Dienstag, 13. Januar 2009

Es ist etwas im Busch ...

Es ist etwas im Busch. Zu lange war es jetzt relativ ruhig. Die Katastrophenmeldungen beschränkten sich auf Arbeitslosenzahlen, Insolvenzen von Klein- und Mittelbetrieben und dass es möglicherweise zu einem Zusammenbruch des Welthandels kommen könnte - Transporte sind national und international beängstigend zurück gegangen.

Ich habe schon mehrmals die Vermutung geäussert, dass es wahrscheinlich bis zum Amtsantritt von Barack Obama weiterhin so "ruhig" sein wird. Die Ruhe vor dem Sturm. Erste Anzeichen gibt es, dass danach tatsächlich ein Sturm ungeahnter Stärke aufkommt. Schon im Dezember haben zwei Astrologen vorausgesagt, dass es gegen Ende Jänner eine weitere Beschleunigung geben wird. Gut, man muss kein Astrologe sein, das merkt mittlerweilen jeder, der einen gesunden Menschenverstand hat.

Die letzte Auktion deutscher Bundesanleihen fand zu wenig Käufer. Das war das zweite Mal in der Geschichte, dass deutsche Anleihen nicht überzeichnet waren. Gerüchte besagen, dass zwei Grossbanken in den nächsten Tagen in Schieflage geraten werden: J.P. Morgen und die Deutsche Bank. Wird deshalb der Goldpreis so aggressiv gedrückt? Es ist nur mehr eine Frage von Tagen und Wochen bis dieser ausbricht. Und sicher nicht unter 2.000 U$ halt macht, möglicher Weise weit darüber geht.

Was machen eigentlich die Unmengen an Derivaten und noch existierenden Hedge Fonds? Man hört schon länger nichts mehr darüber ... oder waren es nur die Weihnachtsfeiertage? Tatsache ist, dass der Derivatmarkt noch einigen Banken die Existenz kosten wird, Hedge Fonds ebenso. Derzeit wird alles mit Unmengen Geld zugedeckt. Jeder der braucht bekommt auch. Faule Papiere werden von staatlicher Seite aufgekauft oder als Besicherung akzeptiert. Leute, hier treibt eine Geldvernichtungsmaschine ihr Unwesen, die uns alle verschlingen wird! Trotzdem Milliarden dem Kapitalmarkt zugeführt werden, dort wo es benötigt wird, kommt es nicht an. Und so wie Feuer mit Benzin bekämpft wird, versucht man Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen. Doch der Konsum geht zurück, es wir weniger gekauft. Firmen verschieben geplante Investitionen, es wird enorm gespart - dadurch kommen auch weniger Steuern in die Staatskassen. Doch die Staaten benötigen immer mehr Geld. Wann geht die Anleihen-Blase hoch? Dann geht es nicht mehr wie bisher um Milliarden, sondern um Billionen!! Unvorstellbare Summen sind jetzt im Spiel. Es erinnert mich an eine Pokerpartie: Alles oder nichts ...

Ich hoffe für euch, liebe Freunde, dass ihr euer Krisenlager gut ausgebaut habt! Vielleicht gewinnen die Mächtigen noch einige Wochen Zeit, vielleicht geht schon früher alles hoch. Ein Tsunami wird weltweit alles an Vermögenswerten wegschwemmen. Nur Gold und Silber ist sicher, dessen Kurse werden explodieren!

In Irland herrscht Panik, Italien kann sich gerade noch halten, die Briten leiden unter dem extrem fallenden Pfund, Spanien leugnet noch den baldigen Zusammenbruch ...

... aber jetzt kommt Obama! Wen wird er als erster enttäuschen? Nicht ausgeschlossen werden kann eine Aktion a la 9/11 - als Insiderjob versteht sich, um von der katastrophalen Realität abzulenken. Wie gesagt, es war zu lange zu ruhig, viel zu ruhig. Ein grosser Stein muss fallen und der Mega Domino Day ist da. Vielleicht noch im Jänner!

Also seid gewarnt Freunde, dann ist Schluss mit lustig!



Johannes (schnittpunkt2012.blogspot.com)


PS: Unbedingt lesen: Ausblick 2009 von Walter K. Eichelburg (hartgeld.com), dessen Prognosen meist ziemlich genau eintreffen! ... und sag mir, du hättest nichts gewusst!


Meldungen:

In Irland macht sich Panik breit (handelsblatt.com)
Der IWF braucht mehr Geld (nzz.ch)
Niedrige Ölpreise ein Garant für künftig hohe Ölpreise! (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)
Geiz auf der fifth Avenue (ftd.de)
Den Frächtern brechen die Aufträge weg (orf.at)
Auf Österreich rollt eine Insolvenzwelle zu (derstandard.at)



Wann platzt die erste? In der Not frisst der Teufel ja bekanntlich Fliegen. Und die Not ist auch bei den Anlegern groß. So groß, dass sie nun die dicksten Kröten schlucken und sich mit ganz bemerkenswerten Konditionen abspeisen lassen: mit Nullzinsen etwa. So liehen Millionen Bürger den Regierungen Kapital fast zum Nulltarif. Oder, noch erstaunlicher, sie bezahlten sogar Geld dafür, den Staaten ihre Ersparnisse geben zu dürfen. So nahmen sie negative Renditen hin, um in amerikanische Staatsanleihen investieren zu können. (faz.net)

Goldreserven in Gefahr. Der Weltwirtschaft droht eine unter Umständen lange und tiefgreifende Krise. Niemand weiß, ob die Konjunkturprogramme und die vielen anderen Maßnahmen reichen werden, um diese abzuwenden. So ist es nur natürlich, dass sich viele Menschen fragen, wie man sein Vermögen vor einer solchen Krise schützen kann. Gerade die Bankenkrise hat gezeigt, dass auch unser scheinbar so sicheres Geldsystem in letzter Konsequenz alles andere als sicher ist. (zeitenwende.ch)

GM will Geld von Schweden. Der angeschlagene Autokonzern General Motors will auch von der schwedischen Regierung Finanzhilfen – für seine Tochter Saab. Das Geld von der amerikanischen Regierung reiche nicht. (tagesanzeiger.ch)

Heimische Banken fürchten um den Osten: Droht Verlust der wichtigsten Einnahmen? Die Krise macht auch Osteuropa zum wirtschaftlichen Minenfeld. Droht Österreichs Banken damit der Verlust ihrer wichtigsten Einnahmequelle? (trend.at)

Banken droht über 1400 Milliarden Verlust. Der Internationale Währungsfonds ist skeptisch für die Finanzindustrie - und wird nach Aussagen seines Chefs Strauss-Kahn die Verlustprognose für die Banken deutlich erhöhen. Gerade das vierte Quartal werde für die Institute "hässlich" werden, fürchten Analysten. (ftd.de)

Der Stern des Gordon Brown sinkt. Eben war er noch der gefeierte Krisenmanager - doch davon ist nur die Pose geblieben. Denn die Rezepte, die der britische Premier Gordon Brown seinem Land verordnet hatte, wirken nicht, seine Steuersenkung ist verpufft. Die Hiobsbotschaften kommen nun im Stundentakt. (spiegel.de)

Detroit: GM, Ford und Chrysler auf „Totenmesse“ - Die drei großen US-Autobauer kämpfen auf der Automesse in Detroit an allen Fronten. Mit neuen Modellen müssen GM, Ford und Chrysler beweisen, dass sie eine Zukunft haben – und gleichzeitig aufpassen, dass ihnen nicht das Geld ausgeht. Noch nie war so schwierig, die messeübliche gute Laune zu verbreiten. (handelsblatt.com)


Tipp zum Bunkern:
Erdäpfel (Kartoffeln) - leider ohne Keller kaum länger lagerfähig, dh. man kann kaum Erdäpfel einlagern, wenn man nicht optimale Bedingungen dafür hat (dunkel, kühl, nicht zu trocken) - doch es gibt Unmengen Fertiggerichte, die lange haltbar sind. Jetzt auch Rösti und Bratkartoffeln in Vakuumfolie! (Erhältlich in Supermärkten und Lebensmittelfachhandel)




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