Dienstag, 22. Dezember 2009

Wir brauchen ein neues Patentrecht für die Pharmaindustrie

(Gastkommentar von Dr. H. G. Vogelsang)

Natursubstanzen sind nicht patentierbar. Daher lehnt die Pharmaindustrie sie ab. Sie bearbeitet vielmehr Natursubstanzen wie die Sexualhormone solange in der Retorte, bis ein patentfähiges neues Molekül vorliegt, das jedoch zu schweren Gesundheitsschäden bis hin zum Krebs führt. Das ist bei den Sexualhormonen ein halbes Jahrhundert verschleiert worden durch den gekauften medizinischen Wissenschaftsbetrieb. Dann fand ein internationaler Gynäkologenkongreß statt, der das Verbrechen zweifelsfrei feststellte. In Deutschland gebührt der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen das Verdienst, eine öffentliche Warnung vor künstlichen Sexualhormonen herausgegeben zu haben. Inzwischen ist sie wieder weitgehend in Vergessenheit geraten.

Der Patentschutz gewährt dem Hersteller einen achtjährigen Zeitraum, in dem er die für sein künstliches Molekül eingesetzten Kosten meist wieder hereinspielen und außerdem saftig verdienen kann. Wenn der Gesetzgeber das ändert, dürfte die Pharmaindustrie damit drohen, die Forschung einzustellen. Das wäre oft ein Segen, vor allem, um Schaden vom Kranken zu wenden. Kürzlich erschien z.B.ein neues Cortison auf dem Markt, das keinen der gefürchteten Cortison-Schäden vermeidet und daher unnötig ist. Aber seine Entwicklung hat Kosten verursacht, die jetzt auf das Gesundheitssystem umgelegt werden. Vielmehr muß die Cortisontherapie eingeschränkt werden. Die Therapie der Hautkrankheiten ist ein großes, sehr differenziertes Gebiet. Aber die Dermatologie umgeht die Schwierigkeiten durch reichlichen Einsatz von Cortison. Das hat zugleich den Vorteil, daß die meisten Krankheiten unter Cortison nicht ausheilen. Das entspricht weder dem ärztlichen Ethos, noch ist es bezahlbar.

Die naturheilkundliche Therapie ist oft die richtige Therapie. Daher darf sie auch den gesetzlich Krankenversicherten nicht vorenthalten werden. Die Ärzteschaft muß die Therapiefreiheit ohne finanzielle Beschränkung zurückerhalten. Im Gegenzug müssen wir unsere Fortbildung der Entstellung durch die kapitalorientierten Kräfte in der Pharmazeutischen Industrie entziehen.

Fünfzig Jahre lang haben wir teilweise unwissend Millionen von Frauen mit künstlichen Sexualhormonen in Krankheit und Tod getrieben. Aufrechte Gynäkologen wie Prof. Lauritzen haben stets gefordert, wenn schon Hormone eingesetzt werden, die natürlichen zu wählen. Die gekaufte Medizinliteratur hat ihn totdiskutiert. Auch sonst müssen wir der Pharmaindustrie wesentlich schärfer auf die Finger sehen als bisher. Wir alle sind Drohnen im Jargon des handverlesenen, nach außen zum Schweigen verpflichteten Kreises, der die Pharmapolitik bestimmt. Die Drohnen, zu denen auch die meisten ProfessorInnen weltweit gehören, dürfen nur so viel wissen, um Gewinn zu erwirtschaften. Zu den Konsequenzen bei der Zytostatika-Therapie stellte, nicht zum erstenmal, der Epidemiologe Dieter Hölzel/Klinikum Großhadern der Universität München in „Der Spiegel“ Nr. 41 v. 04.10.04, S. 160 ff. fest: "Trotz bundesweit 1,8 Milliarden Euro Umsatz von August 2003 bis Juli 2004 ergab sich bei den meisten Krebserkrankungen keine Zunahme der Lebenszeit." Daher müssen wir unsere Fortbildung auf Fragen konzentrieren wie: warum ist das beim Hodenkrebs anders? Denn es besteht der Verdacht, dass die Pharmaindustrie einige Hoffnungslichter gesetzt hat, um bei der Mehrzahl der Krebse ungestört und ohne Heilwirkung absahnen zu können. Es läuft das in den USA aufgelegte Bevölkerungsreduktionsprogramm mit dem Ziel , die Menschheit auf eine Milliarde Einheiten zu schrumpfen. Das sollen die Reichen sein. So hat man die Euro-Zahlungsmittel mit schweren Fortpflanzungsgiften wie TBT (Tributylzinn) imprägniert, die Nickel-Münzen erzeugen außer Allergien mit dem Kohlenmonoxid der Luft Nickelcarbonyl in einem zwar langsamen Prozeß – aber Nickelcarbonyl ist ein tödliches Gift. Ich zitiere Schettler+, ehem. Ordinarius f. Innere Medizin der Universität Heidelberg: „Die Medizin ist derart in den kommerziellen Sog geraten, dass ethisch fundierte und am Patientenwohl orientierte Ärzte verzweifeln müssen.

An rezeptpflichtigen Chemikalien sterben in Deutschland mindestens 20.000 (zwanzigtausend!) Menschen/Jahr (Prof. Chroubasik, Universität Freiburg/Br. u.a.). Das sind meist sehr teure Tode, denn ihnen geht oft eine intensivmedizinische Behandlung voraus. Hinzu kommen Systemfehler im ärztlichen Verordnungsverhalten wie Verabreichung von Antibiotica an Kinder bei virusbedingten Krankheiten, deren Immunsystem so nicht ausreifen kann und die anfällig werden für Allergien, Rheuma und später für Krebs. Bei Erwachsenen setzt sich dieser Kunstfehler oft fort.

