Samstag, 29. November 2008

Ist es unmöglich, dass es zum Crash kommt?

Wie kann man sich auf etwas vorbeiten, wenn niemand sagen kann, was kommt und was geschehen wird? (das ist eine der mir meistgestellten Fragen) Vorbereiten heisst, gewisse Situationen einzukalkulieren, wenn die Wahrscheinlichkiet relativ hoch ist, dass diese eintreten. Dabei muss man mit gewissen Entwicklungen rechnen:

Der 8,5 Billionen Bailout hat nicht die erhoffte Entspannung am Amerikanischen Markt gebracht. Jedem ist plötzlich seine Situation wichtiger als alles andere - auch Bankern. Sie versuchen ihre Positionen abzusichern. Der Kreditmarkt ist weiterhin enorm restriktiv und fast gar nicht vorhanden. Insider sprechen davon, dass durch die Gelddusche die Abwärtsspirale beschleunigt wird. Der Zusammenbruch kommt demnach rascher und wird auch brutaler ausfallen. Es sind auch bei uns weitere Bankenzusammenbrüche möglich, vor allem, wenn Osteuropa in ernsthafte Schwierigkeiten kommt. Dann ist ein Bankenrun möglich. Das heisst, alle Kunden heben alle verfügbaren Gelder ab. Wenn dies der Fall ist, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu Hamsterkäufen in den Supermärkten kommen ... und sie können nicht davon ausgehen, dass sie einer der ersten am Bankschalter oder an der Supermarktkassa sind!

Ja, ich meine damit den Zusammenbruch unseres Wirtschafts- und Bankensystem. Lassen sie sich nicht von Bankexperten einlullen, dass so etwas nicht möglich wäre. Im Laufe der Krise waren die Tipps und Voraussagungen der Banker fast ausschliesslich falsch. Selbst der Chef der Deutschen Bank hat einige Male in den letzten Monaten erklärt, der Tiefpunkt sei erreicht, bald würde es wieder aufwärts gehen ... jedes Mal ging es noch ein weiteres Stück bergab, mit einer Geschwindigkeit und Intensität, welche diese Experten vollkommen überrascht. Warum sollte es nicht doch zu einem kompletten Crash kommen? Derzeit spricht nicht viel dagegen!

Deshalb ist vorbereitet zu sein wichtig, besonders wenn man für eine Familie die Verantwortung trägt! Oder was würden sie sagen, wenn ihre Kinder plötzlich nichts mehr zu essen haben und hungern müssten? Ich denke, das wäre wohl nicht in ihrem Sinne!

Lesen Sie morgen wie man einen Lebensmittelbunker aufbaut!

Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)

Sonntäglicher Vortrag in der Grazer Tanzwirtschaft

Am Sonntag, den 30. November 2008, halte ich für Interessierte einen Vortrag in kleinem Rahmen (sozusagen einen "Krisenfrühschoppen"):

  • Warum kam es zur Finanz- & Wirtschaftskrise?
  • Was kommt jetzt?
  • Wie bereite ich mich & meine Familie vor?
  • Was bedeutet für uns das Jahr 2012?

Beginn:
11 Uhr
Dauer:
ca. 90 min
Eintritt: freiwillige Spenden
Ort: Tanzwirtschaft (Café) im Schweizerhaus am Hilmteich / Graz

JEDER IST EINGELADEN ZU KOMMEN, ZU ZUHÖREN & MITZUREDEN!



Meldungen:

AUA Desaster ist komplett - 500 Millionen fehlen (kurier.at)
Finanzkrise und die Folgen (mmnews.de)
Doch neue Währungen? (mmnews.de)
Anleger auf Goldsuche (spiegel.de)
Die Lakota Indianer gründen neue Bank nur für Gold und Silber (alles-schallundrauch.blogspot.com)


Inflation in Europa sinkt kräftig - während Konsumenten aufatmen, warnen Experten: Ein noch stärkerer Preisrückgang könnte die Wirtschaftskrise verschärfen. (kurier.at)

Die vorläufige Dimension des Debakels. 8.500.000.000.000 oder 8,5 Billionen US-Dollar (6,2 Bio. Euro): Das ist jene Summe, die von den US-Behörden bisher zum Kampf gegen die Finanzkrise bereitgestellt wurde. Auch wenn ein großer Teil davon Garantien und Kredite sind - im Ernstfall müssen die US-Steuerzahler dafür geradestehen. Ein Vergleich mit Großereignissen in der US-Geschichte macht das wahre Ausmaß des Debakels anschaulich: Alle Kriege des 20. und 21. Jahrhunderts zusammen - Zweiter Weltkrieg inklusive - kosteten die USA deutlich weniger als möglicherweise die Finanzkrise. (orf.at)

142.308 Jahre - 7.400 Milliarden US-Dollar, so hat der Informationsdienstleister Bloomberg in der vergangenen Woche berechnet, haben allein US-Regierung und Federal Reserve bis jetzt an Direkthilfen, Kreditgarantien und Liquiditätsinjektionen in den Finanzmarkt gepumpt. Milliarden? 2,40 Meter kann sich Otto-Normalverbraucher ja noch vorstellen. Aber 7.400 Mrd. Dollar? Um es griffiger zu machen: Wenn Sie Woche für Woche eine Million Dollar im Lotto gewönnen, hätten Sie diese Summe nach knapp 142308 Jahren zusammen, falls Sie nicht überraschend vorher sterben sollten. (zeitenwende.ch)


Hier lesen sie, welche Probleme die Deutschen wirklich haben!




Tipp zum Bunkern:
Müsliriegel - gibt Energie, ist ballaststoffreich, schmeckt süss und kann lange gelagert werde. Fast unverzichtbar für einen Lebensmittelbunker - in verschiedenen Sorten
(erhältlich im Lebensmittelfachhandel)


Wissen: Hungersnot (wikipedia.de)



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