Montag, 10. August 2009

Keine Krisenvorbereitungen in Österreich

In Österreich werden von staatlicher Seite KEINE Vorbereitungen für eine mögliche Versorgung der Bevölkerung unternommen. Das heisst, wenn es zu Engpässen im Lebens- und Genussmittelbereich kommen wird, sind keine Lebensmittellager, nicht einmal für Grundnahrungsmittel vorhanden, wie der österreichische Zivilschutzverband auf Anfrage mitteilt: "Diese Massnahme ist nicht vorgesehen!"

In Deutschland wurden erst kürzlich die meisten Grundnahrungsmittel wie Reis, Getreide, etc. nach einem noch aus dem Kalten Krieg stammenden Notversorgungsplan des Bundes ausgetauscht. Dies passiert in der Regel alle 10 Jahre und hat zum Ziel, in Krisenfällen die Bevölkerung zwei bis drei Wochen versorgen zu können.

Wir Österreicher leben zwar in einem wunderschönen Land, das bisher die Krise nur gestreift hat, aber die internationalen Entwicklungen werden auch bei uns nicht ausbleiben! Was ist mittelfristig zu erwarten:

Durch die enge Bindung an Deutschland, sind dortige Trends und Entwicklungen auch bei uns meist etwas zeitversetzt zu erwarten. Die Gewerkschaft der Deutschen Polizei rechnet offen mit dem Zusammenbruch der inneren Sicherheit bereits nach der Bundestagswahl im September! Durch die Verflechtungen in der internationalen Finanz- und Bankenwelt wird es zu Zusammenbrüchen grosser Deutscher Banken kommen. Unsere Exporte nach Deutschland haben noch nicht den Tiefpunkt erreicht ... wir können uns von Deutschland nicht abnabeln! Wahrscheinlichkeit: 90%

In den USA wird immer öfter und immer lauter vor einem Dollar-Crash gesprochen. Sollte die "Weltwährung" wie erwartet kollabieren, so würde auch bei uns binnen kurzer Zeit nicht nur das Bankwesen still stehen. Hast du schon Gold- und Silbermünzen gebunkert? Wahrscheinlichkeit: 99%

Osteuropa ist weiterhin in einer sich progressiv drehenden Abwärtsspirale. Es kann keine Entwarnung gegeben werden. In vielen Staaten werden fast 100% Kreditausfälle erwartet (Ukraine, Baltikum, Rumänien, Bulgarien, ... aber auch in Staaten von Ex-Yugoslawien). Diese giantische Summe wird alle involvierten Banken überfordern und auch die Staatsgarantien werden zuwenig sein. Wahrscheinlichkeit: 98%

Der Baltic-Dry-Index, der den internationalen Warenverkehr per Schiff anzeigt, ist nach einer leichten Erholungsphase eben wieder kollabiert. Über Stillegung von Umschlaghäfen und Containerterminals wird offen diskutiert. Ein gefährliches Vorzeichen, das die Bevölkerung erst in einigen Wochen oder Monaten treffen wird. Möglicher Weise steht die internationale Frachtschiffahrt vor einem totalen Kollaps. Engpässe sind vorprogrammiert. Wahrscheinlichkeit: 75%

Der Zerfall der Eurozone ist allerdings das wahrscheinlich gefährlichste Szenario für die Rechtsstaatlichkeit. Durch einen möglichen Dollar-Kollaps kann der Euro profitieren und steigen, weil er als neue "Weltwährung" der logische Nachfolger wäre. Oder er kann durch die Verflechtungen mit den USA genauso kollabieren. Die Frage ist, ob alle Euro-Staaten gemeinsam die Probleme lösen wollen oder ob einige Staaten aus dem Euroverbund aussteigen wollen (oder müssen). Kanditaten dafür gibt es: Griechenland, Spanien, Italien, ... Führen diese auf Grund ihrer Verschuldung und ihrer negativen Konjunktur wieder die ehemaligen Währungen ein und verlassen den Euroverbund, so wird dieser einer harten Zerreissprobe unterzogen. Wie stark ist dann noch Deutschland, das bisher als europäische Wirtschaftslokomotive gilt und halbwegs für Stabilität beim Euro sorgt? Oder wird Deutschland wie erwartet von skrupellosen Politikern nach der Wahl den Wölfen zum Frass vorgeworfen? Wahrscheinlichkeit: 85%

