Freitag, 21. November 2008

Sonntäglicher Vortrag in der Grazer Tanzwirtschaft

Am Sonntag, den 30. November 2008, halte ich für Interessierte einen Vortrag in kleinem Rahmen (sozusagen einen "Krisenfrühschoppen"):

  • Warum kam es zur Finanz- & Wirtschaftskrise?
  • Was kommt jetzt?
  • Wie bereite ich mich & meine Familie vor?
  • Was bedeutet für uns das Jahr 2012?

Beginn:
11 Uhr
Dauer:
ca. 90 min
Eintritt: freiwillige Spenden
Ort: Tanzwirtschaft (Café) im Schweizerhaus am Hilmteich / Graz

JEDER IST EINGELADEN ZU KOMMEN, ZU ZUHÖREN & MITZUREDEN!

Wissen und Information ist in der jetzigen Krisenzeit sehr wichtig! Nur wer nachvollziehen kann, was sich derzeit an den Finanzmärkten und in den Zentralen der Konzerne abspielt, kann seinen eigenen Nutzen daraus ziehen. Die Krise hat erst begonnen und geht übergangslos in einen globalen Crash aller Systeme über. Das betrifft jeden, wirklich jeden.

Ich bin eigentlich betroffen, wie teilnahmslos und uninteressiert die Vorgänge an den Menschen vorbeigehen. Man sagt dem Österreicher eine gewisse Ignoranz nach. Leider ist diese gerade jetzt, wo es wichtig wäre sie nicht zu haben, zu beobachten ... eben um reagieren zu können, wenn es kracht - und krachen wird es, gewaltig krachen!

Vor einigen Tagen sprach ich mit einem Bekannten, der mir wortwörtlich sagte: "Das betrifft nur die, die in Wertpapiere investiert haben. Ich hab´ meine Lebensversicherung, meinen Bausparer, mein Sparbuch und mir geht´s gut. Ich bin nicht betroffen von der Krise!" Ich fragte weiter: "Stell dir vor, der Euro geht flöten." Vertrauensselig warf er mir vor, Pessimist und Schwarzmaler zu sein, irgendeiner Weltuntergangssekte anzugehören, denn der Euro kann gar nicht zerstört werden. Ausserdem gibt es sowieso die Staatsgarantien für sein Geld ...

Natürlich, ich bestellte ein weiteres Glas herrlich-frischen Junker
und wir redeten weiter ... über Musik, die neuesten PS-Hobeln und das beste Rezept für Martinigansl´n. Mich trifft es sehr, weil ich ihn mag und er unvorbereitet und vor allem unbedarft mit ins Debakel schlittert. Dabei hat er eine hübsche Frau, zwei Kinder und damit enorm viel Verantwortung. (... dass allerdings seine Frau auf meinen Rat hin sein Wochen Lebensmittel bunkert, weiss er nicht, der Glückliche!)

Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)


Meldungen:

Wann kommt die grosse Depression (heise.de)
Citi-Group zerbröselt (ftd.de)
Geheimdienste prophezeien Niedergang der USA (spiegel.de)
Russland erhöht Anteil von Gold an Währungsreserven (rian.ru)
Runder Bankrott: 20. Bank pleite (mmnews.de)
Stürzt Bernake? (mmnews.de)

Manipulation der Gold- und Silberpreise durch Banker noch weiter enthüllt. Preise werden künstlich niedrig gehalten um die Flucht aus Papier und Schulden zu bremsen. Rohstoff-Experten stimmen überein dass der Preis von Gold und Silber durch Banker und Regierungsfunktionäre manipuliert wird, um eine Massenflucht aus Papierwährungen und der auf Schulden basierenden Wirtschaft zu verhindern. Die New York Post veröffentlichte am Dienstag eine Kolumne von John Crudele, laut der es einen globalen Run auf Goldmünzen gibt und der Nachfrage von den Münzanstalten der Regierung nicht nachgekommen wird. (infokrieg.tv)

Firmen brechen die Geschäfte weg wie nie zuvor. Die deutsche Wirtschaft gerät immer stärker in den Abwärtsstrudel. Die Geschäfte von Industrie und Dienstleistern schrumpften im November so stark wie noch nie. Auch die Aufträge brechen im Rekordtempo weg. Experten sprechen längst von einer "Weltrezession". (welt.de)

Steuer-Milliarden für Milliardär. Jetzt ist amtlich: Wer sich an der Börse verzockt, dem hilft die Landesbank. Voraussetzung: Die Summe muss hoch genug sein. Die LBBW, selbst in Nöten, hilft Merckle aus der Patsche. (mmnews.de)

Usbekistan legt Wintervorrat an Lebensmitteln an. Die zentralasiatische Republik Usbekistan legt angesichts der globalen Finanzkrise einen Wintervorrat an Lebensmitteln an. Das teilte ein Sprecher eines staatlichen Handelsunternehmens am Freitag in der Hauptstadt Taschkent mit. Zum 1. Januar wolle die Republik 25 000 Tonnen diverse Lebensmittel einlagern - Kartoffeln, Zwiebeln, Reis, Mehl, Pflanzenöl, Dörrobst sowie Melonen und Wassermelonen. "Diese Reserve soll zur reibungslosen Versorgung der Bevölkerung im Winter beitragen und einem Anstieg der Lebensmittelpreise vorbeugen", sagte der Sprecher. (rian.ru)


REALSATIRE I: Sarah Palin begnadigt Truthahn und gibt Interview, während im Hintergrund geschlachtet wird. Sie "begnadigt" anlässlich Thanksgiving einen Truthahn uns lässt sich danach interviewen, während sich im Hintergrund der Schlachter an die Arbeit macht ... mit Video (derstandard.at)

REALSATIRE II: Die skurrilsten EU-Förderungen - mit EU-Geldern wurde schon viel umgesetzt - nur nicht immer das, wofür sie beantragt wurden. (kurier.at)


Tipp zum Bunkern:

ZUCKER
- zum Süssen von Kaffee bis hin zu Mehlspeisen - möglicherweise sogar eines der begehrten Tauschmittel, wenn sonst nichts mehr geht. Fast unbegrenzt haltbar - auch wenn man kein Freunde dieser Süsse ist, Zucker solltest du nicht zu wenig haben - alle Variationen zählen, vom Kristallzucker bis zum Staubzucker! (erhältlich in fast allen Supermärkten)


Wissen: Steirischer Junker



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