Montag, 28. September 2009

Deutschland hat gewählt

Deutschland hat also gewählt, die künftige Regierung wird eine schwarz-gelbe. Ok, das wussten wir ja schon vorher (falls es sich ausgehen würde!). Die Sozialisten sind abgestürzt. Nicht nur in Deutschland. Auch in Österreich mussten sie eine peinliche Niederlage annehmen, und das nicht zum ersten Mal. Traut man den Schwarzen mehr Wirtschaftskompetenz in der Krise zu?

Sie nennen sich das "bürgerliche Lager", orten sich zwischen links und rechts irgendwo in der Mitte und sagen von sich selbst, sie seien christlich orientiert und konservativ. Demnach keine Eigenschaften, die mehr Wirtschaftskompentenz aufweisen, als bei den Sozis. Im Gegenteil, denn schätzt man die Sozis nach ihren (ehemaligen) Grundsätzen und ihrer Ideologie ein, so müssten diese heute fast absolut, das heisst mit Mehrheit, gewählt werden.

Denn sozialistisch wäre es, zuerst den Arbeiter, sprich den Konsumenten, zu helfen und nicht den grosskapitalistischen Banken ... so wie es die Schwarzen gemacht haben. Auf gut deutsch, die Spieler, die ihr Kapital verzockt haben, bekamen zusätzliches fast gratis, von jenen, die selbst aus dem letzten Loch pfeifen, vom Steuerzahler, vom Konsumenten, natürlich auch vom Arbeiter. Und weil dieses Kapital nicht vorhanden war, zahlte man eben jenes Geld (Steuergeld) aus, was eigentlich erst in einigen Jahren von den Staatsbürgern einkassiert wird ...

Eigentlich logisch, dass auf solche Idee eine konservative, bürgerliche Partei kommt, denn diese behauptet auch immer, sie sei unternehmensnah und wirtschaftlich denkend. Auf deutsch, dem Grosskapital verbunden. Und genau hier liegt der kleine Hund vergraben, denn die Roten haben sich nicht auf die Seite ihrer Wähler geschlagen, den Unselbständigen, den Arbeitern und Angstellten, sondern im Gleichklang das Grosskapital unterstützt. Teilweise mit markigen Sprüchen, so als würde John Wayne selbst, Gott hab´ ihn selig, noch durchs Finanzministerium reiten.

Dass sich viele dadurch verraten und verkauft fühlen, kann man ihnen kaum verdenken. Der sozialistische Gedanke ist verblasst, die ehemalige Revolution ist sich durch die eigenen Funktionäre totgelaufen. Heute heisst es nur mehr: "Ran an den Futtertrog, ohne Rücksicht auf Verluste!" ... und möglichst lange auf den Sesseln kleben. Dies bringt ja Macht, Reputation, Geld und Einfluss. Da kann schon mal die Ideologie kurz den Bach runter gehen ...

Die Schwarzen sind ehrlicher und direkter. Von ihnen erwartet man es sich gar nicht anders. Und weil sie so handeln, hat man sie auch wiedergewählt. Selbst wenn eine ehemalige SED-Funktionärin Spitzenkanditat war und nun wieder den Regierungsvorsitz übernehmen wird. Nein, nein, die Schwarzen haben nicht die besseren Politiker. Auch nicht die besseren Ideen. Auch können sie die Probleme der anstehenden Krise nicht lösen - weder sie, noch die Roten.

Deutschland (und auch Österreich) wird bald den Bankrott anmelden. Jetzt werden bald die ersten Eingeständnisse kommen, was alles nicht möglich (Arbeitsplätze schaffen) und was möglich (Steuererhöhungen) sein wird. Jetzt werden bald landauf, landab die Alarmglocken läuten. Wir alle werden sie hören. Doch keiner wird auf den Gedanken kommen, falsch gewählt zu haben, denn die Roten hätten den Karren auch nicht mehr flott bekommen.

Im Grunde ist es egal, wer den Gang zum Konkursrichter macht, ob schwarz oder rot. Dieser wird kommen müssen. Glaubhaft und kompetent ist heute keine Partei, und auch kein Politiker mehr. Deshalb darf man sich von ihnen auch nichts erwarten. Nur dann könnte man vielleicht ein bisschen überrascht werden (aber selbst das glaube ich nicht!).

Es war eine Abrechnung, die Roten so abstürzen zu lassen! Eine Abrechnung für die Ignoranz, den Hochmut, die Arroganz und die Verlogenheit gegenüber dem Staatsbürger. Den man Jahrzehnte lang verarschen kann. Nur irgendwann wird es ihm auch zuviel.

Und ja, treffen hätte es natürlich die Schwarzen ebenso können, denn sie sind um keinen Deut besser, nur vielleicht ein klein wenig offensichtlicher und damit auch kalkulierbarer.



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



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