Dienstag, 17. Februar 2009

Was passiert mit Vermögen, was passiert mit Schulden?

Das sind zwei Fragen, die nur teilweise beantwortet werden können. Viele "Experten" machen den Fehler, dass sie bisherige Währungsreformen und Weltwirtschaftskrisen aus der Vergangenheit als Vorlage hernehmen. Meines Erachtens ist das diesmal nicht zulässig! Weil zum einen (wie ich schon oft erwähnte) jede Krise, jeder Crash seine eigenen Gesetzmässigkeiten aufweist, zum anderen diesmal der Ausgang noch nicht bekannt ist. Niemand weiss, wie weit wir noch abstürzen ...

Achtung, jetzt wird es wieder ein wenig metaphysisch bzw. spirituell. Zurück zum Thema 2012. Ich glaube, dass alle Systeme komplett herunter gefahren werden - sowohl das Finanzsystem, wie auch die politischen, strukturellen, gesellschaftlichen Systeme usw. Der Mensch MUSS bei Null wieder beginnen und wie ebenfalls schon erwähnt, (so wie wenn ein Computer neu aufgesetzt wird) alles von Grund auf neu organisieren. Doch statt das alte "Betriebssystem", das offensichtlich nicht funktioniert hat, denn sonst gäbe es keinen Crash, wieder zu installieren, müssen neue Strukturen und Formen des Zusammenlebens und der Wirtschaft gefunden werden.

Deshalb ist es für mich selbstverständlich, dass jegliches Vermögen in Form von Geldwerten, Konten, Sparbücher, Aktien, Wertpapiere vollkommen wertlos wird! Auch Negativvermögen, also Schulden, werden sich auflösen. Niemand wird das Neue Zeitalter mit Schulden aus der Vergangenheit betreten!

Jetzt wird natürlich die Gesellschaft der "Experten" laut aufschreien und sagen: "Nein, das kann so nicht sein!" Und doch ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch. Warum?

Wenn alle Systeme crashen bzw. heruntergefahren werden, herrscht urplötzlich ein Zustand, den man durchaus als weltweites Chaos bezeichnen kann. In diesem Zustand, der natürlich sehr gefährlich und äusserst labil ist, weil die Staatsstrukturen nicht mehr funktionieren, wird es zu Aufständen, Rebellion und Revolten kommen. Durchaus möglich, dass der Mob sich gegen jeden wendet, der als vermögend und/oder mächtig gilt. Du musst verstehen, wenn Menschen ALLES verloren haben, an das sie geglaubt und für das sie ein Leben lang gearbeitet haben, haben sie nichts mehr zu verlieren! In diesem labilen Zustand kann es durchaus auch zu Krieg kommen. Ob es in Europa Krieg gibt, kann nicht vorausgesagt werden. Aber es wird Machthaber geben, die glauben durch Kriegsführung zu profitieren. Wie oft war das schon die letzte Option, wenn Grossmächte mit dem Rücken zur Wand standen. Die Machtpositionen sind vielen sehr wichtig, die sie mit ALLEN Mitteln verteidigt haben und verteidigen werden. Dazu gehört auch Krieg!

Wenn man - danach - wieder ein Finanz- und Geldsystem aufbaut, darf man keine Altlasten mitnehmen. Es MUSS für alle bei Null begonnen werden (der berühmte Reset-Knopf wird gedrückt!), egal ob er vermögend oder verschuldet war ... jeder beginnt wieder bei Null. Denn sonst wäre es nur die Prolongation der alten, derzeit crashenden Systeme ... und vor denen bewahre uns Gott!!!


Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





[Quelle: hartgeld.com]



Meldungen:

US-Behörden prüfen 2. Madoff-Fall (kurier.at)
Ukraine vor schwerer Währungskrise (ftd.de)
Osteuropa spürt die Schattenseiten des Kapitalismus (boerse-express.com)
Tumult im französischen Ferienparadies (bernerzeitung.ch)
Osteuropa als Metastase (rian.ru)
Irland - Angst vor Zahlungsverzug bei Staatsanleihen geht um (boerse-express.com)
Ende des irischen Ratingglücks (ftd.de)



Osteuropa kann das ganze Kartenhaus zusammenbrechen lassen. Wir schauen dauernd wegen der Finanzkrise nach Amerika, dabei ist die Situation in Europa viel schlimmer. Wenn die kranken Patienten in Osteuropa nicht sofort behandelt werden, dann wird das Bankensystem ganz Westeuropas mit dem tödlichen Virus angesteckt. Der Währungschef bei Morgan Stanley Stephen Jen sagt, Osteuropa hat sich $1.7 Billionen im Ausland geborgt, das meiste kurzfristig. In den nächsten Monaten müssen davon $400 Milliarden zurückgezahlt werden, ein Drittel des BIP dieser Region. Dann mal viel Glück beim Versuch zu Refinanzieren oder die Kredite zu verlängern, denn niemand ist bereit ihnen neues Geld zu geben. (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Reykjavik an der Themse - Die Bankenkrise reisst nicht nur kleinere Volkswirtschaften in den Abgrund. Hauptproblem: Zu großer Bankensektor. Betroffen: Österreich, Schweiz, Irland, Schweden, Dänemark. Es besteht die Gefahr einer gleichzeitigen Bankenkrise, Währungskrise und eines Staatsbankrotts. (mmnews.de)

Unhaltbarer Schuldenmoloch - Vor dem Hintergrund der gewaltigen US-Konjunkturprogramme und den unfassbaren Liquiditätsprogrammen, Nothilfen und Kreditgarantien für das amerikanische Bankensystem wird allen Lesern ein Blick auf den "2008 Financial Report of the United States Government" des US-Finanzministerium empfohlen. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Der Schweiz droht der Bankrott - Schweizer Banken haben Milliardenkredite nach Osteuropa vergeben – nun können die Kunden die Gelder nicht zurückzahlen. Der Schweiz drohe das Schicksal Islands. (bernerzeitung.ch)

Im freien Fall: 20 Prozent der Business-Flieger suchen einen neuen Besitzer - Branchenweit wird ein Minus 15 Prozent registriert, auch die Preise für Flugstunden sind schon gefallen. Das Geschäft mit Bedarfsfliegern leidet weltweit. Jets bleiben immer häufiger am Boden. Wer muss, verkauft. Wer kann, steigt jetzt billiger ein. (format.at)

Den Schein wahren - Auch auf die Gefahr hin, von passionierten Etymologen künftig nicht mehr ernst genommen zu werden, eröffnet die Gleichstellung der Wörter Schein und Geld bei Betrachtung der Finanzkrise erstaunliche neue Blickwinkel. (ftd.de)

McDonald's will 2000 neue Jobs schaffen - McDonald's setzt auf die Wirtschaftskrise: Das Unternehmen geht davon aus, dass immer mehr Menschen in die Filialen der Fastfood-Kette gehen anstatt in traditionelle Restaurants. Insgesamt will die US-Firma in Deutschland wachsen - und sogar 2000 neue Arbeitsplätze schaffen. (spiegel.de)



Tipp zum Bunkern:
Tajine - Die Ali Baba Tajine (gesprochen: Taschien) ist ein nach alter Töpferkunst der Nomaden in Marokko hergestellter Naturkochtopf. Die Tajine wird aus absolut schadstoffreier Lehmerde in Handarbeit gefertigt und in Naturöfen gebrannt. Alte und junge Töpfer arbeiten zusammen – meist im großen Familienverbund. Seit Jahrhunderten wird das Handwerk auf diese Weise von Generation zu Generation weiter vererbt. Der Lehm ist dank seiner natürlichen Zusammensetzung und der traditionellen Niedrigtemperaturbrennweise frei von Schwermetallen und enorm hitzeunempfindlich. Auf giftige Glasuren oder Beschichtungen wird verzichtet. (Erhältlich bei www.tajine.de)

Danke Sandra, für den Tipp!




1 Kommentar:

Jess Daniels hat gesagt…

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