Sonntag, 31. Mai 2009

Spezial: Das System kollabiert ... eben jetzt!

Ich bekam einige Emails mit der selben Frage, die ich versuche heute zu beantworten: Wie begründest du, dass das System kollabiert? Wann sollte es kollabieren? Wie geht es weiter? ... und die Regierungen unternehmen doch alles, um diesen Schritt zu verhindern! ... es ist eine leichte Erholung zu spüren!

Freunde, zunächst danke für die Reaktionen bzw. Fragen. Das zeigt, dass mein Blog gelesen wird! Heute versuche ich meine ureigene, zugegebener Massen äusserst subjektive Meinung, in Form von aneinandergereihten Buchstaben zu publizieren. Nehmt euch die Zeit es zu lesen, diesen geistigen Erguss wirken zu lassen, noch besser, darüber nachzudenken und danach erwarte ich mit Freude eure Reaktion - egal ob Zustimmung oder Ablehnung meiner Perspektive. Dass plötzlich auch von Verschwörung bzw. Verschwörungstheorien auftauchen, hat mit der derzeitigen Situation zu tun, denn bei genauer Betrachtung sind sie weder unlogisch, noch auszuschliessen. Ok, ich beginne jetzt und seid mir nicht böse, wenn ich ein wenig ausholen muss ...

Zur Zeit ist tatsächlich ein wenig Beruhigung eingekehrt. Das heisst aber nicht, dass es sich um eine Erholung, Entspannung oder Stabilisierung handelt. Es sind nur die Katastrophenmeldungen ein wenig zurück gegangen. Die tatsächlichen Probleme sind die gleichen wie noch vor wenigen Wochen und natürlich kommen fast täglich neue dazu ... die gar nicht mehr den Weg in die Medien finden.

Man hat seit September 2008, als die grösste Bankpleite, nämlich Lehman & Brothers, das Weltfinanz- und Weltwährunssystem beinahe binnen Stunden fast kollabieren liess, viele sogenannte Rettungspakete, Konjunkturprogramme, Verstaatlichungen und Bailout zur Eindämmung der Krise beschlossen. Tatsächlich umgesetzt sind allerdings bei weitem noch nicht alle. Was war los?

Wie wir mittlerweilen wissen, war einer der Auslöser der weltweiten Krise die hemmungslose und gigantische Überschuldung von Privaten, Unternehmen und Staaten. Durch diese Überschuldung kam es zu einem plötzlichen weltweiten Liquiditätsengpass. Statt die Probleme auf "normalen" Weg zu lösen, das heisst, die Überschuldeten zu entschulden, wurde auf noch mehr Schulden gesetzt. Die Kleinen frassen die "Krot", die Grossen wurden mit Milliarden überhäuft. Das System durfte nicht kollabieren. Auf diesem Weg wurden skrupellose, gierige Höchstverdiener, die unglaubliche Summen verzockt haben, die sie weder hatten, noch ihnen gehörten, mit Staatshilfe, das heisst mit Volksvermögen, belohnt! Dem Kleinen wurde das Haus zwangsversteigert und das Auto weggenommen ... oft haben jene auch lange schon keinen Job mehr, der ihnen das Überleben sichert.

Fast alle Industriestaaten begannen wie wild Geld zu drucken, das heisst, die im Umlauf befindliche Geldmenge exorbitant zu erhöhen. Wird die nicht von einer gesteigerten Produktivität oder gesteigertem Volksvermögen begleitet, droht eine mehr oder weniger hohe Inflation. Denn plötzlich mehr Geld im Umlauf zu haben, senkt den Wert des Geldes. Wenn Geld weniger wert ist, kann man klarerweise auch weniger darum einkaufen. Der Geldwert ist inflationär. Wenn die Geldmenge zu hoch wird, droht eine galoppierende Inflation, diese heisst auch Hyperinflation.

Betrachtet man nun all diese Rettungsprogramme, Staatshilfen und wie sie auch immer genannt werden, so muss man leider zur Erkenntnis kommen, gebracht haben sie nichts, ausser Zeit! Der Systemcrash wurde hinausgezögert. Die meisten amerikanischen Banken sind immer noch in Schieflage, deshalb hat man ein sehr effizientes Mittel gefunden, um der Öffentlichkeit vorzuspielen, dass die Banken in den USA "wieder Milliardengewinne" schreiben. Man änderte einfach die Regeln für die Bilanzen, die amerikanische Banken quartalsmässig veröffentlichen müssen. Viele Schrottpaiere wurden vom Staat (Bad Bank) aufgekauft - das heisst, jetzt gehören sie dem Steuerzahler! - und der in den Banken verbliebene Rest darf im Grunde beliebig bewertet werden, wie die Banken es für ihre geschönten Bilanzen benötigen ... und nicht nach tatsächlichem Verkehrswert. So wurden viele dieser "Superpapiere" plötzlich "wieder" ziemlich wertvoll. Doch irgendwann laufen diese Papiere ab, der Investor möchte Geld sehen, doch da ist ganz plötzlich keines mehr! Die jetzt in Umlauf befindlichen Wertpapiere sind rund 850 Billionen (trillions) US-Dollar wert ... oder auch schon nicht mehr. Das ist das 17fache!!!!!! des weltweiten Bruttosozialprodukts. Das heisst, diese Summe ist das 17fache, was weltweit an Waren und Dienstleistungen produziert wird!!!

Das kann sich, selbst bei naivster Betrachtung einfach NICHT mehr ausgehen!

Mittlerweile wissen das mit Sicherheit auch die Regierenden, die, das muss man zu ihrer Verteidigung auch betonen, von den Bankern sehr lange im Unklaren gelassen wurden. Erst als es sich nicht mehr ausging, weihte man diese ein ... so zumindest die allgemeine Meinung der Experten.

Tatsache ist, dass es auch vorher schon viele Regierende gegeben hat, die Bescheid wussten, dass das System nicht mehr zu halten ist - zumindest nicht unter "normalen" Umständen.

Zusätzlich wurde in den letzten Jahren eine beängstigende Tendenz ersichtlich. Der Staat, in demokratischen Ländern sind das jene Politiker, die vom Volk gewählt werden, überschreitet seine Kompetenzen und zeigt sich unbeeindruckt von etwaigem gesetzlichen Regelwerk oder Verfassungen. Es gilt, in relativ kurzer Zeit die ABSOLUTE KONTROLLE über das Volk zu erringen. Kontrolle bis weit hinein ins private Bereich. Der mündige, denkende und kritische Bürger wird zusehens zur Gefahr! Videoüberwachung, elektronischer Geldverkehr, RFID-Chip mit metrischen Daten, volle Transparenz des Privatlebens, Datenspeicherung und Internetzensur, Handyüberwachung, uvm. Alles, um kritische Freidenker und intellektuelle Querköpfe vorzeitig zu erkennen und zu isolieren. Für den Kampf gegen den Terrorismus und zur Sicherheit des Staatsgefüges sind diese Massnahmen NICHT gedacht!! Das sind nur Floskel, die jeder Realität entbehren. Es lassen sich die Machthaber, die Elite eben nicht gerne in ihre Suppe spucken!

Im Kampf gegen das eigene Volk verfügen sie über eine richtige Wunderwaffe, eine Waffe die an Effizienz nicht zu überbieten ist: der Wohlstand! Wer von uns würde diesen freiwillig aufgeben? Niemand! Also wird der Wohlstand als Druckmittel hergenommen. Die Feinde des Wohlstandes sollen gefunden werden, damit das Volk sich in (falscher) Sicherheit wiegen kann. Dazu benötigt man natürlich all diese Überwachungssysteme. Wusstest du, dass jedes Handygespräch, jedes SMS, jedes Email, jedes überregionale Festnetztelefongespräch, jedes Fax ausgewertet, gefiltert und bei Bedarf gespeichert und gegen dich verwendet werden kann? Echelon macht´s möglich! Echelon galt übrigens jahrzehntelang als eine der grossen Verschwörungstheorien, bis ein niederländischer Parlamentarier sich versprochen hat und die Existenz von Echelon bestätigte!!

Nun gibt es etwas, von dem die meisten Menschen keine Ahnung haben, diese Tatsache auch nicht glauben würden und offiziell in Abrede gestellt wird. Neben den allen bekannten Staatsregierungen gibt es noch eine übergeordnete Hierarchie, nämlich eine geheime Weltregierung, eine sogenannte Schattenregierung. In dieser sind allerdings keine Politiker vertreten, sondern die "Überelite", jene wirklich Reichen, die nicht nur ein unglaublich grosses Vermögen haben, sonder auch entsprechende Macht. Sie kaufen ganze Regierungen, sie kaufen halbe Kontinente, sie kontrollieren die Wirtschaft, sie sind Banker! Allerdings nicht irgendwelche Bankmanager, die in Banken sitzen, die Staatshilfe benötigen. Sie finanzieren Staaten, sie finanzieren Kriege, sie haben die Welt im Griff ... dazu gehören die Rothschilds, die Roosevelts, usw. Ihre Strukturen der Macht sind exklusive Clubs und Logen, in denen die Befehlsempfänger sitzen. Ohne dieser "Überelite" geht nichts. Ihnen gehört die FED (zumindest der Grossteil), ihnen gehört der Grossteil des weltweiten Kapitals und ihre Marionetten sind die Regierungen.

