Dienstag, 1. Dezember 2009

Mein verdammtes Gefühl

Ich bin wütend! Ich fühle mich verkauft und verraten! ... von jenen, die immer vorgeben, nur das Beste für mich und euch im Sinn zu haben. Aber einige Aktionen im letzten halben Jahr lassen mich vollends den Glauben an Demokratie, Politik und Europäische Union verlieren, ebenso auch an alle einzelnen Staatsregierungen der EU, denn diese spielen mit.

Ich habe nichts zu verbergen, finde es aber trotzdem äusserst gefährlich und als extremen Eingriff in die Privatsphäre, wenn (mein Lieblingsfeind) die USA unbeschränkten Zugriff auf mein Bankkonto hat. Ja, ja, ich weiss, sie werden darauf kaum etwas finden (*lol*), doch was veranlasst die EU, ihre Bürger von den Amerikanern ausspionieren zu lassen? Ich würde gerne wissen, mit was die Amerikaner gedroht haben oder was sie versprochen haben? Warum kann ein fremder Staat und dessen äusserst fragwürdige Organisationen die Konten von Bürgern und Unternehmen in der gesamten EU abfragen, kontrollieren und überwachen? Ist es der vielzitierte und paranoische Krieg gegen den Terror? ... den es definitiv nicht gibt!

Vor allem wurde dies noch schnell beschlossen, bevor der, ebenfalls hinterfragenswerte Lissabonner Vertrag in Kraft tritt! Ist die USA so mächtig, dass sie die europäischen Vasallen derart brüskieren kann? Ist die EU so schwach, dass sie dies zulässt? Oder spielen dabei Interessen eine Rolle, die uns nicht bekannt sind? Ich fürchte, hier wurde ein teuflischer Deal abgeschlossen. Nein, ich habe keine genauere Kenntnis davon, es ist nur ein verdammtes Gefühl, dass hier eine Riesensauerei abläuft!

Ich erinnere daran, was wir in Politischer Bildung seinerzeit in der Schule über die "beste Staatsform", die Demokratie lernten. Wir, das Volk, das die Macht hat, wählt jene Personen oder Parteien, von dem es glaubt, die eigenen Interessen am Besten zu vertreten. Wenn eine gewählte Person oder Partei diesem Prinzip nicht entspricht, kann man sie bei der nächsten Wahl "abwählen". Das heisst, seine Stimme jemand anderen zu geben. Jetzt frage ich dich, lieber Freund, wer aus dem Volk in der Europäischen Union möchte, dass sein Bankkonto von einer Organistation eines fremden Staates ausspioniert wird? Ja, der eine oder andere mag so nihilistisch veranlagt sein ... aber doch nicht die Mehrheit der EU-Bürger!

Was haben die USA davon, wenn sie sehen, wie hoch meine monatlich Miete, meine versicherungen, meine Kreditrückzahlungen, meine Supermarktausgaben und meine Barabhebungen sind?

Im Vertrauen, Schwarzgeldzahlungen werden bar abgewickelt, terroristische Vereinigungen kaum über das Bankkonto unterstützt und selbst illegale Waffenkäufe scheinen nicht auf! Was suchen die Yankees eigentlich?

Es wird bei allen Kontroll- und Überwachungsmassnahmen unisono erklärt, wenn man nichts zu verbergen hat, braucht man auch keine Angst zu haben!

Seien wir ehrlich, wem ist es angenehm, dass in seinem Privatleben geschnüffelt wird? Wieviel Geld liegt auf der Bank? Was sind meine Hobbies und Interessen? Wie oft habe ich Sex mit wem? ...

Wie lange dauert es, bis wir in unseren Wohnungen und Häusern Überwachungskameras dulden müssen? ... natürlich rein präventiv und zum eigenen Schutz!

Mir kommt schon die Galle hoch, wenn ich im Namen meiner Lebensgefährtin das Schulgeld für ihre behinderte Tochter einzahle und von der Bankbediensteten aufgefordert werde, Namen, Wohnort und Geburtsdatum zu nennen ... damit Geldwäsche und Terroristenfinanzierung verhindert werden!

Und wir glauben, wir leben in einem freien Land? Freunde wacht auf, die Schlinge um unseren Hals wird täglich enger gezogen. Nicht nur wegen der amerikanischen Kontospionage. Der Codex Alimentarius verhindert, dass ich bei Krankheiten selbst entscheide, welche Art der Heilung ich wähle. Es ist nur mehr die Schulmedizin, die allerdings immer mehr in Frage gestellt wird, möglich. Anscheinend ist die unbändige Profitgier der Pharmakonzerne unser aller Seelenheil!

