Dienstag, 24. Februar 2009

Sachen zum Lachen (... wenn sie nicht so ernst wären!)

Die Aktienkursefallen weltweit, teilweise sind enorme Verluste produziert worden. Die AIG veröffentlicht einen Rekordverlust in der Höhe von 60 Milliarden US-Dollar, die Citigroup soll nun, nachdem wieder ein Riesenverlust bekannt wurde, teilverstaatlicht werden, der Goldkurs bewegt sich knapp unter der magischen Grenze von 1.000 US-Dollar, der Volkszorn steigt rasant an und der Osten Europas braucht (derzeit) rund 90 Milliarden Euro ...

Kaum ein Tag, an dem nicht extrem negative Nachrichten ankommen. Dabei sehen viele "Experten" schon die Talsohle erreicht und der Aufschwung ist bloss eine Frage der Zeit ... "kontraproduktiv" publizieren andere Medien wiederum, dass die Zeit reif ist für Volksaufstände. Ich denke, das wird uns nicht erspart bleiben! Und deutsche Politiker sagen ganz offen, es wäre verdammt gut, wenn jeder ein kleines Lebensmittellager anlegen würde!

Jetzt, Februar bis April, werden viele Unternehmen ihre Bilanzen präsentieren ... auch Banken und Finanzdienstleister. Einige (negative) Überraschungen werden mit Sicherheit dabei sein.

Doch wie geht es weiter? Die grossen Börsenindexes wie Dow Jones und DAX werden weiter verlieren, Kurse unter 3.000 beim DAX und unter 5.000 beim Dow Jones sind durchaus möglich. Derzeit wird gewaltiges Vermögen verheizt! Alle Achtung!

Als einzies Rettungsboot bieten sich Gold un Silber an! Sogar die Industriemetalle wie Platin verlieren! Gold wird ein Kurs von 3.000 US-Dollar vorausgesagt, Silber wird dann explodieren, wenn die "kleinen Leute" investieren. Das Vertrauen in Geld, egal ob Euro oder US-Dollar, alles Papiergeld (Fiat Money), sinkt rapide. Nur Gold und Silber halten derzeit, was sie versprechen: inflationsfrei, wertvoll, sicher und beständig! Freunde, auch jetzt, bei einem Kurs von fast 1.000 US-Dollar zahlt es sich noch aus, in Gold zu investieren ... vor allem, löst die Sparbücher auf, noch heuer werden sie wertlos! Garantiert!

Neu ist seit heute eine Rubrik, genannt: Sachen zum Lachen (... wenn sie nicht so ernst wären!). Dort findet ihr die zahllosen Politiker und Finanzexperten, denen man eine gehörige Portion Realitätsverlust diagnostizieren könnte. Je nach Real-Kabarett ab jetzt täglich ... ich denke nicht, dass diese "Wuchteln" aufhören werden! Aber in Zeiten wie diesen sind wir für jeden Lacher dankbar, oder?

Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)


Finanzkrisen-Humor: Was ist der Unterschied zwischen einem Investmentbanker und einer Pizza? (mmnews.de)



Meldungen:

Dow Jones auf tiefstem Stand seit 1997 (kurier.at)
Versicherer AIG vor historischem Verlust (kurier.at)
Der Volkszorn in der EU weitet sich aus (alles-schallundrauch.blogspot.com)
Osten Europas braucht 94 Milliarden Euro (derstandard.at)
Gold: Die Flucht in den "sicheren Hafen"? (markenpost.de)
Citigroup braucht deutlich höhere Staatshilfe (spiegel.de)
Japanischer Kreditgeber SFCG pleite (ftd.de)
EU droht Steueroasen Sanktionen an (kurier.at)
Drastischer Wirtschaftsabsturz erwartet (handelsblatt.com)
Watsch´n von links oder rechts (profil.at)
Österreich gerät ins Straucheln (handelsblatt.com)

Billionen fürs Finanzkapital und ein paar Cent fürs Soziale
(neue-einheit.com)



Terror-Schutz schafft Terror-Staat. Britische Ex-MI5-Chefin: Regierungen nutzen Angst vor Terror, um Bürgerfreiheiten einzuschränken. Warnung vor Polizeistaat. (mmnews.de)

Börse & Finanzen: Närrische Zeiten - Dramatischer Wirtschaftsabschwung in vielen Ländern+++Schlüsselindustrien brechen ein+++Staatsbankrotte möglich+++Hohe Kreditausfälle in Osteuropa zu befürchten+++ Dow Jones vor Absturz?+++ Goldaktien weiter gefragt (mmnews.de)

Wieso Politiker nicht die Klügsten sind - Politik ist ein Geschäft für kaltschnäuzige, unsentimentale, knochenharte und listige Menschen - das liegt in der Natur des Systems. Nur Kraftnaturen kommen ganz nach oben, nicht die Schlausten. Franz Walter über das Geheimnis erfolgreicher Machtmenschen. (spiegel.de)

Wiener Drama - Bedingungslos hat Österreichs Wirtschaft auf Geschäfte in Osteuropa gesetzt. Nun stürzen die Nachbarn ab - und reißen das Land mit. Die Politik fordert verzweifelt ein Rettungspaket des Westens für den Osten. Ein Plan B fehlt ihr. (ftd.de)

