Samstag, 21. März 2009

Der Weg ist frei ... für den Systemcrash!

Aber es ist jetzt kein Weg mehr, sondern eine sechspurige Autobahn. Und es gibt fast nichts, was uns noch aufhalten kann. Der Countdown läuft, wir beschleunigen jetzt gewaltig ... und unsere Bremsen funktionieren nicht!

Der Plan Bernakes, nochmals 1 Billion Dollar für toxische Wertpapiere auszugeben, verzerrt das globale Geldsystem! Diese gigantische zusätzliche Geldmenge beschert dem Dollar eine ebenso gigantische Inflation! Es werden viele Investoren aus dem Dollar fliehen, der amerikanische Finanzmarkt wird zusammenbrechen. Ausser es geschieht ein Wunder!

Die USA koppelt sich vom Rest der Welt ab. Durch die Inflation werden Importe für die Amerikaner exorbitant teuer. Ein Produktionsland im herkömmlichen Sinne ist die USA schon lange nicht mehr. Ergo werden typisch amerikanische Produkte, die allerdings nicht in den USA produziert werden (Levis Jeans, Nike Sneakers, etc.) für das eigene Volk nicht mehr leistbar. Exportieren können die USA allerdings nicht sehr viel, ausser Autos (wie lange noch?), Stahl und Aluminium. Alles andere wird in Asien produziert. Die USA hat in den letzten Jahren hauptsächlich als weltweit wichtigster Finanzplatz überlebt. Dieser ist jetzt mehr oder weniger tot!

Wenn der US-Dollar zusätzlich als wichtigste Währung weltweit seinen Status verliert, fällt sein Wert ins Bodenlose. Als Alternative bieten sich der Euro, Yen und auch Schweizer Franken an. Obwohl auch diese Währungen kriseln, doch wesentlich stabiler sind, als der Dollar in den nächsten Wochen. Der Euro ist gegenüber dem Dollar schon gestiegen! Als nächstes wird der Goldpreis steigen. Gegenüber dem Dollar ist Gold schon gestiegen, durch den stärkeren Eurokurs allerdings ziemlich gleich geblieben. Wenn Gold die 1000 U$-Marke durchbricht und stabil darüber bleibt, ist Feuer am Dach! Dann werden Investoren weltweit in das Gold flüchten und den Dollar meiden. Das wird eine weitere Beschleunigung bewirken. Stimmen werden laut, dass es Mitte April soweit sein könnte, dass es zu einem Systemcrash kommt.

Dafür müssen aber einige Faktoren zusammenspielen. Es scheint aber so, dass die Regierungen jetzt diese Möglichkeiten schaffen, denn die fast grenzenlosen Garatien und Bailouts fordern ihren Tribut. Spielraum ist fast keiner mehr vorhanden, auch halbwegs stabile Länder wie Deutschland wanken erheblich.

In jedem Fall, geht man von der jetzigen Situation aus, bleibt nicht mehr viel Zeit, sich auf den Crash vorzubereiten. Denn wenn es soweit ist, dann geht es blitzartig. Zeit, dann noch einkaufen zu gehen, Gold zu kaufen oder auch nur Bargeld abzuheben, könnte sich als schwierig erweisen. Denn wenn in Amerika sich ein Bankenrun aufbaut, erleben wir diesen nur Stunden später. Wegen der Zeitverschiebung kann das auch während der Nachtstunden stattfinden, das heisst, am darauffolgenden Morgen kann es bei uns auch nur mehr beschränkt Geld geben! Dann könnt ihr sicher sein, dass das System weltweit kollabiert!

Nebenbei erwähnt, werden anfang April auch wieder neue Zahlen aus der Bankenwelt publiziert, wo es durchaus wieder gigantische Abschreibungen und Verluste geben kann, die diesem Prozess eine saftige Beschleunigung verleihen.

