Mittwoch, 2. September 2009

Es braut sich ein gewaltiger Rumps zusammen

Je mehr uns Politiker einreden möchten, die Krise wäre bald vorbei und die Wirtschaftsdaten zeigen ein recht positives Bild, so melden sich immer mehr "Kompetenzler" deren Aussagen warnenden und düsteren Inhalt bergen.

Vor allem, was die USA mit ihrer ausufernden und generationsvernichtenden Schuldenpolitik betrifft. Wer in den USA Geld hat und dieses auch weitgehend behalten möchte, haut einfach ab und versucht eine alternative Staatsbürgerschaft zu bekommen. Denn die amerikanische Steuerbehörde hat weltweit zu jedem US-Staatsbürger Zugriff und kann Steuern einfordern.

Auch in Deutschland werden die Steuerzahler gejagt. Gerichtsurteile werden ignoriert, es geht nur mehr darum, möglichst viel aus den Steuerpflichtigen herauszupressen, da in den Staatskassen chronische Leere herrscht. Selbst ehemalige steuerfreie Altersvorsorgen werden gnadenlos eingetrieben, ohne Rücksicht auf Verluste ... und das im Wahlkampf!

Doch zurück in die USA. Die "Götter der Wall Street" feiern ihre Erfolge, wieder einige Milliarden verdient zu haben, nachdem sie vom Staat respektive vom Steuerzahler gerettet werden mussten. Extrem hohe Bonuszahlungen, gottgleiche Arroganz und weiterhin mit extremen Risiko auf Zockertour rund um die intransparente Finanzwelt. Ein Crash, nicht nur bei Börsenkurse, ist zu erwarten. Dabei ist ein Börsencrash nicht das einzige Problem, das die Amerikaner erleben werden. Es braut sich ein gewaltiger Rumps zusammen, der die gesamte Finanzwelt in den Abgrund mitreisst. Denn in den USA geht es in Summe um das 20 bis 30 fache des weltweiten Bruttosozialprodukts. In Zahlen ausgedrückt, es geht um mehr als 1.000 Billionen US-Dollar (more than 1.000 trillion U$!!). Das heisst, der Gegenwert der gesamten Wirtschaftsleistung dieser Welt der nächsten 20 bis 30 Jahre werden eben jetzt in den USA vernichtet. Alleine die CDS (Credit Default Swaps) schätzt man mit 850 Billionen US-Dollar hoch! So gesehen ist ein neuerlicher Börsencrash wohl das wenigste, was uns passieren kann. Auch wenn dabei ("nur") Milliarden an Werten vernichtet werden ...

Fast die gesamte Bankenlandschaft in den USA ist hochexplosiv. Wie wir wissen, schliessen jedes Wochenende eine oder mehr Banken. Bisher hatten wir das fragwürdige Glück, dass es bei den bislang über 80 Banken heuer nur kleinere, regionale Banken waren, die pleite gingen. Insider vermuten allerdings rund 2.000 Banken, die demnächst hochgehen, darunter auch grössere Kaliber. Fazit, der Bankenstresstest war reine Makulatur und hat mit der Realität kaum etwas gemeinsames.

Auch die Umfragewerte des Messias, der mit dem Slogan "yes, we can!" die Wahlen gewann, sind schlecht. Die Amerikaner entziehen ihrem Präsidenten langsam aber sicher das Vertrauen. "No, we can´t!" wird die zukünftige Parole im Weissen Haus sein, denn langsam aber sicher geht dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten die sprichwörtliche Luft aus.

Dazu kommt, dass die FED, wie wir wissen ein kontraproduktiver Staat im Staat, mit der einzigen Aufgabe, möglichst viel Geld von den Steuerzahlern, vom Volksvermögen abzuziehen, nicht erklären will, wohin die "Rettungsmilliarden" genau geflossen sind! Ein Verfahren wurde von Kongressabgeordneten eingeleitet, mit dem Ziel, von dem obersten FEDler Bernanke mehr Information und Transparenz über die Geldflüsse zu erhalten. Wahrscheinlich ein sinnloses Unterfangen, denn die FED hat mehr Macht, als die gesamte Gerichtsbarkeit und kann einen möglichen Dollarcrash sofort inszenieren. Kein Richter könnte sich mit der FED anlegen, es sei denn, er ist lebensmüde. Denn selbst Präsidenten wurden von der FED als Auftraggeber ermordet, wenn sie der Meinung waren, eine Dollarproduktion ohne FED wäre in den USA möglich (daher kommt auch der Ausdruck "Greenback").

