Donnerstag, 29. Januar 2009

Tu felix Austria

Leserkommentar auf hartgeld.com: Ich sorge mich als Jurist, dass die auf uns zurollende kollektive Staatspleitenwelle nach dem Grundzug eines verschleppten, kriminellen Staatskonkurses die letzten Finanzreserven von uns Bürgern aufsaugt, ehe Merkel, Ackermann und Konsorten das von ihnen total vcrwüstete Feld endlich räumen.
Seit Jahren sehe ich ein kriminelles Ungleichgewicht zwischen der Anwendung der Strafnorm wegen Steuerhinterziehung und der alljährlichen Staatsverschwendung alleine in der BRD mit der Hausnummer von 150 Mia. €.
Wenn aber der Staat mit dem Geld seiner Bürger völlig ungerührt Jahrzehnt auf Jahrzehnt derart kriminell haust, dass in den letzen zwei Jahrzehnten bereits 3 Billionen € in der Staatskorruption verzockt worden sind, hätten Zumwinkel & Co. keine Verbrechen begangen. In Zeichen der hemmungslosen Staatskriminalität und Verschwendung nennt man so etwas allenfalls durchdachte finanzielle Vorratswirtschaft für bessere Zeiten ohne Staatskriminalität.

Würde ein Unternehmer so agieren wie der Staat bzw. die Regierungen, würde ihm ein Gerichtsverfahren sicher sein und die Strafe nicht wenig ausmachen. Doch als Regierung kann man sich wirklich mehr erlauben ... im wahrsten Sinne des Wortes, hier wird mit zwierlei Mass gemessen. Wann wacht das Volk endlich auf und begreift, wie sehr es benutzt und hintergangen wurde? Ich denke, es ist nur mehr eine Frage der Zeit! ... und die Vertreter des Volkes werden davon gejagt. Denn schlussendlich wird nicht der Politiker zur Verantwortung gezogen, sondern das Volk hat die Rechnung zu bezahlen. Bei uns wahrscheinlich ein klein wenig weniger als in anderen Staaten! Das heisst aber nicht, dass unsere Politiker besser waren, sie hatten nur weniger Möglichkeiten!

Täglich werden die Hiobsbotschaften mehr. Mittlerweile sind auch jene in Panik geraten, die bisher fast unverbesserliche Optimisten waren: Politiker und Manager. Auch aus ihren Mündern wird, sofern man (wieder einmal) zwischen den Zeilen lesen kann, die Schwere der Krise offenbar. Sie alle scheinen mit ihrem Latein am Ende. Egal was als Rettungspaket erdacht wurde, geholfen hat es bisher nicht ... im Gegenteil. Wir müssen uns jetzt schön langsam darauf einstellen, dass es keine Krise bleibt, sondern ein globaler Crash wird. Noch ist kein Rezept aufgetaucht, das dieser Entwicklung Einhalt gebietet. Warum auch, es ist ein derart komplexes System, das, wenn es beginnt zu kollabieren, kaum aufgehalten werden kann! Zuviele Faktoren, die ausserdem von den Verantwortlichen nicht rechtzeitig bekannt gegeben werden, sind für den Erhalt, wie auch für den Zusammenbruch verantwortlich. Zu lange haben Politiker und Ökonomen zugesehen, geglaubt es werde nicht so schlimm (... und überhaupt hat kaum jemand damit gerechnet, dass es ihn oder sein Land so treffen wird!) ... gehandelt wurde zu spät und nicht effizient. Ausserdem sind viele Länder, so wie Österreich, die keinesfalls in diese globale Entwicklung eingreifen konnten oder können. Denn ihr Einfluss ist zu klein.

Sicher ist, dass die Entwicklung einige Staaten früher, einige Staaten später mitreisst. Im Gegensatz zu Deutschland, wo die Krise nun auch beim Arbeiter und Angestellten angelangt ist, dauert es in Österreich noch ein paar Wochen, bis das Proletariat die Auswirkungen spürt. Vielleicht trifft uns die Krise, oder der Crash, tatsächlich ein wenig sanfter wie andere ... ich glaube es zwar nicht ganz, aber die Hoffnung stirbt zuletzt ...

... tu felix Austria!

Johannes (schnittpunkt2012.blogspot.com)


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FED verfeuert Zukunft! Die Summe aller Stützungaktionen von FED und US-Regierung summieren sich per November auf mittlerweile 8.500.000.000.000 USD. In kürzester Zeit wurden damit 60% des Bruttoinland Produkts „verfeuert“. (mmnews.de)

Putin: Finanzkrise ließ Finanzsystem kollabieren. Putin in Davos - Systemfehler: "Ein Zentrum druckt im Grunde genommen unkontrolliert und ohne Einschränkung Geld und konsumiert materielle Güter, während ein anderes (Zentrum) billige Waren produziert und das von anderen Ländern gedruckte Geld aufbewahrt". (mmnews.de)


Tipp zum Bunkern:
Silbermünzen - im Besonderen den "Maria Theresien Taler" ... kann als eiserne Reserve gelten und dann, wenn der Euro kollabiert, das Bargeld für den täglichen Einkauf ersetzen. Es gilt bei allen Silbermünzen der Feinsilbergehalt und damit der Silberkurs al Umrechnungsfaktor. Der Silberkurs wird bald paralell zum Goldkurs explodieren, vermutlich aber nicht so extrem! Es eignen sich auch alte Schilling-Silberlinge und Euro-Silbermünzen. (Erhältlich in Münzshops und bei Banken)




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