Nun stell dir vor, diese "Überelite" betreibt eine Agentur mit den besten Köpfen der westlichen Welt. Aufgabe dieser Agentur ist es, glaubhafte Geschichten und Szenarien zu erfinden, diese weltweit zu verbreiten, damit Angst aufkommt. Angst vor Krankheiten, Angst vor feindseligen Staaten und Organisationen, Angst vor Terror und ... Angst vor Verlust des Wohlstandes! Und stell dir weiter vor, diese Agentur hätte fast unbeschränkte Geldmittel zur Verfügung, um die erarbeiteten Konzepte auch weltweit zu publizieren, das heisst im Mainstreammedien zu platzieren ... bist du hellhörig geworden?

Ja, ja, jetzt könnte es sein, dass du die weltweite Finanzkrise mit anderen Augen siehst. Auch die exorbitante Verschuldung der Staaten. Es scheint egal zu sein. Alles deutet darauf hin, dass die Finanzkrise ein geplantes Instrument zur Entschuldung aller westlichen Staaten ist! Aber auch ein unglaublich grosser Vermögensvernichtungsprozess beim Volk! Die Staaten bzw. die Regierungen gewinnen, der Einfluss der "Überelite" wird stärker, die Kontrolle des Volkes fast absolut ... nur das Volk blutet und nimmt dankbar alles in Kauf, was nur irgendwie einen Lichtblick verspricht. Egal ob Demokratie, Diktatur oder Polizeistaat, es wird sowieso nur das zugelassen, was die "Überelite" genehmigt. George Orwells Vison "1984" ist ein harmloser Abklatsch dessen, was wir in baldiger Zukunft erleben werden. Selbst die DDR mit ihren Stasi-Strukturen wird eher einem Kindergarten gleichen, als wie damals einer beängstigenden Staat-im-Staat-Schattenregierung.

Doch diese "Überelite" hat zwei Schwachstellen, die möglicherweise den Plan zum Scheitern bringen können. Nein, nicht jenen zur Entschuldung aller Staaten, aber jenen zur Machterhaltung bzw. Machtsteigerung der "Übereliten".

Die eine Schwachstelle ist die chinesisch-russische Achse. Klar ist, ohne den westlichen Kapitalismus wären diese Staaten kaum so (wirtschaftlich) mächtig geworden. Aber es hängt davon ab, wie sie durch diese Krise und den Crash manövrieren. Allein China hat durch den Besitz von US-Staatsanleihen und Dollar-Devisen die amerikanische Wirtschaft derzeit in der Hand. Sie können im Prinzip bestimmen, ob der Dollarcrash morgen oder erst in einem Monat stattfindet. Doch mehr können sie nicht erreichen. Durch den hohen Exportanteil sind sie auf die westlichen Staaten als Abnehmer angewiesen. Ohne den Westen kollabiert auch dieser Wirtschaftsraum binnen kürzester Zeit. Und Russland besitzt Rohstoffe. Solange diese auch Abnehmer finden, kommt Geld ins Putinland. Braucht der Westen keine Rohstoffe mehr oder kann er diese nicht mehr bezahlen, dann haben auch die Russen ein ziemlich ernstes Problem, nämlich Stillstand! Das heisst, die globale Vernetzung ist gleichzeitig ein Pokerspiel, wo jeder von jedem abhängig ist. Nur die USA haben derzeit nicht die besten Karten ...

Die zweite Schwachstelle und mit Sicherheit eine, die den grössten Einfluss in das Geschehen haben könnte, wäre sie sich dessen bewusst, ist das Volk ... ist die breite Masse. Wenn diese nicht mehr kauft, wenn diese auf den Wohlstand verzichtet, wenn diese aufbegehrt, dann kann den Mob wohl keine Macht der Welt stoppen! Und die Eliten haben verdammte Angst, dass der Mob auf die Strasse geht. Keine Villa, kein noch so gesichertes Anwesen, keine Unternehmenszentrale wäre sicher. Kein Militär, keine Polizei könnte dem noch Herr werden und die Massen aufhalten, wenn sie einmal in Bewegung sind!

Stell dir vor, den Menschen wird bewusst, wie sie von "ihren" gewählten Politikern abgezockt wurden. Milliarden verschwanden in den schwarzen Löchern der Banken, die Privaten und der Klein- & Mittelstand wurden ignoriert. Nein, nicht ignoriert, ihnen wird eine höhere Steuerlast verordnet. Dabei sind sie im Begriff alles zu verlieren ... ALLES! Eine Verschärfung der Situation sind jeweils Wahlen, so wie heuer in Deutschland. Es geht dabei ohne es zu Verschleiern um Machterhalt, was dann kommen wird, ist kaum auszudenken! Aber vorher wird das System noch irgendwie gehalten, weiter ausgehöhlt, es werden Garantien abgegeben und Versprechen gemacht, die niemals eingehalten werden können und deren Kosten das Volk tragen muss.

Nun zur derzeitigen Situation. Die USA steht auf der Kippe. selbst die offiziellen Zahlen, die immer geschönt werden, zeigen die explosive Lage. Die Staatsanleihen-Blase platzt, Investoren flüchten aus dem Dollar, die Währung wird wertlos und Hyperinflation beginnt. Bürgerkriegsähnliche Zustände sind zu erwarten. Wie lange werden die Regierenden rund um Obama dies noch hinauszögern können. Das Zünglein an der Waage ist - richtig geraten - China! Der Kollaps kommt über Nacht, wird das Volk überraschen, die von heute auf morgen in einem bankrotten Polizeistaat munter werden. Folgt dann ein selbst inszenierter Anschlag a la 9/11 um sich die Solidarität der verbliebenen Freundes-Staaten zu sichern? ... und folgt eine Kriegserklärung an einen Feind, der gestern noch keiner war?

Der Sommer wird´s zeigen! Nicht desto Trotz, wird mit dem Niedergang der USA auch Europa über Nacht unlösbare Probleme bekommen, denn die Bankenvernetzung ruiniert auch europäische Grossbanken, die in ihrer masslosen Gier auf amerikanische Schrottpaiere gesetzt haben. Und das in überdimensionalen Ausmass.

Osteuropa ist bereits am Rande des kollektiven Bankrotts. Der Westen hat es binnen kurzer Zeit geschafft, Länder ohne nennenswerte Staatsverschuldung so an sich zu binden und mit Krediten zu kapitalisieren, dass das Kartenhaus jetzt wohl oder übel zusammmenbrechen wird. Ein blühendes Osteuropa auf Kredit war eine Illusion und ein Verbrechen an der Bevölkerung.

Eine Illusion, wie die derzeitige Entspannung auch eine ist. Keine Probleme wurden gelöst, nur, es sind Unmengen neue dazu gekommen. Die Milliarden bringen eine Verzögerung, keine Entspannung. Der Crash kommt so unaufhaltsam und sicher, wie nach dem Heute das Morgen. Denn wirkliche, realistische Lösungen wären vor einem Jahr noch möglich gewesen ... heute nicht mehr! Das System frisst sich selber auf!

Hätte man das gesamte Finanz- und Wirtschaftssystem noch im Vorjahr herunter gefahren, komplett neu definiert, neue Regeln installiert und es wieder hochgefahren, dann wäre sicher ebenfalls sehr viel (virtuelles) Vermögen vernichtet worden. Aber es hätte die Chance für einen kontrollierten Neuanfang gegeben. Dafür ist es zu spät! Das System fährt sich selbst hinunter und wir müssen zusehen.

Was passiert, wenn das System den Nullpunkt erreicht, ist seriöser Weise nicht zu prognostizieren. Dass Chaos herrschen wird, ist zu erwarten. Dass alle Strukturen ebenfalls plötzlich aufgelöst sind, ist ebenfalls zu erwarten. Das heisst, Geldentwertung mit anschliessender Währungsreform, Vermögensvernichtung in enormen Aussmassen, leere Supermärkte, gewaltige Armut, trockene Tankstellen, Hunger, Arbeitslosigkeit, wahrscheinlich Plünderungen, Volksaufstände (das Volk wäre blöd, das so über sich ergehen zu lassen!), keine Sozialsysteme mehr, usw.

Was wir aus dieser Situation machen, liegt ausschliesslich an uns. Wir können aus der Asche wie seinerzeit Phönix neu entstehen, mit einem menschenwürdigerem, gerechterem System. Oder wir können das Chaos verlängern und lethargisch den "Wohlstandszeiten" nachtrauern!

Hier allerdings sollte ein zusätzlicher Faktor beachtet werden, nämlich der spirituelle. Ich denke, dieser Crash wird ein globales und kollektives Umdenken, eine sprichwörtliche Bewusstseinserweiterung mit sich ziehen. Wenn, ja wenn dieser Crash mehr Eindruck hinterlässt, als die beiden Weltkriege zusammen. Denn damals hatten die Siegerstaaten keine Zeit zu verlieren, noch schrecklichere, noch effizientere Waffen zu entwickeln, den Rest der Welt ihrem System zu unterwerfen und die Weltherrschaft anzustreben. Eigentlich pervers, auf diesem kleinen Planeten!

Warum besitzen weniger als 5% der Erdbevölkerung mehr als 95% des globalen Vermögens? Vielleicht wird unsere Welt wirklich besser, ich jedenfalls habe die Hoffnung (noch) nicht aufgegeben!



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





Samstag, 30. Mai 2009

Politiker - bewusste Lügner oder infantile Realitätsverweigerer?

