Donnerstag, 12. März 2009

Staaten rüsten sich vor dem Undenkbaren!

Die ersten waren (wieder einmal) die Amerikaner. Bereits im Vorjahr zogen sie eine Elite-Division der US-Army aus dem Irak ab, um sie in den USA auf ihre neue Aufgabe vorzubereiten: In grossen Städten werden sie als Bereitschaftstruppe gegen Aufständische und Aufrührer eingesetzt. Was dies bedeutet, sollte jedem klar sein! Die US-Regierung befürchtet im Zuge der Finanzkrise, die ja bekanntlich in einem totalen Systemzusammenbruch münden wird, Ausschreitungen, Revolten und Rebellionen.

Mittlerweile sind die USA nicht mehr der einzige Staat, der sich auf grosse innerstaatliche Unruhen vorbereitet. Ganz offiziell, allerdings in den Medien jeweils nur einen unscheinbaren Dreizeiler wert, haben nun auch Grossbritannien, Italien und Frankreich ihre Truppen gegen das möglicherweise rebellische Volk in Bereitschaft versetzt. Und Deutschlands Bundeswehr übt den Einsatz gegen Zivilisten ...

Jetzt wird ganz offen (nicht mehr im geheimen) mit Ausschreitungen gerechnet! Wann diese kommen werden? Sobald das System crasht! Es wird mit dem Mega-Domino-Day beginnen. Denn wenn den Menschen bewusst wird, dass sie alles verloren haben, für das sie ihr Leben lang gearbeitet haben - Job, Ersparnisse, Renten(vorsorge), möglicherweise das hypothekenbelastete Eigenheim und das Leasingauto - dann haben sie nichts mehr zu verlieren! Es genügt ein Funke und die Lage eskaliert. Wie es, bisher noch relativ harmlos, aussehen wird, zeigen die Ausschreitungen in Griechenland, Lettland und Island. Der Mob rebelliert gegen die Regierung, gegen das Kapital und gegen die Elite.

Plötzlich wird allen bewusst, wie sehr sie verschaukelt und ausgenutzt wurden. Von den Banken, den Versicherungen, bis hin zu den Regierungen. Dann wird Feuer am Dach sein, Städte werden brennen, die öffentliche Ordnung zerfallen und das Chaos herrschen.

Es war auch bisher die grösste Macht: das Volk. Doch dieser Umstand war uns nicht bekannt, ausserdem wollten wir alle kaum etwas von dem aufgeben, was wir als Wohlstand bezeichnen. Wir wurden eingelullt und ausgenutzt. Von den Konzernen, der Politik, den Unternehmen. Sie alle profitierten von unserer Träumerei nach einem sicheren und sorgenfreien Leben. Wir waren viel zu bequem, nachzudenken, was wirklich abläuft. Wie alle nur unser Geld, unseren Gehorsam und unsere Arbeitsleistung wollten ... sonst nichts!

Dabei hätten wir schon vor Jahren aufstehen sollen und zeigen, wer der Mächtigste ist. Ohne uns kein Staat, ohne uns kein Umsatz, ohne uns kein Reichtum. Doch wir sind faul vor der Glotze gesessen, haben uns in falscher Sicherheit gewähnt und nun fällt uns der Himmel auf den Kopf. Alles, wirklich alles, was wir als lebenswert bezeichnen, wird uns bald urplötzlich genommen - wie gesagt, die Städte werden brennen ...!

Johannes (schnittpunkt2012.gmail.com)



Meldungen:


Konjunkturprogramm Weltkrieg? (faz.net)
Finanzkrise: Zuflucht beim großen Bruder Russland (diepresse.com)
Lettland droht der Staatsbankrott im Juni (boerse-express.com)
Spanier pflücken sich ihre Orangen wieder selbst (diepresse.com)
Zu tiefe Boni: In Hong Kong laufen der UBS die Banker davon (tagesanzeiger.ch)
Steinbrück lehnt EU-Osthilfe ab (derstandard.at)
Opel-Pleite kann teuer kommen (kurier.at)
Hedgefonds: Gold hoch im Kurs (boerse-go.de)
Touristiker verzweifeln an Krise (ftd.de)

Ist der Deckel wieder drauf? (hartgeld.com)


