Sonntag, 18. Oktober 2009

Survival Scout - Trendberuf der Zukunft

Der bekannte, seriöse und treffsichere Zukunftsforscher Gerald Celente hat vor kurzem in seinem Medium The Trend Journal den noch nicht existierenden Job des "Survival Scouts" zum absoluten Trendberuf der Zukunft erkoren.

Dieser Tage ging eine neue, österreichische Webseite online - www.survival-scout.at. Ich wollte natürlich mehr darüber wissen und traf mich mit dem Initiator, der in der selben Stadt lebt, in der auch ich lebe.

Schnittpunkt 2012: Was ist ein Survival Scout?

Survival Scout: (Lacht) Ja, Gerald Celeste hat im Grunde nichts anderes gesagt, als dass der Survival Scout einer der neuen Trendberufe der Zukunft werden wird. Das hat mich nachdenklich gemacht und ich habe erkannt, dass ich eigentlich in meinen Bemühungen einer funktionierenden Vernetzung in Notfallzeiten, die ich versuche gerade aufzubauen, genau diesem Bild eines Survival Scouts entspreche. Denn ich kann, auch in schlimmsten Zeiten wahrscheinlich ein Exil für Familien samt Lebensmittelversorung anbieten.

Schnittpunkt 2012: Hört sich ziemlich unspektakulär an.

Survival Scout: Ist es im Grunde auch. Die potentielle Klientel ist aus dem Mittelstand - Manager, Finanzdienstleister, Unternehmer, Beamte. Leute mit Familien, die wenn der Volkszorn hoch geht, gefährdet sind. Denn du weisst, in der Masse fühlt man sich stark, findet bald einen Schuldigen und versucht diesen zur Rechenschaft zu ziehen. Und ich denke, wenn nur Autos brennen, haben wir verdammtes Glück gehabt. Ich gehe davon aus, dass Unternehmenbüros und Privathäuser verwüstet, geplündert und angezündet werden. Wir schaffen diese Personen oder Familien in ein sicheres Versteck.

Schnittpunkt 2012: Wer sind wir?

Survival Scout: Schau, ich bin eigentlich nichts anderes als ein Netzwerker. Ich baue Verbindungen auf, stelle Kontakte her, organisiere die Infrastrukturen. Das mache ich schon länger, denn ich weiss, dass die Zeiten ziemlich schlimm werden. Ich habe in meinem näheren Bekanntenkreis auch ehemalige wie auch noch aktive Polizisten und Militärs, auf deren Mitarbeit ich zählen kann.

Schnittpunkt 2012: Wie könnte so ein Auftrag oder Einsatz ablaufen?

Survival Scout: Jemand ruft mich an (ab nächster Woche steht auch meine Telefonnummer auf der Webseite), definiert seine Wünsche ... zB. ein Unternehmer, der durch Entlassungen und Schliessung Repressalien zu befürchten hat und quasi ein Exil samt Verpflegung an einem geheimen Ort für sich und seine Familie benötigt. Ich verhandle den Preis, organisiere den Transport und beschaffe das Quartier. Wobei es durchaus sein kann, dass die Lebensmittelversorgung "erarbeitet" werden muss.

Schnittpunkt 2012: Was heisst erarbeiten?

Survival Scout: Schauen wir, wie die Lage sich entwickelt, möglicher Weise muss dann im Garten, am Acker oder im Stall mitgearbeitet werden.

Schnittpunkt 2012: Ist deine Arbeit legal?

Survival Scout: Absolut legal! Ich bzw. wir lassen uns auf keine illegalen Geschäfte ein. Wir, damit meine ich alle Beteiligten in diesem Netzwerk, bieten eine Dienstleistung, die man heute durchaus mit einem Urlaubsveranstalter vergleichen kann. Nur eben in Notzeiten, zu erschwerten Bedingungen und für wahrscheinlich unbefristete Dauer.