Es ist eine ziemlich perverse und haarsträubende Situation, doch im Grunde zu ernst, um einfach abgetan zu werden. Die Politiker belügen uns. Sie sagen bewusst die Unwahrheit, verheimlichen, verdrehen Tatsachen, unterschlagen uns Fakten, verschönern Negatives ... was soll, was kann ich denn noch glauben?

Obama, der neue amerikanische Präsident, lügt, dass sich die Balken biegen. Er präsentiert ein Amerika, dass die Krise fast geschafft hat, jongliert mit falschen Zahlen und spricht von einem Aufschwung bereits im Herbst. Tatsache ist, dass die USA jetzt erst richtig in die Krise eintaucht. Von wegen alles vorbei! Jetzt geht es erst richtig los! Wenn er allerdings weiterhin die Welt zum Narren hält, wird er bald nicht mehr ernst genommen. Es sind bisher KEINE Probleme gelöst worden und täglich kommen neue dazu. Ich frage mich, kommt er sich nicht blöd vor, so zu lügen, dass seine Unwahrheiten von jedem aufgedeckt werden können?

Es mutet an, als sei die Weltpolitik ein riesengrosser Kindergarten. Würde nichts ausmachen und wir alle könnten darüber lachen, wenn diese Leute nicht unser Schicksal in der Hand hätten. Und diese Tatsache bereitet mir grosse Sorgen!

Auch bei uns sind der ewige Lächler Faymann mit seinem Vize Pröll auf der Strasse der Realitätsverweigerer und Märchenerzähler (G´schichtldrucker) unterwegs. Dass Osteuropa gerade jetzt zusammenbricht ist kein Geheimnis mehr, dass durch diesen Kollaps die heimischen Banken in ein paar Wochen oder Monate in unlösbare Finanzprobleme schlittern und den Staat Österreich in die Pleite mitreissen werden, ist fast unausweichlich, ausser es passiert ein Wunder (aber Wunder sind sehr selten ...)

Ich gehe davon aus, dass Regierungen die besten Berater zur Verfügung haben, die es gibt. Hinter verschlossen Türen werden Szenarien erstellt, Probleme gewälzt und nach Lösungen gesucht. Warum in aller Welt belügen sie uns dann?

Wir zahlen für alles! Jeder Bailout, jedes Konjunkturprogramm, jede Massnahme, jeder Rettungsversuch wird mit Volksvermögen bezahlt. Seit einiger Zeit auch jenes Volksvermögen, dass wir noch gar nicht haben. Sprich, für die Schulden müssen wiederum wir aufkommen. Ich, du, deine Familie, deine Freunde ... ALLE!

Doch das Schlimmste dabei ist wohl, dass durch dieses "ewige Wahlkämpfen" und den ewigen Sonnenschein beeinflusst durch die Ideologien der Bewegungen - sprich Parteien - weiss ein Grossteil des Volkes nicht, was uns in Bälde droht. Keiner dieser feinen Herren, die in eleganten Palais herrschen, klärt das Volk auf!

Wenn diesem Sommer oder Herbst plötzlich der Tsunami der Staatspleiten und der Hyperinflation über den Kontinent hinwegfegt und alles mitreisst, sind die meisten Menschen absolut unvorbereitet und überrascht. Über Nacht ist das Geld nichts mehr wert, der Supermarkt leer und die Tankstelle trocken. Wird Faymann dann immer noch so süßlich lächeln?

In Deutschland ist im Herbst grosse Wahl. Ein spektakulärer Linksruck droht. Die Regierenden überbieten sich mit abscheulichen Wahlversprechen, die aber schon wieder so durchsichtig sind, dass nur wirklich naive oder parteipolitisch indoktrinierte Menschen darauf hineinfallen. Das absurdeste Beispiel ist der Spruch: die Renten sind gesichert!

Auch der Opel-Deal, oder wie in den Medien steht, die Opel-Rettung, ist ein fauler Kompromiss. Wir wissen von gewaltigen Überkapazitäten, von weltweit rund 25 Millionen Autos auf Halde, Verkaufsrückgängen von fast 50% und es werden Jobgarantien gegen Staatsmilliarden eingetauscht, obwohl jeder weiss, dass dieses Papier nichts wert ist. Wenn sich die Lage verschärft, sind Arbeitsplätze und Milliarden weg. Aber es ist Wahlkampf und da wird versprochen, versprochen, versprochen ...

Wer wird die Politiker je zur Verantwortung ziehen? Ist dir aufgefallen, dass im Laufe der Krise kein Politiker, kein Finanzexperte und kaum ein Ökonome mit seinen Prognosen richtig lag. So gesehen ist entweder eine weltweite, unheimlich dreiste Verschwörung im Gange um "Etwas" durchzusetzen, das im Normalfall nicht durchzubringen wäre oder die hochgeschätzten und hochbezahlten Experten sind doch keine ... ich befürchte leider Ersteres ...



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Potemkin Economy - Auch der US-Präsident Obama verfällt in die allgemein üblichen Verhaltensmuster, schönreden, verharmlosen und vor allem Optimismus verbreiten, welcher auf keinerlei realer Grundlage basiert. So Obama am Mittwochabend: "Man kann nun sicher sagen: wir sind vom Abgrund zurückgetreten". Ein Großteil der postulierten Erholung rechnet Obama seiner Regierung als Verdienst an. Ein wenig Größenwahn ließ der Präsident auch noch durchblicken, er ist felsenfest der Überzeugung, dass in den ersten 4 Monaten seiner Amtszeit die Regierung gleichviel oder mehr auf die Beine gestellt hat, als Franklin D. Roosevelt in den 30-iger Jahren. "Wir dürfen uns aber nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, da noch eine Menge Arbeit vor uns liegt", sagte Obama weiter. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)







Meldungen:



Magna-Opel: Schlechter geht's nicht
(derstandard.at)
Anleger misstrauen DAX-Anstieg (spiegel.de)
US-Markt reißt Bundesanleihen nach unten (ftd.de)
Dollar unter Druck (faz.net)



USA droht Schicksal von Simbabwe - Marc Faber rechnet fest mit einer Hyperinflation in den USA. Die Geldmengeninflation werde mittelfristig auch zu immer stärkeren Preisanstiegen führen, die "fast so stark" wie in Simbabwe ausfallen könnten. (mmnews.de)

Staatsgeld: Banken können Zinsen nicht zahlen - Neben der Hypo Group machen auch die Volksbanken Verluste. Damit drohen dem Staat beim Bankenhilfspaket weitere Zinsausfälle. Denn laut Vertrag entfallen die Zinszahlungen in Verlustjahren. (diepresse.com)

Das Ende der alten britischen Ordnung - Die Wirtschaft ist ruiniert, die politische Kaste hat sich mit einem parteiübergreifenden Spesenskandal diskreditiert, und der Premier hängt in den Seilen. Das Land geht harten Zeiten entgegen. (diepresse.com)

Die Opel-Regierung - Wirtschaftsweiser Franz kritisiert Opel-Rettung. Das Engagement der Regierung schaffe "einen Präzedenzfall. Dann kommen womöglich viele und wollen gerettet werden. Und niemand könnte ihnen sagen, dich retten wir, dich aber nicht." (mmnews.de)



Freitag, 29. Mai 2009

USA - der Gigant strauchelt!

Politiker sehen bereits den Aufschwung (Barack Obama), die Reduzierung der Staatsverschuldung (Timothy Geithner) und eine Rating-Agentur (Moody´s) betoniert die Bonität der USA bei 'AAA' ein ...

Was wird damit bezweckt? Angeblich wird General Motors am 1. Juni in Konkurs geschickt. Allerdings ist unklar, was danach mit dem Autokonzern passieren kann. Ist überhaupt ein Konkursverfahren nach Chapter 11 möglich oder muss Chapter 5 zur Verwendung kommen. Auf deutsch, kann eine Weiterführung, eventuelle Filetierung und spätere Restrukturierung möglich sein oder muss General Motors geschlossen werden. Chapter 5 werden wohl die Politker zu verhindern wissen, eine nationale Katastrophe wird es in jedem Fall!

Die Zinsen auf US-Staatsanleihen steigen dramatisch an, die Blase könnte demnächst platzen. Was wäre die Folge? Eine Hyperinflation nach dem Vorbild von Zimbabwe, weltweite Flucht aus dem US-Dollar, weltweite Flucht aus US-Staatsanleihen, Downgrading des Bonitätsstatus der USA auf 'Junk', unglaublich hohe Massenarbeitslosigkeit, Zusammenbruch der Wirtschaft und ein kompletter Absturz der Wall Street. Dieser Kollaps wird natürlich enorme Folgen für alle Industriestaaten haben. Denn alleine am Bankensektor ist die Vernetzung enorm und global. Jede Bank wollte profitieren und bei den Milliardengewinnen, die jetzt als Schrott herausstellen, teilhaben. Wenn die amerikanischen Papiere und Aktien nun bald in den freien Fall übergehen, reissen sie weltweit auch angesehene Banken, wahrscheinlich auch Nationalbanken mit in den Abgrund.

Betrachten wir den vor kurzem veröffentlichen Bankenstresstest, der aussagen sollte, wie gut (oder schlecht) die Banken kapitalisiert sind, wenn die Krise sich verschärfen sollte. Die publizierten Zahlen sind eine Farce, teilweise von den betroffenen Banken selbst "erhoben" und absolut nicht aussagekräftig. Doch jetzt, in den nächsten Wochen, werden diese Banken die Karten auf den Tisch legen müssen ... mit oder ohne Bilanzierungsregeln, einfach was Sache ist. Denn es wird verdammt eng im amerikanischen Raum!

