Dienstag, 5. Mai 2009

Schweine-, Mexiko-, Neue Grippe

War die weltweite Panikmache der Medien nur eine Ente? Nach wenigen Tagen stellt sich die relative Ungefährlichkeit der Neuen Grippe heraus. Wird mit uns gespielt? Wer versucht uns Angst zu machen und vor allem wer profitiert davon?

Offensichtlich ist, dass offizielle Stellen eine Pandemie erwarten. Ob diese durch die jetzt in Mexiko entdeckte Schweinegrippe sich ausbreitet, darf aber bezweifelt werden. Es sind nicht einmal 1.300 Krankheitsfälle weltweit (bis jetzt) aufetreten. Warum gibt die die WHO aber Alarmstufe 5? Mit Sicherheit gibt es etwas, was wir (das Volk) nicht wissen sollen. Ist es die Tatsache, das angeblich höchst gefährliche, vielleicht auch gezüchtete Grippeviren in den USA zwischen zwei Labors auf dem Transport verschwunden sind? Warum kauft der amerikanische Bundesstaat 50.000 Plastiksärge, die für Leichen von ansteckenden Krankheiten gedacht sind. Das ist eine Investition, die niemand in dieser Grössenordnung einfach so tätigt!

Warum rüsten sich in Österreich sofort nach den ersten Meldungen Städte wie Graz - "Wir sind für die Schweinegrippe gerüstet!" - für eine offensichtlich harmlose Grippe, aber nicht für den höchst problematischen Ernstfall des Systemcrashes. Der noch dazu viel realer ist, als eine mögliche Pandemie.

Wie die Vogelgrippe in den medialen Schlagzeilen war, profitierte der Hersteller des Medikaments Tamiflu. Nicht nur durch den Verkauf, die Packung und der Name wurde in fast allen Nachrichtensendungen genannt. Die Leute kauften ... und erst später wurde bekannt, dass Tamiflu kein Medikament gegen den Virus war, sondern ein Virostaticum. Dieses hemmt die Virenreplikation. Wie effizient es bei der Erkrankung der Vogelgrippe gewesen wäre, darüber scheiden sich - ebenso bei der Schweinegrippe - die Geister der Experten und Möchtegernexperten.

Zuviele Fragen, zu wenige Antworten ...


H1N1 - startet jetzt die geplante Pandemie (hartgeld.com)
Warum bestellt die Regierung von Georgia eine halbe Million Plastiksärge? (infokrieg.tv)
Zweifel am Wundermittel Tamiflu (orf.at)
THE MEATRIX – ist die Agrarindustrie an der Schweinegrippe schuld? (alles-schallundrauch.blogspot.com)
Die Schweinegrippe-Propaganda 1976 (alles-schallundrauch.blogspot.com)
Verhängung des Kriegsrechts im Falle einer Pandemie? (infokrieg.tv)
Tödliche Viren als Waffen - Historische Beispiele (infokrieg.tv)



"Das Weltvirus. Wie gefährlich werden die neuen Grippe-Erreger?" DER SPIEGEL titelt weiter Panik. Auch wenn Schweinegrippe ungefährlich ist - Behörden bereiten sich schon auf den nächsten Virus-Angriff vor. Deutschlands oberste Grippebekämpfer planen für zweite Welle. (mmnews.de)

Pandemie-Übung. Große Probleme bei Pandemie-Übung. Vertraulicher Bericht listet viele Schwachstellen auf. Krisenstäbe zum Teil unfähig, Entwicklungen vorherzusagen und „vorausschauende strategische Entscheidungen“ zu fällen. (mmnews.de)

Schweinegrippe: WHO bedroht gesamte Menschheit. Wegen Schweinegrippe mutiert die Weltgesundsorganisation zur Weltregierung. Rings um den Globus greifen Politiker die Weisungen der WHO dankbar auf - und schießen sogar übers Ziel hinaus. Ausgangssperre nur noch eine Frage der Zeit? WHO von Pharma-Industrie durchseucht. (mmnews.de)

Obama, Mexiko und die Schweinegrippe - Die Schweinegrippe sollte Barack Obama töten oder wurde im Labor gezüchtet: Im Netz kursieren die wildesten Verschwörungstheorien. Mit haarsträubenden Argumenten versuchen manche zu erklären, was wirklich hinter dem Ausbruch der Krankheit steht. SPIEGEL ONLINE stellt einige der krudesten Ideen vor. (spiegel.de)



Im April 2007 erschien im Standard ein Artikel über die umstrittene Zeckenschutzimpfung. Dieser macht deutlich, wie wir manipuliert, verängstigt und ausgenutzt werden. Paralellen zur Neuen-Mexiko-Schweine-Grippe dränt sich auf!


