Donnerstag, 10. September 2009

Der amerikanische Traum platzt

Zur Zeit spitzt sich die Situation bedenklich zu! Abseits der Mainstream-Medien wird immer offensichtlicher, wie gefährlich die finanzielle Lage in Amerika bzw. in den USA tatsächlich ist. Es wird täglich enger und die Explosivkraft der "finanziellen Massenvernichtungswaffen" steigt ins Gigantische. Es kann nicht mehr lange dauern, dann platzt der Traum ...

Warum?

Die Staatsverschuldung - derzeit kursieren unterschiedliche Zahlen im Internet - ist bereits seit langem überjemals zurückzahlbare Summen gestiegen. Niemals, auch über Generationen hinweg, kann die derzeitige Verschuldung getilgt werden. Und diese steigt noch immer exorbitant ...

Amerikanische Staatsanleihen sind kaum mehr absetzbar. Bei Staatsanleihenauktionen kauft die FED derzeit bis zu 70% und mehr der Anleihen selbst auf. Das heisst, die USA gibt sich selbst Kredit ...

Der US-Dollar kommt dadurch ziemlich unter Druck. Zusätzlich auch wegen des gestiegenen Goldpreises. Es mehren sich die Stimmen, die einen baldigen Crash des US-Dollars erwarten ...

Dadurch beginnen jetzt auch Investoren ihre Investments auf Dollarbasis zu hinterfragen. Still und heimlich beginnen die ersten aus dem Dollar zu flüchten. Unter anderem der grösste Dollar-Investor, nämlich China.

Wird den Amerikanern die Flucht aus dem Dollar durch Investoren bewusst, werden sie umgehend das Vertrauen in ihre Währung und damit auch in die amerikanischen Banken verlieren. Sie werden alles Geld von den Banken holen wollen, das sie noch bekommen können. Ein Bankenrun durch das Volk lässt das Bankensystem kollabieren ... und damit auch den US-Dollar ...

Wann dies passieren wird?

Das kann noch niemand verlässlich und seriös voraussagen. Doch die Anzeichen mehren sich, dass dies möglicherweise noch in diesem Jahr passieren wird. Es sind alle verfügbaren Möglichkeiten ausgeschöpft, die rationalen Grenzen schon lange überschritten und ich vergleiche diese Situation mit einem Gummiband, das bereits zum Zerreissen gespannt ist ... und noch immer weiter gespannt wird. Irgendwann zerreisst es tatsächlich und der US-Dollar fliegt uns um die Ohren.

Welche Auswirkungen wird das auf Europa haben?

Genaue Prognosen kann man seriöserweise nicht erstellen. Zu viele verschiedene Faktoren spielen bei einer Erstellung eines möglichen Szenarios eine entscheidende Rolle. Doch wahrscheinlich ist, dass auch der Euro durch die Verflechtungen der Banken in ruinöse Verhältnisse abstürzen wird. Dabei stellt sich natürlich die Frage, wie sehr die Europäer ihrem Banken- und Währungssystem noch vertrauen werden. Ein in Europa ist durchaus zu erwarten. Dann steht auch unser System still, der Euro wird ebenfalls kollabieren ...

Ein wichtiger Faktor bei allen möglichen Szenarien ist, wie sich China verhalten wird. China wird in erster Linie an sich selbst denken und das eigene System und die eigene Währung versuchen zu schützen und zu erhalten. In jedem Fall werden sie viele, viele Milliarden verlieren. Inwieweit durch die Dollarverluste ihr eigenes Banken- und Währungssystem verletzt wird, kann derzeit nur vermutet werden.

Was passiert, wenn der Dollar auch den Euro mitreisst?

Dann steht bei uns in Europa von einem Tag auf den anderen alles still! Dann haben wir jenen Punkt erreicht, vor dem ich seit Monaten warne und vor den wir vor genau einem Jahr nach der Pleite von Lehman & Brothers fast erreicht hatten. Den Null-Punkt! Nichts geht mehr! Rien ne va plus!