Soziale Unruhen sind jetzt schon in einigen europäischen Ländern zu beobachten und werden sich, sobald den Menschen bewusst wird, dass die Gelder für Pensionen und das Sozialsystem nicht mehr vorhanden sind, flächenbrandmässig über ganz Europa ausdehnen. Der Österreicher ist zwar der kumpelhaft, gemütliche Typ, der wahrscheinlich erst sehr spät sich aufregt und auf die Strasse geht. Doch wenn auch der Österreicher nichts mehr zu verlieren hat und gänzlich abgezockt wurde, wird es auch bei uns Aufstände und Unruhen geben. Ich hoffe, nicht ganz so brutal, wie in Ländern, wo auch ethnische Probleme hochexplosiven Sprengstoff bergen! Die innere Sicherheit wird allerdings erheblich erschüttert, sofern sie nicht kollabiert. Wahrscheinlichkeit: 85%

Futter für soziale Unruhen sind Massenarbeitslosigkeit, Masseninsolvenzen, die Unfähigkeit der Politiker endlich die Karten auf den Tisch zu legen und der Zusammenbruch des Sozialsystems. Vor allem internationalen Konzernen und Unternehmen in der Hand von Heuschrecken ist soziale Verantwortung ein Fremdwort. Sie werden als erste Fabriken schliessen und die Arbeiter auf die Strasse schicken. Auch die Autozulieferindustrie wird weitgehend stillgelegt werden. Viele Mittelsstandsunternehmen wird dadurch auch die wirtschaftliche Grundlage entzogen, zusammen mit der restriktiven Kreditvergabe der Banken eine fatale Situation. Und irgendwann werden die Politiker zugeben müssen, dass der Sozialstaat inklusive Pensionen nicht mehr finanziert werden kann ... die Menschen gehen auf die Strasse! Wahrscheinlichkeit: 95%

Ja, ja, keine schönen Aussichten! Viele, mit denen ich in den letzten Wochen sprach, wollen von solchen Entwicklungen nichts wissen. Noch funktioniert das System, also, warum sich auch Sorgen machen? Der Crash kommt zwar schleichend, aber weitgehend unbemerkt. Einige sorgen vor, legen ein Krisenlager an und versuchen sich für einige Monate selbst versorgen zu können. Die anderen, und das wird die Mehrzahl sein, wird völlig überrascht werden, wenn es eines Montags früh heissen wird, nichts geht mehr!

Ein Krisenlager anzulegen bedeutet auch gegenüber seiner Familie Verantwortung zu zeigen! Informiere dich in meiner Krisenbroschüre, die alle notwendigen Vorbereitungen aufzeigt, inklusive Krisenlager anlegen!



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)




http://81.19.151.49/krisenfolder.pdf
http://reisslerhof.at/krisenfolder.pdf



Meldungen:



Österreich: Länder stehen vor Budgetproblemen
(derstandard.at)
Häfen vor Teil-Stillegung (mmnews.de)
Deutschland: Regierung ordert 31 Limousinen für 8,6 Millionen (welt.de)
Der Notausgang für die Notenbanken (derstandard.at)
Ausführlicher US-Arbeitsmarktbericht (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)
Drei weitere US-Banken sind pleite (bernerzeitung.ch)
USA: Beunruhigende Zahlen von der Schuldenfront (binladenspenpal.blogspot.com)
China stemmt sich gegen Geldflut (ftd.de)
Ende der Krise? (mmnews.de)

Deutschland im Wahlkampf (hartgeld.com)



