Dienstag, 16. Dezember 2008

Österreich, noch hast du es gut ...

Das war gestern die Headline für einen Artikel in der deutschen Zeitung "Die Zeit" in der Online-Ausgabe. "Es geht bergab und niemand will es wahrhaben". Ja, diesen Eindruck habe ich auch und diese Meinung auch schon einige Male kundgetan. Und doch (ich wiederhole mich wieder ein mal) werden die Menschen fast böse und zornig, wenn man über das spricht, was schon offensichtlich ist. Die Medien geben sich schaumgebremst, die Regierung scheinbar unwissend und naiv optimistisch, das österreichische Volk ignorant, ... was zum Teufel geht hier vor? Rund um uns fällt alles zusammen, nur wir, die Insel der Seligen, die bleibt ungeschoren.

Wer heute noch glaubt, dass der US-Dollar nicht kollabieren wird, ist naiv oder dumm. Wenn die bisher wichtigste Währung der Welt implodiert, dann Gnade uns Gott! Wahrscheinlich steht binnen Tagen fast alles ... und dass der US-Dollar fällt, ist so sicher, wie der Sand am Meer! Denn offensichtlich wird am Amero schon gearbeitet (die Dollar-Nachfolge-Währung).

Oder anders rum gefragt: Wer sollte jemals die Schulden der Yankees bezahlen können? ... mehrere Generationen lang! Das lässt sich kein Volk dieser Welt bieten! ... man kann dies auch keinem Volk dieser Welt antun! Und so wird es eben nicht nur den Dollar erwischen, sondern gleich auch fast alle anderen Währungen dieser Erde ebenfalls! Denn vernetzt ist vernetzt, es kann niemand mehr aussteigen oder sich als "Insel der Seligen" deklarieren (quasi "wos regst di auf, bei uns is jo eh nix!").

Freunde, die Lage ist nicht dramatisch, sie ist hochdramatisch ... und äusserst explosiv! Wir feiern in einigen Tagen Weihnachten. Geniesst es, ich glaube nicht, dass wir Weihnachten in dieser Form wieder einmal feiern werden. Spätestens nach der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten wird sich die Lage ziemlich verschärfen und noch im ersten Halbjahr des neuen Jahres eskalieren. Warum ich das glaube? Ich glaube nicht, ich weiss es, denn ich kann immer noch 2+2 zusammenzählen. Die letzte Ausfahrt haben wir schon lange verpasst! Wäre eine Rettung möglich, dann hätte man sie doch sicherlich schon versucht. Doch die Naivität, Hilflosigkeit und Unwissenheit der Politiker und Experten, wie auch vieler Bank- und Konzernmanager ist beängstigend. Jeder Rettungsversuch ist im Grunde nur Geldvernichtung. Geldvernichtung in unvorstellbaren Dimensionen
(aber "wos regst di auf, bei uns is jo eh nix!").

Nicht angebracht ist weder überschwenglicher Zweckoptimismus, noch destruktiver Pessimismus. Auch die Art des Vogel Strauss, den Kopf in den Sand zu stecken, bringt nichts. Wir sollten einfach realistisch sein und uns möglichst informieren, wie wir als Einzelne und im Familienkreis die jetzige Krise, in Folge den Zusammenbruch aller Systeme überstehen können. Vorbereitet zu sein, ist keine Garantie, bringt aber wesentliche Vorteile - der Aufprall ist nicht ganz so hart. Doch all jene, die jetzt noch ignorant darauf bestehen
"wos regst di auf, bei uns is jo eh nix!" werden wohl ziemlich brutal aufwachen.


... es kracht im Gebälk der Systeme!

Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



[Quelle: hartgeld.com]


Meldungen:


US-Zinsen auf Rekordtief gesenkt (kurier.at)
Zweifel an der US-Aufsicht - Madoffs Firma wird aufgelöst (
derstandard.at)
Barack Obama und die Pläne zur Weltherrschaft (welt.de)
Gerangel um Geldmarkt (
mmnews.de)
FED stellt die Weichen für eine Hyperinflation à la Weimar (kopp-verlag.de)
Obamas Billionen-Dollar Plan (manager-magazin.de)



Österreich, noch hast du es gut. Es geht bergab, doch niemand will das wahrhaben. Es sind düstere Perspektiven, die Ewald Nowotny, der Gouverneur der Österreichischen Nationalbank, zu Beginn dieser Woche in Aussicht stellte. Die Ökonomen seines Hauses mussten ihre Prognosen deutlich nach unten korrigieren. (zeit.de)

Auswüchse der Finanzkrise: Ackermann fordert „Bad Bank“ – Börsianer unterschlägt Milliarden. Das Ende der Finanzkrise ist noch lange nicht in Sicht, ganz im Gegenteil: Es wird noch schlimmer kommen. So schätzt der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, dass allein auf die deutschen Geldinstitute eine Abschreibungswelle durch entwertete Papiere – sogenannte „Toxic Assets“ – in dreistelliger Milliardenhöhe zukommt. (hintergrund.de)

Kommt die große Revolution? Wann ist es soweit? Was ist Ihr Gefühl, Ihr Eindruck, wenn Sie das Wort “Revolution” lesen oder hören? Denken Sie dann an die französische Revolution? Oder an die deutsche Geschichte? In den letzten Tagen kommt mir der Begriff sehr häufig in den Sinn, was daran liegen muss, dass man ihn immer öfter sieht. Kaum ein Forum oder eine kritische Website, die nicht in diese Richtung publizieren. Woran liegt das? Ist es so, dass immer mehr Menschen aufwachen und kapieren, was hier vor sich geht? (wahrheiten.org)

Welle fauler Wertpapiere droht. Nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann kommt auf die deutsche Finanzbranche eine Abschreibungswelle auf Wertpapiere in dreistelliger Milliardenhöhe zu. Das berichteten Teilnehmer des Konjunkturgipfels im Kanzleramt, der am Sonntagabend stattgefunden hatte. (ftd.de)

Preissturz provoziert Deflationsängste. Die Lebenshaltungskosten in den USA fallen im Rekordtempo: Binnen eines Monats stürzten sie um 1,7 Prozent ab, der größte Rückgang seit Beginn der Datensammlung 1947. Manche Experten fürchten jetzt eine Deflation - zumal auch die anderen Wirtschaftsdaten schlecht sind. (spiegel.de)

Subaru setzt Ausstiegsrallye fort. Nach Suzuki zog sich der nächste japanische Hersteller aus dem Rallye-Sport zurück, mit Citroën und Ford verbleiben nur noch zwei große Teams - Die Saison 2009 wackelt (derstandard.at)




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