Auf was begründen nun Obama und Geithner ihre Aussagen? Vielleicht wissen sie mehr, als ich und viele andere - das ist nicht nur durchaus möglich, sondern wahrscheinlich. Aber dass noch ein Atout-Ass, ein Joker, der sticht, in ihrem 'Blatt' ist, wage ich zu bezweifeln. Nein, ist nicht ganz richtig, es gibt eine Alternative, doch angesichts der wäre jeder Kollaps oder Zusammenbruch die bessere Wahl.

Die Alternative ist ... richtig, einen Krieg anzetteln. Dies wäre zum einen nicht das erste Mal und zum anderen ein Mittel, um von den aktuellen Problemen abzulenken. Ich fantasiere? Dann stell dir folgendes Szenario vor:

Es findet ein "Anschlag" statt - irgendwo in den USA - möglichst spektakulär, mit möglichst vielen Opfern und grossen Sachschäden. Und dann erklärt das offizielle Amerika den "Attentätern" den Krieg. Vielleicht ein dadurch zerstörtes Wahrzeichen ... kommt dir das bekannt vor?

Lousitana, Pearl Harbor, World Trade Center, ...

Nein, es sind keine schönen Aussichten einen bis zu den Zähnen bewaffneten Giganten straucheln zu sehen und zu wissen, dass Ratten nur dann gefährlich sind, wenn sie in die Enge getrieben werden.

Wie sagen die amerikanischen Präsidenten nach jeder Rede: "Gott schütze Amerika!" Wer schützt uns vor Amerika? Ich denke, da wird unglaubliches auf uns zu kommen, und wenn es "nur" der Kollaps des Landes der "unbegrenzten Möglichkeiten" sein wird. Alles andere ist eine reine Horrorvision und hoffen wir auf vernünftige Berater des neuen Präsidenten, denn sonst fliegt uns viel mehr um die Ohren als wertlose "Greenbacks" ...



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Es ist amtlich: Dollar-Geldmenge explodiert (investor-verlag.de)
Gerald Celente: When this bubble blows - it´s over! (howestreet.com)



US-Staatsanleihen: Zum Abschuss freigegeben - Bond-Crash unvermeidbar: US-Staatsanleihen werden ihre Fahrt in Richtung Junk-Bond-Status beschleunigen. Die Folge wird eine Massenarbeitslosigkeit sein, wie sie die Welt seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht mehr gesehen hat. (mmnews.de)

Investor Marc Faber: US-Wirtschaft droht Hyperinflation - Die Preise könnten in einem Tempo zulegen, das nahe an die Entwicklung in Zimbabwe herankommt. (boerse-express.com)

Zittern nach Preisrutsch bei US-Bonds - Der Ausverkauf von längerfristigen US-Staatsanleihen schürt Sorgen um die Wirtschaftserholung in den USA. "Das könnte die Erholung abwürgen", sagte Jim Reid, Kreditstratege der Deutschen Bank. (ftd.de)

General Motors Pleite 1. Juni - Das Ende von General Motors rückt näher. Am 1. Juni soll Schluss sein. Der Bankrott von General Motors - auch der Anfang vom Ende der USA? (mmnews.de)

Rede von Obama: "US-Wirtschaft nicht mehr am Abgrund" - "Es herrscht eine Ruhe, die es so vorher nicht gab", sagte der US-Präsident. Nach ihrer schwersten Krise seit Jahrzehnten zeige die US-Wirtschaft Anzeichen einer Stabilisierung. Die Erholung verbucht Obama als Erfolg seiner Regierung. (ftd.de)

USA AAA? - Märchenstunde bei Moody's? Die Ratingagentur hat ihre Bonitäts-Bestnote für die USA trotz der steigenden Staatsschulden bekräftigt. (mmnews.de)



Meldungen:



Oberösterreichs Firmen bauen massiv Leute ab (derstandard.at)
FMA entzieht Bank Medici Konzession (derstandard.at)
RZB muss Risikovorsorge für Kredite versechsfachen (diepresse.com)
Nächste Folge im Opel-Krimi (derstandard.at)
Die BIP-Katastrophe (berlinerumschau.com)
Welchen deutschen Firmen das Geld ausgeht (handelsblatt.com)
Maschinenbau: größter Einbruch aller Zeiten (handelsblatt.com)
Nutzfahrzeughersteller rufen Staaten zu Hilfe (finanznachrichten.de)
Fahrzeugzulassungen West-Europa -> 04.2009 vs. 04.2008 (dasgelbeforum.de.org)
Irland tief in der Talsohle (nzz.ch)

Osteuropa – Ende einer Bubble. Nachdem der Kredit entwichen ist (hartgeld.com)
Bilderberger, Weltwirtschaftskrise, Schweinegrippe - Zeit für die Wahrheit! (radio-utopie.de)



Nur ein Vorgeschmack - Auf die Liebhaber von Staatsanleihen kommt einiges zu: zunächst eine Emissionsflut, dann vermutlich Inflation. Da sind starke Nerven gefragt. (ftd.de)

Rentenmärkte testen die Zentralbank - Trotz aller Bemühungen der Zentralbanken, die Zinsen mittels tiefer Leitzinsen und Kredit finanzierter Wertpapierkäufe tief zu halten, haben in den vergangenen Wochen die Renditen an den Rentenmärkten zumindest bei Papieren mit längeren Laufzeiten deutlich angezogen. (faz.net)

Steinbrück fordert von Finanzämtern Kulanz - Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat von den Finanzämtern mehr Großzügigkeit gegenüber Unternehmern und Selbstständigen gefordert: Angesichts der Krise sollten die Beamten Anträge auf niedrigere Steuervorauszahlungen und auf Stundungen möglichst zugunsten der Antragsteller entscheiden. (handelsblatt.com)

Krisenbanken erhöhen Fixgehälter - Um im Wettstreit um die besten Investmentbanker mithalten zu können, überbieten sich die Institute mit Gehaltserhöhungen für ihre Topleute - vor allem ausgerechnet solche Geldhäuser, die Staatshilfe bezogen und Zehntausende Stellen gestrichen haben. (ftd.de)

China bockt im Währungsstreit mit USA - Unmittelbar vor dem Besuch von US-Finanzminister Timothy Geithner lässt Peking den Yuan kräftig abwerten. Der Streit um die angeblich zu niedrige Währung dürfte damit weitergehen - zumal er durch ein amerikanisches Gesetzesvorhaben angefacht wird. (ftd.de)

„Inflation spaltet die Gesellschaft“ - An der Börse geht es seit Wochen aufwärts. Gleichzeitig fällt die Inflationsrate auf den tiefsten Stand seit Jahren. Beides könnte sich bald umkehren, warnt Thorsten Polleit, Volkswirt von Barclays Capital. Er ist der Meinung, dass die Politik schwere Fehler macht und man sein Geld vor der Inflation schützen sollte. (handelsblatt.com)



Mittwoch, 27. Mai 2009

Banken - zurecht Buhmänner der Nationen?

Banken sind für ein funktionierendes Wirtschaftssystem unerlässlich und wichtig. Ohne Banken kein internationaler Zahlungsverkehr, keine Kredite, keine Börse. Damit kein internationaler Warenverkehr, keine expandierenden Unternehmen und keine internationalen Investitionsmöglichkeiten. Wir brauchen Banken!

Doch die Banken sind grössenwahnsinnig geworden. Einige Zeit war es möglich am internationalen Geldmarkt Millionen bzw. Milliarden zu verdienen. Immer subtiler und vertrickster wurden die Investitionspakete, die Banken sich untereinander, aber auch ihren Kunden anboten. Ein gewaltiger Run setzte ein und jeder wollte in kürzester Zeit reich werden ... die Banken ebenso wie die Bankangestellten und die Kunden.

Einige Zeit ging das auch gut. Doch dann wurden die Summen um die es ging in irrsinnige Höhen geschraubt und in aller Gier vergab man Kredite, von denen man wusste, dass sie niemals zurückbezahlt werden können. Die Krise nahm ihren Anfang.

Zuerst kamen die Horrormeldungen nur aus den USA, nach dem Niedergang von Lehman & Brothers erreichte die Finanzkrise auch den Rest der Welt und offenbarte die Unfähigkeit der Bankmanager. Einige haben sich in Milliardenbeträgen verzockt, Banken waren pleite und mussten "gerettet" werden.

Man traute sich untereinander nicht mehr und viele internationale Geschäfte konnten plötzlich nicht mehr abgewickelt werden, weil Zahlungspapiere vor lauter Misstrauen nicht mehr angenommen wurden. Die Krise erreichte die Realwirtschaft.

Staaten pumpten Milliarden in ihre Banken. In erster Linie, laut offiziellen Aussagen, um das Eigenkapital zu erhöhen und auch Geld für Kredite für die Mittel- und Kleinbetriebe bereit zu stellen.

Dort kam das Geld allerdings nur dürftig an. Mittlerweilen wird auch von einer tatsächlichen Kreditklemme gesprochen. Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten sich neue Kredite zu besorgen bzw. alte Kreditlinien zu erneuern.

Die Leitzinsen wurden gesenkt, Geld ist sehr, sehr billig geworden. Trotzdem wurden das nicht oder nur teilweise weitergegeben. Zinsen auf Sparbücher oder Tagesgeld sind im Keller, Kreditzinsen sind kaum gefallen, teilweise sogar erhöht worden. Die Banken suchen offensichtlich nach Erträgen bzw. Gewinnen.