In eigener Sache:

Es sind für das Krisencamp am Reisslerhof von 21. bis 25. September 2009 noch Plätze frei! Jetzt anmelden! Mehr Information unter Krisencamp am Reisslerhof in der Steiermark. Zusätzliche Termine im Oktober geben wir nächste Woche bekannt!



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Die Finanzapokalypse ist sichtbar in den USA (alles-schallundrauch.blogspot.com)
Währungsexperten erwarten den Dollar-Crash (welt.de)
USA: schlechte Nachrichten (binladenspenpal.blogspot.com)
Spekulanten wollen Dollar vom Thron stossen (welt.de)
Der stetige Abstieg des Dollars (bernerzeitung.ch)
Ex-FED-Chef Greenspan prophezeit neue Finanzkrise (rian.ru)
Angriff auf Dollar (mmnews.de)



Hypercrash durch Petabombe - Ausgelöst werden könnte ein Hypercrash durch die 800 Billionen-Derivate-Zeitbombe, die nach wie vor in den Märkten tickt und die es in den letzten 20 Jahren Amerika erlaubte, auf Kosten aller anderer Nationen durch Schuldenmachen immer weiter zu wachsen. Wenn die Peta-Finanzbombe platzt, dann wird nichts mehr so sein wie zuvor. (mmnews.de)

Bild des Schreckens - Die US-Arbeitslosenquote steigt auf 17 Prozent, beschäftigt werden nur noch Beamte und Krankenschwestern, doch Aktien sind bewertet, als stünden die USA vor einer Blüte. Da graust's. (ftd.de)

Es ist nicht zu fassen - Die US-Wirtschaft ist völlig aus dem Lot geraten, US-Aktiva gehören zu den unattraktivsten der Welt, die Chinesen bekunden ihren Unmut immer kecker, doch der Dollar gilt als sicherer Hafen. Irgendwas müssen wir hier übersehen. (ftd.de)

Moody's gibt bei AAA-Rating der USA Entwarnung - Erleichterung für US-Präsident Obama: Die Ratingagentur Moody's sieht die Top-Bonitätsnote der Vereinigten Staaten kurzfristig nicht in Gefahr. Am Kapitalmarkt wird der Dollar trotzdem abgestraft - der Euro nähert sich 1,46 $. (ftd.de) - Achtung traurige Realsatire!!







Anonym, X Jahre, Polizist, Österreich:
"Bei unserem Streifenwagen ist das Pickerl (in Deutschland die TÜV-Plakete) bereits seit Monaten abgelaufen. Es gibt kein Geld, die erforderliche Überprüfung machen zu lassen, weil dies auch immer mit Reperaturen verbunden ist. Ich habe Angst, dass für die interne Sicherheit bald das Geld ausgeht! Ausserdem sind wir wegen permanenter Personalnot ständig überarbeitet und vor allem ständig unter grossem psychischem und physischem Druck. Lange kann das nicht mehr gut gehen!"

Oskar, 57 Jahre, Unternehmer, Deutschland:
"Die Ignoranz, die tatsächliche Realität einzuschätzen oder sich mit diesem Thema überhaupt zu befassen, ist erschreckend hoch. Da werden sich bald viele meiner Landsleute urplötzlich in einem Horrorfilm versetzt vorkommen ... aus dem es kein entrinnen gibt!"

Daniel, 32 Jahre, Angestellter, Deutschland:
"Wie blöd sind all diese Menschen, die heute noch zu Wahlveranstaltungen laufen, meist wegen der bunten, sinnlosen Geschenke und den Lügen der Immer-Sonnenschein-Politiker. Erst wenn es kracht, wachen die auf, doch dann ist es zu spät!"

Melanie, 38 Jahre, arbeitslose Sekretärin, Schweiz:
"Ich habe Angst und kaum einer versteht mich!"

[Diese Texte stammen aus Emails, die mich jetzt laufend erreichen, in denen Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihren Unmut freien Lauf lassen und von ihrer Situation erzählen. Ich behalte mir vor, die veröffentlichten Emails zu kürzen. Wenn auch du mir von deiner Situation oder Einschätzung bezüglich Krise schreiben möchtest: schnittpunkt2012@gmail.com]

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