Freitag, 30. Januar 2009

Österreich bald rettungslos verloren?

Ab heute beginnt eine brandgefährliche Zeit! Der Eurokurs zum US-Dollar schwankt mit gefährlicher Tendenz nach unten und Gold bewegt sich zögerlich aber doch kontinuierlich nach oben. Es werden bereits Wetten angenommen, wann der Euro kollabiert. Als echte Gefahr für den Euro werden Griechenland, Spanien und Österreich angegeben. Warum Österreich? Ist Österreich tatsächlich bankrott? Nein, noch nicht, allerdings befinden wir uns in einer besonders heiklen Situation.

Aus den osteuropäischen Ländern, also jene, wo Österreichs Banken besonders engagiert sind, kommen immer neue Hiobsbotschaften. Unsere neue Regierung weiss, dass sie durch die Verluste der Banken und der Auszahlung des Bankenrettungspaketes unweigerlich in den Bankrott rutscht! Deshalb sind die "Sunny Boys", Bundeskanzler Faymann und Finanzminister Pröll, in ganz Europa unterwegs, andere Staaten zu animieren, dem Osten mittels Milliarden zu helfen! Doch die haben andere Sorgen, als Österreich aus der "Scheisse" zu helfen ... und diese ist bereits am dampfen!

JETZT IST ES AN DER ZEIT, SEIN GELD VON DER BANK ZU HOLEN UND DIE SPARBÜCHER AUFZULÖSEN!

Da mit uns, dem Volk, kaum mit offenen Karten gespielt wird, ist zu erwarten, dass die grosse "Überraschung" an einem Wochenende kommt. Dadurch gewinnen die Regierung, die Exekutive und die Banken zwei bis drei Tage Zeit um alle (bereits geplanten) Vorbereitungen zu treffen. Dies könnte wahrscheinlich sein: Geldabhebebeschränkung bis zu Einfrieren der Konten und Sparbücher, Goldkaufverbot, Bereitschaft der Exekutive (Polizei & Bundesheer) bis hin zum Ausrufen des Staatsnotstandes mit der Umsetzung entsprechender restriktiven Gesetze.

Allerdings trifft dies alles nicht nur Österreich, sondern den gesamten Euroverbund, denn wenn ein Euroland bankrott ist, kommt es zu einer weltweiten Flucht aus dem Euro. Das heisst, Investoren, Unternehmen, Privatanleger und natürlich auch andere Staaten, die in den Euro investiert haben, wollen raus. Als Alternative bieten sich an: der schweizer Franken, der japanische Yen und (man glaubt es kaum) kurzfristig auch der US-Dollar. Das würde bedeuten, der Kurs des Euro fällt ins Bodenlose, damit befinden wir uns ansatzlos in der Inflation, die sich binnen kürzester Zeit in eine Hyperinflation wandeln kann. Durch die Flucht aus dem Euro kommt es auch zum Verkauf von Aktien im Euroraum, dies kann heissen, dass Börsen wie Wien oder Frankfurt crashen!

Kommt es, wie zu erwarten ist, auch zu einem Bankenrun, dann sind binnen Stunden auch die Supermärkte leergekauft. Wahrscheinlich kann man nur mehr mit Bargeld bezahlen, Bankomat- und Kreditkarten werden nicht mehr funktionieren ...

Hast du vorgesorgt? Hast du ein Krisenlager angelegt? Ich hoffe es für dich, denn viel Zeit bleibt wahrscheinlich nicht mehr! Nein, ich möchte keine Panik erzeugen, allerdings möchte ich euch darauf vorbereiten, was heute, morgen, montags, nächste Woche oder nächsten Monat sein könnte. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr hoch! Es kann jederzeit losgehen!

Warum werden wir von den Medien oder den offiziellen Stellen nicht informiert? Es ist tatsächlich so, dass Informationen zurückgehalten werden, "man möchte keine Panik erzeugen!". Allerdings kann man aus anderen Quellen erkennen, wie Ernst die Lage ist. Aufmerksame Leser dieses Blogs, die auch die Links anklicken, wissen wie man zu den entsprechenden Informationen kommt ... die anderen müssen einfach glauben (oder möglicherweise untergehen ...)!

Nun hat auch der Medien-Mainstream das Thema Euro-Kollaps entdeckt. Die Artikel werden immer agressiver und immer mehr Journalisten beginnen sich mit diesem brandheissen Thema auseinanderzusetzen und auch kaum mehr etwas zu verheimlichen (was bisher allerdings Usus war!).


Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)


PS: Wie seht ihr die Situation? Feedback sehr erwünscht! (schnittpunkt2012@gmail.com)


[Quelle: hartgeld.com]


Must read: Immer wieder ein Artikel für Kenner, der Pranger (Der gekochte Frosch) von Michael Winkler (michaelwinkler.de)



Meldungen:

Europa: Märkte wetten auf Explosion des Euro (diepresse.com)
Eurozone/Leistungsbilanz im November mit Defizit von 16 Mrd EUR (finanznachrichten.de)
Geldnot im Euroland (ftd.de)
"Schutzschirm Ost": Abfuhr für Osteuropa-Hilfspaket (diepresse.com)
Osteuropabanken rufen Brüssel zu Hilfe (diepresse.com)
Die Angst vorm Steuerzahler (kurier.at)
Banken fordern hohen Blutzoll (derstandard.at)


Grosses Vertrauen in heimische Banken (orf.at) ... dann kann uns ja eh nix passieren! *ggg*



Krise schlimmer als erwartet - "Eigentlich ist das Finanzsystem kollabiert", die milliardenschweren Rettungspakete der USA und anderer Staaten seien "eine künstliche Lebenshilfe" sagt George Soros im Interview (derstandard.at)

Wie bei einem Erdbeben. Warum Währungen verschwinden werden und wie "Konsumgeld" aus der Krise helfen könnte. Fünf Wirtschaftswissenschafter auf der Suche nach einer neuen Weltordnung. (derstandard.at)

Union muss auch in Rumänien ausrücken. Nach Ungarn und Lettland benötigt Rumänien einen Notfallkredit. Die Ausleihungen österreichischer Banken an ihre Ost-Töchter haben sich um 50 Milliarden Dollar erhöht. (derstandard.at)

Fangemeinde wächst weltweit - Die anhaltende Finanzkrise erfordert ständig neue Rettungsaktionen für Banken und Staaten. (derstandard.at)

Merkel-Vertrauter Kauder lehnt weitere Hilfen für Banken ab - Unionsfraktionschef Kauder will kein weiteres Steuergeld für in Not geratene Banken ausgeben. Skeptisch zeigte er sich auch wegen möglicher Hilfen für den angeschlagenen Automobilzulieferer Schaeffler. Die CSU fordert schon ein weiteres Konjunkturpaket - für Landwirte. (spiegel.de)

Arbeitslosigkeit in USA erreicht höchsten Stand seit 40 Jahren - Die Konjunkturdaten in den USA sorgen erneut für Alarm. Die Auftragseingänge gehen stärker als erwartet zurück - und die Zahl der Arbeitslosen ist auf den höchsten Stand seit 1967 gestiegen. (spiegel.de)

US-"Bad Bank" könnte bis zu vier Billionen Dollar kosten - Die Einrichtung einer sogenannten "Bad Bank" in den USA könnte doppelt so teuer werden wie kalkuliert: Nach Ansicht eines US-Senators würde ein staatliches Institut zum Aufkauf hochriskanter Papiere bis zu vier Billionen Dollar kosten. Bislang ging die Regierung von zwei Billionen Dollar aus. (spiegel.de)


Tipp zum Bunkern:
Tomatenpürree - natürlich habt ihr alle bereits Unmengen von Nudeln eingebunkert. Das ist gut so, viele Kohlenhydrate, äusserst nahrhaft ... doch zu Nudeln gehört u.a. auch Tomatensauce! Ebenfalls einbunkern Tomaten geschnitten, als Pulpe oder als Pürree! (Erhältlich in allen Supermärkten)



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