Samstag, 31. Oktober 2009

Schweinegrippeimpfung und MMS als Alternative

Die Schweinegrippe oder auch Neue Grippe oder einfach Viruserkrankung H1N1 hat zu breiten und heftigen Diskussionen geführt. Vor allem wegen der Impfung und der Umstand, dass von der WHO eine Pandemiewarnung der Stufe 5 bzw. Stufe 6 ausgegeben wurde und dadurch eventuell eine Zwangsimpfung zumindest für Risikogruppen im Raum steht.

Derzeit sind jedenfalls keine Anzeichen gegeben, die einer H1N1 Grippeerkrankung höheres Risiko oder höhere Lethalität verleihen, als jeder anderen Grippewelle, die uns jedes Jahr erreicht. Allerdings wird an zwei Fronten versucht, Panik zu erzeugen. Erstens von den Impfgegnern, die behaupten, dass Zwangsimpfungen vorgesehen sind und diese möglicherweise als geplante Reduzierung der Bevölkerung als vorsätzlicher Massenmord oder grossflächige Vergiftung der Menschen angesehen wird. Zweitens die Medien, die jede Erkrankung und jede Einlieferung in ein Krankenhaus als echte Bedrohung der Menschheit sehen und in Massenimpfungen die einzige Möglichkeit sehen, sich zu schützen.

Generell ist jede Art von Impfung zu hinterfragen! Warum sollte ich meinen Körper mit Impfungen belasten, die gar nicht notwendig sind. Es gibt Alternativen, auch für die jetzt grassierende Schweinegrippe. Alternativen, die im Gegensatz zur Impfung absolut unbedenklich sind und keinerlei Nebenwirkungen aufweisen.

Das Thema Zwangsimpfung ist derzeit weitgehend vom Tisch, weil auch ein grosser Teil der Ärzteschaft dagegen ist und die teilweise hochgiftigen und/oder ungetesteten Inhaltsstoffe wie Quecksilber, Aluminiumverbindungen und Nanopartikel als Test am lebenden Objekt ablehnt.

Es ist offensichtlich, dass die Pharmaindustrie noch einmal ganz gross abcashen möchte und deshalb mölichst auf Panik in der Bevölkerung setzt. Noch sind die Krankheitsfälle vereinzelt, doch es könnten, wie bei jeder Grippewelle mehr werden und eine gewisse Hysterie ausbrechen. Spätestens dann sollte man wissen, was man selbst gegen die Grippe tun kann.

Ein Wundermittel gegen alle Infektionen, auch Virusinfektionen, ist MMS (Miracle Mineral Supplement). Im Grunde kein Medikament, sondern, so verrückt es auch klingt, ein Mittel zur Wasseraufbereitung ...

MMS und dessen Wirkung kurz erklärt: Bei MMS geht es darum, dem mit unseren zivilisierten Lebensumständen überforderten Immunsystem einiges an Arbeit abzunehmen. MMS zerstört saure Zellverbände wie Viren, Bakterien und Pilze, auch Krebszellen sind sauer!!, es bindet und neutralisiert die oxydierten Erreger-Überreste. So werden die Abfallstoffe organgängig und können ausgeschieden werden. Unser Körper reagiert mit einem Notsystem das nicht organgängige Stoffe wie chemisches Salz, Mikrokristalle welche die Zellmembranen zerschneiden, unter Verwendung von Gewebewasser ins Bindegewebe eingelegt damit Leber und Nieren geschützt werden. Diese Kapazität ist begrenzt. Überkapazitäten diese Stoffe muss der Körper ausscheiden, sonst gibt es Organschäden. Löst man diese Stoffe aus dem Bindegewebe und bindet sie, können sie schadlos ausgeschieden werden. Auch eingelagerte Schlacken werden so entsorgt. Allein diese Müllentsorgung kostet den Körper und das Immunsystem enorme Energien, so dass oft die Kraft für andere Baustellen wie Infekte mit hochresistenten Viren usw. fehlt. [Quelle: jim-humble-mms.de]

Ich habe in meinem Bekanntenkreis einige, die schon seit längerer Zeit MMS verwenden. Hier einige Erfahrungsberichte abseits der Schweinegrippe:

Ein Mann im besten Alter, also zwischen 40 und 50 Jahren, laborierte seit seiner Pubertät mit Akne, die teilweise äusserst schmerzhafte, abszessgrosse Eiterherde an den Schultern und am Rücken produzierte. Fachärzte wie Dermatologen und Ernährungsumstellungen konnten wenn überhaupt nur kurzfristige Linderung erwirken. Mit MMS war die Akne bereits nach einer Woche vollkommen verschwunden!

Ein weiterer Bekannter berichtete mir gestern, dass er kürzlich in Kambodscha war, keine prophylaktischen Impfungen hatte und mit einem schweren Infekt zurückkehrte, der mit MMS behandelt, binnen kürzester Zeit ... ja, ja, lieber Freund, kaum zu glauben, aber verschwunden war ...

Es sollte sich gerade jetzt jeder über MMS und seiner Wirkungsweise bzw. Anwendung umfassend informieren. Es ist eine effektive und wirksame Alternative zur möglichen Schweinegrippeimpfung ... falls hinter einer möglichen Zwangsimpfung nicht doch ein fataler Hintergedanken der Eliten versteckt ist!

Angst, braucht man wegen des H1N1-Virus jedenfalls nicht haben!



Jim Humble & MMS (jimhumblemms.de)
Chlordioxid ist der wirksamste Bakterienkiller, den die Menscheit kennt. (mmsquelle.de)



Das Mineralpräparat MMS und die Schulmedizin - der Erfinder Jim Humble im Interview. (naturmedizin-alternativmedizin.suite101.de)

Bald Impfpanik wg Schweinegrippe! - Paul-Ehrlich-Institut: Skepsis gegen Impfung wird verfliegen. Virologe Pfleiderer: Unglaublicher Blödsinn wird als Wahrheit verkauft. „Ich weiß, dass die Stimmung über Nacht umschlägt, sobald wie jetzt in den USA die Zahl der Schwerkranken steigt und die Krankenhausbetten knapp werden.“ (mmnews.de)

Zu gefährlich – Obama lässt Töchter nicht gegen Schweinegrippe impfen - Angeblich, so der amerikanische Präsident Obama, ist die Schweinegrippe sehr gefährlich. Alle Amerikaner sollen sich impfen lassen. Nur seine eigene Familie, die ist von der Impfung ausgenommen – sowie Juden und Muslime ... (kopp-verlag.de)

Pseudo-Seuchen: Geistige Quarantäne soll Pandemie-Phantome retten - Physische Quarantäne während einer Pandemie? Schön und gut. Das ist nicht das Problem. Das eigentliche Problem besteht darin, dass das geschlossene Wahnsystem der Pandemie immer wieder von kritischen Internetseiten durchlöchert wird – weshalb das ganze schöne Pandemie-Phantom jetzt vor dem Zusammenbruch steht. Genau deshalb muss im Pandemiefall auch die geistige Quarantäne her. (kopp-verlag.de)










Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Sparkassen dürfen Kredite weiterverkaufen (t-online.de)
USA: 9 Banken bankrott (mmnews.de)
CIT stellt Geld auf (derstandard.at)
US-Banken sabotieren Obamas Finanzreformen (spiegel.de)
USA: Wieviel kostet ein Neuanfang (econo-matrix.blogspot.com)
Amerikaner schrauben Konsum zurück (handelsblatt.com)
Kriegsversprechen (nuoviso.tv)
Armut in Europa (alles-schallundrauch.blogspot.com)


Dollar collapse 85 days away says Jim Sinclair (arabianmoney.net)



Witzige Wirtschaftsdaten aus den USA - Die Zahlenakrobaten der US-Statistikbehörde liefern im Wochentakt Aufschwungdaten. Neuestes Glanzstück: Die USA mit einem Wirtschaftswachstum von 3,5%! Was wie ein Witz klingt, wird dennoch von vielen Ökonomen ernst genommen. (mmnews.de)

Euro-Tod durch Staatsbankrott - Die Perversion des Wirtschaftssystems: Der Betrüger wird belohnt, der Ehrliche zahlt die Zeche. Dies gilt nicht nur bei Banken und Großunternehmen. Es gilt auch im Verhältnis der Staaten untereinander (USA / Restwelt) - und nicht zuletzt in der Eurozone. Konsequenz: Länder mit unsolider Haushaltsführung werden von den „ehrlichen“ Staaten „belohnt“ - so lange, bis alle gemeinsam untergehen. Deshalb ist das Ende des Euro absehbar. (mmnews.de)

Haus geträumt - Ein junges Paar mit Kinderwunsch nimmt einen Kredit auf und baut. Acht Jahre später ist die Familie ruiniert, das Haus versteigert, die Zukunft ungewiss. Die Geschichte einer ganz gewöhnlichen Pleite. (sueddeutsche.de)

Auch Millionäre werden schlecht beraten - Millionäre bringen ihr Geld selten in die Filiale an der Ecke. Sie haben eigene Vermögensverwalter. Diese öffnen ihre Türen meist erst für einen Kunden mit einem siebenstelligen Vermögen. Doch nur weil ihre Kunden reich sind, sind die Berater dort nicht unbedingt besser, wie ein Test zeigt. (welt.de)

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Donnerstag, 29. Oktober 2009

Möglicherweise. Möglicherweise aber auch nicht.