Österreich bald Österarm? Experte: Osteuropa-Risiko für Österreich wird übertrieben. Moody's warnt vor Banken-Risiko. Eine Verschärfung der Krise in Osteuropa könnte zu höheren Kreditausfällen führen. (mmnews.de)

Schuldenverzicht: Offener Brief an US-Präsident Obama - Der Bond-Crash kommt so oder so. Nur wenn es gelingt, alle weltweiten Schulden um 20 % zu reduzieren, kann das System noch gerettet werden. (mmnews.de)

Countdown zum Chaos: Britische Polizei warnt vor schweren Unruhen im Land - noch in diesem Jahr. In Großbritannien verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage von Tag zu Tag. Extrem rechte und extrem linke Gruppen nutzen die Lage für sich, um Anhänger zu rekrutieren. Die Polizeiführung warnt die Regierung nun vor den Folgen. (kopp-verlag.de)

Währungsreform oder Währungsschnitt? Die Notenbanken öffnen die Geldschleusen. Die Staaten verschulden sich im Billionen-Rhytmus. Welche Auswirkungen hat dies für die Zukunft? Das "Vertrauen in Papiergeld ist gefährdet" titelt die Neue Zürcher Zeitung. (mmnews.de)

Zweiter US-Bundesstaat zahlungsunfähig! Nach Kalifornien kann nun auch Kansas seine Rechnungen nicht mehr bezahlen und setzt Einkommensteuerrückerstattungen aus. (kopp-verlag.de)

Financial Armageddon - Der US-Bankenindex KBW implodierte auch in den letzten Wochen weiter. Das systemische Risiko hat weiter zugenommen, der Bankenindex markierte am Freitag mit 21,70 Punkten ein neues Tief und dies trotz umfangreicher Kredit- und Liquiditätsprogramme durch die US-Notenbank und den Staat. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Der Fluch des schnellen Geldes. Viele Städte befürchten hohe Millionenverluste, weil sie sich auf gewagte Leasing-Geschäfte mit US-Investoren einließen, die nun - in der Finanzkrise - zu platzen drohen. Dabei waren die Gefahren der komplizierten Vertragskonstruktionen schon lange bekannt. (spiegel.de)

Ein Fall fürs Gericht - Sie haben den Finanzinstituten zu viele Risiken aufgebürdet. Aktionäre und Staatsanwälte müssen daher tätig werden. Ein Schwerpunkt zur Verantwortung der Bankvorstände. (merkur.de)

Schweizer Banken verloren 1,4 Billionen an Kundengeldern. Die Finanzkrise hat im letzten Jahr tiefe Spuren in den Kundendepots der Schweizer Banken hinterlassen. (bernerzeitung.ch)

Staaten können sehr wohl bankrott gehen - Mein Name ist Christoph und mein Bruder arbeitet in der Uni Mannheim im Bereich Finanzwesen. Er macht dort gerade seine Doktorarbeit. Vor paar Tagen trafen wir uns in einer Runde. Man sprach auch über die Arbeit. Da sagte einer zu meinem Bruder: "Oh, das ist ja hochaktuell. Worüber geht denn die Doktorarbeit." Er sagte: "Ich habe ausgearbeitet, dass Banken und Staaten nicht bankrott gehen können. Jetzt muss ich das alles korrigieren und neu machen." (alles-schallundrauch.blogspot.com)






Sachen zum Lachen (... wenn sie nicht so ernst wären!):



Silvio Berlusconis Optimismus: "Kein Euro-Staat geht bankrott" - Italien ist hoch verschuldet, mit seiner Bonität steht es nicht zum Besten - doch Regierungschef Berlusconi hat eine positive Sicht der Dinge: Bisher habe die EU noch allen kriselnden Staaten geholfen. (ftd.de)

"Neugründung des Systems" EU will Märkte bezwingen. Europa macht bei der angestrebten Neuordnung der Finanzmärkte Druck und will im engen Schulterschluss die weltweite Krise bekämpfen. Die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten EU-Staaten vereinbarten bei ihrem Treffen in Berlin Schritte für mehr Transparenz und eine stärkere Kontrolle der Finanzmärkte. In ungewöhnlich deutlicher Form sprachen sich die Spitzenpolitiker der Europäischen Union (EU) dafür aus, Steueroasen auszutrocknen. Sie drohten erstmals mit Sanktionen gegen einzelne Staaten und Finanzzentren, die eine Kooperation verweigern. (n-tv.de)

Die Finanzkrise ist keine Versicherungskrise - Der Kurs ist klar auf Erfolg ausgerichtet. 230 Teilnehmer erlebten beim 1. Versicherungstag in der IHK Region Stuttgart die Präsentation einer selbstbewussten und innovativen Branche. Neue Kooperationen und Ideen zeigen, dass es keine Versicherungskrise oder Stillstand gibt. (versicherungsjournal.de)

Obama will Budgetdefizit bis 2013 halbieren - Der US-Präsident will das gigantische Loch von 1,2 Billionen Dollar in der Haushaltskasse stopfen (standard.at)

Allianz: Aufschwung bald - Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise erwartet Stabilisierung in Deutschland schon in den kommenden Monaten. (mmnews.de)



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