Mittwoch, 3. Dezember 2008

Es bricht alles zusammen, aber wir haben eine neue Regierung!

Kontiunierlich arbeiten sich die Börsenindexes nach unten - mal schneller, mal weniger schnell. Auch bringen die Tage immer neue Hiobsbotschaften und Berichte über Pleiten bzw. benötigte Geldmittel. Längst sind nicht nur Banken und die Autoindustrie betroffen. Selbst die in den letzten Jahren enorm boomende Computerindustrie hat bereits Schlagseite ... in Österreich schreit neben Dauerpatient AUA auch der ORF, INKU ist Pleite, Magna Steyr und AT&S entlassen Leute. Es wird allerdings noch viel schlimmer kommen. Was ist, wenn keine Fremden mehr sich das Schifahren und Snowboarden leisten können? Wenn keine Städtetouristen mehr nach Wien, Graz und Salzburg kommen.

Wir haben eine neue (alte) Regierung. Allerdings denke ich, von einem Krisenmanagement, das wir die nächsten Jahre dringend benötigen würden, sind sie weit entfernt. Wenn ich die einzelnen Minister reden höre, so glaube ich, sie ahnen nicht, was auf uns zukommt ... oder wird das tunlichst verschwiegen?

Klein- und Mittelbetriebe sollten dringenst von der Steuerlast befreit werden, diese Unternehmen sind die Säule des Staates, ohne sie bricht alles zusammen. Ebenso gehören die unteren bis mittleren Einkommen entlastet - dort wo freies Geld wieder in die Wirtschaft zurückfliesst. Ausserdem sollten auch Vorsorgen getroffen werden, Lebensmittellager angelegt, öffentliche Flächen als Gemüseanbaufläche für Städter in Betracht gezogen werden. Es wird ein schlimmes Jahr, das Jahr 2009. Und danach wird´s noch schlimmer. Trotz dieser Aussagen bin ich allerdings weder ein Untergangsguru noch ein Pessimist. Im Gegenteil, denn ich denke, dass nur aus einem absoluten Zusammenbruch etwas Neues, vor allem Menschenwürdigeres und Gerechteres entstehen kann. Denn würde es sich nur um eine Krise handeln, dann blieben die Systeme weiterhin bestehen. Und das sollte im Sinne der Menschheit nicht das Ziel sein!

Leider haben wir alle nach den beiden grossen Kriegen im letzten Jahrhundert nicht viel dazu gelernt. Nur die Diskussion von Nazi und Juden wird immer noch breitgetreten. Warum haben die Mächtigen dieser Welt noch zerstörerische Waffen gebaut und ausprobiert? Warum haben sie weiterhin Kriege geführt und sind nicht für den Frieden eingetreten? Darum, liebe Freunde, muss es eine Katastrophe geben, die alles frühere in den Schatten stellt ...

... und diese steht ante portas.

Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:

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Bei der Bank of America wackeln bis zu 30.000 Jobs (derstandard.at)
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Die Citigroup mit einer Aufsehen erregenden Gold-Analyse. 2000 Dollar sehen die Analysten als Kursziel - bis 2009! (mmnews.de)

Bilder von Amero Scheinen. Kritiker sagen, der Amero sei nur ein Hirngespinst. Doch nun berichtet die russische Pravda über das Auftauchen von Amero-Scheinen - immerhin auf der Startseite. (mmnews.de)

Erst Island, dann der Rest der Welt? In Island jetzt live beobachten, was auf uns auch noch zukommen wird. (mmnews.de)

Autokrise. 2009 wird „Annus horribilis“ der Autoindustrie. Es ist eine historische Krise, die die Autoindustrie erfasst hat. Der Branchenverband VDA rechnet damit, dass im kommenden Jahr so wenig Autos abgesetzt werden wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Dass dies nicht ohne Folgen für die Beschäftigten der Autohersteller bleiben wird, ist für den VDA absehbar. Und: Je länger die Krise dauert, desto härter werden die Konsequenzen sein. (handelsblatt.com)

Bauern bekommen keine Kredite mehr, Ernteeinbußen drohen. Auch die Landwirtschaft ist von den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen. Wenn von der Weltwirtschaftskrise der dreißiger Jahre die Rede ist, denken die meisten Europäer wohl an die Schwierigkeiten der Banken, der Industrie und des Handels, an bankrotte Unternehmen und Massenentlassungen. In den USA hingegen erinnert man sich – auch dank der Lieder von Woody Guthrie ("Dust Bowl Ballads") und John Steinbecks Roman "Früchte des Zorns" – heute noch an die große Krise der Landwirtschaft. (heise.de)

GB: Debatte um Euro-Einführung. Die Wirtschaftskrise lässt Großbritannien über einen möglichen Euro-Beitritt diskutieren. Das britische Pfund verliert stetig an Wert. (kurier.at)



Tipp zum Bunkern:
Schnaps bzw. Brände - ... ist Medizin, kann Vorbeugen und kann in besonders schweren Stunden doch hilfreich sein (allerdings nicht für Alkoholiker). Nebenbei auch in schwersten Krisenzeiten ein begehrtes Tauschobjekt. Egal ob Obstbrand, Cognac, Whisky, Wodka oder Grappa. Schnaps gehört unbedingt in ein Krisenlager ... auch wenn man selbst keinen trinkt!
(erhältlich in Supermärkten und im Lebensmittelfachhandel)



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