Das ist auch verständlich, denn bisher war eine Struktur geschaffen worden, die diese gewohnten Milliardengewinne mit jenen Papieren gemacht hat, die jetzt als "toxisch" gelten, also wertlos. Billionen Dollar oder Euro, in jetzt wertlose Papiere investiert, lagern in den Kellerräumen der Banken. Die Strukturen müssen allerdings weiterhin funktionieren, waren doch die althergebrachten Bankgeschäfte wie Kontenführung, Sparbücher und Kreditvergabe lang nicht so lukrativ, wie das Zocken am Kapitalmarkt.

Sie zocken immer noch! Leerverkäufe erreichen einen neuen Rekord! Das Risiko? Schauen wir doch Porsche an: hoch gezockt, viel gewonnen, noch mehr verloren ... Die Rechnung zahlen wir, die Steuerzahler! Wir kommen für die immensen Verluste auf, die unfähige, gierige Banker produzierten und ihnen nicht bewusst war, dass sie ihr eigenes System pervertierten!

Die netten Herrn und Damen Politiker stecken den Banken Unmengen von Geld zu, dass sie allerdings nicht haben. Es muss erst erzeugt (gedruckt) werden. Für die viel wichtigeren Klein- und Mittelunternehmen bleibt nichts, sie sterben aus.

Doch die Party ist noch nicht vorbei und noch viele Banken werden zum Retten sein, auch schon bereits gerettete. Einige dieser Banken werden Staaten in den Bankrott treiben. Und je mehr sich die Krise zuspitzt und immer prekärer wird, desto arroganter werden die Banker, vor allem, wenn man Kredit benötigt ... doch nicht mehr lange, denn jede Geduld und Toleranz ist irgendwann aufgebraucht. Und wenn dem Volk bewusst wird, in welche Situation uns alle die Banken und ihre unmässige Gier nach immer mehr Profit gebracht hat, möchte ich nicht in der Haut eines Bankers stecken, auch wenn es nur eine kleine Bank in einem verschlafenen Ort am Land ist, wo die glitzernde Welt der Profibetrüger noch nicht angekommen ist. Büssen wird er wegen seiner Kollegen, die die ganze Welt verzockt haben!



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Rating: Zahlungsausfälle wirklich massiv (derstandard.at)
8,1 Milliarden Euro Zinsen für Staatsschuld (derstandard.at)
EZB streikt - Erster Streik in der EZB-Geschichte (mmnews.de)
Weitere 50 Milliarden Staatsdollar für GM (handelsblatt.com)
Knapp vor der Pleite gibt GM Opel frei (derstandard.at)
Kommt Inflation oder sogar Deflation? (ftd.de)

US Debt Clock - die amerikanische Schuldenuhr (usdebtclock.org) ... unbedingt ansehen!

EU-Wahl: "Schräge Vögel" und andere Persönlichkeiten
(derstandard.at)



Postmoderne Sklavenhaltung - Die Symbiose von Mensch, Maschine und Geld im allgemeinen Globalisierungswahn kann nur unterbrochen werden, wenn sich der Mensch wieder auf die eigentlichen Werte des Lebens besinnt. (mmnews.de)

Russischer Militärexperte: H1N1-Grippe soll Überschuß an Menschen beseitigen - Die H1N1-Vorgrippe diente der Ablenkung von der Finanzkrise. (politikglobal.org // 89.108.92.69)

Ein Berg Papier - Schon zweimal brachte eine Inflation die Deutschen um ihre Ersparnisse. Noch sinken die Preise, aber: Die Geldentwertung kommt! (focus.de)

Österreich gewinnt Vertrauen des Kapitalmarkts zurück - Kurzzeitig galt ein Finanzkollaps Österreichs als wahrscheinlicher als die Pleite Italiens. Die Risikoaufschläge für österreichische Staatsanleihen sind in den letzten Monaten aber deutlich gesunken. (diepresse.com)

Anlageberater unter Druck - Die Anlageberater geraten durch die Finanz- und Wirtschaftskrise zunehmend unter Druck. Laut Fachgruppenobmann Salzgeber ist das Geschäft mit dem Verkauf von Wertpapieren und Aktien seit Beginn der Krise um 80 Prozent eingebrochen. (orf.at)

"Es wird noch schlimmer werden" - Die steigende Arbeitslosigkeit verschärft die US-Immobilienkrise, sogar bisher kreditwürdige Hausbesitzer werden jetzt zahlungsunfähig. Jetzt folgt eine neue Welle von Zwangsversteigerungen - die auch den Banken weitere Milliardenverluste bescheren dürften. (spiegel.de)

U-Haft-Package - ROLAND bietet Führungskräften eine wichtige Ergänzung zum Universal-Straf-Rechtsschutz: das ROLAND U-Haft-Package. (roland-rechtsschutz.de) ... wird anscheinend geebraucht!!

Grund für eine weitere Klage - Die Euro-Zone zerfalle in zwei Blöcke, sagt Joachim Starbatty. Im Interview mit manager-magazin.de moniert der Euro-Kritiker und Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft das exzessive Geldmengenwachstum und beschreibt die Krise seiner Zunft. (manager-magazin.de)

Mein größter Fehler: "Nie mehr Schulden bei einem Kreditinstitut" - An Fehlern geht man zugrunde oder man lernt daraus. Hans Riegel, 86, Haribo-Chef, über einen nicht rechtzeitig getilgten Kredit und anmaßende Sparkassenvertreter. (impulse.de)




Dienstag, 26. Mai 2009

Volksfeind Ö3?

Sind die Radiostationen, im Besonderen Ö3, in Österreich volksfeindlich, egoistisch oder nur einfach dumm? Denn wenn die wirtschaftliche Situation sich zuspitzt und die globale Finanzkrise fast jede Branche erzittern lässt, spielen unsere Radios weiterhin hauptsächlich amerikanische, britische und deutsche Produktionen.

In Österreich hat die Entscheidung Anfang der 90er der damaligen Ö3-Macher Hannes Eder und Bogdan Roscic, keine (oder nur mehr sehr wenig) österreichische Produktionen ins Airplay aufzunehmen, der heimischen Musikszene fast den Todesstoss versetzt. Nach und nach kamen auch Privatradios, die ja vorher wegen erfolgreichen ORF-Monopol-Lobbying verboten waren, sich aber mit Ausnahme kleiner Stadtradios als mehr oder weniger Kopie der ORF-Cashcow Ö3 entwickelten. Die fast gleiche Musik auf jeder Frequenz, die gleichen Schmähs, die gleichen Gewinnspiele und der gleiche peinlich-niedere Österreicheranteil bei der Musik ...

Danzer, Ambros und Fendrich waren passeé, den aufstrebenden Neuen wurde die Verbreitung durch das Radio untersagt, bis zur ORF-Produktion Starmania lag das Musikland im Koma, bzw. waren plötzlich nur mehr die Nische Volksmusik bis Schlager existent. Doch Starmania war eine Fernsehunterhaltungsshow und keine Förderung heimischer Musiker. Der Aufstieg von Christina Stürmer war die Ausnahme, alle anderen verschwanden wieder in der Versenkung.

Warum ich dieses Thema aufgreife? Weil es ein wirtschaftliches ist und im Besonderen der ORF durch seine Ignoranz neuer österreichischer Musik etwas geworden ist, das vor noch nicht all zu langer Zeit als "Volksschädling" benannt wurde.

Trotz der "tollen ORF-Eigenwerbung" der "Neuen Österreicher" liegt die Quote bei Ö3 nach wie vor im einstelligen Prozentbereich! Und das trotzdem die Österreicher Gebühren zahlen müssen, der ORF einen Kulturauftrag innehat und die Werbung durch österreichische Wirtschaftsleistung finanziert wird.

Das heisst, wir, die arbeiten und zahlen Steuern, liefern Monat für Monat unseren Zwangsobulus an den ORF in Form von Gebühren (versteckte Steuer) ab. Diese Geldleistung stammt aus der in Österreich erbrachten Wirtschaftsleistung!

Durch den Kulturauftrag, den der öffentlich-rechtliche Moloch per Gesetz verordnet bekommen hat, müsste dieser im Grunde über die heimische Kultur, dazu gehört auch die moderne Unterhaltungsmusik, ausreichend informieren. Nicht im Gesetz steht und auch nicht als Kulturauftrag verstehe ich die Information amerikanischer, britischer und deutscher Musiker! Der ORF wäre demnach verpflichtet, heimische Musik zu spielen und darüber zu berichten!

Neben den Zwangsgebühren finanziert sich der ORF auch zu einem erheblichen Teil aus Werbeeinnahmen. Diese stammen ausschliesslich von Unternehmen, die in Österreich tätig sind. Diese Werbeeinnahmen sind Teil der österreichischen Wirtschaftsleistung! Egal ob ein multinationaler Konzern oder ein heimisches Unternehmen dahinter steht - die Werbeeinnahmen resultieren aus Wirtschaftsleistung, die in diesem Land erbracht wurde!

... das meiste dieser Einnahmen verschwindet in das Ausland! warum? Jeder Künstler, jeder Musiker, jede Band bekommt Tantiemen für das Abspielen der Musik im Radio. Bei einem ungefähren Österreichanteil von unter 5% bei Ö3 verbleiben unter 3,5 Millionen €uro in Österreich, der Rest der rund 70 Millionen €uro geht ins Ausland! Das zu einer Zeit, wo die Stärkung der heimischen Wirtschaft enorm wichtig wäre, anstatt heimische Wirtschaftsleistung ins Ausland abzuziehen. Vor allem ist ein signifikant erhöhter Anteil heimischer Musik nicht nur eine Stärkung der österreichischen Wirtschaft, es würde auch die dringend notwendige Wiederbelebung der heimischen Musikszene bedeuten und die Hörer würden es in Hinblick auf die Krise in jedem Fall verstehen und akzeptieren!

