Montag, 21. Dezember 2009

Aus schwarzem Geld wird weisses

Die UNO beklagt sich, während den letzten Monaten kamen zu viele Drogengelder und Gelder aus organisierter Kriminalität in den offiziellen Geldkreislauf. Man dies auch Geld waschen nennen. Aus schwarzem Geld wird weisses.

Die Banken nahmen klarerweise die zumeist sehr grossen Summen auch ungefragt, da man wusste, wenn am Kapitalmarkt das Geld durch Verluste knapp wird, wirkt frisches wie neuer Treibstoff. Im Grunde benötigte die angeschlagene Bankenlandschaft mehr denn je frisches Kapital, denn sonst hätten die Probleme viel massiver ausfallen können. Und all jene, die Geld weiss waschen mussten oder wollten, nahmen die Gelegenheit sofort an. Banken hatten frisches Kapital zum Zocken und die anderen plötzlich jede Menge offizielles Vermögen oder Reichtum.

Das ist auch der gewaltige Unterschied, ich muss mich immer noch rechtfertigen und meine Daten offenlegen, wenn ich das Schulgeld meiner Pflegetochter in der Höhe von 56 €uro im Monat bar einzahle. Ich könnte damit eine terroristische Organisation unterstützen, Schwarzgeld waschen oder Drogengelder transferieren. Wenn allerdings ein italienischer Mafiaboss oder türkischer Drogenhändler bei notleidenden Banken auftaucht, einige Milliönchen im Koffer dabei hat und urplötzlich in irgendwelche Aktien oder Zertifikate investieren möchte, scheinen die Banken entweder nicht nachzufragen oder einfach es sowieso zu wissen und trotzdem zu tun.

Speziell die USA und deren Verbündete kämpfen offiziell seit einiger Zeit gegen Geldwäsche und Schwarzgeld an sich. Doch inoffiziell sieht natürlich die Sache ein wenig anders aus und zeigt auch auf, dass auch Staaten wie die USA, deren Doppelmoral immer bizarrer wird, Kanäle benötigen, die verdeckte Geldflüsse möglich machen. Illegales Geld stützt unser Finanz- und Bankensystem.

Dass gerade die organisierte Kriminalität und der Drogenhandel ein globales Milliardengeschäft geworden ist, kann heute niemand mehr leugnen. Diese "Erträge" müssen irgendwie wieder in das System zurückfliessen. Meist als Ausgaben im höchsten Luxusbereich für Yachten, Villen, Lifestyleprodukte und Autos. Erfolg kann jetzt auch hergezeigt werden, die Millionen und Milliarden werden legal.

Seckiert man die kleinen Bürger mit sinnlosen Schikanen, in dem man dem Volk weiss machen möchte, dass bereits alltägliche Beträge verdächtig sein könnten, lassen andere ihre Millionen bereits effizient weiss waschen und neu ins System als legales Geld einfliessen. Es ist ein leichtes, plötzlich mit Gewinnen am Finanzmarkt "beweisen" zu können, dass man ein goldenes Händchen und vielleicht auch ein wenig Glück hatte.

Natürlich kann in kleinen Beträgen ebenfalls illegales Geld, aus einem Verbrechen, aus Pfuscherarbeiten oder als kleiner Strassendealerei dabei sein. Doch Beträge von ein paar Hunderter oder Tausender sind auf diese Weise sowieso nicht nachweisbar. Wenn ich ein Sparbuch anlege und eine Einlage von ein paar Hunderttausend mache, die legale Herkunft des Geldes aber nicht nachweisen kann, dann verstehe ich die brürokratischen, gesetzlichen Schikanen.

Doch in der Liga der Grossen, wo eben von Millionen aufwärts verschoben und weiss gewaschen werden, geschieht das auch mit einem gewissen Insiderwissen und mit Hilfe der sonst recht auskunftfreundlichen Banken.

Schlussendlich stehen sowohl die verbrecher als auch die Banken als Gewinner da. Und ich könnte dadurch nicht eine gewisse Verbrüderung verleugnen.

Der wahre Gefährliche und Quasi-systemterrosrist ist allerdings der pauschal verdächtige kleine Mann, der sich rechtfertigen muss und seine Unschuld prophylaktisch beweisen ...



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Heute im Adventkalender:




Heute im 21. Fenster das wahrscheinlich wichtigste Symbol eines autarken Haushaltes: das Stromaggregat. Gerade in Österreich in vielen abgelegenen Hütten und kleinen Hotels oftmals der Stromerzeuger. Von klein bis riesengross gibt es die Generatoren für alle Ansprüche und Bedingungen. Aber nicht nur für autarkes Leben, sondeern auch für Expeditionen und Outdoor-Abenteuer ... (21. Fenster im Adventkalender)




Gestern im Adventkalender:




Das medizinische System stinkt zum Himmel. Gerade deswegen sollte man sich Alternativen, die eben von Vertretern dieses Systems verteufelt werden, genauer ansehen und sich damit auseinandersetzen. Die Homöopathie ist eine davon. Mittlerweilen beschäftigen sich auch Ärzte damit und haben entsprechende Erfolge ... eine kleine Notfallsapotheke mit homöopathischen Präperaten gehört in jeden Haushalt, besonders wenn es auch Kinder gibt! (20. Fenster im Adventkalender)




Meldungen:



Steirern droht Debakel wie Kärnten (kleinezeitung.at)
Frächter weiter tief in der Krise (orf.at)
Horror-Studie: Autohersteller verlieren 2010 bis zur Hälfte ihres Absatzes (spiegel.de)
Experten erwarten "grausames" Autojahr 2010 (welt.de)
Bosnien droht der Zerfall (maerkischeallgemeine.de)
Bill Gross verkauft Staatsanleihen und stockt Barmittel auf (finanznachrichten.de)
USA: Beschäftigungsrückgang seit November 2008 (econo-matrix.blogspot.com)

Radikalliberale Analyse: Das demokratische Glaubenssystem (ef-magazin.de)
Konzernchefs fürchten neue Finanzexzesse (capital.de)

Officials and Experts Warn of Crash-Induced Unrest (prisonplanet.com)



Rothschild: Kopenhagen-Ziel ist Aktivierung globalen Regierens - Baron David De Mayer Rothschild, Sprößling der Rothschild-Bankerdynastie und bekanntes Gesicht im Klima-Business hat in einem Interview mit dem Tv-Sender Bloomberg ganz nebenbei die wirkliche Agenda hinter dem Erderwärmungs-Schwachsinn und dem aktuellen Kopenhagen-Klimaterror* verraten: "Wir haben den Punkt zu Reden überschritten. Wir wissen historisch dass die Agenda für Globales Regieren bezüglich dieser Themen schwer rüberzubringen ist und auch mit all den besten Überzeugungen wirklich schwer zu aktivieren." (ronpaul.blog.de)

Sieben weitere US-Banken zusammengebrochen - Die amerikanische Bankenaufsicht hat sieben weitere US-Finanzinstitute wegen Überschuldung geschlossen, darunter zwei große kalifornische Banken. Alle sieben wurden von der staatlichen Einlagensicherungsbehörde (FDIC) übernommen. Die Zahl der Bankenpleiten in den USA in diesem Jahr stieg damit auf 140. (welt.de)

Staatsschulden – was ist das? Täglich hören wir mit Meldungen über immer höhere Staatsschulden, doch nur wenige wissen, was eigentlich hinter diesem Begriff steckt. Bei wem hat sich der Staat nun eigentlich verschuldet und warum profitieren ausgerechnet die Banken von dem Zusammenbruch des Finanzsystems? (kopp-verlag.de)

First Premier erhebt Kreditkartenzinsen von 79,9%! Danke, Mr. President - Auf der Seite von Mandelman Matters schreibt man äußerst ironisch über die neuen Schlupflöcher, die sich mit der Verabschiedung des neuen Kreditkartengesetzes in den USA aufgetan haben. Subprime-Aussteller für Kreditkarten knöpfen ihren Kunden nun 79,9% ab, wenn diese säumig werden bezüglich ihrer zu leistenden Zahlungen. Dies ist jedoch nicht alles… (wirtschaftsfacts.de)

Welche Schuld die Boni an der Finanzkrise tragen - Liberale wollen gern glauben, dass Boni keine Schuld an der Wirtschafts- und Finanzkrise tragen. Ökonomen neigen in solchen Fällen eher zum Nachrechnen. Mit überraschenden Ergebnissen, wie eine jetzt veröffentlichte Studie zweier Ökonomie-Professoren zum Scheitern von Bear Stearns und Lehman Brothers zeigt. (handelsblatt.com)

Ratingagentur warnt vor Risiken für Chinas Banken - Es scheint wieder wie vor der Krise: Die Institute des Landes nutzen laut Fitch verstärkt außerbilanzielle Transaktionen, um weiter Kredite vergeben zu können. Dadurch entstehen neue Verlustrisiken. (capital.de)

Zentralbank-Experte warnt vor zu schnellem Wachstum - Die meisten Länder der Welt kämpfen noch mit den Folgen der Wirtschaftskrise - doch China boomt bereits wieder. Nun hat ein hochrangiger Experte der Zentralbank vor einem überhitzten Wachstum gewarnt. (spiegel.de)

Climate-Gate: Der Rückzieher von Al Gore - Für den 16. Dezember 2009, dem Höhepunkt des Weltklimagipfels, hatte Oskar-Gewinner und Nobelpreisträger Al Gore sein Multimedia-Ereignis in Kopenhagen geplant. Schon im August war die Rede unter dem vielsagenden Titel »Climate Conclusion« (»Klima-Schlussfolgerung«) angekündigt worden. Termingerecht wollte der Klima-Apostel auch sein neues Buch »Our Choice« mit persönlicher Widmung an den Mann oder die Frau bringen. Über 3.000 Karten waren bereits für dieses Medienereignis verkauft worden. (kopp-verlag.de)

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1 Kommentar:

Markus hat gesagt…

Um den globalen Kampf gegen den Terror geht es hier nicht. Wäre auch eine stark gespaltene Persönlichkeit, die einerseits der Terrorist und andererseits der Weltpolizist in Personalunion ist.

Bei den Anti-Geldwäsche-Richtlinien geht es um zwei Dinge.

1) Es ist ein Machtbeweis.
So wie man auch einem Hund in regelmäßigen Abständen den Unterschied zwischen Mensch und Hund klar machen sollte, so wird dieses Prinzip auch auf den Menschen angewandt.

2) In der Tat Johannes bist genau du ein solcher "Terrorist" den es zu bekämpfen gilt. Und wenn die Zeit reif ist, dann werden genau diese Mechanismen die jetzt für dich bloß "lästig" sind zu einer gnadenlosen Präzisionsmaschine die Zielgenau jeden unliebsamen Kritiker mundtot machen kann.