nichts mehr geht und jeder auf sich allein gestellt ist, kann Neues entstehen! Erleben wir diesen Paradigmenwechsel auf jeden Fall, auch wenn die vorhergesagten 2012-Thesen nicht kommen werden? Ich denke schon, denn aus der Not heraus kann die Menschheit eine grundlegend andere Welt schaffen, als sie wir aus der Vergangenheit kennen. Plötzlich könnten auch undenkbare und bisher auch unrealistische Vorstellungen und Entwicklungen umgesetzt werden. Denn grundsätzlich hat der Mensch Harmoniebedürfnis, Gerechtigkeitssinn und soziales Bewusstsein. Vielleicht entsteht dadurch ein nichtmonetäres System! Vielleicht weil der Mensch draufkommt, dass es sehr wohl umsetzbar ist, im Gegensatz zum monetären System nicht korrupt und nicht elitenbildend ist. Ich denke, wir werden dies alles bald erleben. Was ich sicher glaube, ist, je mehr zerstört wird, je mehr Vermögen vernichtet wird, je mehr Menschen geschädigt werden, desto höher wird die Bereitschaft sein, grundlegende Veränderungen zu akzeptieren.

Die Frage ist nur, wer oder was sich schlussendlich durchsetzen wird. Eine totalitäre Weltregierung nach amerikanischer Vorstellung, wo einige Eliten die gesamte Welt kontrollieren. Oder die menschliche Lösung, die einen Paradigmenwechsel und damit ein Umdenken der gesamten Weltbevölkerung und eine Entmachtung der Eliten ermöglicht.

Dazu muss gesagt werden, dass die Meinung und Ansichten der breiten Masse, egal vom Intelligenzgrad und Bildung, von einigen wenigen Meinungsmachern ausgeht. Das heisst, wir benötigen am Null-Punkt jene Menschen mit Führungsqualitäten, die uns vorleben und zeigen, wie "Unmögliches" realisiert werden kann. Denn an der geistigen Kraft des Menschen wird es mit Sicherheit nicht scheitern!




Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Umfrage: Österreicher fürchten sich vor weiterer Wirtschaftskrise (derstandard.at)
Ungarn: „Wir steuern auf einen Bürgerkrieg zu“ (diepresse.com)
Japan droht in eine Abwärtsspirale zu geraten (handelsblatt.com)
Wer hält eigentlich die Staatsschulden (weissgarnix.de)

Mann lebt ein Jahr ohne Geld (n-tv.de)

Is Britain on the brink of financial armageddon? (dailymail.co.uk)



Weltbankrott - Die aktuelle Schieflage von Firmen in Dubai offenbart, dass es um die weltweiten Finanzmärkte viel schlimmer steht als es die Medien verkünden. Es könnte sich bald herausstellen, dass auch die so genannten Emerging Markets völlig überschuldet sind. (mmnews.de)

Selbsthilfe und Krisenbewältigung: Was tun, wenn es kracht? - Optimisten investieren in Gold; Pessimisten in Konserven. (ef-magazin.de)

Kreditgetriebene Fata Morgana - Der Wirtschaftsboom aus Tausendundeiner Nacht in Dubai hat sich als Fata Morgana entpuppt. Treiber dieser "Wahrnehmungstäuschung" war die Urgewalt im Kapitalismus - der ungezügelte Kredit! Nun beginnt auch diese Kreditpyramide durch Nebenwirkungen der Überdosois ins Wanken. Der durch exzessive Kreditvergabe ausgelöste Bauboom bescherte noch 2008 kräftige 30% des Bruttoinlandprodukts von Dubai, während die Einnahmen aus den versiegenden Ölquellen nur noch 6% der Wirtschaftskraft generierten. Im Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise kollabierte die Nachfrage nach den Prestigebauten im Wüstenstaat kräftig. Seit dem Hoch im Jahr 2008 sind die Immobilienpreise um sagenhafte 50% eingebrochen! Auslöser für die aktuellen Turbolenzen auch auf die weltweiten Finanzmärkte, war die Bitte des Emirates an einige Gläubiger von Dubai World einen Zahlungsaufschub bis zum 30. Mai 2010 zu gewähren. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Die letzte Spekulationsblase - Staatliche Konjunkturprogramme entwickeln nicht die nötige Kraft für eine Produktivitätssteigerung. Die Banken lenken den Geldfluß bloß in die Börsen. (jungewelt.de)

35.000 Arbeitsplätze in der Chemiebranche bedroht - Die deutsche Chemie-Industrie feiert wieder Erfolge – doch eine exklusive Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney sieht bis zu 35.000 Jobs in Gefahr. Scharfe Konkurrenz aus Asien und dem Nahen Osten wird die deutschen Schwergewichte in den kommenden Jahren unter Druck setzen. (welt.de)

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Samstag, 28. November 2009

Die Weihnachtszeit hat begonnen!

Jetzt hat sie wieder begonnen, die besinnlichste und ruhigste Zeit des Jahres ...

Die Weihnachtsmärkte laden ein, viel zu süssen und teuren Punsch oder Glühwein zu trinken, in den Kaufhäusern und Einkaufszentren hört man die unvermeidlichen "Last Christmas", "Jingle Bells" und "Silent Night", die bis Weihnachten sogar den abgebrühtesten Menschen ausser Fassung geraten lassen, in jedem Supermarkt stapeln sich bereits seit Mitte Oktober die Windringe, der Schokobehang und die Nikoläuse samt ihren Krampüssen ... alles nur darum, damit wir in Kauflaune kommen und unser schönstes Fest des Jahres wie immer, mit geschmückten Weihnachtsbaum, opulentem Festtagsessen und vielen, vielen Geschenken, feiern können.

Ja, mein lieber Freund, du vermutest richtig, ich mag Weihnachten nicht sehr! Aber es liegt nicht am Fest an sich, sondern an der Verlogenheit und Falschheit, mit der wir uns dem Fest nähern. Kitsch im Übermass, falsche Idylle und ein Konsumrausch (Konsumzwang) ohne gleichen. Man ist, so bald man die eigene Wohnung verlässt, dem Weihnachtsrausch hilflos ausgeliefert. Auf jedem zweiten Haus und jedem zweiten Balkon blinken und leuchten irgendwelche Weihnachtsmotive, beleuchtete Weihnachtsmänner hängen auf den Fassaden, so, als hätte man die kleinen, dicken Zwerge vergessen und Rentiere und Sterne aus hellem Licht stehen in den Gärten verlassen herum.

Selbst die Wohnungen sind auf Weihnachten dekoriert, es duftet nach synthetischen "Winterzauber" und "Schneeweihnacht", die unvermeidlichen, selbstgebackenen Kekse werden aufgedrängt und wir alle suhlen uns in dem rot-gold-grünen Farbenrausch.

Aber ja Freunde, geniesst dieses Fest noch einmal! Denn es wird in dieser Form wahrscheinlich das letzte sein! Nächstes jahr werden wir bestimmt nicht dem Lichtermeer und dem Kaufrausch verfallen, dann werden wir mit grosser Wahrscheinlichkeit andere Sorgen haben ... ganz andere Sorgen! Warum? Weil jetzt der finale Akt eingeläutet wurde! Banken sind bankrott, Länder und Kommunen detto, sogar Staaten stehen am Abgrund. Leider muss man davon ausgehen, dass auch bei Staaten der Ablauf in die Pleite ähnlich ist, wie bei einem Unternehen. Zuerst dominiert die "Loch auf, Loch zu" Politik. Dann sinkt der Umsatz, in diesem Fall die Steuereinnahmen. Und letztendlich fehlt das Geld, den Verpflichtungen nachzukommen. Es wird dort gespart, wo man sparen kann - im Sozialbereich, in der Kunstförderung und in der Administration. Doch dann kommt der Augenblick, wo man Kredite bzw. Anleihen nicht mehr bedienen kann, frische Schulden auf Grund der prekären Situation unmöglich sind und schlussendlich der Bankrott ausgerufen wird ...

In den letzten Wochen hat sich in Österreich - weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit - einiges getan. Dies lässt allerdings kaum Hoffnung auf bessere Zeiten zu. Gemeinsam mit Militär und Polizei wurde ein "Notfallsplan" ausgearbeitet, weil plötzlich die Regierung der Meinung ist, wenn, wie vermutet, die Arbeitslosenzahl an die 500.000 Arbeitssuchenden steigt, es zu ersten Ausschreitungen kommen wird. Ebenso hat die Bundesregierung begonnen, Lebensmittelkrisenlager anzulegen, die es bisher nicht gab. Damit sollte in Notfallszeiten die Bevölkerung versorgt werden. Zumindest jener Teil, der nicht vorgesorgt hat!

Hallo, die Krise hat Österreich erreicht! Obwohl immer noch von Aufschwung und Erholung, sogar vom Ende der Krise geredet wird. Dass dem nicht so ist und dass auch uns auf der "Insel der Seligen" bald turbulente und extreme Zeiten zukommen, wird jetzt immer offensichtlicher, auch wenn dies noch nicht ausgesprochen wird oder in den Medien publiziert wird.

Auf die Frage an einem Landespolitiker, warum man die Bevölkerung nicht warnt, hört man nur: "Wir wollen keine Panik erzeugen!"

Warum erwartet man Zeiten, wo Militär und Polizei gegen das eigene Volk eingesetzt wird und Lebensmittellager (überlebens)wichtig werden? Denn man liest derzeit in den heimischen Medien ausschliesslich vom Aufschwung, der angeblich schon voll im Gange ist ...

Wir, Österreich, sind ein kleines Land in einem grossen Staatenverbund (EU) und abhängig, was draussen in der Welt passiert. Nun kann die Wirtschaft plötzlich und unerwartet positive Daten liefern und uns einen leichten Aufschwung vorgaukeln. Tatsache ist aber, wenn ein wichtiger Staat "fällt", reisst er einige andere mit in den Abgrund. Selbst Staaten wie Griechenland, Spanien oder Italien können sehr, sehr viel Einfluss haben, denn geht einer dieser Staaten bankrott, zerreisst es den Euroverbund! Dann fallen die Staaten wie bei einem Dominospiel ...

Kollabieren grössere, wichtigere Staaten, wie die USA, Russland oder Japan, zerreisst es das gesamte Währungssystem. Und ja, das wird 2010 erwartet! Darum auch die plötzliche Vorsorge in Österreich.

Darum liebe Freunde, geniesst heuer nochmals die Glühwein- und Punschrallyes auf den Weihnachtsmärkten, geniesst noch einmal den falschen Zauber der unvermeidlichen Weihnachtslieder, der aufdringlichen Weihnachtsmänner, der grellen Weihnachtsbeleuchtungen ... es könnte das letzte Weihnachten dieser Art sein!


Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)







Meldungen:



Banker an die Laternen (faz.net)
UBS fehlen 130 Milliarden Franken (sonntagszeitung.ch)
Der iberische Patient (manager-magazin.de)
Reiche Briten flüchten aus ihrem Land (welt.de)
London stoppt den Handel (n-tv.de)
Jeder fünfte Autozulieferer von Konkurs bedroht (t-online.de)
Russische Marine steht vor dem Kollaps (bernerzeitung.ch)
Weihnachtsgeschäft: Konsum hängt an Staatshilfen (handelsblatt.com)
Die Finanzbranche muss reguliert werden (tagesspiegel.de)
Gold ist ein starker Indikator für Inflation (diepresse.com)
Gold: Dubai-Pleite als letzter Drückungsversuch? (gegenfrage.com)
Das Imperium Amerika bricht zusammen (fondsexklusiv.de)
Wo bleibt die Hyperinflation (egon-w-kreutzer.de)
Es wird kritisch, die Gefahr eines Systemkollaps steigt (hartgeld.com)

Massive Bank Leverage Is Still A Ticking Timebomb (zerohedge.com)



Kommt der Weltbankrott? - Die aktuelle Schieflage von Firmen in Dubai offenbart, dass es um die weltweiten Finanzmärkte viel schlimmer steht, als es die Medien verkünden. Nach dem Offenbarungseid von Dubai könnte sich bald herausstellen, dass auch die so genannten Emerging Markets völlig überschuldet und die kommenden Giganten Russland, China und Indien nicht in der Lage sind, die Weltwirtschaft zu stabilisieren. In fünf Jahren könnte die Gesamtverschuldung in den USA bereits auf über 20 Billionen US-Dollar ansteigen. Irgendwann ist dann der Zustand erreicht, wo sämtliche Staatseinnahmen in etwa die Höhe der Zinszahlungen erreichen. Dies liegt daran, dass die Zinseszinsuhr schneller als die Schuldenuhr tickt. Spätestens dann käme der Offenbarungseid und Amerika müsste seinen Bankrott und damit den des Weltfinanzsystems eingestehen. (heise.de)

Schifffahrtsbranche vor Untergang - Interner Senatsbericht: Schifffahrtsbranche droht Kollaps. Banken und Emissionshäusern der Branche droht Insolvenz. „Einige stehen massiv unter Liquiditätsdruck oder sind bereits insolvenzgefährdet“. Nationaler Rettungsplan Schifffahrt gefordert, „damit hier im Januar nicht die Lichter ausgehen“. (mmnews.de)

Japans Wirtschaft droht der Absturz - Der Sinkflug des Dollar versetzt Japans Regierung in helle Aufregung. Die Wechselkursbewegungen machten ihm große Sorgen und Japan könnte darauf reagieren, sagte Finanzminister Hirohisa Fujii am Freitag. Der Dollar gab indessen im Devisenhandel in Fernost abermals nach. Positive Daten lieferte der Jobmarkt. (handelsblatt.com)

"Staatspleiten sind unvermeidbar" - Philipp Vorndran, Marktstratege des Vermögensverwalters Flossbach & von Storch, prophezeit für 2010 ein mageres Börsen- und Rentenjahr. Er setzt auf langweilige Dividendentitel und physisches Gold. Vorndran warnt vor drohenden Staatspleiten und Geldentwertung. (ard.de)

Spekulation statt Produktion - Um sich die Entkopplung der Finanzmärkte von der Realwirtschaft zu vergegenwärtigen ist ein Blick auf einen Teilaspekt der spekulativen Auswüchse nötig. Der internationale Devisenmarkt ist der größte und liquideste Markt der Welt. Völlig losgelöst vom realen Warenhandel werden dort Unsummen in den verschiedensten Währungen gehandelt. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) gibt alle 3 Jahre den umfangreichen Triennial Central Bank Survey Bericht heraus, der einen Überblick über die internationalen Devisenmärkte ermöglicht. Auch wenn die Daten bereits veraltet sind, der letzte vollständige Bericht wurde von der BIZ im Dezember 2007 veröffentlicht, es lohnt sich immer noch ein Blick auf diesen spekulativen Irrsinn. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Griechenland: Großoffensive zur Rettung vor Staatsbankrott - Mit einer Rentenreform, dem Kampf gegen Steuerflucht und Korruption will die neue Regierung in Athen ein Finanzdesaster abwenden. In der EU in Brüssel gelten „Greek Statistics“ inzwischen als Synonym für frisierte Bilanzen. (diepresse.com)