Denn jeder €uro, der einen amerikanischen, britischen oder deutschen Musiker verrechnet wird, fehlt im eigenen Land. Wenn österreichische Musiker die Tantiemen verrechnet bekommen, dann kommt dies über die Umwegrentabilität der heimischen Wirtschaft zu Gute. Neue Produktionen werden gemacht, es profitieren Studios, Grafiker, CD-Hersteller, Musikalienhändler, Konzertveranstalter, usw. ... das Geld, das du und ich verdient haben, dem ORF zwangsweise übergeben wird, bliebe zum einem akzeptablen Teil der heimischen Wirtschaft erhalten.

Österreich liegt, was die heimische Musikquote beim staatlichen Radio (alle Stationen zusammen: Ö1, Ö-Regional, Ö3, FM4) betrifft, weltweit auf dem sagenhaft DRITTLETZTEN Platz, nur Neuseeland und Venezuela haben eine noch niedere Quote. In Europa sind Quoten von 35-50% üblich, Spitzenreiter sind Kroatien und Finnland mit rund 60%. Österreichs ORF schafft gerade rund 15%, bei Ö3, dem Radiosender mit der höchsten Verbreitung, liegt die Quote unter 5%!!

Das soll nicht heissen, dass nur mehr österreichische Musik gespielt werden soll, doch von den jährlichen 70 Millionen €uro, sollten in jedem Fall zumindest ein Drittel im Land bleiben!

Das Argument, wir haben kaum spielbare Musik, kann leicht widerlegt werden. Als Beweis für hochwertige heimische Pop- und Rockmusik lege ich dir diese junge Grazer Band names *Sonnenwasser ans Herz. Wirklich gute Musik aus Österreich!


Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



www.sonnenwasser.net




Meldungen:



Wann platzt die Mutter aller Blasen (goldseiten.de)
Deutsche Wirtschaft schrumpft und schrumpft und … (handelsblatt.com)
Britische Büroimmobilien rutschen tiefer in die Krise (handelsblatt.com)
US-Ölpreis springt auf Jahreshoch (handelsblatt.com)
Wirtschaftsabsturz der Ukraine stärker als befürchtet (wirtschaftsblatt.at)
Einkaufszentren - 800.000 Quadratmeter in den nächsten drei Jahren (derstandard.at)
Dubai-Fonds: Aus der Traum (sueddeutsche.de)

Leben in/mit der Krise (dasgelbeforum.de.org)



China warnt Fed - China warnt die US-Zentralbank, "Geld zu drucken". Zunehmende Sorge auch über den Ankauf von US-Staatsanleihen durch die Fed. Schätzung der Dallas Fed: US-Schulden 99 Billionen. (mmnews.de)

Euro: Dynamit für europäischen Bürgerkrieg? - Der Euro ist keine Grundlage für „Die Vereinigten Staaten für Europa“ sondern Sprengstoff, aus dem ein europäischer Bürgerkrieg entstehen könnte. Bei der Euroeinführung haben die Verantwortlichen offenbar Dynamik mit Dynamit verwechselt. (mmnews.de)

Die Bank gewinnt (jetzt) immer - Minizinsen für Guthaben und Maxisätze bei Darlehen verärgern die Kunden – dabei bekommen die Kreditinstitute Geld so günstig wie nie. (focus.de)

China leidet unter Dollar-Dilemma - Chinas Zentralbanker stecken in der Zwickmühle: Händeringend suchen sie nach Investitionsmöglichkeiten. Als Ausweg bleibt nur der Kauf von US-Staatsanleihen - dabei wollte sich die Volksrepublik eigentlich vom Dollar abkoppeln. (spiegel.de)

Paulsons Milliarden-Nötigung - Der 13. Oktober 2008 war der Tag, an dem die USA ihre Banken verstaatlichten. Neue Dokumente und Mails belegen, wie Finanzminister Henry Paulson die mächtigsten Banker der Welt vorführte. (ftd.de)

Schlechtere Zeiten für Staatsanleihen - Drei Gründe für eingetrübte Aussichten bei den «Krisengewinnern» - Staatsanleihen gehörten zu den wenigen Gewinnern der Finanzkrise. Mit den jüngsten Zeichen der Stabilisierung an der Börse wie auch in der Realwirtschaft sind ihre Kurse aber unter Druck geraten. Der Ausblick wird zudem getrübt durch die steigende Staatsverschuldung und die mittelfristige Gefahr einer zurückkehrenden Inflation. (nzz.ch)

Angst vor leeren Shoppingmalls - Die dramatische Lage auf dem Markt für Geschäftsimmobilien entwickelt sich zum zentralen Problem für den amerikanischen Bankensektor. Auch deutsche Banken bekommen es mit der Angst zu tun. (ftd.de)

Nur ein Vorgeschmack - Auf die Liebhaber von Staatsanleihen kommt einiges zu: zunächst eine Emissionsflut, dann vermutlich Inflation. Da sind starke Nerven gefragt. (ftd.de)

Welche Schuldenlast Europa drückt - Das wird teuer: Die Rezession belastet die Haushalte der europäischen Länder enorm. Eine Reihe haben ihre Bonitätsnoten schon verloren, anderen droht dieser Schritt. FTD.de zeigt, wie einzelne Staaten dastehen. (ftd.de)



Montag, 25. Mai 2009

Rating - wann verliert die USA ihren AAA-Status?

Auf Grund des Downgradings der Bonität Japans und nicht auch der der USA, liess mich meinen Freund, der im Vorstand einer grossen, österreichischen Bank vertreten ist, anrufen. Ich wollte Auskunft darüber haben, wie diese Ratingagenturen arbeiten und entscheiden.

Meine erste Frage war: "Würde die USA, China und auch Japan, wären sie normale Unternehmen von eurer Bank Kredite bekommen? Und ist das derzeitige Rating durch die Agenturen Moodys und S&P realistisch?"

Er sagte: "Eine Frage, die nicht so einfach zu beantworten ist, denn wir kennen die 'Bilanzen' nicht. Aber darf ich es so sagen, wenn der Verschuldungs-, in diesem Fall schon der Überschuldungsgrad so hoch ist, benötigt man schon gute Sicherheiten bzw. Argumente um noch einen Kredit zu bekommen. Vor allem dann, wenn das aktuelle Geschäft seit einiger Zeit stark rückläufig ist und die Prognosen eher schlecht bis katastrophal aussehen. Ich glaube nicht, vorsichtig ausgedrückt, dass die USA, wäre sie ein Unternehmen, auf normalen Weg bei irgendeiner europäischen Bank noch die Bonität für einen Kredit hätte ... aber die USA ist kein Unternehmen, deshalb gelten hier andere Masstäbe! Würde man der USA das Rating abwerten, alles ausser AAA ist defacto Junk, wäre das ein globales Problem und derzeit würde das Finanzsystem diesen Schritt möglicherweise nicht überleben. Die USA verdienen keinen AAA-Status mehr, aber - jetzt muss ich eine Gegenfrage stellen - kann sich eine amerikanische Ratingagentur überhaupt ein Downgrading des eigenen Landes leisten? Gräbt sie sich da nicht selbst das Grab? Es ist ein Politikum und sonst nichts! Deshalb nehme ich an, dass es erst dann zu einer Abwertung kommen wird, wenn der internationale Druck grösser wird. Aber solange die USA noch halbwegs funktioniert und nach wie vor Waren importiert, möchte niemand diesen Schritt wirklich tun. Denn alle produzierenden Staaten, natürlich auch China, benötigen das Konsumland USA. Kurz zusammengefasst, wenn die derzeitigen Wirtschaftszahlen aus den USA halbwegs stimmen und davon gehe ich aus, ist der Staat wie auch die einzelnen Bundesstaaten schwerst insolvenzgefährdet, ein Verlust des AAA-Status wäre wohl der Todesstoss!"

"Wie sieht es bei China und Japan aus?"

