Donnerstag, 5. März 2009

Ein guter Rat an die Kommunen!

Liebe Bürgermeister, Gemeinde- und Ortsvorsteher, ich weiss, derzeit scheint die Finanzkrise noch keine grossen Auswirkungen auf Österreich zu haben. Doch es braut sich weltweit ein unfassbares Desaster zusammen, dem weder Österreich noch seine Kommunen entkommen werden. Der weltweite Zusammenbruch des Finanz- und Wirtschaftssystems kommt, sicher und unabwendbar! ... und sehr schnell, über Nacht. Dann, wenn es soweit ist, wird es für Vorbereitungen zu spät sein! Dann überrollt uns die Katastrophe überraschend wie ein Tsunami.

Niemand kann sagen wann ... niemand kann sagen wie ... wir müssen nur auf das schlimmste vorbereitet sein! AUF DAS SCHLIMMSTE!

Dazu zählt auch der Zusammenbruch der Infrastruktur und Runs auf Banken und Supermärkte, Versorgungsengpässe bei Nahrunsmittel und Energie. Möglicherweise tauchen auch plötzlich Menschen auf, die sich gewaltsam Nahrung, Treibstoff und Vermögen aneignen wollen - man spricht von Plünderei.

Selbst wenn die Regierung diese Entwicklung vorhersieht (das wird sie auch, allerdings wird das geheim gehalten, denn sonst würde sofort Panik ausbrechen!), kann sie mit ihren bescheidenen Mitteln der Exekutive, die jetzt schon ziemlich überlastet ist, kaum für Entspannung sorgen. Auch nicht, wenn das Bundesheer miteinbezogen wird.

Das bedeutet, dass jede Kommune jetzt sofort, wo noch Zeit ist, ihre eigenen, individuellen Vorbereitungen treffen muss: Grundlebensmittel einlagern, Bevölkerungsausspeisungen organisieren, Gemeindegründe für Lebensmittelanbau bereitstellen, eine Art Gemeindewehr zusammenstellen, Energiematerialien wie Treibstoff, Heizöl, etc. einkaufen, Partnergemeinden suchen, usw.

Ihr glaubt nicht an solche Szenarien? Dann empfehle ich euch, abseits der heimischen Tageszeitungen zu recherchieren. Dieser Blog zB. verlinkt täglich Nachrichten aus aller Welt. Vieles davon kommt nicht in die Mainstream-Medien! Es sind fast ausschleisslich seriöse Medien, die die Lage nicht dramatieren, aber auch nicht beschönigen. Kurz, es sieht verdammt schlecht aus! ... auch für Österreich - wir sind keine Insel der Seligen!

Ich habe ein Krisenkonzept für Gemeinden entworfen, dass individuell an jede Gemeindestruktur angepasst werden kann. Dazu ist allerdings ein ausführliches Gespräch notwendig. Kontaktier mich, ich helfe gerne!

In Deutschland treffen schon viele Gemeinden ihre eigenen Krisenvorbereitungen. Anlegen von Grundnahrungsmitteleinkauf, Errichtung von Hilfsspitälern, usw. Ausserdem haben deutsche Politiker schon aufgerufen, sich ein Lebensmittellager anzulegen!


Johannes (schnittpunkt2012.blogspot.com)


Meldungen:

US-Krise verschärft sich - Fed äußerst pessimistisch (n-tv.de)
EZB senkt Leitzins um 0,5 Prozent (derstandard.at)
Bankenrettung immer teurer - Geithner malt schwarz (n-tv.de)
Deutschland wird der Euro teuer zu stehen kommen - Die Rechnung, bitte! (jungefreiheit.de)
Wir werden subtil betrogen (suedkurier.de)
Versicherungspleiten trotz oder wegen Bankenrettung (nachdenkseiten.de)
Die Wirtschaftskrise und ihre Folgen (pi-news.net)
Massen von Gastarbeitern kehren wieder heim (diepresse.com)
Opel besitzt die eigenen Patente nicht mehr (faz.net)
Opel sollte einfach Pleite gehen (handelsblatt.com)
Opel Insolvenz würde 400.000 Jobs gefährden (derstandard.at)
Erste Bank winkt mit acht Prozent Zinzen (diepresse.com)


Markt fürchtet Pleite Österreichs - seit Wochen sorgen sich die Investoren über einen Zahlungsausfall Italiens, Irlands, Griechenlands und Spaniens. Doch zunehmend gerät wegen der Krise in Osteuropa ein weiteres Land in den Blickpunkt der Anleger: Österreich.(ftd.de)

USA vor Zerfall? Präsident Barack Obama werde noch dieses Jahr das Kriegsrecht verhängen, sagte Igor Panarin, Dekan der Diplomatenakademie, in Moskau. Neue Schuldige: Ausser Finanzkrise auch Multikulti und Homos. (mmnews.de)

USA: Abwärts ohne Ende - Jeder fünfte US-Hausbesitzer mit einer Hypothek schuldet den Banken mittlerweile mehr Geld als seine Immobilie noch wert ist. Einbruch der US-Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um bis zu zehn Prozent möglich. (mmnews.de)

Kapitalismus: Irreversibles Verschuldungssystem - Für die meisten Volkswirte basiert der Kapitalismus auf den Prinzipien der Geldvermehrung und der Tauschwirtschaft. Tatsächlich aber stellt er ein irreversibles Verschuldungssystem dar, dessen finaler Punkt der Staatsbankrott ist. (mmnews.de)

Der deutsche Konsument kennt keine Krise. Das Phänomen wirkt rätselhaft: Die Konjunktur stürzt ab, die Industrie verliert rasant an Aufträgen, und ein Ende der Talfahrt ist zumindest bisher nicht in Sicht. Doch was machen die als "Angstsparer" berüchtigten Deutschen? Sie konsumieren fleißig, und der Arbeitsmarkt hält sich robuster als gedacht. Wie ist das zu erklären? (handelsblatt.com)

Finger weg! Das Bürgschaftsprogramm ist bereits ein großer Sündenfall, und nun will die Politik gezielt einzelne Unternehmen retten. Opel, Airbus, Schaeffler, Rosenthal, Märklin, und wie sie alle heißen, sind aber erst der Anfang. (mmnews.de)

Die Idiotisierung der Finanzmärkte - Heute sind viele Banken nur noch Leichenschauhäuser. Das Bündeln von Konsumentenkrediten und Häuserhypotheken war der eigentliche Exportschlager der USA zu Beginn des 21. Jahrhunderts, welcher verbunden mit einer geringen Sparquote und einem ausufernden Konsum gleichzeitig mit dem Niedergang der amerikanischen Produktionsindustrie verbunden war. Seit dem Amtsantritt der Bush-/Cheney-Regierung wurden 27 Billionen USD an toxischen Bündelungs-Produkten zur Finanzierung des maroden US-Imperiums verkauft, ein Betrag, der nahezu doppelt so groß ist wie das amerikanische Bruttosozialprodukt von etwa 14 Billionen USD. (heise.de)

Die wahre Währung - Gold steht für Reichtum und Macht. Seit Jahrtausenden ist es Objekt menschlicher Begierde. Warum Gold seinen Wert bewahrt (focus.de)

24. Februar 2009 - Immer noch Faschingsdienstag, nur ein Bier später. Hier mein Freund Friedrich Schmidt, der unser Telefonat nochmal in Worte gefaßt hat, denen nur zugestimmt werden kann: Warum wir eine korrekte Insolvenzabwicklung anstelle des geheimnisumwitterten Bankenrettungsfonds brauchen. (lutzschaefer.com)

UBS-Aktionär verlor Milliarden: «Wie konnten wir das ahnen?» - Lee Kuan Yew, der starke Mann Singapurs und wichtigste Aktionär der UBS, äusserte sich zum ersten Mal zu den Kursverlusten bei den Aktien der Grossbanken.(bernerzeitung.ch)



Sachen zum Lachen (... wenn sie nicht so ernst wären!):


FlashGame - Repayment Day - Schiess dir dein Geld zurück!! (repaymentday.com)



Banken-Slogans, kurz vor dem Kollaps
amüsant zu Lesen, mit welchen Slogans die - teils pleite gegangenen - Finanzinstitute kurz vor dem Kollaps noch auf ihren Webseiten warben:

HYPO REAL ESTATE
»The architects of finance«
Die Architekten der Geldwirtschaft«)

LEHMAN BROTHERS
»Where vision gets built«
Wo die Vision entworfen wird«)

AIG american international group
»No one knows more about the risks«
(»Niemand weiß mehr über Risiken«)

GOLDMAN SACHS
»Managed aggression, outstanding performance«
Kontrollierte Aggression, herausragende Leistung«)

MERRILL LYNCH
»merrill lynch is bullish on america«
Merrill Lynch ist optimistisch, was Amerika angeht«)

INDYMAC
»you can count on us!«
auf uns können sie zählen!«)

BEAR STEARNS
»Ain´t no mountain high enough«
Für uns ist kein Berg zu hoch«)

[Quelle: swiss-lupe.blogspot.com]



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