Dubai: Run auf die Banken? - In Bankenkreisen wird befürchtet, dass Dubais Bevölkerung am Montag am Schalter steht und ihr Geld abziehen will. (cash.ch)

Immobilienboom in China - "Die Blase wird platzen" - Chinas Wirtschaft wächst und wächst - trotzdem pumpt die Regierung weitere Milliarden in die Märkte, in der Folge schießen die Immobilienpreise in die Höhe. Finanzexperte Yi Xianrong warnt im SPIEGEL-ONLINE-Interview vor einer gigantischen Blase: "Spekulanten missbrauchen den Markt." (spiegel.de)

Hypo: Im Sumpf der „Bawag des Südens“ - Zahlreiche dubiose Geschäftsfälle aus der Vergangenheit der Kärntner Landesbank sind immer noch unaufgeklärt. Die österreichische Justiz interessiert sich für die Auswüchse des Systems Haider kaum. (diepresse.com)

Von Dubai bis Klagenfurt - Die Finanzkrise, hört man meist, hat ihren Ausgang von komplexen, undurchsichtigen Finanzprodukten genommen. Falsch. Die Krise ist vor allem entstanden, weil auf Pump mit Beton, Glas und Ziegel Gebäude errichtet wurden, die sich dann als gigantische Denkmäler der Geldvernichtung erwiesen haben. (derstandard.at)

Jim Rogers: Goldpreis wird sich innerhalb weniger Monate verdoppeln - Der bekannte Rohstoff-Guru Jim Rogers erwartet einen deutlichen Anstieg des Goldpreises, und zwar innerhalb weniger Monate. (goldseiten.de)

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Mittwoch, 25. November 2009

Die letzten G´schichterl´n!

Widersprüchlicher, als die derzeitige Situation, also weltweit gesehen, kann es nicht mehr werden. Einerseits sind die Medien voll von Aufschwungsg´schichterl´n, die ich nicht einmal als Lügen bezeichnen möchte, sondern als zweckmässige Massensuggestion. Irgendwie findet sich auch Zahlenmaterial, die diese Behauptungen mehr oder weniger untermauern. Aber nein, beweisen tun sie´s nicht ...

Andererseits laufen G´schichterl´n, die einem jegliches Verständnis aus dem Gehirn rausschiessen. Nachdenken darf man darüber nicht, denn sonst würde man tatsächlich verrückt werden. So fälschen die Amerikaner offensichtlich Unmengen von Goldbarren, in dem sie diese mit einem wesentlich billigeren Kern aus Wolfram versehen ... und verkaufen das "Gold" dem grössten Feind, den Chinesen! Es erübrigt sich im amerikanischen Schatzamt nachzufragen, ob tatsächlich noch echte Goldbarren lagernd sind. Ich vermute auch, dass all das Gold anderer Staaten, das "nur" in amerikanischen Tresoren lagerte (warum eigentlich?) bereits von den Yankees monetisiert wurde. Welch herrlicher Ausdruck dafür, wenn man wertvolles Edelmetall in wertloses Papiergeld tauscht, also monetisiert! Diese Sache kann Amerika sehr teuer kommen und die Glaubwürdigkeit ist verloren. Doch diese war ohnehin nur scheinbar vorhanden, zumindest unter kritisch denkenden Menschen, die wissen, wie sehr sich Amerika bemüht hat, einen der dunkelsten Teile der Menschheitsgeschichte in den letzten einhundert Jahren zu schreiben.

Aber nicht nur Amerika, also die USA ist in diese besorgniserregenden G´schichterl´n involviert. Es tut sich noch viel mehr auf dieser Welt.

Griechenland ist de facto bankrott. Italien, mit dem allmächtigen, omnipräsenten Berlusconi, übrigens ein rechtsmässig verurteilter Wirtschaftsverbrecher und bald wieder Angeklagter, ebenfalls. Spanien röchelt halt noch ein wenig, genauso wie der Nachbar Portugal. Diese vier Staaten wären ohne Euroverbund und EU bereits so weit wie Island. Vielleicht sind auch sie es, die dem Euro den Todesstoss geben. Noch heisst es, lasst niemand in der EU untergehen. Ja, solange Deutschland (noch) zahlt, funktioniert das. Aber wie lange wollen (nicht können, denn leisten kann sich Deutschland diese teuren Freundschaftsdienste schon lange nicht mehr) die noch zahlen bzw. wie lange vermehrt die EZB die Euromenge und kauft die Schrottanleihen der "Südschiene" auf ...

Auch Grossbritannien, ehemals reiche Insel und Kolonialweltmacht, bricht langsam aber sicher in sich zusammen. Island ist es schon und Irland folgt ebenfalls in den Abgrund. Das Baltikum liegt im wirtschaftlichen Koma und reisst vermutlich halb Skandinavien mit. Auch in Osteuropa ist die Lage in einigen Staaten aussichtslos bis komatös. Ich erinnere an die Ukraine, Weissrussland, Bulgarien und Rumänien. Da macht es gar nicht mehr das Kraut fett, wenn auch Bosnien und Serbien kurz vorm Kollaps stehen. All diese Patienten liegen in der Intensivstation, sind teilweise im Koma und hängen am überlebenswichtigen Tropf der EU, die frisch gedruckte Euros in ihre Venen füllt, Euros, die bis vor Kurzem gar nicht existierten!

Wie sieht es im fernen China, dem (Neu)Reich(en) der Mitte und in Japan, eine der stärksten Industrienationen, aus? China zittert vor einer Immobilienblase, die eine unheimliche Grösse erreicht hat und beim Platzen das Finanzsystem des Landes destabilisieren könnte. Dazu hat man Probleme mit dem US-Dollar, von man viel zu viel besitzt, auch amerikanische Staatsanleihen, und man sieht, dass diese Papiere von Tag zu Tag wertloser werden. Ein ehemals wertvoller Besitz und Reserve beginnt zu zerrinnen. Na, denkst du mein lieber Freund, die bräuchten doch nur diese amerikanischen Papiere, Dollars und Anleihen, auf den Markt schmeissen und das wars! Nein, so leicht wird man diese Dinger nicht los, besonders jetzt, wo sie niemand haben möchte. Das Problem liegt tiefer, denn noch ist der US-Dollar die Weltwährung schlechthin. Das heisst, die meisten Staaten bezahlen die Waren aus China mit ... erraten, mit US-Dollar! Zum einen bekommen die Chinesen nach wie vor Unmengen an US-Dollar durch ihre Exporte ins Land. Zum anderen, würden sie keine Dollars mehr annehmen, würden entweder viele andere, möglicherweise noch wertlosere Währungen ins Land kommen, die absolut nicht mehr absetzbar wären ... oder es gibt keine Exporte mehr. Das wäre für die chinesische Wirtschaft wieder schlecht, eh klar! Und Japan? Ist eines der höchstverschuldetsten Länder der Welt. Bisher haben sie die Kurve auf Grund der extrem hohen Produktivität, der hochwertigen Güter und der Innovationsfreudigkeit geschafft. Aber egal wie sie heissen, von Toyota, Kawasaki bis hin zu Fuji und Sony schreibt die gesamte japanische Wirtschaft enorme Verluste. Auch im Land der Samurais und des Zen-Buddhismus wird die Luft immer dünner. Das asiatische Wirtschaftswunder scheint ein wenig verkühlt zu sein! Hoffentlich nichts Ernstes, allerdings die Retter der Weltwirtschaftskrise sind sie auch nicht!

