Sonntag, 28. Dezember 2008

Unzureichende Information in Mainstream-Medien

Heute las ich ein Interview in der Kleinen Zeitung (Printausgabe) mit Matthias Horx, Trend- & Zukunftsforscher unter dem Titel: Warum halten Sie das allgemeine Krisengerede für eine bizarre und gefährliche Übertreibung? (Da dieser Artikel nicht in der Online-Ausgabe der Kleinen Zeitung erschienen ist, können sie diesen hier als PDF-Datei downloaden bzw. lesen)

Bisher hat die Krise den Medien-Mainstream noch nicht erreicht. Vielleicht werden deshalb Artikel dieser Art noch publiziert. Diese bergen eine gewisse Gefährlichkeit, denn dem Leser, der als Otto-Normal-Verbraucher auch Konsument des Medien-Mainstreams ist, wird vorgegaukelt, dass die Krise nur "herbeigeredet" wird (oder wurde) und er sich eigentlich, wenn er Optimist ist, in Sicherheit wiegen kann! Übrigens, vor kurzem hatte ein Wirtschaftspsychologe auf Radio Graz Gelegenheit bekommen, diese Theorie ebenfalls zu verbreiten.

Zunächst, unsere Medien bringen die Vorgänge rund um die Krise äusserst softig und weichgespült. Demnach kann diese kaum durch die Medien herbeigeredet worden sein. Tatsache ist, dass dadurch die meisten Menschen die Krise ignorieren und kaum Bescheid wissen, was wirklich abläuft. Nicht, dass die Medien, auch die Kleine Zeitung lügen, nein, sie schreiben nur einen kleinen Teil, der da draussen in der Welt abläuft! Und wenn Meldungen erscheinen, meist so, dass man sich bloss keine Sorgen machen muss. Tja, in den Redaktionsräumen der Kleinen Zeitung & Konsorten ist wohl die Welt noch in Ordnung!

Andersrum, die Krise existiert und entwickelt sich mit progressiver Beschleunigung zu einem weltweiten Crash. Das ist eine Tatsache. Auch wenn man nicht hinsieht und Vogel-Strauss-Politik betreibt!

Sieht niemand der Herrn Redakteure, dass die USA nicht nur vor dem Amtsantritt von Barack Obama steht, sondern auch vor einem Kollaps, einem Zusammenbruch, der den Rest der Welt mitreissen kann? Die USA ist mit normalen Mitteln nicht mehr zu retten - allenfalls mit einer Währungsreform, Ausnahmezustand und/oder Krieg. Kollabiert der Dollar, wird vom heutigen Amerika (politisch, militärisch & wirtschaftlich) nicht mehr viel übrig bleiben. Die Vereinigten Staaten könnten in mehr Teilstaaten zerbrechen. Der Dollar reisst auch all jene Länder mit, die wegen der inoffiziellen Weltwährung grössere Dollar-Reserven gehortet haben (teilweise auch die USA und den Dollar durch Kauf von Staatsanleihen und Währungsstützungen angesammelt haben).

Wie würde sich ein Zusammenbruch der USA auf Europa auswirken? Mit Sicherheit käme eine gewaltige Welle über den Atlantik und einige Staaten wie Grossbritannien werden dies sofort spüren, die anderen erst wenig später. Der Euro wäre auch nicht mehr zu halten und vermutlich würde die Europäische Union zerfallen.

Ohne Geld ka Musi ... Russland bleibt auf seinen Rohstoffen sitzen, weil Europa bankrott ist. Das derzeit wirtschaftlich ohnehin instabile Land würde das zweite Mal binnen kurzer Zeit wieder kollabieren. In China werden die Menschen auf die Strasse gehen, denn das Wirtschaftswunder verglüht ... es gibt keine Konsumenten mehr die chinesische Waren kaufen, denn die sind alle pleite ...

Volksaufstände, Revolten und Regierungsputschs wären weltweit an der Tagesordnung. Vielleicht glaubt der eine oder andere Staat, mit Krieg seine Situation verbessern zu können. Dementsprechende Beispiele gibt es in der Geschichte genug.

Zurück zum Thema: Die Menschen werden nicht ausreichend informiert, teilweise sogar desinformiert. Man sollte nicht wie Bild und Kronen Zeitung in Sensationsgeilheit schwarz/weiss Malerei betreiben, allerdings sollte es jetzt schon Aufgabe der Medien sein, die Menschen besser darauf vorzubreiten was in Kürze kommen wird ...

Wie schon erwähnt, Obama wird weder den Dollar noch die USA retten können ... und da sag mir einer, die Krise ist nur herbeigeredet worden!
(morgen geht es wieder mit dem Thema 2012 weiter!)

Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



[Quelle: hartgeld.com]


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