"Bei China traue ich mir absolut keine Beurteilung zu, denn dort dürfte fast alles, was an Zahlen publiziert wird, manipuliert sein. Das Land dürfte in grösseren Schwierigkeiten stecken, als von offizieller Seite zugegeben wird. In vielen Gebieten herrscht eine Arbeitslosigkeit von über 30%, über 100.000 Fabriken haben im letzten halben Jahr zugesperrt und die Devisenreserven schrumpfen. Wenn der Export weiter zurück geht, kann die Lage in China gefährlich werden, denn mehr als eine Milliarde Menschen sind ein explosives Revolutionspotential. Noch kann man es mit falschen Zahlen belügen, aber nicht mehr lange. Zu deiner Frage, ja ich denke die Chinesen haben noch eine relativ gute Bonität, allerdings sind die mittelfristigen Zukunftsaussichten ebenso wie bei der USA nicht gut. Wäre China ein Unternehmen und würde es bei uns um Kredit vorsprechen, müssten sie ein ziemlich radikales Sanierungskonzept vorlegen. Aber wie gesagt, hier spielen kaum wirtschaftliche, sondern vor allem politische Faktoren eine Rolle. Ein grosses Manko ist auch die mangelnde Erfahrung, da China ein erst relativ junges Wirtschaftsland ist und die kommunistische Führung leicht überfordert sein könnte.
Bei Japan sehe ich die Sache komplett anders. Der Staat konnte sich nach der schweren Krise Anfang der Neunziger nie mehr richtig erholen. Allerdings verfügt Japan über eine fundierte und sehr, sehr gute Wirtschaft, die durch die jetzige Krise und die Exportabhängigkeit besonders leidet. Allerdings glaube ich, auch durch die Erfahrung der letzten Jahrzehnte, dass Japan die nächsten Jahre am Besten von allen durchstehen wird, da auch das Revolutionspotential relativ gering ist, im Gegensatz zu anderen Staaten. Japan wäre bei einer möglichen Kreditvergabe zwar ein Sorgenkind, allerdings sind die mittelfristigen Aussichten die besten von den 3 hier zitierten Staaten. Das heisst, unter gewissen Auflagen würden sie kreditfähig sein.
Dem zufolge ist das Downgrading der Japaner und das weitere Halten der Amerikaner am AAA-Status nicht realistisch, aber politisch erklärbar. Ausserdem muss man auch die Auslandsverschuldung in Betracht ziehen, diese ist bei den USA sehr, sehr hoch, bei Japan fast gar nicht gegeben. Das heisst, Japan hat mit einem Verlust des AAA-Status weit weniger Probleme, als die USA. Bei Japan ist es in erster Linie ein regionales Problem, bei den USA wäre es ein fast unlösbar globales!"

"Zu der Arbeit der grossen Ratingagenturen. Ihre Ratings sind, vorsichtig ausgedrückt, nur eine subjektive Trendanalyse, die teilweise auch einen starken politischen Hintergrund haben. Es ist ein schwerer Job, denn wenn ein Staat ein gutes Rating verliert, kann sehr viel dranhängen. Höhere Zinsen für Schulden zu zahlen ist nur ein Aspekt. Investoren können ausbleiben und neben der verteuerten Rückzahlung kann es auch zu einer Flucht aus der Währung kommen, die Währung wird abgewertet, Importe werden teurer ... soferne man diese Währungspolitik nicht ohnehin verfolgt, so wie früher Italien mit der Lira oder Griechenland mit dem Drachmen. Es verdient nicht jeder Staat das begehrte Triple-AAA-Rating auch wenn dieser so eingstuft ist, aber ein Downgrading ist in jedem Fall mit erheblichen Problemen verbunden. So wie es aussieht, werden heuer noch einige Staaten hinunter gestuft, das heisst sie werden ihre gute bzw. sehr gute Bonität verlieren. Das beinhaltet enormes Expolsionspotential, daran kann auch die EU zerbrechen! Aber wir werden es heuer noch erleben."

"Danke für Deine Ausführungen!"


Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Zweifel an Kreditwürdigkeit: USA bangen um AAA - Erst jüngst zog die Ratingagentur Standard & Poor's eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit Großbritanniens in Betracht. Nun geraten die USA in die Schusslinie. "Auch große Länder sind antastbar", sagen Experten. (diepresse.com)

Die USA müssen um ihre Bonität fürchten - Die Ratingagentur Standard & Poor's hat den Ausblick für Großbritannien wegen dessen explodierender Staatsschulden bereits von "stabil" auf "negativ" herabgestuft. Doch jetzt droht offenbar auch den Vereinigten Staaten ungemach. Befürchtungen, dem Land könnte ein Verlust der Bestnote drohen, drücken schon jetzt auf den Dollar. (welt.de)

Wirtschaftswissenschaftler: Die wahre Situation der chinesischen Wirtschaft - Die Verschleierungspolitik von Chinas Kommunisten, verbunden mit dem Mangel an Mut bei den Wirtschaftsexperten, die Wahrheit zu sagen, hat dazu geführt, dass die Welt sich über die wahre wirtschaftliche Situation in China täuscht. (epochtimes.de)

Dreifach "A"lbern - Natürlich können die Briten prinzipiell so viel Geld drucken, wie sie wollen. Aber für diesen Vorzug verdienen ihre Staatsanleihen wohl kaum ein "AAA". (ftd.de)

Großbritanniens Bonität ernsthaft in Gefahr - Der britischen Wirtschaft und der Labour-Regierung von Premier Gordon Brown droht ein weiterer schwerer Rückschlag. Wegen der ausufernden Staatsverschuldung könnte die Insel als erstes großes Industrieland seine erstklassige Bonitätsnote verlieren. Am Donnerstag senkte die Ratingagentur Standard & Poor’s den Ausblick für die britische Bonitätseinstufung auf „negativ“. (handelsblatt.com)



Meldungen:



Des Dollars Talfahrt (handelsblatt.com)
GM erhält weitere 4 Milliarden vom Staat (focus.de)
Die nächste Blase schwillt schon an (faz.net)
AIG-Chef Liddy kündigt Rücktritt an (bernerzeitung.ch)
"Kontrollierter Verfall" in US-Industriestädten (orf.at)
Größte Bank Floridas mit 8,6 Mrd. Dollar Einlagen pleite (diepresse.com)
Heute die Glühbirnen, morgen die Menschen: Es wird dunkel in der EUdSSR (ef-magazin.de)
Bafin: Sonderprüfung bei Deutscher Bank (mmnews.de)



USA: Größte Bankenpleite dieses Jahr - Die Banken-Pleite-Welle in den USA geht weiter. Größter Bank - Bankrott dieses Jahr. Damit sind allein dieses Jahr 34 Banken in den USA pleite gegangen. Diskussion: Downgrading der USA. Moody's: "US AAA Rating nicht auf ewig sicher" / General Motors - Insolvenz kommende Woche? (mmnews.de)

Continued Claims Hit Record - Die Anzahl der Arbeitslosen in den USA, die dauerhaft Arbeitslosenunterstützung erhalten, stieg nach dem heutigen wöchentlichen Bericht des U.S. Department of Labor auf ein neues Rekordhoch seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 1967! (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Könnte Präsident Obama den privaten Goldbesitz verbieten? 1933, in Zeiten der wirtschaftlichen Krise, zwang Präsident Roosevelt die US-Bürger, ihren Goldbesitz zu 20 $ pro Unze zu verkaufen - und setzte den Wert später auf 35 $ fest. Könnte Präsident Obama, als einer der Jünger Roosevelts, ähnliche Pläne hegen? (goldseiten.de)

Endzeitstimmung im Labor des Liberalismus - Wird Kalifornien zwangsversteigert? Bietet Arnold Schwarzenegger die Golden-Gate-Brücke auf Ebay feil? Leistet der Gouverneur Ende Juli den Offenbarungseid? Je bizarrer das Szenario, desto näher kommt man dem Erdbeben, das der achtgrößten Volkswirtschaft droht, wenn sie zahlungsunfähig wird. (welt.de)

BaFin warnt: Viele Kreditausfälle kommen noch - Die Bankenaufsicht BaFin warnt vor zu erwartenden Kreditausfällen. Er sei sich ziemlich sicher, «dass unsere Banken in ein paar Monaten die volle Wucht der schärfsten aller bisherigen Rezessionen in ihren Kreditportfolien spüren werden», sagte BaFin-Präsident Jochen Sanio am Dienstag in Bonn. (stern.de)

Chávez verstaatlicht munter weiter - Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat die Verstaatlichung mehrerer Stahlbetriebe des Landes angekündigt – die Grundlage für einen neuen Grosskonzern. (bernerzeitung.ch)

Wandelnde Apotheken mit Hightechwaffen - Die US-Army steht vor einem neuen Problem: Tausende ihrer Soldaten nehmen rezeptpflichtige Antidepressiva ein und sind dennoch im Einsatz. Der psychische Zustand eines grossen Teils der Armee ist erschreckend schlecht. (bernerzeitung.ch)



Mittwoch, 20. Mai 2009

Die Musik und die Krise ...

Die Ansichten und Einschätzungen der Krise und den weiteren Verlauf errinnert an die Diskussion, was den die beste Musik wäre ... Pop, Rock, Jazz, Volksmusik, Klassik oder Opern ... eine sinnlose Diskussion, weil jeder Mensch seinen individuellen Musikgeschmack hat und somit eben jeder seine Lieblingsmusik, die er für die beste hält. Bei der Krise ist es ähnlich, viele Experten, Möchte-Gern-Experten, Trendforscher, Ökonomen, Politiker und Manager verlieren sich in den verschiedensten Ansichten, weil jeder seinen Focus auf andere Fakten oder Vorgänge legt.

Ganz wenige können die Krise wirklich einschätzen und neben den Unwahrheiten und Lügen, die uns täglich aufgetischt werden, ein ziemlich exaktes Bild abgeben und die möglichen weiteren Verläufe skizzieren. Ein definitives Szenario über den weiteren Verlauf abzugeben ist unseriös, weil sehr, sehr viele Faktoren berücksichtigt werden müssen. Ausserdem spielt die Zeit eine enorme Rolle. Denn wenn ein Ereignis stattfindet, zB. ein Milliarden-Bailout, dann dauert es Wochen oder Monate bis die Auswirkungen oder auch Nichtauswirkungen ersichtlich sind. In der Zwischenzeit hält die Krise nicht an, sondern durch die erreichte Eigendynamik hält sie sich in Schwung und sucht nach neuem Treibstoff um sich zu beschleunigen.