Der Gold- und der Dollarkurs fahren Achterbahn, die Medien schreiben, die Rezession in den USA sei zu Ende und ich sitze auf der Veranda, geniesse ein Glas jungen Weisswein, habe mir auch die, beim Sinnieren schon obligate, Zigarre angesteckt und warte, bis meine allerliebste (Fast)Ehefrau und allerbeste Köchin der Welt ihr sagenhaftes und legendäres Gulasch fertig gekocht hat. Mein Magen meldet sich ob der verdammt guten Gerüche, die aus der Küche an mir vorbeihuschen.

In den letzten Wochen habe ich viele Emails von Lesern bekommen, die mich auf die verschiedensten Ansichten, Theorien und Prognosen hinweisen. Da ist von Camelot-Projekt die Rede, die Ausserirdischen, Niburu und Planet X kommen vor, Verschwörungstheorien, New World Order und die gesamte Gesellschaft der Illuminaten, Freimaurer, Bilderberger, bis hin zu Voraussagungen und astrologischen Berrechnungen. Und was ich davon halte?

Die Verfechter der einzelnen Theorien kämpfen darum anerkannt zu werden und glauben, dies sei die einzige Wahrheit. Viele der Theorien sind "abgehoben". Damit will ich nicht sagen, sie wären unmöglich, denn wir denken mit unserem Verstand und vieles das nicht in unser Weltbild passt, lehnen wir ab ... verständlicherweise. Doch was wäre, wenn die Welt doch viel anders wäre, als wir uns vorstellen können? Wenn es tatsächlich eine Verschwörung der Eliten gibt, die die Finanzkrise und den darauffolgenden Crash ganz genau geplant haben. Möglicherweise sogar mit Hilfe Ausserirdischer. Was wäre, wenn plötzlich wirklich am Himmel der geflügelte Planet Niburu erscheint? Was wäre, wenn plötzlich hunderte Raumschiffe auf der Erde landen würden, um uns Menschen beim Übergang in die nächste Dimension behilflich zu sein?

Abgehoben? Undenkbar? Verrückt? Möglicherweise. Möglicherweise aber auch nicht.

Wir denken in zu engen Bahnen. Was nicht sein darf, was nicht in unser Weltbild passt, kann auch nicht sein, darf nicht sein. Wir hören auf Experten. Auf Wissenschaftler, Forscher, Politiker. Doch genau jene arbeiten teilweise geheim, teilweise an für unsere Denkweise zu revolutionären Projekten und sie revidieren sich regelmässig selbst. Oder sie sind, so wie Politiker, gar keine Experten. Die Wissenschaft kann einiges erklären, aber im Ganzen gesehen, steckt sie noch in den Kinderschuhen. Gemäss Burkhardt Heims Hypothesen: Wenn wir in einer dreidimensionalen Welt leben und alles so ist, wie wir es begreifen können, muss auch das gesamte Universum nur dreidimensional sein. Wenn allerdings mehr Dimensionen existieren, dann sind diese zwar mathematisch erfassbar, aber für uns nicht oder nur schwer begreifbar. Dann könnte der Mensch, auch der Wissenschaftler gerade über den Tellerrand sehen, weiter aber nicht! Dann sind aber auch viele, viele Dinge nicht, oder noch nicht erklärbar. Das heisst, wir müssen einfach noch sehr viel lernen, entdecken und forschen. Dafür müssen wir aber auch den Käfig der Dreidimensionalität ablegen (können). Denn sonst bleibt es nur beim über den Tellerrand schauen.

Wer masst sich an, heute zu sagen, das gibt es oder das gibt es nicht ... ohne die entsprechende Erfahrung gemacht zu haben. Alles andere ist eine These, eine Annahme.

Das ist auch ein Grund, warum diese Thesen, egal ob plausibel oder nicht, in diesem Blog nicht erwähnt werden. Zudem widersprechen sich einige der These bzw. schliessen einander aus.

Ich denke, wir werden in den nächsten Jahren viele Überraschungen erleben, extreme Überraschungen, sowohl gute wie auch schlechte. Wir werden an die Grenzen unserer Leidensfähigkeit und unseres Verstandes geführt. Es werden viele Sterben ... ob durch eine Pandemie, Naturkatastrophen oder Krieg bleibt dahingestellt. Wir erleben den Niedergang einer Kultur und die Geburt einer neuen. Das sollten wir wissen. Darauf sollten wir uns vorbereiten. Und dass danach nichts mehr so ist, wie es einmal war.

Das ist so ziemlich das Einzige, das sehr wahrscheinlich ist. Aber richtig, es kann auch ganz anders kommen!

Ich rate euch Freunde, seid offen, aufmerksam und schliesst nichts aus. Auch wenn es möglicherweise jetzt noch unglaublich klingen mag. Beharrt nicht auf etwas, von dem ihr nicht vollkommen überzeugt seid. Denn die Menschheit wurde immer wieder überrascht: von der Scheibe zur Kugel, vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild, von Atomphysik zu Quantentheorie, usw. Wir mussten immer umlernen, uns anpassen. Das wird uns in den nächsten Jahren ebenso nicht erspart bleiben.

Ich schenke mir ein weiteres Glas Wein ein, lege den fertig gerauchten Zigarrenstummel beiseite, freue mich weiterhin auf das baldig servierte Gulasch, schaue in Himmel, wo gerade Düsenflugzeuge ihre Chemtrails versprühen, wo vielleicht irgendwann Niburu auftauchen wird, wo aber auch der Rettungshubschrauber Leben rettet, wo die AUA trotz immenser Verluste Touristen in den Urlaubt fliegt ... "Schatz, kommst du essen?"



Johannes (schnittpunkt2012.blogspot.com)



Meldungen:



Verführung durch die Notenbanker (welt.de)
Weltspartag: Wenn Banken Geschenke verteilen (kurier.at)
Börse Wien in der Abwärtsspirale (diepresse.com)
AUA: "Sakrosankt ist gar nichts mehr" (kurier.at)
VW-Konzerngewinn bricht deutlich ein (handelsblatt.com)
Großrazzia bei Schweizer Banken in Italien (handelsblatt.com)
Chávez gönnt sich Etaterhöhung um 638 Prozent (spiegel.de)
Russischer Goldverkauf wegen durchgesickerten Informationen abgesetzt (rian.ru)
China löst sich von US-Staatsanleihen (handelsblatt.com)
Madoff-Opfer verloren 21 Milliarden Dollar (derstandard.at)

Soros: China Must Be Part Of The New World Order (youtube.com)



Eine fast geheime Armee - Der Aufbau einer Truppe gegen den „inneren Feind“ ist weit fortgeschritten - Deutschland verfügt über eine neue unbekannte Heimatarmee. 441 Kommandos aus jeweils zwölf ständig einsetzbaren Reservisten sind in sämtlichen kreisfreien Städten, Landkreisen und Regierungsbezirken eingerichtet worden. Sie stehen unter dem Kommando der Bundeswehrführung und haben kurzfristig Zugriff auf weitere rund 80.000 bis 100.000 speziell ausgebildete Reservisten. Eingebunden in die zivilen Katastrophenschutzstäbe, erhalten sie Einsicht in die Bereitschaftsstände von zivilen Behörden, Polizei, technischem Hilfswerk und Feuerwehr. Sie sollen vor allem den Katastrophenschutz verbessern. (hintergrund.de)

Fed-Bericht enthüllt Aberwitziges - In den USA werden wieder genau so viele Subprime-Kredite vergeben wie vor Ausbruch der Finanzkrise. Kritischen Beobachtern drängt sich immer mehr der Eindruck auf: Die Amerikaner haben nichts dazu gelernt. (ard.de)