Das nachfolgende Beispiel kann jede(r) von Ihnen sofort in der Praxis umsetzen: Bei Gelenkerkrankungen führen rezeptpflichtige Mittel wie Diclofenac und Cortison bei längerem Einsatz zur Knorpelschädigung und Gelenkzerstörung. Gelenkerhaltend hingegen ist die Therapie mit Zinn (Stannum), die gemäß Ausnahmeliste des Gemeinsamen Bundesausschuß auch von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird. Gegen die Schmerzen können das rezeptpflichtige Aconitum napellus D3 (Blauer Eisenhut) und andere Aconit-Präparationen eingesetzt werden. Zum Stannum: Zinn ist ein sehr verformbares Metall, das daher Pufferfunktion erfüllen kann. An den Verschiebezonen der Erdplatten, den Gelenken der Erde, finden sich Zinn-Lager, die das Aneinandergleiten der Platten, die tektonische Verschiebung, abdämpfen. Ohne diese Gleitzone aus Zinn gäbe es mehr Erdbeben. Zinn, auch potenziert, wird daher erfolgreich eingesetzt, wenn die Gleitfunktion der Gelenke gestört ist, aber auch bei Gewebsverhärtungen wie der Lebercirrhose. Die von den Kassen anerkannte Indikation lautet: Anregung rhythmischer Ausgleichsprozesse bei entzündlich auflösenden und degenerativ verhärtenden Erkrankungen, besonders zur Vermeidung chronischer Absonderungen, z.B. Ergussbildungen in Körperhöhlen und Gelenken; Lebererkrankungen mit verhärtender Tendenz; depressive Verstimmungen, besonders bei seelischer Starre; Neuralgien, Migräne.

Homepage & Kontakt: homoeopathie-krefeld.de



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Heute im Adventkalender:




Wenn meine Tante, damals als ich noch ein Kind war, mit dieser "Maschine" Kaffee kochte, konnte man es im ganzen Haus riechen. Auch ich bekam immer ein kleines Schlückchen mit viel, viel Milch. So blieb mir diese Art der Kaffeezubereitung im Gedächtnis. Jetzt, wo alternative Zubereitungsarten abseits der Strom- und Gasabhängigkeit gesucht werden, drängt sie sich wieder auf: die gute, alte, italienische Espressomaschine°! (22. Fenster im Adventkalender)




Meldungen:



Insolvenzen heuer deutlich gestiegen (derstandard.at)
Fast 30 Firmenpleiten jeden Tag (kurier.at)
Schäuble schnürt den Deutschen ein Sparpaket (derstandard.at)
Städte ächzen unter der Krise (handelsblatt.com)
Autoriesen zücken den Sparstift (kurier.at)
Europäischen Banken drohen noch höhere Milliardenverluste (heise.de)
USA: Gebrauchtwagen teurer als Neuwagen (econo-matrix.blogspot.com)
USA: Beschäftigungsrückgang seit November 2008 (econo-matrix.blogspot.com)

Sparsame Konsumenten würgen Aufschwung ab (spiegel.de)
Energieverbrauch sinkt auf Niveau der siebziger Jahre (spiegel.de)



Deutschland: Vorbereitungen auf die Hyperinflation – Gelddruckmaschinen bestellt - Man kann den Äußerungen unserer Politiker Glauben schenken, wenn diese behaupten, am Horizont zeichne sich ein wirtschaftlicher Aufschwung ab und alles werde besser. Wer den Versprechungen der Waschmittelhersteller glaubt, dass jedes Jahr die Wäsche noch sauberer wird, der wird auch unseren Politikern und ihren Verheißungen Glauben schenken. Man kann aber auch einfach die Realität betrachten. Warum werden in diesen Tagen irsinnig viele neue Euro-Gelddruckmaschinen für Deutschland bestellt? (kopp-verlag.de)

Weltwirtschaft war viel dichter am Abgrund als gedacht - Die Weltwirtschaft stand nach der Lehman-Pleite viel dichter vor einer zweiten Großen Depression als bisher angenommen. Das zeigt eine neue Studie. Bislang war der Vergleich zu 1929 unter vielen Ökonomen ein Tabu. (handelsblatt.com)

Furcht vor neuer Hungerkrise - Die Lebensmittelpreise auf den Weltmärkten ziehen wieder an. Reis verteuerte sich seit Sommer um mehr als 20 Prozent. Bei der Uno schrillen die Alarmglocken. (derstandard.at)

Höchst fragwürdige US-Wirtschaftscharts - Wie im Blog Querschüsse schon des öfteren aufgezeigt wurde, sind US-Wirtschaftsdaten/-charts vielfach mit großer Skepsis zu genießen. Dies gilt insbesondere für bestimmte relative Daten auf yr/yr Basis. Diese Charts sind sachlich durchaus korrekt, doch sie suggerieren oftmals wirtschaftliche Positiventwicklungen, die eine genauere Analyse, insbesondere der absoluten Zahlen, nicht hergibt. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Flopenhagen: Grandios gescheitert - ein Segen - Das Bekanntwerden der Fälschungen von Daten des Weltklimarates verdeutlicht, dass es überhaupt nicht um das Klima geht. Es geht um die globale Umverteilung von Geld. Jetzt umsehen nach anderen Methoden zur Enteignung der Bürger? (mmnews.de)

kostenloser Counter



Keine Kommentare: