Dienstag, 14. April 2009

Der baldige Systemcrash ist wichtig!

Wir haben nun eine extrem sensible und hochexplosive Phase der Krise erreicht! Jetzt sind alle Faktoren für einen weltweiten Crash des Finanz- und Wirtschaftssystems weitgehend gegeben. Es kann losgehen ... heute, morgen oder spätestens bis Sommer ... obwohl eine Prognose fast unmöglich ist, denn die Eliten versuchen derzeit alles, um den absoluten Crash hinauszuzögern. Denn dieser bedeutet für sie nicht nur eine Vernichtung auch ihrer Vermögenswerte, sondern auch - für die meisten das Schmerzvollste - vollkommenen Machtverlust!

Allerdings, gäbe es einen "Osterscherz", so war dieser ein Interview von unserem Wirtschaftsminister, das er der deutschen Zeitung Welt gegeben hat. So blauäugig und naiv oder verlogen und hinterhältig kann doch kein "Volksvertreter" sein! ... oder er sieht Österreich noch immer als "Insel der Seligen"! Seine publizierten Einschätzungen und Prognosen sind gefährlich und politisch dumm. Denn wenn es kracht, wird es auch in Österreich krachen! Sind wir doch sehr vor Ausland abhängig - ausländische Touristen, Industrieexporte, Kredite in Osteuropa (zum Interview "Österreich wird besser als andere durch die Krise kommen") ...

Dass es jetzt sehr ernst wird, zeigt dass Politiker beginnen, wahllos wild herum zu schlagen - so wie die deutsche Regierung. Der Rechtsstaat hat ausgedient, es lebe der Polizeistaat. Was sich in Deutschland bewährt, wird auch in kurzer Zeit in allen europäischen Ländern Einzug finden: Kriminalisierung aller Steuerzahler, möglichst absolute Kontrolle und Transparenz der Bürger, Desinformation, Internetzensur, Verletzung der Grundrechte, Vorbereitung von Militär und Polizei für innere Unruhen, etc.

Das Volk wird ausgenommen und kriminalisiert, das Volksvermögen leichtfertig aufs Spiel gesetzt und der Begriff "Verantwortung" ad absurdum geführt. Und wenn das deutsche Volk blutet, blutet ganz Europa!

Der englische Premierminister Brown und seine Mannschaft zeigt ebenfalls den Verfall der politischen Gesellschaft. Anstatt die Ärmel hochzukrempeln und das System komplett neu aufzubauen, werden ineffiziente Geldvernichtungsaktionen gestartet und politische Gegner bewusst diffamiert! Ist der Erhalt der Macht tatsächlich so erstrebenswert?

Die Indikatoren zeigen auf, was uns demnächst erwartet: enorme Einbrüche der Exporte, enorme Einbrüche in der Industrie, Wirtschaftsprognosen, die fast wöchentlich nach unten revidiert werden müssen, Zusammenbruch des interkoninentalen Handels, absehbare Massenarbeitslosigkeit, neuerliche, dramatische Verluste bei Banken und Versicherungen, kollabierendes Rentensystem, platzende Staatsanleihenblase, ineffiziente Rettungspakete, verschleuderte Milliarden, unfähige Politiker und ein belogenes, desinformiertes Volk, dem täglich mehr an Lebensgrundlage entzogen wird! (siehe Grafik unten)

Schon lange stellt sich nicht mehr die Frage, wer wird die Rechnung begleichen, denn das können selbst Generationen nicht mehr (wer sollte Österreichs Haftung von 100 Milliarden, wenn sie schlagend wird und von dem gehe ich aus, jemals begleichen können?). Es muss ein Schlusstrich gezogen werden und alle, der Staat, die Unternehmen und die Bürger, mit neuen Bedingungen und Vorraussetzungen neu beginnen. Es muss ein System installiert werden, das menschenwürdig, gerecht, human und sozial ist ... und jeden Winkel dieser Erde berücksichtigt, auch Afrika! Darum müssen alle imperialistischen, hegemonischen und feudalistischen Einflüsse vernichtet werden, samt den Krebsgeschwüren des Kapitalismus, das Shareholder-Value, die Monopolisierung und das Zinseszinssystem. Nur dann hat der Mensch noch eine, wenn auch die letzte Chance!

Vor allem sollten wir trachten diesen Neuaufbau, der natürlich von einem Crash eingeleitet werden muss, denn sonst werden alte Strukturen weiter geführt, so schnell als möglich zu beginnen. Ohne dass wir bei Null wieder beginnen, geht es nicht. Das positive daran, der Null-Punkt kann bald erreicht werden. Wie eingangs erwähnt, liegen alle dafür notwendigen Faktoren am Tisch: Eine gigantische Geldmengenausweitung, unglaubliche Staatsverschuldungen, Wirtschaftszahlen im freien Fall, progressiv ansteigende Arbeitslosigkeit, steigernder Volkszorn und die Unfähigkeit unserer politischen und wirtschaftlichen Führer.

Bleibt zu hoffen, dass es "nur" ein Systemcrash wird und keiner der Mächtigen glaubt, mit einem anzuzettelnden Krieg die Probleme seines Staates lösen zu können ...


Johannes (schnittpunkt2012.gmail.com)


Ein äusserst interessantes Video, dass den "Messias" Obama entzaubert ... unbedingt ansehen:
Die Obama Täuschung - komplett, original mit deutschen Untertitel (video.google.com)







Meldungen:


In Osteuropa tickt eine Zeitbombe (welt.de)
Schmutzkampagne bringt Brown unter Druck (derstandard.at)
HSBC will Finanz-Wolkenkratzer verkaufen (spiegel.de)
Der Überschuss des US-Sozialversicherungssystems schwindet (kopp-verlag.de)
Auf Mallorca kommen die Fincas unter den Hammer (welt.de)
Bankenpleiten in den USA: und weiter geht´s
(n-tv.de)
Dubai: Wüstenmetropole vor der Pleite (focus.de)
IWF sagt Deutschland drastischen Konjunktureinbruch voraus (spiegel.de)
Staatsverschuldung: Irgendwann ist Zahltag (handelsblatt.com)
Segen und Fluch des “Just In Time”-Prinzips - Drohen leere Regale? (notzeiten.de)
General Motors: US-Regierung will Bankrott (mmnews.de)

Lange hier und doch nicht da (stern.de)

USA: Moody's Downgrades The Whole Country (businessinsider.com)



US-Staatshaushaltsdefizit explodiert - Der monatliche Bericht von Freitag für März 2009 zum US-Bundeshaushalt (Monthly Treasury Statement), zeigt ein regelrecht explodierendes Staatshaushaltsdefizit an (das Federal Budget ist Teil der öffentlichen gesamten Staatsverschuldung). Die Ausgaben überstiegen die Einnahmen im März um gewaltige 192,273 Mrd. Dollar, nach 48,261 Mrd. Dollar im März 2008. Seit Beginn des Fiskaljahres 2009 am 1. Oktober 2008 haben sich in den ersten 6 Monaten unfassbare -956,799 Mrd. Dollar Staatshaushaltsdefizit kumuliert. Ungehemmt werden jetzt nicht nur in den USA neue Staatsschulden aufgetürmt um die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise abzumildern. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Alles gar nicht so schlimm … oder doch? Ein paar sehr instruktive Charts, welche die Herren Eichengreen und O’Rourke da auf vox.eu für uns eingestellt haben. Ihre Botschaft: Diese Krise ist auf bestem Wege, viel schlimmer zu werden, als die Große Depression der 1930er; auch, wenn sich das aktuell vielleicht noch nicht so anfühlt. Aber, so die beiden, wir sind auf bestem Wege … (weissgarnix.de)

Krise: Das Schlimmste kommt noch. Wirtschaftsweiser Schmidt: Staat muss Banken Pleite gehen lassen - "Schlimmste Zeit der Krise liegt noch vor uns". (mmnews.de)

Die Idiotisierung der Finanzmärkte - Die USA verkauften 27 Billionen USD an toxischen Kredit-Bündelungs-Produkten in alle Welt. Der Erfolg basierte darauf, dass jede Minute ein neuer Trottel als Käufer gefunden wurde - zur Finanzierung des maroden US-Imperiums. Mit dem Prozess der Globalisierung wurde die Idiotisierung der Finanzmärkte internationalisiert. Heute sind viele Banken nur noch Leichenschauhäuser. (mmnews.de)

Konzern verliert 150 Millionen Mauteinnahmen - Asfinag spürt deutlichen Rückgang bei Lkw- und Pkw-Verkehr. (derstandard.at)

Versager in der Krise: Die Schuld der Banker - Erst versagen sie, jetzt stehlen sie sich aus der Verantwortung: Bei den Bankern mangelt es an Selbstkritik, dem Eingeständnis von Fehlern - und an einem Schuldbekenntnis. (sueddeutsche.de)

Dramatischer Kollaps trifft die Realwirtschaft. Der weltweite dramatische Einbruch der Realwirtschaft ist viel schlimmer als die Krise der Finanzwelt, bei der es nur um wertlose Papiere geht. (solidaritaet.com)

Frohe Ostern - reales BIP in Deutschland könnte um 11,5% gesunken sein - Wer gedacht hatte, mit dem Rückgang des deutschen BIP um 8,2% im vierten Quartal (Veränderung ggü. dem 3. Quartal, auf ein Jahr hochgerechnet, wie in den USA üblich) sei das Schlimmste überstanden, hat sich leider geirrt. Es geht im freien Fall nach unten, und wenn ich mir die Auftragseingänge ansehe, also den zuverlässigsten Frühindikator, ist noch keine Wende in Sicht. Nur in Japan ist die Rezession ähnlich tief. Beide Länder leiden unter ihrer strukturellen Konsumschwäche und dem Einbruch der Kapitalgüterexporte. (zeit.de)

Peer Steinbrück – Raufbold aus Kalkül. Der deutsche Finanzminister gibt im Kampf gegen Steueroasen und gierige Banker den harten Kerl. In der Krise wissen die Deutschen es zu schätzen, dass er Schuldige präsentiert. Dabei betreibt Peer Steinbrück vor allem eines: Wahlkampf. Denn er will damit sein Verbleiben im Amt sichern. (welt.de)

Wirtschaftsweiser widerspricht Steinbrücks Inflationsthese - Schüren Konjunkturprogramme die Inflation? Ja, die Gefahr besteht, sagt Finanzminister Steinbrück. Nein, widerspricht der Wirtschaftsweise Peter Bofinger. Er warnt sogar vor einer ausgeprägten Deflation - also dauerhaftem Preisverfall. (spiegel.de)

Chinesen kaufen Markt für Industrie-Metalle leer. Die Chinesen haben Geld im Überfluss und kaufen daher ungebremst Industriemetalle. Im Fokus steht derzeit das Kupfer – die Preise haben seit Jahresbeginn deutlich angezogen. Doch ob die Rallye weitergeht, ist unsicher. Analysten warnen vor Rückschlägen, aber sehen Nachholpotenzial bei anderen Metallen. (welt.de)

"Leute werden Geld in Socken aufbewahren" - Die Ukrainer leiden massiv unter der Weltfinanzkrise. Ihre Wirtschaft ist eingebrochen, die Bevölkerung verkraftet die Preissteigerungen nicht. Die Ukrainer leiden massiv unter der Weltfinanzkrise. Ihre Wirtschaft ist eingebrochen, die Bevölkerung verkraftet die Preissteigerungen nicht, viel Erspartes ist eingefroren. Das Vertrauen in die Banken ist dahin. (derstandard.at)

China sitzt auf 1954 Milliarden Dollar - Die chinesischen Währungsreserven sind trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise weiter gestiegen. Allerdings sorgt sich Peking um sein Erspartes. (bernerzeitung.ch)

Hans Meiser und die Staatsgeheimnisse – Warum der bekannte Fernsehmoderator Insolvenz anmelden musste - Hans Meiser ist einer der bekanntesten deutschsprachigen Fernsehmoderatoren. Auf RTL moderierte er die Sendung »Notruf«, produzierte »Der heiße Stuhl«, die Talkshows »Bärbel Schäfer« sowie »Hans Meiser« und war auch als Quizmaster tätig. Der Mann ist ein lebendes Erfolgsrezept. Irgendwann hatte Hans Meiser die Nase voll von seichten Sendungen. Er wollte den Deutschen in einem Nachrichtenmagazin Dinge präsentieren, die sie noch nie gehört hatten: Deutsche Minister im Bordell, Bundestagsabgeordnete als Kinderschänder und viele andere wahre Begebenheiten. Doch das waren Staatsgeheimnisse. Und Hans Meiser traf auf eine Mauer des Schweigens. Seine Fernseh-Produktionsfirma hat nun Insolvenz angemeldet. Das freut die Hüter der Staatsgeheimnisse. (kopp-verlag.de)





Sachen zum Schmunzeln (... wenn sie nicht so ernst wären!):





Gibt es Positives an der Krise?
Antworten von Kabarettisten als Ansichtssache in derstandard.at

Bernhard Ludwig: Lachen über diese Krise? Die Gebärunlust ist die viel größere Krise. Wir rotten uns langsam aus in Europa. Das erregt mich viel mehr zur Heiterkeit.


Keine Kommentare: