Mittwoch, 6. Mai 2009

Salamitaktik - Scheibchen für Scheibchen ...

Kennst du die Salamitaktik? Das ist, wenn du Scheibchen für Scheibchen von der ganzen Wurst schneidest und geniesst. Es ist nicht viel, immer nur ein kleines, dünnes, ja - fast vernachlässigend kleines - Scheibchen. Doch nach einiger Zeit ist die Salami sichtbar kürzer geworden ... bald darauf ist sie aufgegessen ... Scheibchen für Scheibchen. Und doch waren nur dünne, kleine Scheibchen ...

Sie, die Eliten, machen es genau so. Meist ist bei den Aktionen, Massnahmen und Erlässen bzw. Anordnungen die eigentliche Absicht gar nicht offensichtlich. Aber in kleinen Dosen, scheibchenweise, gewöhnt sich der Mensch daran und sucht gar nicht nach möglichen Einschränkungen seiner persönlichen Freiheit. Es fällt ihm gar nicht auf ...

Denn hier kommt ein gewaltiger "Marketingplan" ins Spiel, der uns einhämmert, wie wichtig diese Massnahme oder diese Anordnung für uns ist, dass sie uns beschützt und dass wir weiterhin nicht ohne ihr leben können. Und wir, das Volk? Applaudieren und sind froh, dass der Staat uns so beschützt! Punkt!

Dazu kommt der "ausgelutschte" Spruch: wer nichts zu verbergen hat, braucht auch nichts zu fürchten!" Ha, ha, ha! Super gemacht, ihr Regierungen. Zuerst möglichst die Bedürfnisse bzw. Ängste schaffen, dann die Massnahmen einführen - scheibchenweise - und dann als grosser Beschützer dastehen und beklatscht zu werden! Die Wirklichkeit sieht allerdings anders etwas aus! Doch das fällt den wenigsten tatsächlich auf!

Du glaubst mir nicht? Ok, dann stell dir vor, es gibt eine Agentur, die nur eine Aufgabe hat: Angst zu erzeugen. Angst, die im Grunde gar nicht vorhanden ist. Angst vor Terror, Angst vor Krankheiten, Angst vor Ausländern, Anst vor Kriminalität, ... Diese Ängste sind die Grundlage, dass die Salamitaktik auf Grund der beschlossenen Massnahmen angewandt werden kann. Von einzelnen Überwachungskameras ist es nur einkleiner Schritt hin zur totalen Überwachung, dem Polizeistaat, der langsam aber sicher (wieder die Salamitaktik) den Rechtsstaat ablöst. Nein, ich habe nichts zu verbergen, doch ich möchte nicht, dass mein Leben überwacht wird und der Staat über alles Bescheid weiss!

Vor allem geht etwas verloren, das im Grunde sehr wichtig für uns wäre: die Eigenverantwortlichkeit. Wenn der Staat für alles sorgt und ich dann kaum mehr die freie Entscheidungsmöglichkeit habe, denn es ist alles vorgegeben, dann finde ich mich im Buch 1984 von George Orwell wieder. Und das ist keine wünschenswerte und auch keine lebenswerte Welt. Doch zu solchen Zuständen haben wir es schon geschafft, scheibchenweise, damit es niemand auffällt.

Auch die Wirklichkeit wird so verfälscht, wie in dem (damals) utopischen Roman. Alle Nachrichten sind gemacht, geschönt, verändert, angepasst. Leute, unsere Welt ist eine Illusion!

Heute werden Webseiten mit Kinderpornografie gesperrt (sofern diese überhaupt eine tatsächliche Bedrohung oder ein Problem darstellen!), und morgen kann ich mir meine Meinung nur mehr von jenen Webseiten bilden, die regierungsfreundlich sind - alle anderen sind bereits gesperrt ...

Wir tauchen jetzt in eine äusserst gefährliche Phase ein, in der wir auf Grund der "Bedrohungen" dem Staat die Möglichkeit geben, uns lückenlos zu überwachen. Das geht bis zu dem Punkt, wo potentielle Andersdenker, Freigeister, etc. eliminiert oder ausgesperrt werden, weil ihre Matrix, ihr Verhalten, ihre Äusserungen, ihre Einstellungen nicht jener der staatlich verordneten Ideologie entspricht (soweit war selbst Orwell nicht!). Gechipt und/oder tätowiert sind wir noch leichter überwachbar und vor allem KONTROLLIERBAR!

Die Machthaber der totalitären Regime in ihrer menschenfeindlichsten Form hätten ihre Freude daran gehabt - Hitler, Stalin, Honecker, Ceausescu, Mao ... Und doch waren ihre Methoden viel raffinierter - so offensichtlich haben selbst diese Tyrannen sich nicht getraut ihr eigenes Volk zu behandeln (siehe zB. den Patriot Act, der auf Lügen basiert und die amerikanische Verfassung aushebelt und ad absurdum führt!).

Und wir, das Volk? ... tun nichts dagegen. Wir protestieren nicht, wir stehen nicht auf, wir entziehen den von uns gewählten Tyrannen nicht die Rechte uns zu überwachen und zu kontrollieren. Wir sind zu faul und zu bequem. Wichtig ist, dass der Wohlstand und das sorgenfreie Leben weitgehend gesichert ist und funktioniert. Aber wehe, es kommt anders ...

Dass es anders kommt, dazu sind wir am besten Weg dazu! Die Krise wird den Drang zur Kontrolle und Überwachung noch in ungeahnte Höhen treiben: Datensicherungen, Kommunikationsbespitzelung, Kommunikationseinschränkungen, Verfolgung von Andersdenkenden, inszenierter Terror ... bis, ja bis das System selbst kollabiert! Dann ist plötzlich das Geld nicht mehr vorhanden, die Legionen an Beamten zu bezahlen, die diese Jobs machen. Der Endeffekt? Plötzlich ist jeder auf sich allein gestellt und muss Eigenverantwortung übernehmen ... Gott sei Dank!


Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)


Wie die EU Internetnutzer nerven will (spiegel.de)
Oberster Verfassungsrichter warnt vor GAU bei Datenschutz (spiegel.de)

Der Überwachungs-Betrug - Bei den Plänen der britischen Innenministerin Jacqui Smith, auf eine zentrale Datenbank mit Kommunikationsdaten aus Datenschutz-Gründen zu verzichten, handelt es sich nach Aussagen interner Quellen um eine reine Nebelgranate. (gulli.com)

Informationen, die helfen – heute: Schau mir in die Daten, Kleines! Die Agentur für Arbeit hilft Unternehmen bei der Erstellung von Datenbanken mit intimen Daten von Bundesbürgern. In Deutschland gibt es viele Datenschutzbeauftragte. Angeblich sorgt man sich ja um den Datenschutz. Doch zugleich zwingt die Agentur für Arbeit Bürger dazu, Unternehmen beim Aufbau obskurer Datenbanken zu helfen. (kopp-verlag.de)







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