Servus, Österreich - Die Banken des Alpenlandes sackten seit dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten in Osteuropa unvorstellbare Summen ein. Heute betteln sie die Regierung um Gelder für ihre maroden Geschäfte in dieser Region an. (jungewelt.de)

Ostrisiko: Österreichs Banken kommen nur im "Idealfall" über die Runden. Das staatliche Hilfspaket für Österreichs Banken zur Bewältigung der Wirtschaftskrise in Zentral- und Osteuropa dürfte nach Einschätzung von Credit Suisse (CS) im Idealfall ausreichen. In einem pessimistischen Szenario mit höheren Kreditausfallsraten würde der Kapitalbedarf aber auf bis zu 38 Mrd. Euro ansteigen, so die CS-Experten. Ein Horrorszenario siedelt den Bedarf gleich nocheinmal so hoch an. (wirtschaftsblatt.at)

Das papiergeldlose Klosystem! Hilfspakete und Rettungsschirme: finanziert durch ungedeckte Schecks. Wer soll denn jemals für diese Bürgschaften, Wechsel oder Schecks geradestehen, welche von den Regierungen derzeit inflationär verteilt werden? Ganz einfach Sie als Bürger, indem Ihr Geldwert entwertet wird. (mmnews.de)

IWF: Die Banken verstecken ihre Bomben. Noch immer schlummern offenbar in den Büchern der Banken Verlustbringer, die niemand kennt. Einer der wichtigsten Finanzpolitiker bereitet die Welt auf neue Rettungsakte vor – und nennt eine gigantische Summe. (focus.de)

USA vor dem Staatsbankrott? Leere Staatskassen, Banken am Boden, Konsumenten bis über beide Ohren überschuldet, die Industrie praktisch bankrott und die Schulden wachsen im 1,7 Mrd. Dollar-Takt – PRO TAG! Der einst größte Gläubiger ist heute zum größten Schuldner abgestiegen. Und täglich werden neue Negativrekorde bekannt. (finanznachrichten.de)

Rekordemission belastet US-Staatsanleihen. Die Außenstände der USA sind zwar hoch, aber Geld bekommen die USA am Kapitalmarkt immer: Diese Aussage stimmt zwar noch. Doch in der Praxis wird es immer schwieriger. Allein diese Woche begibt Washington 63 Mrd. $ an Anleihen. Die Kurse der Treasuries sind bereits im freien Fall. (ftd.de)

AIG: Is the Risk Systemic? Die American International Group (AIG), ehemals größter Versicherungskonzern der Welt legte am 26.02.2009 für weitere nötige Staatshilfen ein streng vertrauliches Dokument den US-Regulierungsbehörden vor. In diesem bezeichnet sich die AIG selbst als systemisches Risiko mit drohenden kaskadierenden Zahlungsausfällen. "Das Scheitern von AIG würde zu Unruhen in der US-Wirtschaft und auf den globalen Märkten führen und hätte unvorhergesehene und möglicherweise katastrophalen Folgen." (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Hohe Ausfallgefahr - Moody's stellt Krisenliste auf. Zu Zeiten des Neuen Marktes kursierten "Todeslisten", in denen spekuliert wurde, wer der nächste Pleitekandidat ist. Jetzt stellt die Ratingagentur Moody's eine Liste mit akut ausfallgefährdeten Unternehmen auf, die stolze 283 Firmen umfasst. (ftd.de)

Chinas Exporte mit -25,7% im Februar - Chinas General Administration of Customs (GAC-chinesische Zollbehörde), meldet für den Februar 2009 den größten Einbruch beim Export, mit -25,7% im Vergleich zum Vorjahresmonat, seit Erhebung der Daten im Jahr 1993! Dies ist das vierte Minus in Folge nach -17,5% im Januar, -2,8% im Dezember 2008 und -2,2% im November 2008, jeweils im Vergleich zum Vorjahresmonat. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Anstieg auf 765 Milliarden Dollar - Das Haushaltsdefizit der USA ist in den ersten fünf fünf Monaten des Haushaltsjahrs auf den Rekordwert von 765 Milliarden Dollar gestiegen. (derstandard.at)

Freddie Mac verzehnfacht Quartalsverlust - Bereits Ende Januar hatte sich ein erneutes Milliardengrab beim Hypothekenfinanzierer angedeutet - jetzt tut es sich auf: Im vierten Quartal erlitt Freddie Mac einen Verlust von knapp dem Zehnfachen des Vorjahreszeitraums - und ruft um neue Staatshilfe. (ftd.de)

Vertrauen der Direkt­investoren schwindet - Fast zwei Drittel rechnen mit weiteren Verschlechterungen - Auch Banken pessimistisch, halten aber an Ost-Strategie fest. (derstandard.at)

Kopper von Krise überrascht. Ex-Deutsche Bank-Chef Hilmar Kopper: "Ich habe die Jahrhundertkrise nicht kommen sehen." - „Es werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Die Blase kommt. Und die Blase platzt. Immer wieder.“ (mmnews.de)

Inflation versus Deflation - In der Beurteilung der weltweiten Finanzkrise haben fast alle Ökonomen völlig versagt. Auf die wichtigsten Fragen unserer Zeit haben die Volkswirtschaftler keine Antworten mehr. Plädoyer für eine Relativitätstheorie für die Wirtschaft. (mmnews.de)

Afrika? Nein, diese Lebensmittel sind für Amerikaner. Die Verzweiflung und der Hunger in der amerikanischen Kleinstadt Elkhart sind gross. Die von der Wirtschaftskrise arg gebeutelten Einwohner sind auf Lebensmittelhilfe angewiesen. (bernerzeitung.ch)

Russland funktioniert nur noch dank seinen Frauen. Das russische Wolgastädtchen Tutajew und seine Motorenfabrik stehen vor dem Bankrott. Doch nur wenige Einwohner demonstrieren, die meisten nehmen das Elend tatenlos hin – und ertränken es im Alkohol. (tagesanzeiger.ch)

Bundeswehr trainiert Kampfeinsätze mit Zivilisten. Dass die US-Armee in Deutschland ihre Kampfeinsätze in Kampfdörfern trainiert und dazu jährlich Tausende Zivilisten rekrutiert, ist inzwischen bekannt. Aber auch die Bundeswehr trainiert „bei der abschliessenden Zusatzausbildung“ zur Vorbereitung ihrer Auslandseinsätze am UN-Ausbildungszentrum Hammelburg mit Zivilisten. Das bestätigte die Bundesregierung auf Anfrage von Inge Höger (Die Linke). (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Brechen die USA auseinander? Der ein oder andere Leser mag sich angesichts der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise noch an die Ankündigungen der russischen Wirtschaftswissenschaftlerin Tatyana Koryagina erinnern, die im Sommer 2001 mehrfach davor gewarnt hat, dass der Dollar und die Vereinigten Staaten in den folgenden Wochen kollabieren würden. Wie allgemein bekannt ist, kam es kurz darauf zu den Anschlägen des 11. September auf das Welthandelszentrum in New York. Als Koryagina anschließend erneut interviewt wurde, sagte sie, es würden neue Schläge folgen, sowohl finanzieller als auch anderer Natur. Man werde, so sagte sie, Amerika in den Rücken treffen und so zu Boden bringen. Acht Jahre später ist die westliche Finanzordnung nun tatsächlich zusammengebrochen, und wieder sagt ein ranghoher Mitarbeiter des russischen Außenministeriums, Professor Igor Panarin, ein für die USA katastrophales Ereignis voraus, nämlich den Beginn eines Bürgerkriegs und das Auseinanderbrechen der USA in mehrere Teilstaaten. (kopp-verlag.de)

Hersh sagt, Cheney führte eine Mördertruppe. Dem bekannten investigativen Journalisten und Pulitzerpreisträger Seymour Hersh ist am Dienstag bei einer Veranstaltung an der Universität von Minnesota ein Satz rausgerutscht, der es in sich hat. Er sagte, während der Bush-Präsidentschaft hat es eine geheime Militärtruppe gegeben, die er „executive assassination ring - exekutiven Mörderring“ nennt und die direkt dem Vizepräsidenten Dick Cheney unterstand. Diese Spezialtruppe hatte den Auftrag in Länder zu gehen, dort unliebsame Leute zu ermorden und dann zu verschwinden. (alles-schallundrauch.blogspot.com)



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