Gold: "Hoher Preis beweist miserable Notenbankpolitik" - "Mit ihrer Nullzinspolitik zwingen die Notenbanken die Anleger zur Inkaufnahme großer Risiken", kritisiert der Schweizer Finanzexperte Felix Zulauf. Der Goldmarkt befinde sich erst in einer Aufwärmphase, so Zulauf. (diepresse.com)

Zu grundsätzlichen Korrekturen der Finanzkrise fehlt die Kraft - Alle Staaten sind einig, dass die derzeitige Finanzkrise Strukturschwächen des Weltfinanzsystems offenbart hat, die korrigiert werden müssen, um nicht wiederum in die Gefahr einer neuen Finanzkrise zu kommen. (goldseiten.de)

29. Oktober 1929 und 2009 - Heute vor 80 Jahren crashte die Wall Street. Es folgte die große Depression. Die Verlauf der Ereignisse von 1928 - 1949 könnte frappierende Ähnlichkeiten zu der aktuellen Krise aufweisen. Allerdings reagierten die Regierungen damals und heute höchst unterschiedlich. (mmnews.de)

Verführung durch die Notenbanker - Die Leitzinsen liegen weltweit nahe null.Sparer und auch Profi-Investoren gehen deshalb Risiken ein, die sie gar nicht suchen.Die Währungshüter müssen die Zinsen anheben. Sonst machen sie sich mitschuldig für die nächste Vertrauenskrise. (welt.de)

Vernagelt und verschlossen - Deutschlands Unternehmen haben auf stur geschaltet. Die Bereitschaft, Mitarbeiter einzustellen, ist so gering wie seit Jahren nicht mehr. Jetzt zeigt sich, dass auch Frauen und Männer unter der Wirtschaftskrise leiden, die ihren Arbeitsplatz noch gar nicht verloren haben - unter Lohneinbußen. (manager-magazin.de)

30 Minuten bis zur Monetarisierung - Die Frist von der Anleihe-Emission zum Aufkauf durch die Fed ist kürzlich bereits auf 30 Minuten geschrumpft! Die Schamfrist zur Vermeidung der direkten Monetarisierung beträgt nun also noch eine halbe Stunde! (mmnews.de)

Stellenabbau in Deutschland: Das erste Jahr Schwarz-Gelb - gezählt ab 6.10.2009. (egon-w-kreutzer.de)



.. survival-scout.atdie webseite survival-scout.at ist zwar erst einige tage in inet, aber das interne netzwerk wächst rasant! es ist, teilweise auch aus der zukunftsperspektive vieler menschen und betriebe, aber auch aus interesse, bei einem neuen projekt mitzuarbeiten, in kürzester zeit ein verbund entstanden, der wohl beim start nicht zu erwarten gewesen wäre ...
wir haben jetzt schon sehr viele möglichkeiten, einzelpersonen und familien aus krisengebieten herauszuholen, (versteckt) unterzubringen und zu versorgen. uns stehen eine reihe kleinerer flugzeuge samt piloten, autos bis zu 9 personen fassungsvermögen und ohne moderner elektronik, samt zusatztanks mit bis zu 2500 km reichweite zur verfügung. ausserdem ortskundige und bergführer im bereich der staatsgrenzen, hotels und bauernhöfe zur unterbringung und versorgung, eine private truppe für personenschutz und entlegene, nur schwer auffindbare hütten in alpinen regionen ...
allerdings gab es auch zuschriften, die nicht nur zynisch sich über unser unterfangen äusserten ("die krise ist ja schon vorbei" bzw. "was soll das überhaupt"), sondern auch die systemtreue dokumentieren. ja, hoffentlich benötigen diese leute niemals die dienste eines survival-scouts ...
kurz, unser netzwerk wächst und wir können im notfall auch die benötigten dienstleistungen anbieten. doch wenn es zu einem systemzusammenbruch kommt, werden diese ressourcen relativ schnell ausgelastet sein. deshalb suchen wir weiterhin möglichkeiten für personentransporte, führer in abgelegenen grenzgebieten, lebensmittelversorger und unterkünfte. denn es wird in krisenfällen immer wieder zu ausfällen kommen, die regierungen werden in jedem fall äusserst restriktiv vorgehen!
wenn jemand unserem netzwerk beitreten möchte, dann steht unter netzwerken ein formular zur verfügung, in das man die kontaktdaten und möglichen ressourcen einträgt. DIE DATEN WERDEN KEINESFALLS AN DRITTE WEITERGEGEBEN! und im krisenfall benötigen wir alles: unterbringung, versorgung, transport, ortskundigkeit in grenzgebieten, bis hin zu persönlichen einsätzen und mithilfe!
der surival-scout dankt für eure unterstützung, die natürlich im bedarfsfall nicht unbelohnt bleibt!
(survival-scout.at)

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Mittwoch, 28. Oktober 2009

Eine nachahmenswerte Initiative

Ein nachahmenswertes Projekt ist derzeit in Stainz (Weststeiermark) im Entstehen. Auf Initiative des Vereins Lebenswerkstätten stellte die Gemeinde eine gemeindeeigene Grünfläche zur Verfügung, wo interessierte Stainzer ihr eigenes Gemüse und Obst anbauen können.

Der Verein Lebenswerstätten stellt auch notwendiges Wissen sowohl für den Anbau, die Pflege, wie auch Verarbeitung zur Verfügung. Speziell wenn es tatsächlich zu Engpässen in der Versorgung von Lebensmitteln kommen wird, kann ein kleiner, eigener Gemüsegarten nicht nur viel Freude bringen, sondern möglicherweise auch die einzige Alternative bieten, sich abwechslungsreich und gesund zu ernähren. Es reichen schon einige Quadratmeter aus, um Kräuter, Tomaten, Paprika, Salat, Kraut, Kohl und Kürbisse zu ziehen. Auch Strauchobst, wie Ribisel (Johannisbeeren), Stachelbeere, Himbeeren, usw. können eingepflanzt werden.

Gedacht ist auch die notwendigen Samen bereitzustellen, natürlich in Bio-Qualität. Gelernt wird das Gärtnern relativ schnell, vor allem wenn man erfahrene Kollegen zur Seite hat, die ihr Wissen auch gerne weitergeben. Auch nach der Ernte, wird es entsprechende Unterstützungen seitens des Vereins geben, nicht nur Tipps für die Einlagerung, sondern auch für die Verarbeitung. Neben Marmeladen (Konfitüren), Säfte, Chutneys, Trocknen, Pürrées und sauer eingelegtes Gemüse, lernt man auch die Herstellung von Naturkosmetikprodukten.

Ein ehrgeiziges und in Anbetracht der sehr wahrscheinlich schlimmen Zeiten, die auf uns zukommen werden, ein besonders interessantes und wichtiges Projekt. Denn vor allem in den Städten, auch in den kleineren, wird es zu gravierenden Engpässen kommen. Eigeninitiative, Fantasie und Wissen wird sehr wichtig sein und der Verein Lebenswerkstätten Stainz gemeinsam mit der Gemeinde Stainz, sorgen mit diesem Projekt vor und ergreifen die Initiative. Dem sollten sich auch andere Kommunen anschliessen, denn entsprechende Flächen sind fast überall vorhanden!