Der russische Bär wird immer ein wenig unterschätzt, wie auch überschätzt. Im Grunde müsste Russland unheimlich reich sein, alleine von den Bodenschätzen her. Doch da (deutsche) Gründlichkeit und Effizienz nicht die Stärken der Russen ist, sondern Korruption, Olegarchie, Egoismus und eine sagenhafte Ineffizienz sie auszeichnet, versandet vieles, wandert in dunkle Taschen und bereichert eine beispiellose Schattenwirtschaft. In den letzten Jahren ist die ohnehin nicht als innovativ bekannte russische Industrie weiter geschrumpft und wird bald im See der Bedeutungslosigkeit stranden. Stell dir vor, der russische Automobilmarkt hat ein schier unglaubliches Potential ... und doch machen Autofabriken reihenweise bankrott. Ausländische Autos müssen importiert werden, zehntausende, russische Arbeiter stehen auf der Strasse. Und im Kreml denkt man über atomare Präventivschläge nach!

In Südamerika schlagen sich bald die Venezuelaner und die Bolivianer gegenseitig ihre Schädel ein, sollten nicht vorher Chavez und Morales Vernunft annehmen, was allerdings nur schwer zu glauben ist.

Dass unser System, das so viele Schwachstellen hat und von Menschen, die in dieses System integriert bzw. involviert sind, pervertiert wird, führt unsere Existenzgrundlage ad absurdum. Warum dieses ungerechte, korrupte, menschenunwürdige System schon lange nicht zusammengebrochen ist, darüber kann ich nur rätseln. Aber es hat das Ablaufdatum überschritten, durch die grenzenlose Gier nach mehr Macht und mehr Profit bringt der Mensch sich selbst um, und damit auch das System. Es ist eigentlich schon aus ... was wir jetzt erleben, sind die letzten Zuckungen, das letzte Röcheln, bevor, wie im Film, das Blut die Mundwinkel hinunter rinnt und den Exodus bescheinigt ...



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Nachtrag zum Klimadaten-Klau:



Das Ende der Klima-Wissenschaftlichen Glaubwürdigkeit – Ein Drama in 5 Akten (science-skeptical.de)








Meldungen:



Augsburg mahnt Blogger ab (t-online.de)
Der Franken ist mehr wert als der Dollar (20min.ch)
Investoren fürchten Pleite von Dubai (ftd.de)
US-Zahlen: Wunderliche Unerklärbarkeiten (berlinerumschau.com)

The Day the Dollar Died (johngaltfla.com)


US-amerikanische Einlagensicherung bankrott! - Am Dienstag-Nachmittag, den 24. November, war es auf den ersten Insiderwebseiten zu lesen: Die Einlagensicherung der amerikanischen Banken ist bankrott. Laut Bilanz schloss die Institution das dritte Quartal mit einem Minus von 8,2 Milliarden Dollar ab. Natürlich wird nun der Staat für die Bankguthaben geradestehen, heißt es. (kopp-verlag.de)

IWF-Chef warnt vor dunklen Geheimnissen der Banken - Dominique Strauss-Kahn sieht keinen Anlass für Entwarnung in der Krise. Im Gegenteil: Der IWF-Direktor befürchtet, dass erst die Hälfte der weltweiten Verluste bekannt ist. (focus.de)

Die Angst vor der nächsten Finanzkrise - In den führenden politischen Kreisen Deutschlands wächst die Angst vor einer zweiten internationalen Finanzkrise, die jene vom Herbst 2007 an Intensität und Wirkung noch übertrifft. (hintergrund.de)

Wie das "Great Game" auf der Zeitachse verlängert wurde - US-Präsident Barack Obama warnte im Fernsehsender Fox vor einer zweiten Rezession: "Wenn wir weiter Schulden anhäufen, könnten die Menschen irgendwann das Vertrauen in die amerikanische Wirtschaft verlieren. Und das würde uns in eine zweite Rezession führen." (goldseiten.de)

Geheimkredite für Banken - Die britische Zentralbank hat inmitten der Finanzkrise zwei große Banken des Landes mit geheimen Krediten gerettet. (n-tv.de)

Immobilienfonds bringen Anleger gegen sich auf - Anleger in offenen Immobilienfonds erleben eine böse Überraschung nach der anderen. Nicht genug, dass in der vergangen Woche wieder zwei Fonds den Tausch von Anteilen gegen Geld aussetzten – sie taten dies auch noch rückwirkend. Für Verbraucherschützer ein unmögliches Vorgehen. (handelsblatt.com)

Hedge-Fonds horten aus Inflationsangst Gold - Dossier Gold hat ein neues Rekordhoch erreicht -angetrieben auch durch Hedge-Fonds, für die das Edelmetall zusehends attraktiv wird. Selbst Größen der Branche bekennen sich mittlerweile zum Gold. (ftd.de)

Wolfram als Gold: Gefälschte Goldbarren aus den USA - Aktuelle Schätzungen der Goldhändler-Gemeinschaft gehen davon aus, dass bis zu einer Million Goldbarren einen Wolfram-Kern haben. Gerücht: Hunderte Tonnen US-Gold gefälscht. Man kolportiert, dass man schon vor Jahrzehnten den weichen Goldinhalt von Fort Knox durch Wolfram „ausgehärtet“ hätte. Geschäftsidee: Chinesen ersetzen den Kern von Goldbarren durch Wolfram. (mmnews.de)

AIG-Chef bekommt sieben Millionen Dollar - mindestens ... der Chef des angeschlagenen US-Versicherers AIG, Robert Benmosche, bekommt ein Jahresgehalt von sieben Millionen Dollar. Obendrauf erhält er einen millionenschweren Bonus, sollten sich die Geschäfte gut entwickeln, teilte der Konzern mit. Mehr lässt die US-Regierung, die AIG zu 80 Prozent kontrolliert, nicht zu. Sehr zum Ärger des Managers. (wiwo.de)

Wo in Europa Atomwaffen liegen - Deutschland drängt auf den Abzug der letzten Atomwaffen der USA. Insgesamt soll es in Europa noch bis zu 240 geben. (kurier.at)

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Nachtrag zu "Mit mir nicht!"

Am 19. November berichtete ich von der Anzeige an die Staatsanwaltschaft in Graz von Frau Monika Unger, die damit gegen die Schweinegrippeimpfung, vor allem als Zwangsmassnahme, aber auch gegen den Wahnsinn, einen noch nicht erprobten Impfstoff einzusetzen, protestiert. (Schnittpunkt:2012 - "Mit mir nicht!")

