Montag, 2. März 2009

Hilfloser Barack Obama

Barack Obama, von den Medien als der Messias genannt, kann offensichtlich der US-Wirtschaft auch nicht auf die Beine helfen. Die giantischen Dollarsummen verpuffen und beschleunigen die Abwärtsspirale. Niemand weiss, wie tief es noch gehen kann. Wie wirtschaftquerschuss.blogspot.com schreibt und auch mit aktuellen Zahlen belegt, hat die Kernschmelze des Finanzsystems schon begonnen. Jetzt werden wir Zeugen der grössten Geld- und Vermögensvernichtung aller Zeiten! Selbst die Börse scheint sich schon aufzugeben, die Kurse gehen kontinuierlich nach unten. Wieder einmal erwartet die Wall Street eine schwarze Woche.

Der Teilnahmslosigkeit und Ignoranz des Präsidenten Bush wich Konzeptlosigkeit und chaotisches Geldverteilen des Präsidenten Obama. Auch die Eliteschmieden der Minister und höheren Mitarbeiter sind die selben: Yale, Skull & Bones, Freimaurer und Bilderberger. Neue Ideen, wie sie eigentlich erwartet wurden, fehlen. Die USA wird immer mehr zum steuerlosen Schiff im Sturm. Obama wirkt hilflos und überfordert. Doch er muss schon lange gewusst haben, was ihn erwartet.

Denn eines hat er nicht, nämlich Zeit! ... und die läuft ihm davon. Banken zu retten ist die eine Sache, sehr wahrscheinlich kommt in den nächsten Wochen und Monaten noch viel, viel mehr an Verlusten an den Tag. Einiges an explosiven Papieren liegt noch unentdeckt in den Geldhäusern. Gerüchte besagen, es handle sich um nicht mehr finanzierbare Summen! Der ehemals grösste Automobilkonzern der Welt überlegt Konkurs ... aber vielleicht bekommt dieser noch ein paar Milliarden um noch ein, zwei Monate diesen, für die amerikanische Wirtschaft fatalen Schritt, hinauszuzögern. Doch General Motors ist definitiv tot, Chrysler ebenfalls! Das heisst Millionen neue Arbeitslose, Milliarden verlorene Löhne, Milliarden verlorener Konsum, neue Milliardenverluste bei Banken und Kreditkartenunternehmen als Kreditgeber! Die Spirale ist nicht aufzuhalten!

Seine brillante Retorik hilft dann auch nicht mehr, der mächtigste Staat der Erde ist dem Untergang geweiht. Zwei Bundesstaaten, Kalifornien und Kansas sind bereits pleite, viele andere stehen kurz vor der Pleite ...

Und Amerika wird grosse Teile der Welt in ihrem Strudel mitreissen, Europa eingeschlossen. Zu sehr sind Staaten und Unternehmen miteinander verbunden und vernetzt. Fällt die USA als Konsumland Nr. 1 aus, fahren überall die Produktionen hinunter. Das spüren auch China und Russland, wo nicht nur die Finanzkrise ein Problem ist, sondern der steigende Volkszorn. In vielen Ländern fehlt der sprichwörtliche Funke um einen Flächenbrand zu erzeugen. Über 100.000 Fabriken haben in China dicht gemacht, Millionen Wanderarbeiter stehen vor dem Nichts, ein Sozialnetz ist nicht vorhanden!

Wer glaubt noch daran, dass Obama sein "Change - we can!" umsetzen kann? Die Hoffnung schwindet zuletzt, doch es ist nur mehr ein Grashalm vorhanden, an dem sich ein ganzes Volk (und wahrscheinlich der Rest der Welt) klammert!

Die Bushregierung hat den Schwarzen Peter auf Lebenszeit. Sie gilt, vor allem durch die Finanzpolitik von Allen Greenspan, als der Auslöser der weltweiten Krise. Die Obamaregierung wird als jene in die Geschichte eingehen, die hilflos zugesehen hat, wie der Staat eine Bruchlandung hinlegt und wahrscheinlich zerfallen wird. Barack Obama, der letzte Präsident der Vereinigten Staaten, wie wir sie (noch) kennen ...


Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)




[Quelle: hartgeld.com]



Meldungen:

Die Wirtschaftskrise und ihre Folgen (pi-news.net)
Rasante Entwicklung, keine Antworten (dw-world.de)
Italien droht Staatsbankrott (stol.it)
EU lässt Osteuropäer abblitzen (spiegel.de)
NIKKEI läutet die nächste Abwärtswelle ein (handelsblatt.com)
Die Gelddruckmaschinen laufen an (handelsblatt.com)
Die Wirtschaftskrise erfasst Nordeuropa (handelsblatt.com)
Fast ein Viertel mehr Jobsuchende (derstandard.at)
Staatshilfe: 1,89 Milliarden Euro für die Erste Bank (diepresse.com)
... und schliesslich eine Währungsreform (goldseiten.de)
Ungarn will 190 Milliarden (mmnews.de)



Dramatische Kernschmelze - Die Kernschmelze des spekulativen Systems und seiner Hauptakteure, den Finanzinstituten, geht mit atemberaubender Geschwindigkeit voran. Am 31. Oktober 2007, dem Hoch der weltweiten Aktienmarktkapitalisierung erreichten die 10 größten US-Finanzdienstleistern welche im Standard & Poor's 500-Aktienindex gelistet sind, eine Marktkapitalisierung von 1,249 Billionen Dollar! Am Freitag lag die Marktkapitalisierung der damaligen TOP 10 bei nur noch 265,7 Mrd. Dollar! (wirtschaftquerschuss.blogspot.com) LESEN!!

MI5 alert on bank riots
- top secret contingency plans have been drawn up to counter the threat posed by a “summer of discontent” in Britain. (express.co.uk)

An der Wall Street brechen die Dämme
- Die Woche endet mit Schrecken: Erschütternde Daten zur US-Wirtschaft und die Teilverstaatlichung der einstmals stolzen Citigroup trieben die Anleger aus dem Aktienmarkt. Nach Ansicht technischer Analysten droht nun ein Desaster. (ftd.de)

Warum die Bankenrettung ein Fass ohne Boden ist
- Immer mehr Geld stecken die Regierungen weltweit in marode Banken. Doch das Vertrauen in die Finanzbranche kehrt nicht zurück. Politiker sollten intensiv darüber nachdenken, ob die horrende Staatshilfe wirklich das richtige Mittel ist. (focus.de)

Die Hoffnung stirbt zuletzt
- Obama setzt auf das Prinzip Hoffnung. Zu viele Anleger setzen auch auf das Prinzip Hoffnung. Negativ-Weltrekorde machen die Runde. Sytemkollaps möglich. Was macht die USA gegen die iranische Atombombe?. Weiter brisante Markttechnik. Moskauer Börse relativ stabil. (mmnews.de)

Urmisstrauen
- Die US-Wirtschaft schrumpft, der Dax ist auf einem neuen Jahrestief: Die schlechten Nachrichten häufen sich. Doch wir sind nicht mitten in der Krise, wir befinden uns am Anfang. (tagesspiegel.de)

HSBC – wankt jetzt auch der Musterknabe?
Als eine der wenigen Grossbanken weltweit, musste die britische HSBC ihre Aktionäre bisher nicht um eine Kapitalerhöhung beknien. Doch damit ist jetzt wohl Schluss. (bernerzeitung.ch)

Flucht aus Dubai: Immobilien-Crash
- Wird Dubai zur grössten Bauruine seit dem Turmbau zu Babel? Die Immobilienpreise in Dubai fallen. Der Immobilien-Markt ist tot. Ausländer verlassen die Stadt. Bei Zahlungsverzug in "Schuldturm". (mmnews.de)

252 US-Banken vor dem Kollaps
- Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) veröffentlichte am 26.02.2009 den Bericht zum 4. Quartal 2008. Die US-Bankenaufsicht, die gleichzeitig als Einlagenversicherung fungiert, meldet, dass sich die Anzahl der potentiellen Pleitekandidaten, die auf der „Banken - Problemliste“ der FDIC stehen, im 4. Quartal 2008 auf 252 (von 171 Finanzinstituten im 3. Quartal) erhöht hat. Dies ist der höchste Stand seit Mitte 1995! (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Geldverbrenner: Die größten Verlierer der Finanzkrise der Vergangenheit und Gegenwart
- Wer spielt wann und mit wieviel „Knete“ anderer Leute und verzockt sie? (duckhome.de)

Warum wir bei Rabatten den Kopf verlieren
- Menschen sind einfach nicht dafür gemacht, mit Geld umzugehen. Der Finanzcrash ist also keine Überraschung. (tagesanzeiger.ch)

Der „Sommer des Zorns“ naht
- Die sozialen Folgen der Wirtschaftskrise: Unruhen, Fremdenfeindlichkeit, politischer Extremismus. (tt.com)

Citi schockt die Wall Street
- Die US-Aktienmärkte sind auf den tiefsten Stand seit zwölf Jahren gerutscht. Vor allem Finanzwerte zählten zu den Verlierern, nachdem die Regierung die Teil-Verstaatlichung bei der Citigroup bekannt gegeben hatte. Die Wall Street bekam darüber hinaus die schlechten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt deutlich zu spüren. (handelsblatt.com)



Sachen zum Lachen (... wenn sie nicht so ernst wären!):

Treichl: Keine österreichische Bank wird durch die Krise pleitegehen (derstandard.at)




Auch eine Art sein Produkt in der heutigen Zeit zu verkaufen und die Finanzkrise zu bewältigen. Diese dänische Schuhfirma spricht die Leute an, welche keine schlechten Nachrichten hören wollen und sich die Ohren zuhalten. (gefunden auf alles-schallundrauch.blogspot.com)





Friedrich Gamerith GUMMIBÄREN LÜGEN NICHT
Das Kabarett zur Finanzkrise – damit Sie heute schon erfahren, was morgen auf Sie zukommt...

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