Sollte es tatsächlich nicht zu dem zu erwartenden Systemzusammenbruch und die daraus resultierenden Engpässe bei der Versorgung der Bevölkerung kommen, so hat man Spass am Gärtnern und gesunde, selbstgezogene Produkte für die Küche. Denn, seien wir ehrlich, schmecken selbstgezogene Tomaten, Kürbisse und Himbeeren weitaus besser, als gekaufte!



lebenswerkstaetten-stainz.at







Johannes (schnittpunkt2012.blogspot.com)



Meldungen:



Kurzarbeit bei Magna verlängert (derstandard.at)
Wiener Börse mehr als fünf Prozent im Minus (derstandard.at)
Lettland vor dem Aus (kopp-verlag.de)
Wie Brüssel die Bankenwelt umkrempelt (manager-magazin.de)
Häuser für 500 Dollar aber niemand will sie (alles-schallundrauch.blogspot.com)
USA: Schlechte Verbraucherdaten (econo-matrix.blogspot.com)
Hawaii Desaster (econo-matrix.blogspot.com)



Die grosse Wirtschafts-Farce - Was sich aktuell an den Finanzmärkten abspielt, gleicht einer griechischen Tragödie, an deren Ende die Simbabwisierung Amerikas stehen wird. Es gehört zu den besonderen Vorlieben von Bankern und Politikern, außergewöhnliche Vorgänge möglichst schnell wieder als normal erscheinen zu lassen. Die Republik als Verdummungsstaat, der eine immer größere Anzahl von Idioten hervorbringt, die sich nach Belieben in die gewünschte Richtung lenken lassen. (mmnews.de)

“Politisch korrekt” fällt – brutaler Ersatz steht schon in den Startlöchern - Thilo Sarrazin scheint einen Stein ins Rollen gebracht zu haben. Die politisch korrekte Meinung bröckelt oder steht gar vor dem Zusammenbruch – Krise sei Dank. Im Hintergrund jedoch braut sich tiefschwarz etwas zusammen, was von viel schlimmerer Machart herrührt. “Gutmenschlichkeit” wird durch Gesetze ersetzt, die uns Dank EU-Vertrag in Windeseile überrollen könnten. (wahrheiten.org)

Lügen gegen Untergang - Politisch korrekte Berichterstattung ist nichts anderes als Lüge. Das zeigt sich im Verlauf der Wirtschaftskrise recht deutlich. Fakten werden unterschlagen, Negatives ausgeblendet. Ziel: Keine schlechte Stimmung aufkommen lassen. Wie weit entfernt sind Massenmedien von der Realität? (mmnews.de)

Oft wird die Katze im Sack gekauft - Banken bieten Anlegern noch immer viel zu komplizierte Produkte an, kritisieren die Konsumentenschützer. Sie orten auch Beratermängel. (kurier.at)

Staat muss bis 2014 drei Milliarden mehr zuschießen - Gutachten der Pensions-Kommission: Staat muss für staatliche Pensionen bald 3,22 Prozent des BIP ausgeben. (derstandard.at)

Bundeskanzlerin Merkel: Kritische Fragen unerwünscht - »Herr Doktor, Herr Doktor – ich fühle mich von meiner Umgebung immer so ignoriert.« – »Der Nächste, bitte.« Wer meint, dies sei nur ein alter Witz, war noch nie bei einer Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auf Nachfragen eines holländischen Journalisten zur Spendenaffäre des neuen Finanzministers Wolfgang Schäuble hieß es schlicht: »Die nächste Frage«. (kopp-verlag.de)

Wo bleibt der Bürgerkrieg? Mehr als eine Professorenschlacht: Im Streit um Peter Sloterdijks Steuerthesen geht es um die Zukunft der Demokratie. (berlinonline.de)

Schlägt Europa den japanischen Weg ein? Dann stünde uns eine exorbitante Staatsverschuldung bevor. (diepresse.com)

Stellenabbau in Deutschland: Das erste Jahr Schwarz-Gelb - gezählt ab 6.10.2009. (egon-w-kreutzer.de)

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Dienstag, 27. Oktober 2009

Ist der endgültige Crash bis auf weiteres abgesagt?

Was derzeit bezüglich Staatsüberschuldungen, Banken- und Finanzwelt abgeht, ist weder logisch, noch nachvollziehbar. Es werden eigene Regeln zum legalen Bilanzbetrug geschaffen, damit Banken, Hedgefonds, Versicherungen, etc. ihre realen Verluste in Milliardenhöhe verstecken oder noch schlimmer, selbst in Gewinne umwandeln können. Staaten, die auf Grund ihrer hohen Verschuldung keine Anleihen mehr absetzen können, kaufen sie via Nationalbanken bzw. FED, selbst auf. Das heisst, sie geben sich selbst Kredit! Alle Vorsichtsmassnahmen werden derzeit in den Wind geschlagen, eine irrationale Geldvermehrung findet statt und trotzdem kommt es noch nicht zu einer Hyperinflation.

Hätte man diese Vorgänge noch vor einiger Zeit vorraussagen müssen, hätte man mit Sicherheit darauf wetten können, dass das weltweite Währungssystem kollabiert. Ja, es ist zwar äusserst instabil, doch Anzeichen eines Zusammenbruchs sind derzeit trotz bedenklichsten Wirtschaftsdaten und staatlichen Zahlenmaterials nicht zu sehen. Im Gegenteil, der schwache US-Dollar erholt sich immer wieder ein wenig, der Goldpreis hüpft zwar über der 1000 Dollarmarke ümher, kann aber nicht ausbrechen. Die Börsenkurse sind, wie wir wissen, weit überschätzt, steigen aber seit Monaten auf hohem Niveau kontinuierlich weiter.

Was ist eigentlich los? Normalerweise müsste eine Flucht aus den Währungen stattfinden, die durch fallenden Wert unter Druck geraten. Doch das Gegenteil ist der Fall! Unlogischer Weise versucht man diese Währunen zu stützen, vor allem den US-Dollar, und diesen auch weiterhin als Weltleitwährung zu akzeptieren. Auch, weil es derzeit kaum eine echte Alternative dazu gibt. Denn der Euro ist zu stark an den Dollar gebunden und ebenfalls höchst gefährdet, wenn es den Dollar "erwischt". Und so wird immer noch die meiste Wirtschaftsleistung der Erde mit jener Währung verrechnet, die eigentlich schon seit einiger Zeit von vielen Experten als todgeweiht bezeichnet wird. Vor allem, wenn man sich die budgetäre Situation, die exorbitante Geldmengenerhöhung und die ausser Kontrolle geratene Staatsverschuldung ansieht. Wie lange kann das noch gut gehen? Im Grunde sehr lange, wenn bisher noch nicht viel tatsächlich passiert ist ... Warum? Das ist kaum durchschaubar! Und noch weniger nachvollziehbar!

Dabei muss man sich auch die Frage stellen, können Banken und Versicherungen ihre Verluste, die sie ohne Zweifel in Form von Schrottpapieren besitzen und mittels neuen Bilanzierungsregeln gut verstecken, mittelfristig in reale und nicht nur buchhaltärische Gewinne umwandeln? Die Gesamtsumme an derzeit aushaftenden CDS wird auf über 800 Billionen US-Dollar geschätzt, mehr als das 17fache des globalen BIP eines Jahres! Zocken sie weiter im weltweiten Finanzcasino? Werden noch mehr Verluste hinzukommen?

Wie wird es sich mit den ausufernden Staatshaushalten und Staatsverschuldungen verhalten? Selbst die derzeit angehäuften Schulden können einfach nicht mehr zurückbezahlt werden, es kommen aber laufend neue dazu. Immer mehr Konzerne, Institutionen, aber auch Kommunen schreien nach Hilfe durch den Staat. Wie wir wissen, gibt es Entschuldungsszenarien durch Währungsreform oder Hyperinflation. Doch irgendwer bleibt dabei immer auf der Strecke ... nicht selten die Bürger, das Volk. Wird es aufstehen und auf die Strasse gehen, wenn es soweit ist?

Wie verhalten sich die Börsen, wo für September schon ein Crash oder zumindest ein stärkerer Einbruch prognostiziert wurde? Derzeit gehen die Kurse nur in eine Richtung, nämlich nach oben. Und auch hier kaum Anzeichen einer Richtungsänderung!

Weiters der Goldpreis. Zwar wurde die magische Grenze von 1000 US-Dollar überschritten, doch in anderen Währungen kam es auf Grund der Dollarschwäche zu keinem wesentlichen Wertzuwachs. Und nun stagniert der Kurs auf hohem (Dollar)Niveau und pendelt zwischen 1030 und 1070 US-Dollar pro Unze.

Genau genommen, wenn man jeden einzelnen der hier angeführten Vorgänge näher betrachtet, sollte man meinen, jetzt und jetzt müsste ein gewaltiger "Rumps" kommen. Ein Rumps, der wieder einmal die Finanzwelt erschüttert. Alle Vorgänge zusammen müssten eigentlich relativ kurzfristig zu einem Systemzusammenbruch, zumindestens in einzelnen Staaten, führen. Welcher Kaufmann macht gerne Geschäfte mit einem, der offensichtlich kurz vor der Pleite steht?

Fakt ist natürlich, dass die USA ein für die Weltwirtschaft und für das Weltwährungssystem enorm wichtiger Staat ist. Doch es gibt auch andere Staaten und Währungen, die diese Nische im Notfall ausfüllen könnten. Dazu gehört mit Sicherheit China und leider etwas eingeschränkt, vor allem durch die zaghafte "Nicht-Politik" auch die EU. Und doch wird derzeit offensichtlich alles unternommen, Obama-Land nicht fallen zu lassen.

All diese Gedanken drängen natürlich auch die Frage auf, was wissen wir, trotz Medien und Internet, tatsächlich? Ich bin überzeugt, dass wir nur einen kleinen Teil offengelegt bekommen. Jener Teil, der im Geheimen liegt und dessen Zusammenhänge wir nicht erahnen und daher nicht nachvollziehen können, dürfte erheblich sein ... und möglicher Weise auch ziemlich gefährlich! Was geht tatsächlich ab auf dieser Welt? Was verbirgt man krampfhaft vor uns?

Die Gefahr ist gross, wenn man danach sucht, in Verschwörungstheorien abzugleiten. Doch mit Verschwörungstheorien ist das so eine Sache, manche sind einfach stillschweigend Realität geworden, obwohl sie von vielen offiziellen Stellen und vor allem den Medien als reine Fantasiegebilde abgetan wurden. Ich erinnere an Echelon, NSA, Bilderberger, etc. Dass vermutlich ein erheblicher Teil der kursierenden Verschwörungstheorien tatsächlich reine Fantasiegebilde sind, dürfte nicht von der Hand zu weisen sein. Dass allerdings viele tatsächlich der Wahrheit entsprechen, wird immer offensichtlicher. Dazu zählen 9/11, die Terrorlüge, 2012 (falls man dieses Thema überhaupt zu den Verschwörungstheorien zählen kann!) und HAARP. Es gibt aber noch viele mehr ...

Was sind die tatsächlichen Hintergründe für viele Aktionen, die uns mit falschen Argumenten "verkauft" wurden? ZB. der Irak-Krieg, die Afghanistan-Besetzung, die Kosovo-Eigenstaatlichkeit, auch der Balkan-Krieg, das Israel-Iran-Säbelrasseln, uvm.

Dürfen wir die Wahrheit nicht wissen? Und gibt es Zusammenhänge mit der Finanzkrise? Lässt man die USA deshalb nicht fallen? Wie sehr sind Banken darin verwickelt? Welche Rolle spielt China und Russland?

Ich denke, solange wir nicht die Wahrheit kennen, können wir, was unsere mittelbare und unmittelbare Zukunft betrifft, kaum Prognosen anstellen. Wir können nur mit jenen Fakten, die uns in irgendeiner Form zugänglich sind, spekulieren, wie sich was und wann entwickeln könnte, doch uns fehlen zumeist Hintergründe und tiefere Einblicke, die allerdings oft die entscheidenden Faktoren waren und sein werden!

Es ist, in jedem Fall, äusserste Skepsis angebracht! Doch ich glaube, dass irgendwann die näheren Zusammenhänge und Geheimnisse offenbart werden. Möglicherweise auch erst dann, wenn alles in Trümmern liegt! Oder kommt es erst gar nicht dazu?



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Deutsche Bank prognostiziert Branche noch viele Kreditausfälle (reuters.com)
Bundesanleihen: Die Hälfte geht an Notenbanken (faz.net)
Experten kritisieren Bankenpläne von Schwarz-Gelb als naiv (spiegel.de)
Der Balkan darf nicht kippen! (econo-matrix.blogspot.com)
Island wird McDonald´s-frei (derstandard.at)
Grossbritannien vor schwerster Krise (goldseiten.de)
Grossbritannien: Häuserleerstand erreicht Millionengrenze (econo-matrix.blogspot.com)
Chinas Industrieproduktion steigt wieder recht deutlich (wirtschaftsblatt.at)
Capmark Financial: Größte US-Bankpleite dieses Jahr (mmnews.de)

Hisssss - Citibank Overpressure Warning? (market-ticker.org)



Freizeitpräsident Barack Hussein Obama: Kein anderer Staatschef ist öfter auf dem Golfplatz - Während die Vereinigten Staaten unter des schwersten Wirtschaftskrise seit den 30-er Jahren leiden, schon 15 Millionen Amerikaner arbeitslos sind und sich der nächste Crash deutlich am Horizont abzeichnet, frönt der Präsident seinem Hobby: Er geht immer öfter auf den Golfplatz. (kopp-verlag.de)

Marktmanipulationen und das »Plunge Protection Team« – die unsichtbare Hand des Staates - Seit 1988 greift eine ominöse Institution in die Märkte ein, ohne dass die Öffentlichkeit Genaueres über ihre Interventionen erfährt: das »Plunge Protection Team« (Absturzverhinderungsgruppe). Zum PPT gehören der jeweilige Vorsitzende der »Fed«, der Präsident der Börsenaufsichtsbehörde »Securities and Exchange Commission« (SEC) und weitere Mitglieder. Immer wieder tauchte das PPT in den Medien auf – doch die Arbeitsgruppe verfasst keine Berichte, tritt öffentlich nicht in Erscheinung, gibt keine Tagesordnungen oder Teilnehmerlisten bekannt. Nur diverse Auffälligkeiten, z.B. in den Börsenentwicklungen, weisen darauf hin. (kopp-verlag.de)

Ausgetrickst? Die Pleite von Capmark Financial - Obwohl Banken immer tiefer in die Zauberkiste greifen dürfen, um ihre Bilanz zu schönen, ist einer der größten Immobilienfinanzierer in den USA bankrott. Ein Warnsignal. Helfen selbst Manipulationen nicht mehr? (mmnews.de)

AIG schüttet Füllhorn über Manager aus - Der mit Steuermilliarden vor der Pleite gerettete Versicherer bedachte Topmanager mit 12,1 Millionen Dollar Boni. (derstandard.at)

Scheitern in Serie - Die Investmentbanken verdienen schon fast wieder so gut wie vor der Krise, doch Banken mit "normalem" Kreditgeschäft leiden - und kollabieren. (sueddeutsche.de)

Es geht wieder los! Comeback riskanter Kredite - In den USA werden wieder deutlich mehr Immobilienkredite an Kunden mit geringer Kreditwüdigkeit vergeben. Darlehen aus dem sogenannten Subprime-Segment gelten als Auslöser der Krise. Doch diesmal sieht die US-Notenbank einen wichtigen Unterschied. (n-tv.de)

Gigantische Verluste könnten Steuereinnahmen drastisch schmälern - Gigantische Verluste schlummern in den Bilanzen der Unternehmen und lassen Finanzminister um ihre Steuern bangen. Die Koalition will die Verlustverrechnung wegen der Krise erleichtern. (wiwo.de)

Stellenabbau in Deutschland: Das erste Jahr Schwarz-Gelb - gezählt ab 6.10.2009. (egon-w-kreutzer.de)

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Samstag, 24. Oktober 2009

Von Plastikquietschenten und Betonfertigteilen

Stell dir vor, mein Freund, du hast eine Firma. Ja, so ein richtiges Unternehmen. Du produzierst und verkaufst. Du hast Mitarbeiter und Maschinen, kaufst Arbeitsmaterial ein und fertigst Produkte. Egal ob es sich um Plastikquietschenten, Betonfertigteile oder HighTechelektronikteile handelt. Du investierst sehr viel Geld in dein Unternehmen, das meiste sind natürlich Kredite, schaffst damit die Basis und möchtest mit deiner Geschäftsidee, deinem Angebot natürlich Geld verdienen. Das heisst, du musst es schaffen, dass mehr Geld hereinkommt, als du ausgibst. Sonst geht die Rechnung nicht auf und irgendwann musst du zusperren, weil du weder deine Mitarbeiter noch das Rohmaterial bezahlen kannst.

Weil dein Unternehmen floriert und ziemlich viel abwirft, beginnst du, andere Unternehmen aufzukaufen, wenn sie in deine Strukturen passen. Auch hier solltest du darf schauen, dass du nur Unternehmen kaufst, die mittelfristig auch positiv zu führen sind. So weit, so gut.

Nun ist die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise doch schon einige Monate alt und wir wissen noch zu genau, wie vor einem Jahr plötzlich grosse Banken getaumelt sind. Einige waren über Nacht pleite. So auch Lehman & Brothers, die grösste Bankenpleite bisher. Der Staat griff ein und rettete mit Milliarden Volksvermögen die anderen Banken. Doch das Grundübel, die toxischen, giftigen Papiere waren noch immer vorhanden, obwohl die Banken wieder gut kapitalisiert waren. Dadurch konnte es noch immer passieren, dass diese Papiere ein Bank zum Zusammenbruch brachten. Man erfand zwei Dinge dagegen. Zunächst die "Bad Bank", die den "guten Banken" für "gutes Geld" die Schrottpapiere abkaufte und irgendwie darauf hofft, sie könnten irgendwann einmal wieder einen Wert bekommen. So hatten es die Banken geschafft, die Bilanzen von enormen Verlusten zu befreien. Doch das war nicht genug, darum erfanden die "Experten" neue Regeln zur Bilanzierung der Banken (die bekanntlicherweise quartalsweise bilanzieren müssen). Politiker segneten diese neuen Regeln ab, damit waren sie plötzlich legal. Und was änderten die neuen Regeln? Sie überliessen die Bewertung der eigenen Geschäfte, also wiederum geht es um Wertpapiere, den eigenen Bankfachleuten. Das heisst, jede Bank kann ihre Papiere weitgehnd selbst bewerten und nicht nach dem realen Marktwert in den Bilanzen führen. Das, liebe Freunde, ist kein frisieren der Bilanzen, das ist regelrechter Betrug, eine Vorspielung falscher Tatsachen!

Nun, wir schreiben Herbst 2009, machen Gerüchte die Runde, dass einige grosse Versicherungsunternehmen ebenso Schrott in ihren Bilanzen führen. Nun wurde, dass ja nicht viel an die Öffentlichkeit dringt, still und leise auch für die Versicherungsbranche neue Möglichkeiten eingeführt. Sie dürfen Teile ihrer Aktien aus ihrer Ergebnisrechnung auslagern. Das hat für Besitzer von Lebens- und Kapitalversicherungen weitreichende Folgen!

Damit nicht genug, will man auch zwei weitere "Problemkinder" wieder "gesellschaftsfähig" machen. Nicht die Regulierungen und Restriktionen gegen Hedge Fonds und Private Equity Fonds, meist als Heuschrecken bezeichnet, sollen von der EU verordnet werden, sondern man will die Vorschriften lockern.

Hallo Freunde, dreht sich nicht die Welt verkehrt?

Zurück zu dir als Unternehmer. Du hast, weil das Geschäft gut ging, einige andere Unternehmen gekauft. Leider sind einige dabei, die gewaltige Verluste produzieren, die natürlich in deiner Konzernbilanz aufscheinen. Das heisst, die Unternehmen verbrauchen wesentlich mehr Geld, als sie verdienen. Du musst Geld nachschiessen. Das allerdings belastet deine Bilanzen. Also versteckst du diese Posten, schreibst erfundene Fantasiezahlen in deine Bücher und plötzlich stehen alle deine Unternehmen, der gesamte Konzern gut da. Du darfst dich nur nicht erwischen lassen, denn sonst kommst du in den Häfen (für alle deutschen Freunde: in das Gefängnis) ... wegen Betruges und Bilanzfälschung!

Das heisst, es gibt sehr wohl Branchen, die bewusst und legal Bilanzfälschung betreiben können. Du natürlich nicht, du bist weder Banker, noch nennst ein Versicherungsunternehmen dein eigen, sondern produzierst nur Plastikquietschenten, Betonfertigteile oder HighTechelektronikteile!

Das wirklich dumme an dieser Sache ist, dass all diese Papiere, Zertifikate und weissichnochwas irgendwann fällig werden. Dann möchte jemand, der am anderen Ende der Kette sitzt, Geld sehen. Spätestens dann muss real und nach Marktwert bewertet werden. Und spätestens dann, werden einige aus ihren Träumen aufwachen ...



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)







Meldungen:



Raiffeisen rutscht in der Ukraine tief in die Verlustzone (diepresse.com)
Neuer Belastungstest für Österreichs Banken (diepresse.com)
Opel: Magna könnte leer ausgehen (kurier.at)
Studie: Türken verweigern Integration (kurier.at)
Bosnien-Herzegowina: Arbeitslosenrate bei 42% (binladenspenpal.blogspot.com)
Placebos gegen den Bonus-Wahn (derstandard.at)
USA: Highway to hell (binladenspenpal.blogspot.com)
China: viele Fragezeichen??? (binladenspenpal.blogspot.com)

Nouriel Roubini: Big Crash Coming (indexuniverse.com)



US-"Recovery"? - Geht man vom Mainstream der US-Medien und der Entwicklung der US-Aktienmärkte seit März des Jahres aus, müsste man eigentlich davon überzeugt sein, die USA befänden sich in einer massiven wirtschaftlichen Erholungsphase, am Beginn eines neuen Booms. Doch leider findet sich eine ganze Reihe von nicht manipulierten Daten, die daran starke Zweifel aufkommen lassen. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Versicherer dürfen Risiken verstecken - Exklusiv Großer Lobbyerfolg für die Versicherungswirtschaft: Nach FTD-Informationen will das internationale Bilanzgremium IASB den Gesellschaften weiterhin erlauben, einen Teil ihrer Aktien aus ihrer Ergebnisrechnung auszulagern. Die Entscheidung hat weitreichende Folgen für den Kapitalmarkt - und Millionen Besitzer von Lebensversicherungen. (ftd.de)

EU kommt Fondsbranche entgegen - Der lautstarke Branchen-Protest gegen die geplante EU-Regulierung von Hedge-Fonds und Private Equity trägt erste Früchte: Der schwedische Vorsitzende des EU-Finanzministerrates (Ecofin), Anders Borg, will die geplante Vorschriften für Private Equity und Hedge-Fonds lockern. (handelsblatt.com)

Rogoff warnt vor Ausfall von Staatsanleihen - Der frühere IWF-Chefökonom Kenneth Rogoff hat davor gewarnt, dass die Wirtschaftskrise langfristig zu Staatsbankrotten führen wird. (ftd.de)

Gewaltige Bilanzsumme mischt Fed auf - Die Fed-Bilanz ist inzwischen auf mehr als 2200 Mrd. $ angeschwollen. Und weitere Milliarden werden hinzukommen. Innerhalb der Notenbank sorgt das für heftige Diskussionen. Philadelphia-Vertreter Charles Plosser ist besonders nervös. (ftd.de)

Gefährlicher Mix für die Weltwirtschaft - Ultraniedrige US-Zinsen drücken den Dollar nach unten, Rohstoffe und die Währungen einiger Schwellenländer dagegen nach oben. Für den chinesischen Renminbi, dessen Wechselkurs fixiert ist, gilt das nicht, weswegen andere die Last tragen müssen. Brasilien hat versucht, darauf zu reagieren. Der Dollarverfall und die steigenden Märkte sind die Zutaten einer weiteren Krise. (handelsblatt.com)

Obama von Monsanto „genmanipuliert“? - Die US-Politlandschaft ist nach wie vor durchtränkt und gesteuert von Goldman Sachs und dem Genmanipulator Monsanto. Die Polit-Schmeißfliegen bleiben, selbst wenn sich der Politik-Dung im Pentagon ändert. Die Fed regiert das Geld - Monsanto zerstört die Welt. (mmnews.de)

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Donnerstag, 22. Oktober 2009

Klimaerwärmung abgesagt!

Wissenschaftler bestätigen, das Weltklima hat sich in den letzten 10 Jahren nicht erwärmt, sondern im Gegenteil, etwas abgekühlt! Das ist kein Hoax, sondern unumstössliche, beweisbare Wahrheit!

Wir hören immer nur, dass in den arktischen Regionen und den Alpen die Gletscher schmelzen bzw. das arktische Eis verschwindet. Was nicht gesagt wird, ist die Tatsache, dass die Gletscher in Patagonien und das antarktische Eis im ungefähr gleichen Masse zunehmen.

Freunde, immer dann, wenn die Obrigkeit und die Medien sich auf eine Sache festbeissen, um im gleichen Atemzug ein immenses Geschäft daraus machen (Co2-Zertifikate), dann ist verdammt noch mal, etwas faul daran.

Ich bin kein Wissenschaftler, aber die zunehmenden Artikel und Publikationen, dass es keine Klimaerwärmung gibt, haben mich nachdenklich gemacht und ich habe recheriert. Mittlerweilen stellen sich auch Wissenschaftler auf die Seite der Klimaabkühlung. Aber noch gibt es wichtige Kongresse, Treffen hoher Politiker, um Massnahmen gegen die Klimaerwärmung zu erarbeiten ...

Jetzt hat Professor Latif vor der UNO-Klimakonferenz am 1. September 2009 in Genf, dem jährlichen Treffen des sogenannten „wissenschaftlichen Konsens“ bestehend aus 1.500 führende Klimaforscher über die menschliche Ursache der Klimaerwärmung gesagt, die Erde hat sich in den letzten 10 Jahren nicht erwärmt und wir werden wahrscheinlich für die nächsten „zehn bis zwanzig Jahre eine Temperaturabkühlung erleben.“

In den Mainstream hat es die reale Klimaabkühlung noch nicht geschafft! Auch gestern und heute erschienen wieder die üblichen Artikel zur Klimaerwärmung. Mit Ausnahme des deutschen Spiegels, der titelte: "Wir müssen unser Klima nicht retten!"