Bin ich der einzige der die Schnauze voll hat? Was ist eigentlich los? Wo bleibt die Empörung verdammt nochmal? Wir sollten eigentlich laut Zeter und Mordio schreien. Wir haben eine Bande von ahnungslosen Vollidioten am Steuer der Staaten, welche die Karre über die Klippe fahren, kriminelle Bankster die uns komplett ausrauben, und gekaufte Medienhuren die ihr Maul nicht aufkriegen oder uns nur belügen. Aber statt das wir endlich wütend werden, sitzen alle nur herum, nicken mit dem Kopf und lassen sich diese Scheisse gefallen. Was muss noch alles passieren bis endlich was passiert? (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Finanzkrise: Das Schlimmste kommt noch - Vertraut man der Statistik, geht’s wieder aufwärts. Schaut man auf die Realwirtschaft, dann steht das Schlimmste noch bevor. (mmnews.de)

Deutsche Bank: Banking jenseits der Sargzone - Was, wenn die Deutsche Bank eigentlich pleite ist? (mmnews.de)

Geithner will mehr Schulden - Die staatliche Schuldengrenze in den USA sorgt für Streit zwischen den Parteien. US-Finanzminister Geithner will das Limit von 12,1 Billionen Dollar anheben. Die Möglichkeiten neues Geld zu akquirieren könnten bis Oktober erschöpft sein. (n-tv.de)

Die »Public Option«: Wie wir die Wall Street mit ihren eigenen Waffen schlagen können - US-Präsident Barack Obama hat seine Forderung nach einer »Public Option« (»staatliche Option«, gemeint ist die erste freiwillige staatliche Krankenversicherung) wiederholt. Damit soll eine Konkurrenz zu den Versicherungsgesellschaften geschaffen und gleichzeitig dafür gesorgt werden, dass diese ehrlich bleiben. »Wir, das Volk« müssen eine »Public Option« für das Bankwesen fordern, um eine Konkurrenz für die Privatbanken zu entwickeln und sicherzustellen, dass diese ehrlich bleiben. (kopp-verlag.de)

Papagei sticht Börsenmakler aus - Erfolg an den Finanzmärkten ist oft Glücksache. Dies zeigen immer wieder Experimente mit Tieren, die eine bessere Performance erzielen als «Börsenexperten». In Südkorea hat ein Papagei in einem Investmentspiel den dritten Platz erreicht. Mit seinem Schnabel pickte er Wertpapiere aus einer Liste. (nzz.ch)

Obama-Regierung frisiert Wohnungsbau-Daten, um »Green-Shoots«-Mythos zu schüren - Dieser Tage meldet die US-Regierung beim Neubauverkauf den stärksten Zuwachs seit neun Jahren, angeblich ein weiterer Beweis dafür, dass sich in der am Boden liegenden US-Wirtschaft »Green Shoots« – grüne Sprösslinge – zeigen. Mit diesem vielbeschworenen Bild soll ein »Wirtschaftsfrühling« suggeriert werden, in dem neue grüne Grashalme aus dem Boden sprießen. Wie die meisten offiziellen Daten werden auch die über den Wohnungsbau massiv frisiert und schöngeredet, um den Eindruck von einer Erholung in den USA zu schüren. Dieses falsche Bild dient allerdings auch maßgeblich dazu, einen völligen Absturz des Dollars zu verhindern – das Finanzministerium ist inzwischen gezwungen, weiteres Geld aufzunehmen, und zwar durch den Verkauf von Anleihen und Staatspapieren in nie dagewesener Höhe. (kopp-verlag.de)

Innere Stimme - Sigrid Schmidt ist 51 Jahre alt und arbeitet 39 Stunden in der Woche. Wenn sie kündigen würde, gehörte sie nicht mehr zu denjenigen, denen der Staat die Hälfte wegnimmt. Im Grunde ist es erstaunlich, dass immer noch Leute arbeiten. (tagesspiegel.de)

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