Leute, nutzt die verbleibenden Tage, bereitet euch vor. Aber auch wenn es im April nicht "scheppert", dann spätestens im Frühsommer. Denn die Optionen und Möglichkeiten gehen aus, um das Finanzsystem noch halten zu können. Und spätestens dann wird es auch zu eklatanten Versorgungsschwierigkeiten kommen, denn die Fabriken weltweit fahren ihre Produktion rigoros herunter. Noch sind die Lager und Regale voll, aber wie lange noch! Seid aufmerksam, dann wird euch auffallen, dass in den nächsten Wochen immer mehr Artikel aus den Regalen verschwinden werden ...

Viel Glück, wir werden es alle benötigen!


Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)




Meldungen:


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ÖBB droht bis zu 840 Millionen Verlust (derstandard.at)
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Die See wird für Schiffahrt immer rauer (handelsblatt.com)
60 Prozent der Bürger für eine stärkere Rolle der EU (derstandard.at)
AIG-Skandal weitet sich aus (kurier.at)

Fed Planning 15-Fold Increase In US Monetary Base (marketskeptics.com)
Soldiers pledge to refuse disarmament demands (worldnetdaily.com)


GEAB N°33 ist angekommen! Zunehmende Spannungen zwischen USA und Europa am Vorabend des G20-Treffens : Wall Street und Londoner City versuchen das EU-Bankensystem und den Euro zu destabilisieren. (leap2020.eu)

Österreichs Banken fürchten Crash in Osteuropa. Mit dem Zauberwort "Ostphantasie" kletterten Österreichen Geldinstitute von einem Hoch zum nächsten. Innerhalb weniger Monate hat sich die Lage dramatisch verschlimmert. Die erfolgsverwöhnten Banker von Instituten wie Erste Bank und Raiffeisen International stehen unter Beschuss. (welt.de)

Industrieproduktion in der Eurozone -17,3% - Das Statistisches Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) gab heute die Daten zur europäischen Industrieproduktion im Januar bekannt. Diese Daten sind weiter desaströs und zeichnen sich durch eine bisher ungebremste Abwärtsdynamik aus. Im Monat Januar 2009 fiel die Industrieproduktion in allen Mitgliedsländern der Eurozone um insgesamt satte -17,3% (-12,0% im Dezember 2008) und in der EU27 um -16,3% (-11,5% Dezember), jeweils im Vergleich zum Vorjahresmonat! Die Industrieproduktion in Europa markiert den größten Rückgang seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 1986! (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Krieg ums Geld. Der Finanzkrieg verändert die Welt. Danach wird nichts mehr so sein, wie es einmal war. Doch wie wird die neue Welt aussehen? Eine "New-" oder "One-World-Order"? Oder kommt die Wende zum Besseren?
Plädoyer für "Many-Worlds-Many-Orders" - Manifest für die Freiheit. (mmnews.de)

Der Investmentbanker und der Fischer - Was Investmentbanker von einem einfachen Fischer lernen können. Millionen mit viel Fischen oder ein schönes Leben ohne Millionen? Worauf kommt es im Leben eigentlich an? (mmnews.de)

Obamas "Auto-Team" will Bankrott verhindern - GM-Tauziehen hinter den Kulissen. Obama und sein Auto-Berater Rattner sind sich einig: General Motors Pleite gehen zu lassen ist keine Lösung. Aber der Gesamtschuldenberg des Konzern-Riesen beträgt rund 175 Milliarden Dollar und die Verkaufszahlen sind im Keller. Bis Ende März muss GM ein überzeugendes Zukunftskonzept vorlegen, momentan werden hinter den Kulissen Lösungen diskutiert: Konzern-Chef Wagoner plädiert für eine amerikanische Abwrackprämie. (tagesschau.de)

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Sachen zum Schmunzeln (... wenn sie nicht so ernst wären!):



Abschied von Saus und Braus: Krise erreicht den Hauptabend:
Teilzeitarbeit bei "Desperate Housewives", Banker, die zu Praktikanten degradiert werden, Homer Simpson, der sein Haus versteigern muss und ganz viele männliche Jammerlappen: Wie die Krise das Fernsehen verändert (derstandard.at)






Gibt es Positives an der Krise?
Antworten von Kabarettisten als Ansichtssache in derstandard.at

Alf Poier: Worüber man lachen kann? Natürlich über die Krise selbst, denn dann werden wir bestimmt noch lange etwas zum Lachen haben!!!



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