Und wusstest du, mein lieber Freund, dass laut Lissaboner Vertrag, nicht die Demokratie der einzelnen Staaten gefördert wird und somit die Rechte der Bürger, sondern die bürokratische, bürgerfeindliche Kontroll- und Überwachungsorganisation namens Europäische Union. Der Bürger ist somit entrechtet und wehrlos einem System ausgeliefert, das von sich sagt, es wäre demokratisch und bürgerfreundlich, in Wahrheit allerdings totalitär und faschistisch ist ...

Ja, ich war ein Befürworter der europäischen Idee. Nein, ich bin nicht mehr stolz darauf, Europäer zu sein!

Denkt darüber nach, Freunde! Es ist an der Zeit, dass wir uns wehren! Dass wir uns gegen UNSERE Politiker wehren, die uns verkaufen und verraten. Wenn die USA in ihrem Land die Überwachungstätigkeit ausweitet, mittels Patriot Act die Verfassung aushebelt, Einreisegeld verlangt, Pässe mit biometrischen Daten vorschreibt, und, und, und, so ist das alleine das Problem des amerikanischen Volkes, die durch die demokratischen Wahlen all dies zulassen und Präsidenten wie Regean, Bush und auch Obama zulassen. Doch wir leben in Europa und sollten uns nicht von unseren Volksvertretern verraten und verkaufen lassen! Denn, sie leben von unserem Geld, Geld das wir alle erarbeiten ... und das nicht schlecht!

In welchem schlechten Film sind wir alle eigentlich gelandet?



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Heute im Adventkalender:



Die wirtschaftliche und finanzielle Situation spitzt sich immer mehr zu. Keiner weiss, wann unser System zusammenbricht. Doch die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass dies bald der Fall sein wird. Auch wissen wir nicht, ob wir eine Hyperinflation durchlaufen werden (eine Geldentwertung) oder ob früher eine drastische Währungsreform kommen wird. Es sollte jeder entsprechend vorsorgen, damit sein Vermögen, egal ob gross oder klein, nicht plötzlich dahingeschmolzen sein wird. Um böses Erwachen zu vermeiden, jetzt Gold- und Silbermünzen einkaufen. Auch das schönste und bunteste Papiergeld wird bald nichts mehr wert sein, ebenso wie alle Sparbücher! Sogar "seriöse" Banken prognostizieren mittelfristiges Kursziel von Gold bereits mit mindestens 5.000 US-Dollar ... und mehr! (1. Fenster im Adventkalender)




Meldungen:



Arbeitslosigkeit stieg um ein Fünftel (kurier.at)
Systemrelevant: "Hypo Kärnten muss gerettet werden" (diepresse.com)
Dubai hat jeden Respekt verloren (derstandard.at)

Digitale Gottspielerei: Virenscanner zensiert Inhalte (goldseitenblog.com)



Wetten, dass der Absturz kommt? Aufschwung hier, Aufschwung dort, die Kurven zeigen Richtung Norden. Allerdings nur die durch Regierung und Medien gefälschten Kurven. Die Frage ist schon längst nicht mehr, ob bald alles zusammenbricht, sondern nur noch wann und nach welchem Ereignis. Lediglich ganz hartgesottene Systemjünger halten das alles für unmöglich und Schwarzmalerei. Nun, ob diese auch eine Wette abschließen würden? (wahrheiten.org)

Vorbereitung auf Kollaps? Banken sollen Testament machen - Das Financial Stability Board hat weltweit 30 Unternehmen als systemrelevant taxiert: 24 Grossbanken und 6 Versicherer. Die betroffenen Konzerne sollen nun «Testamente» ausarbeiten, wie sie im Notfall zerlegt und abgewickelt werden könnten. (mmnews.de)

Und was geschieht mit dem Euro? Die Dubai-Krise hat die Investoren aufgeschreckt. Auch andere Staaten sind in Zahlungsnöten, beispielsweise Griechenland. (bazonline.ch)

Auch Swiss Re und Zurich könnten die Schweiz in den Abgrund reissen - Ein Gremium der G-20 hat festgelegt, welche Unternehmen als Systemrisiken gelten. Die Betroffenen erwartet eine verschärfte Regulierung. (bernerzeitung.ch)

Möglicher Ausweg: Dubais Comeback als Steuerparadies - Das Geschäftsmodell des Emirats ist gescheitert. Einige Finanzexperten sagen dem Scheichtum dennoch eine goldene Zukunft voraus - als Steueroase. Geldwäsche funktioniert dort heute schon ganz ausgezeichnet. (ftd.de)

Die Rolle der Geldschöpfung bei der wirtschaftlichen Entwicklung - Früher nahmen die Bergleute Kanarienvögel als Frühwarnanzeiger mit in die Grube. Wenn die Luft so schlecht wurde, dass die Kanarienvögel starben, dann war es auch bald um die Bergleute geschehen. Heute kann man Japan als den Kanarienvogel für die außer Kontrolle geratene Politik des sogenannten Deficit Spending betrachten, das dieser Tage in den Vereinigten Staaten und Großbritannien betrieben wird … (kopp-verlag.de)

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