Schnittpunkt 2012: Nicht so, wie ich schon gelesen habe, mit unheimlichen Aufwand an Security, neuen Pässen bzw. neuen Staatsbürgerschaften, Flugzeugen, etc. ...

Survival Scout: Die Eliten, die sich so etwas leisten können, haben entsprechende Verbindungen und Kontakte. Die können sich heute schon ihr Exil kaufen und im Notfall einfach abhauen. Und wenn diese jetzt nicht entsprechend vorsorgen, dann sind sie einfach naiv oder dumm. Es gibt im übrigen Staaten, wo man schon ab 30-50.000 €uro eine neue Staatsbürgerschaft samt neuer Identität bekommt. Auch heute noch ... oder schon wieder! Aber, ja, ein Freund von mir ist Pilotenausbildner und kann alles fliegen, was Flügel hat. Also an dem sollte ein Job nicht scheitern!

Schnittpunkt 2012: Wie kommst du an die Leute?

Survival Scout: Wenn es soweit ist, werden sie mich finden! ... schliesslich habe ich jetzt eine Webseite und bin demnach im Internet leicht zu finden!

Schnittpunkt 2012: Du gibst deine Identität nicht preis.

Survival Scout: Aus verständlichen Gründen, so bin ich sicherer, weniger erpressbar und nur ein kitzekleines Datenpaket im weltweiten Datenverbund (lacht auf!) Die Verwaltung der Domain und der Homepage habe ich einem Spezialisten übertragen und jetzt kann ich in Ruhe warten, bis der Systemzusammenbruch kommt und meine Dienste gefragt werden.

Schnittpunkt 2012: Wann wird das sein?

Survival Scout: Wer kann das schon sagen? Die Explosivität und Instabilität wäre ja schon vorhanden, es fehlt nur der Auslöser, dann scheppert´s gewaltig!

Schnittpunkt 2012: Deine Dienstleistungen sind nicht uneigennützig, sondern sicher gegen einen gewissen Obolus, oder?

Survival Scout: Natürlich, allerdings ist die Währung ausschliesslich Gold und Silber. Der Preis ist klarerweise vom Aufwand abhängig, denn auch wenn du im Hotel wohnst und dort isst und trinkst, musst du bezahlen! Umsonst gibt´s nix! Weder heute, noch in Notzeiten.



survival-scout.at



Der Survival Scout (hartgeld.com)

Survival Scout – Der bestbezahlte Beruf der Zukunft - In einer Zeit, in der Millionen Menschen arbeitslos werden, entstehen völlig neue Berufe. Es gibt keine Berufsbeschreibung, ja nicht einmal einen einzigen Treffer für sie in Suchmaschinen. Dabei werden sie bald schon zu den gefragtesten und am besten bezahlten Berufen der industrialisierten Welt zählen. Einer von ihnen ist der »Survival Scout«. (kopp-verlag.de)



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Gold 50.000 (mmnews.de)
Der nächste Finanzcrash ist programmiert (derstandard.at)
Deutsche Banken melden mehr Verdachtsfälle von Geldwäsche (derstandard.at)
Das böse Erwachen: Lebensversicherungen (kopp-verlag.de)
Mieten fallen rasant - Dubai steht leer (handelsblatt.com)
Die Vereinigten Staaten von Goldman Sachs (mmnews.de)
USA: 99. Bank pleite / Rekorddefizit (mmnews.de)
USA melden Rekorddefizit von 1,42 Billionen Dollar (welt.de)
Steuereinnahmen Alaska: minus 86 Prozent (dasgelbeforum.de.org)
Maoistin im Weissen Haus (steinhoefel.de)

Die Krise aus anderer Sicht (medianet.at) ... unbedingt lesen!

Lines getting longer at New York's soup kitchens (youtube.com)



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Der letzte Widerstandskämpfer gibt auf - Bisher hatte er sich standhaft geweigert den EU-Reformvertrag von Lissabon zu unterzeichnen. Jetzt lenkt der tschechische Präsident Vaclav Klaus ein. (bernerzeitung.ch)

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