Wie gefährlich sind Zecken wirklich?
Die Zeckenimpfung ist in Österreich ein hervorragendes Geschäft für Pharmafirmen, Ärzte und Apotheker - der Kundenstrom versiegt dank Dauerkampagen nicht. Eine Kamerafahrt über einen Kinderspielplatz, in Bodennähe, unruhig, suchend, wie ein Raubtier auf der Jagd. Dazu bedrohliche Spannungsmusik und eine Stimme aus dem Off, die von einem angefallenen Kind berichtet. Was wie der Vorspann eines Thrillers wirkt, ist ein Werbespot für die Zeckenimpfung.

Klar, Werbung ist manipulativ
Aber der Spot weist einen Schönheitsfehler auf: Zecken jagen nicht. Sie sitzen meist am Ende eines Grashalmes und warten monatelang stupide und regungslos, bis irgendwann mal ein Säugetier vorbei geht. Die Dramatik des Werbespots hätten Zecken wohl gerne in ihrem Leben. Klar, Werbung ist immer manipulativ, das ist ihr Job. Im Falle eines Pharmapräparats sollte man das aber nicht mit einem Achselzucken zur Kenntnis nehmen. Hinter dem Spot steckt ein Millionengeschäft.

Big Business
Angeblich sind in Österreich 88 Prozent der Menschen FSME-geimpft, bei immerhin rund sechzig Prozent soll die letzte Impfung weniger als fünf Jahre her sein. Genauere Zahlen, etwa wie viele Impfungen jährlich durchgeführt werden, sind nicht zu erhalten. Die ARGE Gesundheitsvorsorge, die die Werbespots lanciert und finanziert, sollte ja ein Interesse haben, den Erfolg ihrer aufwendigen Kampagne zu messen.

Der Kreis schließt sich
Aber die Arbeitsgemeinschaft verweist auf ihre PR-Agentur Hochegger|COM. Dort verweist man auf die Ärztekammer, dort auf den Linzer Kinderarzt Dr. Wolfgang Sedlak, einen Spezialisten aus dem Impfreferat der Kammer. Der freut sich, dass die hohe Impfquote "ein Erfolg des Marketings ist" und meint, die Zeckenimpfung würde zu diesem Land gehören, "wie Mozartkugeln und Hofreitschule", nennt aber keine genauen Zahlen und verweist auf die Hersteller der Impfmittel, Baxter und Novartis. Baxter soll mit großem Abstand Marktführer sein, aber dort verweist man auf die eigene PR-Agentur: Hochegger|COM. Der Kreis schließt sich.

Die Nummern sind die gleichen
Plötzlich fällt auf: Die Telefonnummer der Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsvorsorge ist identisch mit der des Pharmakonzerns Baxter. Die Adresse deckt sich mit jener der PR-Agentur. Und die Domain www.zecken.at wurde von der Baxter registriert.

Marketing - "unabhängig und sozial"
Auf Plakaten, Foldern und Hompage der ARGE findet sich kein Hinweis auf etwaige Geldgeber, wohl aber bei der PR-Agentur. Die behauptet in einer Fallstudie Arbeitsgemeinschaft und Kampagne würden "von unabhängigen, sozialen Vereinen aus dem Bereich der Gesundheitsvorsorge getragen". Will man das wissen, gerät die Pressesprecherin in Verlegenheit. Zunächst möchte sie ihre eigenen Auftraggeber gar nicht kennen, dann fällt ihr die Selbsthilfegruppe der Zeckenopfer ein. Erst nach und nach auch Ärztekammer und Apothekerkammer. Und schließlich auch Baxter. Da schau her. Ärzte, Apotheker und Pharmaindustrie. Oder: Berater, Vertrieb und Hersteller des österreichischen Impfstoffs FSME Immun.

