Montag, 31. August 2009

Steueroasen und Glühbirnenverordnung

Österreich verwässert das Bankgeheimnis und wird von der ominösen Liste der Steuerparadiese gelöscht. Kein Bankgeheimnis mehr für Devisenausländer! Es ist geschafft, Österreich ist jetzt nicht mehr das Land, wo Drogenbosse, Unternehmer & Manager ihre Schwarzgeldmillionen parken können ...

Auch die Schweiz verkauft ihre Seele an die USA und jetzt auch an Frankreich. Tausende Kontodaten werden weitergegeben ...

So Freunde, ich dachte, ich hätte nun ein Problem, mein Schwarzgeld noch weisswaschen zu können, doch bei näherer Betrachtung der Steueroasen fällt doch einiges auf und so habe ich meine Millionen doch noch vor dem Fiskus und allen anderen Behörden, die mich ausplündern wollen, in Sicherheit gebracht.

Zum Beispiel auf den britischen Kanalinseln, im US-Bundesstaat Delaware, in der Karibik, ...

Aber Achtung, spielen hier einige Staaten nicht mit doppelten Karten? Einerseits wollen sie die Überwachung x-beliebiger Konten im Ausland, andererseits erlauben sie im eigenen Staat Steuerhinterziehung, Schwarzgeld und Geldwäsche.

Die USA ist wohl der rigorosteste Staat, der die eigenen Bürger mehr als 100%ig überwachen möchte. Kein Dollar soll weltweit der Finanzbehörde entgehen. Ganze Staaten wie Österreich und die Schweiz werden in die Nähe der (fast schon lächerlichen) Bush´schen Achse des Bösen gerückt und offen erpresst, dass sie Prinzipien aufgeben, die nur durch einen schamlosen Eingriff in die Souverentität möglich sind.

Die Schweiz zum Beispiel, war weltweit der sicherste Platz weltweit für Geldkonten, Jahrhunderte lang. Selbst die Nazis trauten sich nicht, die Schweiz anzugreifen oder das Bankgeheimnis zu verwässern. Der Weltterrorist USA schon ... mit Hinterlist und Zwang haben sie es geschafft. Ein Schritt, mit dem die Schweiz nicht nur ihre Seele verkauft, sondern auch einen mittelfristigen Offenbarungseid leistet. Wer bringt jetzt noch sein Geld in Schweiz, wo es offen und transparent von jeder nur erdenklichen Behörde auch ohne dringenden Tatverdacht der Steuerhinterziehung oder Geldwäsche bestaunt und beschlagnahmt werden kann!

In Österreich wurden bisher sowieso bei dringenden Tatverdacht und richterlichen Befehl Konten geöffnet. Nun kann ebenfalls jede Behörde jederzeit die Konten zumindest der Devisenausländer durchleuchten.

Andererseits kämpfen Staaten wie Mexiko schon einige Zeit um dieselbe Transparenz bei amerikanischen Banken. Angeblich werden Millionen an mexikanischen Drogengelder in den US-Banken gehortet. Natürlich ein gutes Geschäft für die mächtigen US-Banken, die einen Abzug der mexikanischen Millionen nicht wollen. Deshalb reagiert auch der oberste Vasall der US-Banken, der Finanzminister Timothy Geithner nicht auf die Anfragen des mexikanischen Präsidenten. Offiziell ist er mit der Rettung der Welt so beschäftit, dass er dafür keine Zeit hat (Sprecherin der US-Finanzministeriums).

Das heisst, nützt es einen Staat oder deren mächtigsten Institutionen, ist es legal und sogar gewünscht, Gelder aus Verbrechen oder Schwarzgeld zu horten und zu waschen. Hier wird nicht nur mit zweierlei Mass gemessen, hier wird in die Gesetzgebung souveräner Staaten eingegriffen und, was die Schweiz betrifft, ein Staat in den Abgrund gestossen. Denn von Emmentaler und Uhren alleine, kann die Schweiz nicht existieren. Milliarden werden jetzt aus der Schweiz abgezogen, zumindest von den Konten der schweizer Banken. Eine Katastrophe bahnt sich für einen der ehemals reichsten Staaten der Welt an, wenn die ehemals sichersten Tresore der Welt leer geräumt sind.

Na ja, Österreich wurschtelt sich halt durch wie immer, Katastrophe ist zwar keine zu erwarten, aber die Skepsis in die EU steigt und das Vertrauen ist nicht mehr vorhanden ...

... nicht zuletzt auch wegen des lobbyistischen Glühbirnenverbots, das heute in Kraft tritt und aufzeigt, dass die EU ausschliesslich diesen Lobbies dient und nicht den Bürgern! Und somit wieder ein Stück näher an die totalitäre Diktatur USA rückt. Und so haben wir wieder ein wichtiges Stück Demokratie verloren!



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



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