Leider war der Server von care2.com, wo eine Petition von Monika Unger läuft, tagelang nicht erreichbar. So konnte man das Anliegen der Steirerin nicht unterstützen. Doch jetzt läuft die Webseite wieder und du kannst die Petition von Monika Unger unterzeichnen. Ausserdem sendete mir die junge, engagierte Frau eine zweite Möglichkeit, diesmal auf deutsch, gegen den Impfwahn der Regierungen einzutreten. Hier die Links:

Englische Petition: care2.com
Deutsche Petition: care2.com


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Dienstag, 24. November 2009

Ja, es gibt eine Klimaerwärmung

Ende voriger Woche wurden interne Daten des britischen Klimaforschungsinstitutes Hadley Climate Research Unit (CRU), die entweder durch einen Hackerangriff entwendet oder jemanden zugespielt wurden, veröffentlicht und bekannt. Zuerst konnte man diese Geschichte samt den Daten auf Blogs lesen, mit einem Tag Verspätung reagierten auch die britischen Medien. Erst gestern, Montag, hielt die Sache Einzug in den deutschen Medien. Und in Österreich? Da ist bislang kaum etwas erschienen. heute titelte zB. der Standard: "Klimaexperten: Erderwärmung stärker als erwartet" und der Kurier: "Klimawandel: Bedrohlicher, extremer, schneller" ...

Deshalb habe ich mich mit zwei österreichischen Meteorologen unterhalten. Einer davon wusste bis zu meinem Anruf noch nichts von dieser Geschichte. Tenor beider war, dass die allgemeine Klimaerwärmungsberichterstattung und dadurch auch die politischen Reaktionen und Aktionen teilweise vollkommen überzogen waren.

Ja, es gibt eine Klimaerwärmung. Doch langfristige Schlüsse könne man aus dieser Beobachtung, die die letzten Dekade betrifft, kaum ziehen, denn es gibt immer wieder Tendenzen nach oben, wie auch nach unten. Ob die Klimaerwärmung, und wir sprechen jetzt von 0,128°C in den letzten 50 Jahren bzw. 0,074°C in den letzten 100 Jahren, tatsächlich durch den Menschen oder aufgrund höherer Sonnenaktivität verursacht wurde, konnte bisher noch nicht eindeutig belegt werden. Denn, durch die Industrie und den Verkehr wird zwar ein immer gewaltigerer CO2-Ausstoss produziert, doch durch die Wolkenbildung könnte es theoretisch zu einer Abkühlung des Weltklimas kommen, da nicht so viel Sonnenlicht durch die Wolken kommen kann, als bei weniger Wolkenbildung.

Aufmerksam wurde man auf dieses Phänomen nach 9/11, wo der Flugverkehr über dem amerikanischen Kontinent für kurze Zeit komplett zum Erliegen kam. Durch den fehlenden Flugverkehr und dadurch eine geringere Wolkenbildung (Kondensstreifen) mass man leicht erhöhte Temperaturwerte durch stärkere Sonneneinstrahlung!

Bezüglich Klimadaten, ich habe eine PDF-Datei bereitgestellt, die als zuverlässig gilt, trotzdem diese von Phil Jones aus dem besagten britischen Klimaforschungsinstitut stammt. Diese Studie ist aktuell und stammt vom Oktober 2009 (hier klicken zum Ansehen).

Gerade jetzt wird auf Grund der bevorstehenden Klimaschutzkonferenz medial sehr viel über Klima, Klimaerwärmung, Treibhauseffekt usw. berichtet. Österreich, das sich vor Jahren noch damit brüstete, eine Vorreiterrolle bezüglich Klimaschutz und Umwelt einzunehmen, hat auf politischer Ebene vollkommen versagt.

Dabei geht es, wie ich glaube, nicht nur um Klimaschutz allein, sondern auch um den Umgang mit Ressourcen. Wir haben in unserem Wahn die letzten 150 Jahre unsere Erde so arg ausgebeutet, dass nachfolgende Generationen und dazu gehören auch unsere Kinder und Kindeskinder, über viele Bodenschätze und Rohstoffe nicht mehr verfügen können, weil wir sie verbraucht haben. Uran angeblich, ist bald nicht mehr in dem Ausmass vorhanden, dass sich Abbau kommerziell lohnen wird. Das heisst, Uran kann dann als Rohstoff nicht mehr verwendet werden.

Die Diskussion, wieviel an Daten manipuliert, zurückgehalten oder bewusst gefälscht wurden, wird noch einige Zeit andauern. Bevor sich nicht wirklich kompetente Wissenschaftler dazu äussern und entweder die Sache aufklären oder reinen Tisch machen, wird ein Ansatz von Verschwörung daran kleben bleiben und die Glaubwürdigkeit in Frage gestellt. Egal, ob das Weltklima sich erwärmt, abkühlt ... oder langfristig eben gar nicht verändert! Jedenfalls wurde ein fast perfekter Zeitpunkt gewählt, das Material zu veröffentlichen. fast so perfekt, dass ich der meinung bin, da war gar kein Hacker dran, sondern vielleicht ist es von internen Personen einfach jemanden zugespielt worden ... das macht die ganze Angelegenheit allerdings noch brisanter!








IPCC Fourth Assessment Report (ipcc.ch)
Klimagate – Eine Liste voller unbequemer Wahrheiten (science-skeptical.de)



Cyberkrieg unter Klimaforschern - Zwei Wochen vor dem Klimagipfel in Kopenhagen bringen Hacker prominente Wissenschaftler in Erklärungsnot: Unter den geknackten Mails und Dokumenten finden sich peinliche Lästereien über Kollegen - und Andeutungen über Daten-Manipulationen. Ein gefundenes Fressen für ihre Gegner. (spiegel.de)

Die Tricks der Forscher beim Klimawandel - Hacker haben 1072 interne E-Mails von Forschern eines renommierten britischen Klimawandel-Forschungsinstituts im Internet publiziert. Die so an die Öffentlichkeit gebrachten Dokumente erregen nun unter anderem den Verdacht, dass Datensätze verändert wurden. Das beschert der Zunft ein Glaubwürdigkeitsproblem. (welt.de)

Klima-Lüge: Ein neues Watergate - Eine kriminell korrupte Wissenschafts-Clique fälscht Klima-Daten. Ziel: Ein Katastrophen-Szenario um Milliarden zu kassieren. Die Daten des gehackten Forschungsinstitutes Hadley in England sind brisant. Doch Mainstream und Politiik fährt weiter "Erderwärmung". Der größte Skandal seit Watergate wird ignoriert. (mmnews.de)

Entlarvung des Klimaschwindels durch Hacker - Eine Bombe hat eingeschlagen, die Klimalüge wird entlarvt! (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Die ersten Politiker verlangen eine Untersuchung der Klimadatenfälschung - Der Ruf nach einer unabhängigen Untersuchung in den „Climategate“ Skandal wird immer lauter, nachdem die Veröffentlichung der CRU-Mails das Kartenhaus der von Menschen gemachten Klimaerwärmung zusammenbrechen lässt. Der Beweis für eine Verschwörung, um mit manipulierten Daten den Stillstand oder sogar Rückgang der globalen Temperaturen zu verstecken, ist erbracht. (alles-schallundrauch.blogspot.com)



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Schluss mit lustig! Kärnten versinkt in Milliarden-Schulden (nachrichten.at)
Bundesbank schweigt zur möglichen Währungsreform (lifegen.de)
Spekulationen um Staats­pleite Griechenlands (derstandard.at)
Investoren wetten auf die Pleite Italiens (diepresse.com)
Lettland: 26.5% der Kredite überfällig (econo-matrix.blogspot.com)
US-Notenbanker: Fed sollte noch länger Wertpapiere aufkaufen (reuters.com)
Münzprägeanstalten versinken in der Arbeit (cash.ch)