Millionenumsatz - wieviel Geld fließt?
Aber wieviel Geld fließt in dieses System? Wenn die veröffentlichte Durchimpfrate halbwegs stimmt, kommt man vorsichtig geschätzt auf jährlich 2 Millionen Dosen zu EUR 22,50 bzw. EUR 19,30 für Kinder. Macht einen Markt von midestens 40 Millionen Euro, dazu kommen noch etwa fünf Millionen, die die Ärzte von den Krankenkassen für das Verabreichen der Spritzen kassieren. Dazu gehört auch die finanzielle Unterstützung der Selbsthilfegruppe für Zeckenopfer. Dort nimmt man das Geld gern, weist es aber nicht aus. "Baxter finanziert Informationsmaterial, aber wir machen keine Werbung für sie und geben keine Logos oder sonst was drauf", sagt Christine Freund, Geschäftsführerin des Vereins, während sie gerade drei Tage lang mit einem Stand auf der Seniorenmesse Werbung macht. Für Vorsorge, nicht für Baxter, versteht sich.

Das Schema "F" funktioniert
Freund ist auch Geschäftsführerin der Selbsthilfegruppe Meningokokken, die an der selben Adresse in Wien-Neubau sitzt und die selbe Telefonnummer wie die Zecken-Gruppe hat. Was haben eigentlich Zecken und Meningokokken miteinander zu tun? "Nichts", sagt Christine Freund. "Mir wäre lieber, sie schreiben das nicht, das verwirrt die Leute nur." Vielleicht liegt es ja daran, dass Baxter seit 2001 auch Impfstoff gegen Meningokokken vertreibt. Ähnlich wie die ARGE Gesundheitsvorsorge gibt es seitdem auch eine "Initiative Menigokokken". Trägerorganisationen: Selbsthilfegruppe, Ärztekammer, Apothekerkammer. Auf der Homepage präsentiert man sich als Initiative von 20 führenden Ärzten, darunter Marketingfan Dr. Sedlak. Keiner von ihnen hat seine Praxis an der im Impressum angegebenen Kontaktadresse Porzellangasse 35. Dort findet sich eine auf medizinische Themen spezialisierte PR-Agentur.

Kopie der Zecken Kampagne?
Wer auf der Homepage fast abgeht, ist Baxter. Nur in der Link-Sammlung wird unkommentiert zum Pharmaunternehmen verwiesen. Aber es gibt doch eine aussagekräftige Verbindung: Baxter hat die Homepage registriert und ist der Eigentümer des Domainnamens, genau so wie bei der Zeckenimpfung. Die Meningokokken-Kampagne scheint eine detailgetreue Kopie des erfolgreichen Vorbilds zu sein.

FSME - ein Österreichischen Phänomen
Die Zeckenimpfungskampagne ist ein rein österreichisches Phänomen, was geschichtliche Gründe hat. In den 1920er Jahren wurde im Krankenhaus Neunkirchen ein neues Krankheitsbild bei Waldarbeitern diagnostiziert. 1956 gelang es zwei österreichischen Ärzten das FSME-Virus erstmals zu isolieren und 1973 entwickelte Professor Kunz vom Institut für Virologie der Universität Wien den Impfstoff FSME-Immun. Drei Jahre später gründete er das Unternehmen Immuno und stellte in Orth/Donau den Impfstoff industriell her. Zunächst wurden nur Forstarbeiter geimpft, aber dieser Markt war zu klein, das Unternehmen nicht abgesichert. 1981 fiel daher der Startschuß zur ersten Impfkampagne, nachdem Kunz Vertreter des Gesundheitsministeriums davon überzeugt hatte, dieses Marketing zu finanzieren. Die öffentliche Hand finanzierte diese Werbung bis in die Neunziger Jahre hinein.

Medizinische Relevanz der Massenimpfung
Eine Reihe parlamentarischer Anfragen der Opposition zeigte auf, dass mehrere Milliarden Schilling ausgeben wurden, ohne dass Immuno aussagekräftige Studien über die medizinsche Relevanz der Massenimpfungen nachweisen konnte. Erst Ende der Neunziger endete die öffentliche Finanzierung der Werbung und der amerikanische Pharmariese übernahm Immuno. Das Universitätsinstitut für Virologie unterstützt jedenfalls nach wie vor sowohl Baxter als auch die ARGE Gesundheitsvorsorge mit gemeinsamen Presseaussendungen, um jedes Jahr die ersten Zeckenopfer prominent in die Medien zu bringen.

Die reale Gefahr
Wie gefährlich sind Zecken nun aber wirklich? Um Quellen zu finden, die nicht aus dem wohlgeschlossenen Kreislauf rund um Baxter stammen, muss man in die Schweiz und nach Deutschland gehen. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die Zeckenimpfung auch in "Epidemie-Gebieten" nur für Hochrisiko-Gruppen wie Forstarbeiter, auch in der Bundesrepublik sind Massenimpfungen unbekannt.