Auch wenn es durch den Menschen und dessen Lebensweise nicht zu einer drastischen Klimaerwärmung kommt, sollten mit den Ressourcen trotzdem möglichst sparsam umgegangen werden, denn nach uns kommen noch viele Generationen. Auch das Thema Umweltverschmutzung ist noch immer äusserst aktuell, vor allem in sogenannten Schwellenländern und Entwicklungsländern. Doch die Übeltäter sind in der Regel multinationale Konzerne und das Militär (zB. Uranmunition).

Offensichtlich liegt das Problem der richtigen Information bei den Meinungsmachern, den Politikern und den Medien. vergleiche mit der Krisenberichterstattung und Meinungsbildung bietet sich geradezu an. Tatsächliche Fakten werden unterschlagen, die Bevölkerung wird auf breiter Basis desinformiert und in den Medien wird ein konträres Bild der Realität transportiert.

Denk nach, mein Freund, sind wir nicht alle dem Klima-Hoax aufgesessen und glaubten bald in den steirischen Tälern die ersten Datteln, Zitronen und Orangen ernten zu können, im Winter nicht mehr heizen zu müssen und selbst in den Alpentälern das ganze Jahr über mit T-Shirt und Flip Flops unterwegs sein zu können.

Wir wurden benutzt, damit die Eliten mit dem Argument die Klimaerwärmung aufzuhalten oder abzuschwächen, gross Geld verdienen konnten. Jetzt werden wir benutzt, um das totgeweihte System aufrecht zu erhalten. Wiederum sahnen die Eliten ab, wir, das Volk wird schlussendlich alles verlieren!

Übrigens, das Modelabel "Diesel" brachte als erster die nahende Klimakatastrophe in die Werbung ein. Sujets mit Themen wie tropisches Paris, Baden in der Antarktis und überflutetes New York wurden in den Medien publiziert.



[quelle: diesel.com]


Wissenschaftler bestätigen, die Sonne macht das Klima (alles-schallundrauch.blogspot.com)
Topwissenschaftler macht Kehrtwende, das Klima wird kühler (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Wir müssen unser Klima nicht retten - Seit zehn Jahren ist die globale Durchschnittstemperatur nicht mehr gestiegen. Selbst wennn es wärmer wird, bringt das für Mensch und Natur nicht nur Nachteile. Deshalb ist es falsch, Hunderte von Milliarden Euro in den Klimaschutz zu pumpen, ohne Kosten und Nutzen dabei abzuwägen. (welt.de)

US-Amerikaner zweifeln an Klimakrise - Die Zahl der US-Bürger, die die Hinweise auf eine Erderwärmung für glaubwürdig halten, ist auf den tiefsten Stand seit drei Jahren gefallen. (20min.ch)



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Griechenlands Defizit plötzlich verdoppelt (faz.net)
Aufstand in Island (arte.tv)
Wird in Kopenhagen die Gründung einer Weltregierung beschlossen? (readers-edition.de)
Siegeszug der Zombie-Banken (spiegel.de)
Neuer Entwurf zum Patriot Act "erhebliche Verbesserung" (gulli.com)
Obama fürchtet neues Finanz-Desaster (handelsblatt.com)
US-Dollar vor gewaltigem Short-Squeeze? (goldseitenblog.com)

Short Squeeze (englisch squeeze: Knappheit, Engpass, Klemme) ist die Angebotsknappheit eines Wertpapiers (meist einer Aktie), das zuvor in großer Anzahl leerverkauft („geshortet“) wurde ... (wikipedia.org)



Düstere Prognose: Crash-Propheten warnen vor dramatischer Inflation - Wir Crash-Propheten haben einen schweren Stand. Schließlich geht es an der Börse an zwei Dritteln der Handelstage nach oben. Dennoch: Wir fürchten für die kommenden Jahre einen dramatischen Anstieg der Inflation. Den besten Schutz dagegen bietet Gold. Anleger sollten ein Viertel ihres Depots darin anlegen. (welt.de)

Die Goldman Sachs-Trader - Die ehemalige Investmentbank Goldman Sachs (GS), seit Ende September 2008 eine ganz gewöhnliche Geschäftsbank, ist in der Realität weder das Eine noch das Andere. Goldman Sachs arbeitet wie ein riesiger Hedgefond, den Hauptteil seiner Erträge (Umsätze) generiert Goldman Sachs am weltumspannenden Finanzmarkt, mit dem Handel von Wertpapieren aller Art. Die Goldmänner sind vor allem erfolgreiche Trader in einem Casino noch immer ohne jegliche Schranken. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Warum Anleger gerade jetzt auf Nummer sicher gehen sollten - „Lehren aus der Finanzmarktkrise“, so lautete das Motto eines Symposiums der öffentlichen Banken am 19. Oktober. Einen Tag später war Quelle endgültig pleite. Hätten die Diskussionsteilnehmer das gewusst, wären sie mit ihren Aussagen wahrscheinlich etwas vorsichtiger gewesen. (wiwo.de)

Goldman-Sachs-Berater: Hohe Boni schaffen "größeren Wohlstand für alle" - Millionenschwere Gehälter und Boni sind bei der US-Investmentbank Goldman Sachs schon wieder auf der Tagesordnung. Fast 17 Milliarden Dollar hat das Unternehmen dieses Jahr für Vergütungen zurückgelegt. Nun behauptet ausgerechnet ein Goldman-Sachs-Berater, dass die Rekordprämien Gutes für alle bewirken. (welt.de)

Banken treiben Staatsschulden um 53 Milliarden Euro in die Höhe - Deutschlands Steuerzahler kommt die Bankenrettung bereits jetzt teuer zu stehen. Die Finanzspritzen für angeschlagene Geldhäuser haben die Staatsschulden allein im vergangenen Jahr um 53,5 Milliarden Euro in die Höhe getrieben. Dazu kommen noch Bürgschaften über weitere 66 Milliarden Euro. Allerdings haben die Steuerzahler auch einiges für ihre Hilfe bekommen. (manager-magazin.de)

Placebos gegen den Bonus-Wahn - Die USA versprechen Härte gegen hohe Prämien – Trend geht aber zu laxen Regeln. (derstandard.at)

Was wirklich hinter der tschechischen Blockade gegen den Lissabon-Vertrag steckt - Der Zweite Weltkrieg ist noch nicht zu Ende, jedenfalls nicht für Tschechiens Präsident Vàclav Klaus, der vor der Ratifizierung des europäischen Lissabon-Vertrages die Legitimierung des Massenmordes und die Vertreibung von Sudetendeutschen als »Ausnahmeerklärung« für die Charta der Menschenrechte festschreiben lassen will. (kopp-verlag.de)

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Mittwoch, 21. Oktober 2009

Wie irrational ist die Bankenwelt?

Sehen wir uns um, es gibt so vieles, was wir kaum verstehen können, weil es in unseren Augen irrational ist. Trotzdem ist es alltäglich.

Die Welt der Banken zum Beispiel. Voriges Jahr noch, standen einige der grössten Banken der Welt kurz vor der Pleite. Staaten fingen die Geldinstitute mit Steuergeldern in schwindelerregenden Höhen auf. Doch geändert hat sich nichts, im Gegenteil. Die exorbitant hohen Bonuszahlungen, die hohen Managergehälter gibt es immer noch, so als wäre nichts gewesen. Nur durch alles verfälschende und betrügerische, aber leider weitgehend legale Bilanzfrisuren, konnten kurzfristig wieder Gewinne verzeichnet werden. Es allerdings bloss Papier, auf denen diese Zahlenkolonnen gedruckt werden und Papier ist, wie man weiss geduldig.

Dazu kommt, dass auf gleiche Art weiter gewettet und gezockt wird. Zu hoch waren anfangs die Gewinnaussichten, als dass die Banker davon lassen könnten, zu vielversprechend sind die Aussichten nochmals, und vielleicht das letzte Mal, die wirklich grosse Kohle zu machen. Die Politik, im besonderen in den USA, ist entweder machtlos oder gar nicht gewillt, einzuschreiten und zu regulieren. Die Wall Street hat auch einige Vertreter im Obama-Team untergebracht, allen voran den Finanzminister Timothy Geithner. Das heisst, die Wall Street regiert mit und hat grossen Einfluss auf mögliche Gesetze, Restriktionen oder Regulierungen.

Vorauszusehen ist, dass das Bankensystem wieder hochgeht. Derzeit profitiert man von billigem Geld, die Zinsen sind im Keller. Und alles deutet darauf hin, dass es sich um einen Crack-Up-Boom handelt. Denn wenn die Realwirtschaft nicht mehr richtig funktioniert, dann überträgt sich das mittelfristig auch auf die Banken!

Diese haben allerdings keine Lust, die Wirtschaft durch liberalere Kreditvergaben zu stützen. Derzeit gibt es für viele Unternehmen eine Kreditklemme, denn die Kreditvergaberichtlinien sind äusserst restriktiv ausgelegt. Man nimmt bewusst in Kauf, dass vor allem der Mittelstand, die Basis der Wirtschaft, abgewürgt wird.

Statt Kredite zu vergeben, wird gezockt. Das bringt allemal mehr Gewinne ... so lange es gut geht! Einige Blasen sind derzeit am Platzen, extreme Verluste sind deshalb auch für Banken wieder zu erwarten. Die Bankenlandschaft, sowohl in den USA wie auch in Europa ist äusserst instabil. Ob diese einen weiteren Zusammenbruch einer Bank vom Kaliber Lehman & Brothers, so wie vor einem Jahr geschehen, aushält, ist fraglich. Denn die neuen Bilanzierungsregeln verdecken die wahren Zahlen. das heisst, viele Papiere werden mit angenommenen Zahlen selbst bewertet, die wahrscheinlich vom realen Marktwert ziemlich weit entfernt sind, sofern diese Papiere überhaupt noch handelbar sind.

Auch eine besondere Art des Zockens, nämlich jene, die im Vorjahr viele Banken an den Rand des Ruins gebracht hat, erfreut sich noch immer grosser Beliebtheit, das Handeln mit CDS (Credit Default Swaps). Denn grössere Investitionen, im besonderen Investitionen bei Anleihen, werden ausfallsversichert und diese Versicherungen als CDS gehandelt. Man sagt auch finanzielle Massenvernichtungswaffen zu diesen Papieren. Hier baut sich ein gewaltiges Explosionsvolumen auf, das irgendwann hochgehen muss. Auch wenn nur ein paar Prozenterln dieser Papiere faul werden (oder auch schon sind, aber sie werden verborgen), dann kann es plötzlich zu Bankenkollapsen kommen - so wie wir es schon erlebt haben ...

Derzeit verliert der US-Dollar gegenüber dem Euro und dem Yen gewaltig. Gestern wurde die 1,50 Marke kurzfristig berschritten. Der Wertverfall des Dollars wird am Weltmarkt mit grosser Sorge betrachtet. Denn zum einen gehen die Exporte in die USA zurück, weil Waren teurer werden. Zum anderen wird noch immer der grösste Teil des weltweiten Rohstoffmarktes auf Dollarbasis gehandelt. Und die Dollarreserven und US-Staatsanleihen verlieren an Wert.

Ob diese Dollarentwertung aufzuhalten ist, ist fraglich. Durch die immense Geldmengenerhöhung musste der Dollar irgendwann an Wert verlieren. Denn zusätzliches Geld in Umlauf zu bringen, ohne entsprechende Rückendeckung, das heisst, Erhöhung der Goldreserven oder Steigerung der Produktivität, kann sich nur inflationär auf die Währung auswirken.

Den Banken ist das weitgehend egal, solange das Casino noch geöffnet ist und solange noch wirklich viel verdient werden kann. Und da treffen wir auf eine ganz besonders fatale Lüge. Banker verteidigen ihre Boni mit dem Grund, dass gute Leute eben sehr, sehr viel Geld verdienen müssen, sonst heuern sie bei Mitbewerbern an. Hätten die G-20 und G-8-Runden nicht nur Absichtserklärungen für die Regulierungen der Finanzmärkte abgegeben, sondern schon gehandelt, dann würde sich diese Argumentation gar nicht stellen.

Doch, so irrational es auch sein mag, die Politiker können offensichtlich gar nichts dagegen tun, sprich regulieren und die Gehälter auf nachvollziehbaren Standard zu bringen, denn die Macht und der Einfluss der Banken ist einfach zu gross. Sie haben die Welt in Geiselhaft und wir müssen hoffen, nicht mit ihnen unterzugehen. Was aber immer wahrscheinlicher wird ...



Johannes (schnittpunkt2012@mail.com)



Meldungen:



Der drohende Zerfall der Währungsunion (profil.at)
Zu wenige leisten sich Luxus in der Krise (kurier.at)
Kurzarbeit: Unternehmer zahlen hohen Preis (handelsblatt.com)
Kunden stürmen niederländische Bank (kopp-verlag.de)
Lettland steht am Rand des Staatsbankrotts (sz-online.de)
NATO geht das Geld aus (handelsblatt.com)
USA beginnen Handelskrieg um Irans Rohstoffe (rian.ru)
Todesstrafe in den USA zu teuer: Abschaffung gefordert (diepresse.com)
Fed-Plosser kritisiert Notenbank wegen maßloser Kreditvergabe u. Verwirrspiel (finanznachrichten.de)

Wie die Politik laufend Scheiße baut: Biodiesel, Milchseen, Solaräcker und so weiter
(fact-fiction.net)



Großbanken schreiben Dollar ab – Euro knackt 1,50 - Der Euro hat nach mehreren Anläufen eine weitere psychologische Hürde übersprungen. Zum ersten Mal seit August 2008 notierte er über 1,50 Dollar. Die Gemeinschaftswährung stieg in der Spitze bis auf 1,5019 Dollar. Großbanken befürchten, dass der Dollar als Weltleitwährung ausgedient hat. (welt.de)

Starker Euro: "Hilflosigkeit der EZB und der EU" - Die Dollar-Schwäche beschäftigt Experten. "Es hilft nichts, dass Trichet gebetsmühlenartig seine Warnung wiederholt", sagen Währungsanalysten. Indes versetzt Australien Investoren einen "Schlag ins Gesicht". (diepresse.com)

Die Mär vom Einzeltäter Madoff - Der zu 150 Jahren Haft verurteilte Ex-Broker nahm den Betrug bisher auf seine Kappe - doch die Version bekommt Risse. In einer Klageschrift tauchen die Namen KPMG und JP Morgan Chase auf. War der spektakuläre 65-Mrd.-$-Coup ein weit verzweigtes System? (ftd.de)

Aus der Traum - Armut ist in den USA noch viel weiter verbreitet als bislang angenommen. Eine neue Berechnungsformel verschlechtert die Situation massiv. Alte Menschen und Latinos sind besonders stark betroffen. (bernerzeitung.ch)

Jeder sechste US-Bürger unter der Armutsgrenze - Es ist für viele das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – für Millionen aber auch das Land für ein Leben in Armut. Im vergangenen Jahr lebten 2008 rund 47,4 Millionen Amerikaner unter der Armutsgrenze – nach einer neuen Berechnungsformel. Offizielle Zahlen hingegen geben "nur" 39,8 Millionen an. (welt.de)

"Komm schon, Ben!" – Rufe nach US-Zinsschritt werden lauter - Gerade zehn Monate ist es her, da die Federal Reserve im Kampf gegen den Strudel der Wirtschafts- und Finanzkrise den Leitzins dramatisch auf ein historisches Tief zwischen 0 und 0,25 drückte. (wirtschaftsblatt.at)

Monopoly mit Währungsreform - Zum meistverkauften Spiel gibt es jetzt eine Krisenvariante. (sueddeutsche.de)

USA droht größte Gemeinde-Pleite aller Zeiten - Der Bezirk Jefferson County im US-Bundesstaat Alabama hat sich mit Wetten auf Zins-Swaps verspekuliert und sieht sich mit einem "finanziellen Armageddon" konfrontiert. Die Folgen sind nicht absehbar. (diepresse.com)

Der Lockruf der Kohle: 500.000 Euro für zwölf Tage Arbeit – das finanzieren ... SIE mit Ihren Steuergelden! - Millionen Deutsche leben von kaum mehr als 350 Euro im Monat – benannt nach einem verurteilten Straftäter: Peter Hartz. Es geht allerdings auch anders. Man kann in zwölf Tagen 500.000 Euro verdienen. Und der Steuerzahler bezahlt das ohne Murren ... (kopp-verlag.de)

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