Red Alert: The Second Wave of The Financial Tsunami (globalresearch.ca)



Die Billionenbombe - Das Geld, die Bombe und DER SPIEGEL: "Warum nach der Jahrhundertkrise schon die nächste droht". - Eine fehlerhafte Problemanalyse, verursacht durch fatale Unkenntnis des Geldsystems. (mmnews.de)

Das Staatsbankrott-Schisshasen-Spiel - Ein verblüffend offener kleiner Artikel in der griechischen Zeitung Ekathimerini beschreibt die Lage des Landes unverblümt: Kann Griechenland bankrott gehen? Und gibt auch gleich die Antwort: Wenn wir nicht Mitglied der Eurozone wären, wären wir wahrscheinlich längst bankrott. (kopp-verlag.de)

Heikle Themen: Obama brüskiert die Europäer - Bankdaten, Klimaschutz, Welthandel: Der US-Präsident enttäuscht die hohen Erwartungen der EU. Der Großteil der Europäer lobte zuletzt die Außenpolitik Obamas. Doch die Einreisegebühr empört viele. (diepresse.com)

Gewaltige Verwerfungen in der Beschäftigungsstruktur der USA - Angeregt von zwei Charts in zwei der letzten Blogs nehme ich im Folgenden die Beschäftigungslage in den USA mal sehr eingehend unter die Lupe. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Goldtransport: Riesiger Convoy in Manhattan gesichtet - Einem aktuellen Bericht des Wall Street Journal zufolge haben Werttransporter in großem Stil Goldbarren und Goldmünzen der Bullion Bank HSBC aus der New Yorker Finanzmetropole gebracht. Angeblich soll Platz geschaffen werden für die Lagerung großer Edelmetallbestände institutioneller Anleger. (goldreporter.de)

Die größten Finanzverlierer - Ob Banken, Autobauer, Versicherungen oder Ölmultis. Weltweit haben die großen Konzerne aufgrund der Wirtschaftskrise Milliarden Verluste gemacht. Hier die Namen der größten Finanzverlierer. (kopp-verlag.de)

Investoren wetten auf Pleiten von Industriestaaten - Die ärgsten Auswüchse der Krise scheinen überstanden - doch in den Finanzen westlicher Länder klaffen tiefe Löcher. Anleger beunruhigt das: Sie decken sich daher mit Absicherungen gegen Zahlungsausfälle ein. Besonders Italien ist gefragt. (ftd.de)

Schlechtes Urteil für Banken - Die Ratingagentur Standard & Poor?s hält viele Banken weltweit trotz der massiven Kapitalerhöhungen der vergangenen Monate für nicht angemessen abgesichert. Besonders großen Instituten wie der amerikanischen Citibank oder schweizer UBS fehlt noch Kapital. (handelsblatt.com)

Der Kniefall des Lloyd Blankfein - Eben verrichtete der Chef der Investmentbank Goldman Sachs noch das Werk Gottes, nun zieht sich Lloyd Blankfein das Büßerhemd über. Nachdem der öffentliche Prostest gegen Milliardenboni in der Bankenbranche immer größer wird, will Goldman Sachs nun mit Darlehen für den Mittelstand und Spenden das ramponierte Image aufpolieren. (ftd.de)

Der letzte "Bail-out" - Wie wird das Endspiel der Finanzmärkte aussehen? Langsam aber sicher fügt sich das Bild zusammen. Der „Ablaufplan“ wird von wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und nicht zuletzt politischen Veränderungen geprägt. (mmnews.de)

"Er hat alles falsch gemacht" - Ukraine: Fünf Jahre Orangene Revolution - der Schriftsteller Andrej Kurkow über zerplatzte Illusionen, die vielen Fehler des Präsidenten und das Erbe der Orangenen Revolution. (suedeutsche.de)

Lebensversicherer vor Milliardenlast - Kunden, die vorzeitig ihre Lebensversicherung gekündigt haben, können mit Nachzahlungen ihrer Gesellschaft rechnen, wenn ein Urteil des Landgerichts Hamburg Bestand hat. Völlig offen ist, wer bezahlt - die anderen Kunden oder die Aktionäre der Lebensversicherer. (ftd.de)

China: Zentralbank warnt vor riesiger Immo-Blase - Schon jetzt sehen Experten Anzeichen für eine Überhitzung des Immobilienmarktes: In den ersten zehn Monaten des Jahres schnellten die Investitionen um 18,9 Prozent in die Höhe, im Jänner und Februar war es nur ein Plus von einem Prozent. Die Notenbank fordert ein sofortiges Ende der Unterstützung für den Immobilienmarkt und warnt vor einer Zeitbombe. (standard.at)

Asien erwägt Kapitalkontrollen gegen Blasenbildung - Asien führt die Erholung der Weltwirtschaft von der tiefen Rezession an. Einige asiatische Länder denken über Kapitalkontrollen nach. Damit wollen sie den Zustrom von spekulativen Geldern begrenzen, die zu einer Blasenbildung bei Vermögenswerten und einer Aufwertung ihrer Währungen führen könnten. (foonds.com)

Es werde Licht - Die US-Notenbank tut alles in ihrer Macht Stehende, um eine neue Spekulationsblase zu schaffen. Geldmenge wächst im Rekordtempo. (jungewelt.de)

Dollar-Flut ängstigt Schwellenländer - Die relativ hohen Zinsen in großen Schwellenländern machen es für Anleger lukrativ, sich in den USA Geld zu leihen und in den Hochzinsländern zu investieren. Asien und Brasilien wollen sich nun gegen den enormen Zustrom spekulativen Kapitals zur Wehr setzen. (handelsblatt.com)

Ukraine - Nachrichtensperre: Lungen Grippe - Das ganze Land unter Quarantäne, Grenzen geschlossen, Wirtschaftsbetriebe und Schulen geschlossen - die im Artikel von Jones angenommenen schlimmsten Vorhersagen erweisen sich als noch viel zu optimistisch. Die Wahrheit soll uns verschwiegen werden. (dergeopolitiker.net)

VeriChip kauft Steel Vault und wird damit zu BigBrother - Die berüchtigte Firma VeriChip, welche RFID-Microchips zur Implantierung in Mensch und Tier herstellt, hat die Firma Steel Vault gekauft und zusammen werden sie unter dem neuen Namen PositivID firmieren, um den gläsernen Menschen zu ermöglichen. (alles-schallundrauch.blogspot.com)

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Sonntag, 22. November 2009

Klimaerwärmung? ... nur eine grosse Lüge!

Diese Woche wurde ein britisches Klimaforschungsinstitut gehackt. Das Ergebnis, 61 Megabyte höchst brisanten Materials, hat der oder die Hacker im Internet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (Downloadlink des gesamten Materials am Ende des Artikels!). Höchst brisant deswegen, weil es in diversen Emails, Aufzeichnungen und Notizen darum geht, die Daten in geheimen Absprachen so zu manipulieren, dass das gewünschte Ergebnis oder der gewünschte Trend klar sichtbar wird ... und somit auch verwertbar. Es geht um die Klimaerwärmung, die jetzt, nach dem Bekanntwerden des Materials, nur mehr mediale Manipulation, also eine Lüge, ist!

Sind die Skeptiker der Klimaerwärmungslüge bisher höchstens belächelt worden, so hat sich die Situation komplett geändert. Wieder einmal wurde aus einer obskuren Verschwörungstheorie plötzlich Realität!

Die Echtheit der Daten wurde vom Hadley Climate Research Unit (CRU) bereits bestätigt. Es wurden auch schon alle Passwörter geändert!! *lol*

Was allerdings bedenklich ist, diese Aktion hat, zumindest bei uns, kaum den Einzug in die Mainstreammedien geschafft. Steht doch die grosse Klimakonferenz kurz bevor. Apropos, dort hätten die Staatschefs die grosse Möglichkeit, ohne Gesichtsverlust aus einer grossen, weltweiten Lüge auszusteigen. Sie bräuchten nur sagen, auch sie sind Opfer eines oder mehrerer Betrüger gewesen.

Doch ob das stattfinden wird, ist äusserst fraglich, ist doch der Kampf gegen die Klimaerwärmung ein sehr einträgliches Geschäft geworden. Einer der grossen Abkassierer und Profiteure ist Al Gore - erinnern sie sich noch? Erwollte uns alle aufrütteln mit seinem cineastischen Meisterwerk "Eine unbequeme Wahrheit". Heute verdient er Millionen mit der, wie wir jetzt wissen, nicht existenten Klimaerwärmung.

In den Daten ist auch eine 5-seitige Anleitung im PDF-Format enthalten ("The Rules of the Game"), in dem die Methoden aufgezeigt werden, wie die öffentliche Meinung manipuliert und wie man das Thema "vom Menschen verursachter Klimawandel" in den Köpfen der Menschen verankert werden kann.

Es gab in den letzten 10 Jahren keine Klimaerwärmung! Das Spiel mit der Angst ist hoffentlich vorbei.

Was enthält diese Material vom Climate Research Unit? Es geht um geheime Absprachen und manipulierte Daten, damit der erwünschte Erwärmungstrend vorherrscht, um Zurückhaltung gegenläufiger Erkenntnisse, um das Verschleiern der mittelalterlichen Wärmeperiode und um Freude über den Tod von einem ihrer bekanntesten Kritikern, John Daly.

Hier kannst du das gesamte Material, das bei Hack ins Hadley Climatic Research Unit (CRU) gespeichert wurde zur eigenen Ansicht und Überprüfung als ZIP-Datei herunterladen! (pi-news.net)







Hackerangriff auf die britischen Climate Research Unit (science-skeptical.de)
Warmist conspiracy exposed? (blogs.news.com.au)



Klima-Lüge entlarvt - Klimaforschungsinstitut gehackt - manipulative Praktiken aufgeflogen. Hacker hat entlarvende Emails des britischen Klimaforschungsinstituts Hadley geknackt. Fund zeigt u.a.: Geheime Absprachen um Daten zu manipulieren, so dass der gewünschte "Erwärmungstrend" vorherrscht. Brisant: Geheime Absprachen um Kritiker der gegenwärtigen Klimaforschung aus dem wissenschaftlichen Prozess auszuschließen. (mmnews.de)

Hacker entlarven Klimalüge - Hacker entlarven KlimalügeIn den englischsprachigen Medien und Blogs macht eine Meldung wie ein Lauffeuer die Runden: Das ganze Brimborium um die menschengemachte Klimaveränderung ist tatsächlich eine große Lüge. Dies sollen über 3000 von Hackern bei der Hadley Climatic Research Unit gefischte Datensätze, darunter auch einige 100 E-Mails, beweisen. (pi-news.net)

Klimagate – Eine Liste voller unbequemer Wahrheiten - Nachdem nun wohl endgültig feststeht, dass die Dateien und E-Mails in der sogenannten FOIA-Datei echt sind, findet in der internationalen Presse und in der Blogger-Szene jetzt eine intensive Debatte über den Inhalt der Dateien und über die Konsequenzen der Affäre statt. Besonders diskutiert wird dabei der Inhalt der mehr als 1000 E-Mails. Um diese bequem nach Inhalten durchsuchen zu können, sei hier die Seite Alleged CRU Emails - Searchable empfohlen. Nach anfänglichem Zögern scheint mittlerweile auch die Presse die Wichtigkeit der veröffentlichten Daten und des Inhaltes der E-Mails begriffen ... (science-skeptical.de)



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



"Wir sind alle Isländer" - Von Gier, Pleiten und einem Neuanfang (zdf.de)
EZB macht den ersten Exit-Schritt (ftd.de)
In der Ukraine werden Devisen zum Renner am Schwarzmarkt (wirtschaftsblatt.at)
Moody's: Risiko bei Hybridanleihen wächst (wiwo.de)
USA: 124. Bank pleite (mmnews.de)
Treasury mit $118 MRD Auktionen nächste Woche (econo-matrix.blogspot.com)

IBM wusste 2006, dass Pandemie geplant war (welt-blog.ch)



Der Crash am gewerblichen US-Immobilienmarkt hält an - Die Ratingagentur Moodys hat die neuesten Daten zu den gewerblichen Immobilienpreisen in den USA für den September 2009 bekanntgegeben. Der Moody’s/REAL All Property Type Aggregate Index (CPPI), ein Preisindex, fiel im September um weitere -3,9% zum Vormonat auf 109,61 Indexpunkten, nach 114,06 Indexpunkten im Vormonat! Im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 173,92 Indexpunkten stürzten die Preise sogar um -36,9%! Der Absturz bei den gewerblichen Immobilienpreisen ist weiter atemberaubend. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Société Générale: Vorbereitung auf globalen Kollaps - Société Générale geht von einem globalen Finanz-Kollaps innerhalb der nächsten zwei Jahre aus und mahnt in einer Studie die Kunden zur Vorsorge. „Hoffen auf’s Beste, vorbereitet sein für’s Schlimmste“. (mmnews.de)

Globaler Schulden-Exzess in finaler Phase -. Debatte um Haushaltsdisziplin: Ökonom Gustav Horn hält weitere Schulden für unproblematisch. Scharfe Kritik an Brüssel wegen Mahnungen zum Sparen. / Japan muss mehr Anleihen begeben als je zuvor: Nippon braucht umgerechnet 1,1 Billion Euro. (mmnews.de)

Die ganze Wahrheit über die Steinkohle-Abzocke - Seit Jahrzehnten werden die Steuerzahler für den Erhalt des Steinkohlebergbaus zur Kasse gebeten. Und zwar viel kräftiger als nötig. Denn die Profiteure können die Höhe der Subventionen selbst mitbestimmen. Darunter bekannte Konzerne wie E.on, Hoesch, RWE und ThyssenKrupp. (welt.de)

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Freitag, 20. November 2009

RFID-Chip

Radio Frequency Identification (RFID) - Das schreibt Wikipedia: Der englische Begriff Radio Frequency Identification(RFID) bedeutet im Deutschen Identifizierung mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen. RFID ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen und erleichtert damit erheblich die Erfassung und Speicherung von Daten.

Ein RFID-System besteht aus einem Transponder, der sich am oder im Gegenstand bzw. Lebewesen befindet und diese kennzeichnet, sowie einem Lesegerät zum Auslesen der Transponder-Kennung. Das Lesegerät enthält eine Software (ein Mikroprogramm), das den eigentlichen Leseprozess steuert, und eine RFID-Middleware mit Schnittstellen zu weiteren EDV-Systemen und Datenbanken.

In der Regel erzeugt das Lesegerät ein elektromagnetisches Hochfrequenzfeld geringer Reichweite, vorzugsweise mit Induktionsspulen. Damit werden nicht nur Daten übertragen, sondern auch der Transponder mit Energie versorgt. Nur wenn größere Reichweiten erzielt werden sollen und die Kosten der Transponder nicht sehr kritisch sind, werden aktive Transponder mit eigener Stromversorgung eingesetzt. Meist wird die Frequenz 13,56 MHz benutzt, auf die auch Warnsysteme vor RFID-Einsatz ansprechen.

RFID-Transponder können so klein wie ein Reiskorn sein und implantiert werden, etwa bei Haustieren. Vorteile dieser Technik ergeben sich aus der Kombination von Kleinheit der Transponder, unauffälligen Auslesemöglichkeiten (z.B. neuer Pass) und geringem Preis der Transponder (teilweise im Cent-Bereich). Diese neue Technik verdrängt zunehmend den heute noch weit verbreiteten Barcode.

Ich empfehle jeden, dem dieses Thema interessiert, den Wikipedia-Eintrag über den RFID-Chip zu lesen. Zumindest damit man weiss, was ein RFID-Chip ist und welche Einsatzmöglichkeiten es gibt! (de.wikipedia.org)

Grundsätzlich verhält es sich mit dem RFID-Chip genauso, wie mit vielen anderen Dingen, Systemen oder Ideologien. Die Sache an und für sich ist weder schlecht noch negativ. Sondern nur das, was der Mensch möglicherweise daraus macht!

Kann man das Prinzip des RFID-Chips, so wie heute schon üblich, in der Logistik, Lagerhaltung, Sicherheit und Verkauf einsetzen, so kann man auch Tiere und Menschen "chipen". Anders, als in vielen Gerüchten und Falschmeldungen, kommt es während der Schweinegrippeimpfung, wie auch bei allen anderen Impfungen derzeit zu KEINER Implantierung eines RFID-Chips.

Das hat zwei nicht unerhebliche Gründe. Zum einen wäre der administrative Aufwand der Ärzte sehr hoch - er müsste Aufzeichnungen führen, welcher Chip in welchem Menschen steckt - und es würde dies binnen kürzester Zeit bekannt werden. Ausserdem werden, zumindest in Österreich, die Impfdosen aus grösseren Behältnissen gezogen. Eine Ampulle reicht für 10 Impfungen. Dabei wäre eine gezielte Chipung gar nicht möglich, nicht einmal im Rahmen einer Massenzwangsimpfung! Zum anderen sind die derzeitig zu produzierenden Chips zwar sehr klein, kleiner als ein Reiskorn, doch die Reichweite ist sehr gering. Ausserdem müsste man erst die Infrastruktur der Lesegeräte aufbauen. Gechipte Menschen sind eine Sache, die Chips benützen zu können, eine andere. Ja, es stimmt, die Technik ist grundsätzlich vorhanden. Es könnte heute schon die Bevölkerung gechipt werden, doch noch macht es nicht viel Sinn! ... auch nicht für die Überwachungswahnsinnigen in der Politik. Derzeit ist durch die Mobiltelefonie, Kreditkartenzahlungen und E-Card es wesentlich leichter einen Menschen zu überwachen und auszuspionieren, als über einen möglichen implantierten Chip.

Der Chip wird mit Sicherheit kommen, für uns alle! Aber er wird angepriesen und beworben, dass mit dem Chip das "Leben leichter wird"! Kein bezahlen mehr im Supermarkt, keine Wartezeit an den Grenzen, die mögliche Krankheitsgeschichte mit allen Diagnosen, Allergien und Therapien auf Abruf, keine Ausweispflicht mehr ... und so weiter. Schlussendlich wird jeder, der diesen Chip nicht in sich trägt, ein Aussenseiter der Gesellschaft und des gesamten Systems sein. Bargeld, wird es bis dahin keines mehr geben! Deshalb brauchen die Regierungen und Regime gar keine versteckten Wege um die Bevölkerung zu Chipen. Es wird soweit kommen, dass die Bevölkerung den Chip haben möchte und darum bitten wird!

Wir können dem RFID-Chip fast nicht entkommen! Schon heute wird diese Technologie auf KfZ-Kennzeichen, Supermarktwaren, Geldscheinen und bei Haustieren bzw. Nutztieren verwendet.

Interessant ist allerdings der Schlussabsatz im Wikipedia-Artikel über RFID-Chips: Im Journal of the American Medical Association wurde im Juni 2008 eine Studie veröffentlicht, die nachweist, dass zahlreiche diagnostische Messungen durch die zur Auslesung erforderlichen elektromagnetischen Wellen von RFID verfälscht werden. Geräte der Medizintechnik, die in jeder gut ausgestattenen Intensivmedizin-Station vorhanden sind, reagierten unterschiedlich empfindlich mit Messwert-Verzerrungen. „In einer Entfernung von einem Zentimeter bis sechs Metern kam es bei 34 von 123 Tests zu einer Fehlfunktion der medizinischen Geräte. In 22 Fällen wurden diese Störungen als gefährlich beurteilt, weil Beatmungsgeräte ausfielen oder selbsttätig die Atemfrequenz veränderten, weil Infusionspumpen stoppten oder externe Schrittmacher den Dienst versagten, weil ein Dialysegerät ausfiel oder der EKG-Monitor eine nicht vorhandene Rhythmusstörung anzeigte.“

Und doch kann etwas passieren, das dem Menschen, also uns allen, den RFID-Chip, und damit eine mögliche lückenlose Überwachung und Kontrolle erspart ... und das kommt immer näher und wird immer wahrscheinlicher: Staatsbankrotte, Systemzusammenbruch und das daraus resultierende Chaos! So gesehen, brauchen wir uns (noch nicht) ängstigen, gechipt zu werden und dem Staat alle unsere Geheimnisse zu offenbaren ...







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Goldpreis von 1500 Dollar vorausgesagt (abendblatt.de)
China Exporte (econo-matrix.blogspot.com)



Bilanzfälschung als Überlebensstrategie - Manipulierte Zahlen im Jahresabschluss: In harten Zeiten steigt laut einer Studie die kriminelle Energie von Mitarbeitern bei der Rechnungslegung. In manchen Firmen sind auch die Anreize falsch gesetzt. (ftd.de)

Panta Rhei - Da die Welt die USA nicht mehr weiter mit Waren im Austausch für dubiose Finanztitel versorgen wird, müssen die Amerikaner ihre Traumwelt verlassen. Sie müssen ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben für längere Zeit aufgeben. Die größte Herausforderung der Welt besteht in den nächsten Jahrzehnten darin, den Frieden zu wahren. (mmnews.de)

Der Subprime-Krösus wettet auf Gold - Er hat in der grössten Wirtschaftskrise seit den Dreissigerjahren sein Vermögen vervielfacht. Nun glaubt Hedge-Fund-Manager John Paulson an einen fortgesetzten Boom beim gelben Metall. (bernerzeitung.ch)

Ist Obama ein Bückling? ... oder ist er nur höflich? Jedenfalls kennen die Amerikaner in ihrer Tradition keine Verbeugung sondern man gibt sich nur die Hand. Dem Präsidenten ist es sogar laut Protokoll verboten sich vor einem Royal zu bücken. Diese Regel stammt aus dem Unabhängigkeitskrieg gegen die britische Kolonialmacht und König Georg III. (alles-schallundrauch.blogspot.com)

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