Sonntag, 4. Oktober 2009

Wann geht das System hoch?

Die weltweite Situation ist weiterhin höchst instabil und höchst explosiv. Die Probleme, die unser Geld- und Bankensystem ins Wanken und Stottern gebracht haben, sind weiterhin existent! Sie wurden nicht gelöst oder beseitigt, sondern durch Billionen neu erschaffenes Geld einfach "zugedeckt".

Nun sind auch Hardliner, allen voran der österreichische Mr. Doom, Walter Eichelburg (hartgeld.com) ein wenig vorsichtiger in ihren Pronosen. Über den nahenden Crash verliert derzeit kaum jemand Voraussagen. Die Themen Inflation, Hyperinflation, Deflation und Depression haben den Systemzusammenbruch aus den Medien und Webseiten verdrängt.

Vor allem die bizarre Politik der FED durch "Helikopter-Ben" Bernanke, die USA und damit auch den weltweiten Geldmarkt mit neuen Dollars zu überschwemmen, ist sichtlich aufgegangen. Auch die EZB lässt die "Druckerpressen heisslaufen". Konnte dadurch langfristig der Crash abgewendet werden?

Nein Freunde, nur weiter hinausgezögert! Denn die Probleme, wie eingangs erwähnt, sind immer noch die selben und das wahrscheinlich grösste Problem, die Überschuldung von Staaten, Unternehmen und Privaten, kann nicht durch mehr Schulden, weil mehr Geld auf den Markt geworfen wird, gelöst werden. Hier schlummert nach wie vor eine Super-Hyper-Mega-Vernichtungswaffe, die, wenn sie hochgeht, weltweit das Licht ausschaltet. Denn der Glaube, durch massenhaft neues Geld und eine gezielte Inflation könnte man entschulden, wird sich als Trugschluss erweisen. Doch möglicherweise geht sowieso eine andere "Bombe" hoch, von ganz anderer Seite!

Zum Beispiel, wenn das Vertrauen der Investoren in den Dollar schwindet und eine weltweite, plötzliche Flucht aus dem Dollar und Dollarwerten beginnt. Und möglicherweise ist einer der Initiatoren China, die bekanntlich noch immer die grössten Dollarreserven und die meisten US-Staatsanleihen besitzen. Oder Japan, wo man eine neue Politik erwartet, die die Interessen der Amerikaner nicht mehr so berücksichtigen wird, wie bisher. Nur Europa wird weiterhin den Amerikanern folgen, wie ein Rüde einer läufigen Hündin, denn Europa ist vom Dollar abhängig! Fällt der Dollar, fällt auch der Euro!

Wobei gerade durch die Europäer der Dollar wieder eine gefragte Währung werden kann. Wenn, ja wenn es den Euroverbund vorher zerreisst. Anzeichen sind bereits vorhanden, vor allem die "Südschiene" kann sich möglicherweise den Euro nicht mehr lange leisten, weil sie die bisherige Praxis, bei Problemen die Landeswährung abzuwerten, nicht mehr benützen kann, um ihre Wirtschaft retten zu können. Deckt die EU weiterhin mit Milliarden die Probleme zu oder versiegt der Geldfluss aus Brüssel? Dann kippen die Staaten sehr schnell in den Bankrott und damit aus dem Euroverbund! Damit hat sich allerdings der Euro als seriöse und stabile Währung als Alternative zum Dollar selbst abgeschossen!

Derzeit versucht man, möglichst alles zuzudecken. Wie lange das noch funktioniert, ist eine andere Frage. Ich glaube, dass es in den nächsten sechs Monaten, möglicherweise noch heuer zu einem Zünden der "Bomben" kommen wird! Und damit auch zu einem Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems.

Warten wir ab, wie sich die Aktienkurse im Oktober entwickeln. Wir wissen, die derzeitigen extrem hohen Kurse, auch wenn wieder ein paar Prozenterln eingebüsst wurden, stimmen nicht mit der Realwirtschaft überein. Eine Konsolidierung ist vorprogrammiert. Doch ob diese crashartig oder eher langsam kommen wird, ist kaum vorhersehbar. Derzeit werden auch alle Daten, wie Arbeitslosenstatistiken und Wirtschaftszahlen geschönt und manipuliert, deshalb sind diese auch kaum aussagekräftig! Hier, wie in Deutschland und besonders im fernen Amerika ...

Und übrigens befinden wir uns alle in einem tödlichen Kreislauf, aus dem es kaum ein Entrinnen gibt! Es werden immer mehr Menschen entlassen, es gehen immer mehr Unternehmen in Konkurs. Neueinstellungen ist weitgehend Wunschdenken, Umschulungen nur Statistikmanipulation. Das heisst, es ist immer weniger Geld für den Konsum im Umlauf, dadurch leiden wieder Unternehmen, entlassen Arbeiter, die bekommen weniger Geld und können weniger konsumieren, dadurch leiden wieder Unternehmen, entlassen weiterhin Arbeiter, ...

Neben den Staaten, die unverhältnisweise hoch verschuldet sind und die Steuern geradezu einbrechen, geraten auch Kommunen immer mehr unter Druck wegen rapide abnehmender Steuerzahlungen. Massenweiser Bankrott von Kommunen ist schon vorhersehbar!

Egal wohin wir schauen, es kracht überall. Nur lässt sich kaum einer in die Karten schauen. Es wird die "lächelnde Maske" aufgesetzt, das Volk und die Medien getäuscht und erst in der Minute, wo man die Pleite eingestehen muss, wird das wahre Gesicht gezeigt! Gerade bei den undurchsichtigen Verschachtelungen und bizarren Bilanzierungsregeln der Banken und Versicherungen wird noch einiges an die Öffentlichkeit kommen, was derzeit gut versteckt ist und ebenfalls als finanzielle Massenvernichtungswaffe einzustufen ist. Denn, wie offensichtlich ist, wandelten sich Banker nicht vom Saulus zum Paulus, sondern zocken weiterhin mit höchstem Einsatz und Risiko im weltweiten Finanzcasino.

Und es kommt noch hinzu, dass unser Geldsystem eine gewaltige Illusion ist, die Platzen muss. Denn Mut zur Veränderung, den gibt es nicht. Politisch ist eine Veränderung des Systems ebenfalls aussichtslos. Und die Eliten wollen bleiben was sie sind, die Besitzer gigantischen Reichtums und unglaublicher Macht.

Doch die Stunden oder Tage des Systems sind gezählt, bald fliegt uns alles um die Ohren und der Traum von Wohlstand und sozialer Sicherheit geht zu Ende!



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:


Wann kommt der Crash? (dasgelbeforum.de.org)
Endlich frei! (cashkurs.com)

70 Prozent mehr Industriearbeitslose (diepresse.com)
Deutschland: Autoabsatz bricht massiv ein (focus.de)
Mexiko brechen die Ölerlöse weg (ftd.de)
Wie sich China aus der Dollar-Falle befreien will (wiwo.de)

Der Vertrag von Lissabon mit 67% Ja angenommen (alles-schallundrauch.blogspot.com)
Wirtschaftsdepression in Irland: "Wir sind einfach zu teuer" (spiegel.de)



Hat der Dollar-Crash bereits begonnen? - Die Gefahr eines Finanzmarkt-Crashs ist im Monat Oktober traditionell aus verschiedenen Gründen stets besonders hoch. In diesem Jahr befinden wir uns womöglich schon in der Frühphase des totalen Crashs der Welt-Reservewährung Dollar, der dann wiederum einen weltweiten Crash der Aktien- und Finanzmärkte auslösen würde. Alles deutet darauf hin, dass jetzt Schluss ist mit der seit März durch eine manipulierte Aktien-Rallye künstlich erzeugten Ruhe auf den US- und Weltmärkten. Uns steht möglicherweise ein turbulenter Oktober bevor, in dem die Entschlossenheit nicht nur der EZB und der Regierungen von Berlin über Madrid bis Rom auf eine harte Probe gestellt wird. Alles hängt nun davon ab, wie sich die asiatischen Länder mit hohen Dollarreserven, allen voran China, in der sich abzeichnenden Dollarkrise verhalten – möglicherweise erleben wir einen epochalen Machtwechsel in der Finanzwelt weg vom Dollar. Die Zeichen stehen auf Sturm. (kopp-verlag.de)

Die Verschrottung Amerikas - Wieder drei Banken in den USA zusammengebrochen. Damit sind seit Jahresanfang bereits 98 US-Banken Pleite gegangen - fast viermal so viele wie im gesamten vergangenen Jahr. Obwohl die Fed Billionen druckt geht das US-Bankensterben weiter. (mmnews.de)

US-Autoverkaufe im September im freien Fall - Wie erwartet bricht der US-Autoabsatz nach dem Auslaufen des Cash for Clunkers Programm drastisch im September ein! Die Autoverkäufe brachen im September 2009 um -22,7% auf 745'997 verkaufter Einheiten ein, nach 964'873 verkaufter Fahrzeugeinheiten im Vorjahresmonat. Auf das Jahr hochgerechnet (SAAR) ergaben sich nur noch 9,22 Millionen verkaufter Einheiten. Dies entspricht sogar einem gewaltigen Einbruch von -34,56% zum Vormonat! (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

7,2 Millionen verlorene Jobs - Wie bereits seit vielen Monaten berichtet, die umfangreichen Kredit- und Liquiditätshilfen für das US-Finanzsystem und die US-Wirtschaft, laufen vor allem in einem der entscheidendsten Punkte ins Leere - es entstehen keine neue Jobs! Bereits den 21. Monat in Folge führt die Finanz- und Wirtschaftskrise zu einem drastischen Stellenabbau in den USA! Im September 2009 lag die Anzahl des vom Bureau of Labor Statistics (BLS) gemeldeten Stellenabbaus bei saisonbereinigte -263'000 Jobs! Insgesamt kumuliert sich der Stellenabbau auf gewaltige -7,205 Millionen verlorene Jobs seit Januar 2008! Dies ist der längste und größte Einbruch am Arbeitsmarkt seit Beginn der Datenerhebung durch das BLS im Jahre 1939! (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Versicherer fürchten sich vor 2010 - Für Europas Versicherer schlägt im Jahr 2010 die Stunde der Wahrheit. Die Wirtschaftsflaute und die Zurückhaltung der Verbraucher würden sich mit Zeitverzögerung bemerkbar machen und möglicherweise auf das Geschäft der Versicherungskonzerne durchschlagen, erwarten Experten. (handelsblatt.com)

Einheits Terror? Berliner Polizei verschärft Sicherheitsmaßnahmen für Einheitsfest. Mehr Personen- und Gepäckkontrollen geplant. Innensenator kündigt stärkere Polizeipräsenz an. (mmnews.de)

Die wahren Gründe für die Geheimhaltung der Fed - Ich war letzte Woche sehr zufrieden, dass der Ausschuss für Finanzleistungen eine Anhörung über die den "Federal Reserve Transparency Act", H.R. 1207, abhielt. Der Gesetzesentwurf hat 295 Unterstützer und es gibt ebenfalls starke Unterstützung für den begleitenden Gesetzesentwurf im Senat. Die Anhörung war ein großer Schritt nach vorn, um ihn zu verabschieden. (ronpaul.blog.de)

Trend Forecaster Gerald Celente: "Revolution Is Coming In 2012" - This is the first time we've gone with Celente, and it's the best clip of his I've seen. His voice and delivery are slightly annoying at first but his message, at least in this video, is freaking phenomenal. Stick with this one. The video runs 11 minutes. If you're rushed for time, start somewhere in the middle. The final 5 minutes are awesome. Wall Street is a Mafioso's game: Bernanke, Geithner, Paulson, and Obama have replaced Gambini, Afatelli, Luigi, and Malovitti. The stimulus and bailouts, though disguised eloquently, are little more than a taxpayer cover-up of criminal, generational theft. The crooks and liars make the rules, and revolution is coming to the United States in 2012. (dailybail.com)

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Kommentare:

Sport hat gesagt…

Hallo
So wie ich dass sehe, wird der Dollar bzw. das ganze Geldsystem vorrausichtlich im Jahre 2012 oder 2013 aufhören zu existieren. Es ist einfach noch nicht genug vorgefallen. Dass das ganze System explodieren wird - dass ist völlig klar!

Mfg

Peter

Blacky hat gesagt…

hallo, ich habe diesen post(und sicher bald andere) mal in meinem aktuellen(und wahrscheinlich letzten obersten) blogeintrag eingefügt - hat aber aufgrund der wichtigkeit auch einen extra-verweis rechts unter "sonstige links" bekommen...
dein blogeintrag ist etwas weiter unter der sprungmarke "\#hitler" zu finden, es ist aber sinnvoll ab hier zu lesen(Hinweis ganz oben im Beitrag SOLLTE man dringend beachten)

BEAST TIME@Klimawandel

mein genaueres anliegen habe ich hier erläutert und dein blog ist schonmal genau das was dafür gebraucht wird ;)

Gedanken zur AKTIVEN gestaltung einer eigenen NWO

MFG