Aber genau diese Unwahrheiten und Lügen, das Versteckspiel von Verlusten und möglichen Verlusten, die plötzlichen Gewinne, die eigentlich keine sind, getürkte und geschönte Statistiken und ein falscher Optimismus lassen einem nicht Insider kaum das gesamte Bild der derzeitigen Situation erkennen. Er nimmt Bruchstücke auf, kann durch die nicht umfassende, sondern nur partitielle Berichterstattung in den Medien kaum das Ganze erfassen. Das macht auch mögliche Vorbereitungen und ein Gegensteuern fast unmöglich. Irgendwann werden wir wohl vor vollendete Tatsachen gestellt werden und die werden kaum positiv sein.

Niemand legt die Karten auf den Tisch, jeder versucht zu Bluffen. Dabei ist jedes Versteckspiel und jede Lüge nur eine Verzögerung. Oder erwarten diese Damen und Herren ein Wunder? Oder haben sie Kenntnis von einem Plan B, der vielleicht doch existieren könnte.

Wie aussichtslos die Lage ist, soll ein Zahlenvergleich zeigen. Derzeit vermutet man Derivate in der unglaublichen Höhe 850 Billionen US-Dollar in den Tresoren von Banken (und Bad Banks). Zum Vergleich, das weltweite, jährliche Bruttosozialprodukt, also der Wert aller produzierten Güter und Dienstleistungen beträgt "nur" rund 50 Billionen US-Dollar. Hier lagert keine Bombe, sondern eine finanzielle Massenvernichtungswaffe, die, wenn sie gezündet wird, alles lahm legt! Denn man darf nicht vergessen, irgendwann werden diese Papiere fällig! ... und die Nutzniesser wollen ihr Geld haben, sie haben ja auch investiert! Wenn diese Bombe gezündet wird, kollabieren nicht nur Banken und Konzerne, sondern auch Staaten und Währungen.

Da ist es unerheblich, dass man als Lichtblicke eine Stabilisierung am Arbeitsmarkt erkennt oder eine Verlangsamung des freien Falls in der produktiven Arbeitswelt. Das dicke Ende kommt noch! Alles andere ist Realitätsverweigerung! Es stellt sich nur die Frage: Wann? Denn derzeit wird das System "gerade noch" irgendwie mit monströsen Billionenaufwand und unverschämten Lügen gehalten, doch das ist nicht mehr lange möglich, denn auch Geldmittel stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung.

Lösungen sind bisher keine gefunden worden, werden auch nicht mehr gefunden, denn zu viele Interessen verschiedener Gruppierungen, politischer und wirtschaftlicher Systeme prallen hier aufeinander und können kaum zu einen Konsens führen. Denn die Verluste werden in jedem Fall für jeden gigantisch sein. Doch man versucht, sie möglichst einem anderen zu zuschieben. Ein teuflisches Spiel auf dem Rücken von uns allen ... denn auch wir, die "Kleinen" zahlen die Zeche mit (wahrscheinlich auch den grössten Teil!).

Neben der Finanz- und Wirtschaftskrise wird ein zusätzliches Problem auftauchen, das mit Sicherheit noch viel, viel gefährlicher wird. Wenn Staaten wie die USA, Russland oder China sich in einer ausweglosen Situation befinden, kann es zu Kriegshandlungen kommen, die ohne weiters globale Ausmasse erreichen können. Erinnern wir uns, stand der Eintritt der USA in den zweiten Weltkrieg nicht unter den selben Voraussetzungen? Lenkte 9/11 und die darauffolgenden Kriege gegen den Irak und Afghanistan nicht von den wirtschaftlichen Problemen ab? Krieg war immer ein gutes Geschäft, vor allem für jene Staaten, die eine grosse Rüstungsindustrie hatten.

Die grosse Führungsnation USA, selbsternannter "Weltpolizist", tatsächlich weltweiter Terrorist Nr. 1, strauchelt und wankt. Es dauert nicht mehr lange und der Gigant liegt am Boden. Doch gerade dann könnte er uns allen noch viel gefährlicher werden, denn er wendet für sein Militärbudget wesentlich mehr auf, als die nächsten 10 Staaten gemeinsam! Und Obama ist definitiv nicht der Garant, dass dieses enorme Zerstörungspotential nicht eingesetzt werden wird.

So gesehen könnten die finanziellen Massenvernichtungswaffen dann plötzlich doch echte Massenvernichtungswaffen in Form von atomaren, bakteriologischen, chemischen oder auch technologischen Waffen verwandelt werden. Kein anderer Staat hat im zwanzigsten und einundzwanzisten Jahrhundert so viele Kriege geführt, wie die USA! Tatsächlich ein Land der "unbegrenzten Möglichkeiten".

Vorsicht ist angebracht, aber es dauert nicht mehr lange und wir werden die wahre Fratze des Giganten (oder vielleicht auch anderer Giganten) erkennen!

Aber einstweilen reissen die täglichen Horrormeldung nicht ab. Gestern wurde Japan bei der Bonität rückgestuft, wann folgen die USA und Grossbritannien? Es geht noch viel weiter runter, liebe Freunde, bevor wir einen tatsächlichen Lichtblick sehen werden können ...



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Steirischer Autocluster: "Dann brennt aber der Huat!" (derstandard.at)
HTI wird Opfer der Flaute in der Industrie (derstandard.at)
Ein Drittel weniger Güter auf Europas Schienen (diepresse.com)
Die Angst vor dem Währungsschnitt (diepresse.com)
Deutsche Banken geraten ausser Kontrolle (handelsblatt.com)
BaFin stellt Bankenaufsicht ein: Anarchie bei den Banken? (mmnews.de)
Schweizer Franken massiv abgewertet (winkelried.info)
Japan-BIP schrumpft dramatisch (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)
Geht in Japan das Licht aus? (mmnews.de)
Warum verliert Japan AAA und nicht die USA (mmnews.de)
Warum China Europa nicht mehr ernst nimmt (tagesanzeiger.ch)
Kalifornien in der Krise, Gouverneur in Nöten (diepresse.com)

Charts ohne Worte (goldseiten.de)
Deflation - langsam wirds ernst (zeit.de)
"Ein wenig" Inflation (handelsblatt.com)



GEAB N°35 ist angekommen! Die umfassende weltweite Krise: Juni 2009 – Die Welt verläßt endültig ihren die letzten 60 Jahre gültigen Bezugsrahmen - Die Entwicklung an den Aktienmärkten und bei den Finanzindizes sowie die Kommentare aus der Politik zur Krise und ihrer Bewältigung während der letzten zwei Monate sind surreal; wir er hören den Schwanengesang des Bezugssystems, in dem die Welt seit 1945 lebt. (leap2020.eu)

Japan verliert AAA - Moody's senkt Nippon - Rating-Agentur Moody's stuft Bonität japanischer Auslandsschulden gleich um zwei Stufen herab. Spekulationen über weitere Korrekturen. Inlandsschulden aber besser. Debatte über Downgrading auch anderer Staaten. Folgen Großbritannien und die USA? (mmnews.de)

Staatsanleihen Crash - Als würde ein neuer Dr. Goebbels mit seinem Propagandaminsterium aufmarschieren, wird überall betont, die Krise würde ihrem Ende entgegengehen und ein neuer „Aufschwung“ kommt. In der großen Depression der 1930er Jahre hat es auch solche Durchhalteparolen gegeben. (mmnews.de)

Finanzkrise wird zur Systemkrise: Titanic sinkt - Die Entwicklung an den Aktienmärkten und bei den Finanzindizes sowie die Kommentare aus der Politik zur Krise und ihrer Bewältigung während der letzten zwei Monate sind surreal; wir hören den Schwanengesang des Bezugssystems, in dem die Welt seit 1945 lebt. (mmnews.de)

IWF-Berechnung: Schulden erdrücken Osteuropa - Osteuropäische Länder müssen heuer noch 600 Mrd. Dollar für Kreditrückzahlungen auftreiben – Korrektur der „Rechenfehler“ im IWF-Stabilitätsreport ändert an trister Lage wenig. (diepresse.com)

Kontrolle? Welche Kontrolle? Bankenaufsicht lahmgelegt - Katastrophale Entwicklung: Der Hypo-Real-Estate-Untersuchungsausschuss beschäftigt die Finanzaufsicht dermaßen, dass es de facto keine Bankenkontrolle mehr in Deutschland gibt. (sueddeutsche.de)

Krise treibt auch starke Länder in die Schuldenfalle. Die Ratingagentur Moodys hat die Bonität von Japan um zwei Stufen gesenkt. Der Schritt signalisiert die schwindende Kreditwürdigkeit des Landes und könnte das Vorspiel zu einem Ausverkauf bei Regierungstiteln sein. Anleger sollten sich rechtzeitig gegen einen Crash von Regierungstiteln wappnen. (welt.de)

Mit Petrus und Jesaja gegen Saddam Hussein - Verteidigungsminister Rumsfeld wollte Präsidenten mit Bibelversen überzeugen. (derstandard.at)

Die Rückkehr der Landkarte? Ab 2010 könnte das GPS-System aus finanziellen Gründen zusammenbrechen. Überall auf der Welt haben sich die Menschen an das kostenfrei zu empfangende Signal des Global Positioning Systems (GPS) gewöhnt. Wie selbstverständlich nutzen wir es in Fahrzeugen zur Navigation oder zur Vermessung. Niemand macht sich Gedanken über die GPS-Finanzierung – das allerdings hat in Zeiten finanzieller Knappheit ungeahnte Folgen. (kopp-verlag.de)