Jeder 20.000ste Zeck
In Baden-Würtemberg geht man davon aus, dass im Schnitt nur jede 20.000ste Zecke das Virus in sich trägt, selbst in Epidemiegebieten soll es nur eine von 1.000 sein. Auf ähnliche Werte kommen die Eidgenossen. In Österreich werden keine Durchschnittswerte, sondern statistische Ausschläge kommuniziert: Vor Jahren wurde einmal eine Wiese in Graz untersucht, da war fast jede zweite Zecke Virenträgerin. Seit dem geistert diese Wiese durch die Medien.

Beim Bergwandern ist man sicher
Was in der Schweiz ganz offen kommuniziert wird und sich in Österreich auf keinem Informationsblatt findet: Über 1.000 Metern Seehöhe wurden noch keine FSME-Zecken gefunden. Beim Bergwandern ist man völlig sicher. Selbst bei einem Biss einer infizierten Zecke findet in 60-70 Prozent keine Ansteckung statt.

Ansteckungsrisiko von 0,03 Prozent
Wenn man von einem Epidemiegebiet ausgeht, in dem jede tausendste Zecke das Virus trägt, so liegt das Ansteckungsrisiko nach einem Biss also bei sagenhaften 0,03 Prozent. Aber selbst im Fall einer Ansteckung ist die Sache für zwei Drittel der Leute nach ein paar Tagen erledigt, das körpereigene Immunsystem tötet das Virus mit Fieberschüben. Das andere Drittel sind jene armen Menschen, bei denen FSME das Nervensystem angereift. Ein bis zwei Prozent der Angesteckten sterben, das sind in einem Hochrisikogebiet etwa 0,0003 Prozent der gebissenen Menschen.

Kinderimpfung
Gerade für Kinder und Jugendliche besteht eine noch geringere Chance, ernsthaft durch FSME zu erkranken. Ihr Immunsystem ist so stark, dass das Virus im Regelfall keine Chance hat. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit empfiehlt daher die Zeckenimpfung erst ab dem Alter von sechs Jahren, darunter sei das "nicht angezeigt, da schwere Erkrankungen in desem Alter sehr selten sind."

Bleibende Schäden - eine Rarität
Laut dem Paul-Ehrlich-Institut des bundesdeutschen Gesundheitsministeriums sind nach einer FSME-Erkrankung "Bleibende neurologische Schäden" eine Rarität. In Österreich hat Baxter eigene Kinderimpfstoffe am Markt, Babys können schon nach sechs Monaten geimpft werden. Kinderarzt Dr. Sedlak berichtet von einer beinahe hundertprozentigen Impfquote. "Die Eltern sind natürlich durch die Fernsehspots aufgeklärt und wollen das Beste für ihre Kinder", sagt er.

[Michel Reimon - Standard, 12. April 2007]



Dass möglicherweise etwas "im Busch ist", wird immer offensichtlicher! Ob die künftigen Grippe-Erreger auf natürliche Weise mutieren oder ob in einem oder anderen Labor nachgeholfen wird, kann nur erahnt werden. In jedem Fall ist die Gefahr aus den Labors der Welt höher, als aus der Natur - auch bei der Grippe. Und dass bei jeder Epidemie oder Pandemie es Unternehmen gibt, die sich in "selbstloser" Art und Weise berreichern, das wissen wir. Ob Politiker und offizielle Stellen die reale Gefahr richti abschätzen können, darf bezweifelt werden. Dass es in der Elite Gruppierungen gibt, die die Überbevölkerung reduzieren versuchen, ist sehr wahrscheinlich ... siehe auch: Das Stonehenge der Neuen Weltordnung? ... dann sieht die Sache wieder ganz anders aus und die Schweine(oder wie auch immer sie heissen mag)Grippe wird zu einer Verschwörungstheorie. Sozusagen die "konspirative" Grippe ...


Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)




[Quelle: kurier.at]



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1 Kommentar:

Der Klarseher hat gesagt…

Ja, mit uns wird gespielt, aber anders als man glaubt:
http://klarseher.wordpress.com/2009/05/04/katholizismus-und-schweinegrippe/
Wer die Wahrheit sehen will, kann sie erkennen!