Sie spielen ein übles Spiel, die Freunde von der Wall Street, die ja bekanntlich sowohl in der Regierung als auch in der FED ihre hörigen Vasallen platzieren konnte.

Doch denkt man nach, warum grosse und mächtige Kulturen immer wieder in kürzester Zeit verschwunden sind, stösst man immer wieder auf die gleichen Muster: Gier, Arroganz, Dekatenz und Selbstüberschätzung. Kommt dir das bekannt vor, mein Freund?

Wir werden in Kürze Zeuge vom Niedergang des Giganten USA! Doch lachen wir nicht zu früh, dieser Gigant wird uns mitreissen. Alle! Egal ob uns die Politiker mit ihren Dauerschönwetterprognosen belügen, die Konjunkturforschungsinstitute das Ende der Krise sehen oder ob eintrifft, was hartgeld.com, mmnews.de und diverse "Doomseiten" seit Monaten prophezeihen.

Angesichts der Summen, die jetzt im Spiel sind, kann es sich nicht mehr ausgehen! Und je länger mit diesen extremen Einsätzen gezockt wird, desto brutaler wird der Zusammenbruch unseres weltweiten Systems. Sei Willkommen in der Realität, mein Freund!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Wichtige Information für Schnittpunkt2012-Leser:

In der kommenden Krise werden neben Silbermünzen sicherlich auch k l e i n e Goldmünzen als Tauschgegenstand sehr wichtig sein. Speziell für Ihre Leser konnten wir ein größeres Kontingent von 1-fach Golddukaten sichern.
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Fast 300.000 in Österreich ohne Job (diepresse.com)
Auf die Abwrackprämie folgt ein böses Erwachen (welt.de)
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Wenn Unternehmer um Geld betteln müssen (ftd.de)
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Wann bricht der Euro? - Der Euro wird schon bald zerbrechen. Dieses Szenario prognostiziert Prof. Wilhelm Hankel. Die Krise treibt den Staatsbankrott vieler Euro-Staaten voran, so dass nur eine Ausweg bleibt: Austritt oder Inflation des Euro. An beidem wird die Währung am Ende scheitern. (mmnews.de)

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Erfolgreichster US-Trendforscher sagt voraus: »Economic 9/11 – die größte Blase platzt noch« - Die größte aller Blasen in der Geschichte wird immer noch aufgeblasen – und sie wird mit einem Knall explodieren, sagte Gerald Celente vom »Trend Research Institute«: »Das ist die Mutter aller Blasen und wenn sie platzt, ist das das Ende des Boom-Krisen-Zyklus, der die globale Wirtschaft in der entwickelten Welt gekennzeichnet hat.« Celente spricht von der »Bailout-Blase«, der Blase der US-Rettungsprogramme. (kopp-verlag.de)

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Das dicke Ende kommt nach der Wahl - Das zwischen Bundesregierung und Industrie offenbar ausgehandelte "Stillhalteabkommen" (wir berichteten bereits am 26. August) wird wohl bis zur Bundestagswahl halten, wie die heute veröffentlichen Zahlen zeigen. Laut Bundesagentur ist die Arbeitslosigkeit im August leicht gestiegen. 3,472 Millionen Menschen waren im August offiziell ohne Arbeit. Im Osten ist die Arbeitslosigkeit mit 12,8 Prozent nach wie vor deutlich höher als im Westen mit 7,1 Prozent.Anhand der Arbeitslosenzahl zeigt sich das ganze Versagen der Merkel-Steinmeier- Regierung. Nur durch immer neue statistische Tricks liegt die Arbeitslosigkeit unter der 4-Millionen-Marke. (solinger-linke.blogspot.com)

China geht voran - Erst China, dann der Rest der Welt? Es fällt auf, dass die Entwicklung an den chinesischen Börsen den Indizes der restlichen Welt etwas voraus läuft. Es wäre zudem ein erster Hinweis darauf, dass China, bei einem Anhalten der wirtschaftlichen Schwäche der USA anfängt, die Rolle als Lokomotive der Weltwirtschaft zu übernehmen. (mmnews.de)

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