Mittwoch, 19. November 2008

Noch ist Zeit für Gold, aber nicht mehr lange!

Durch die sich jetzt zuspitzende Lage der Finanz- & Wirtschaftskrise und das Zureden diverser Freunde und Freundinnen habe ich mich nun aufgerafft, einen Blog über dieses Thema zu beginnen. Und dazu begrüsse ich alle Besucher, die diese Seite gefunden haben. Denn man sollte vorbereitet sein, für das was kommen wird. Wie sich allerdings diese Krise entwickeln wird, kann auch für kurzfristige Prognosen kaum jemand sagen. Zu viele unbekannte Faktoren, eine enorme Eigendynamik und kein vergleichbares Ereignis lassen seriöse Vorausagen zu. Die Situation ist vergleichbar mit einer Autofahrt bergab und dem Wissen, die Bremsen sind kaputt. Irgendwann - morgen oder in einem halben Jahr - kommt die sprichwörtliche Kurve, aus der wir rausfliegen. Die einen sagen: "Die Finanzmärkte haben sich durch die staatlichen Rettungsprogramme weitgehend stabilisiert!" (US Finanzminister), andere wiederum glauben, dass dies erst der Anfang eines gewaltigen globalen Finanz- und Wirtschaftscrash ist. Wie wir in der nahen Vergangeheit erlebt haben, wurde viel gelogen, beschwichtigt und falsch dargestellt. Vor allem haben die Prognosen und Voraussagen der sogenannten Finanzexperten weitgehend nicht gestimmt. Selbst der Chef der Deutschen Bank hat fast gebetsmühlenartig immer wieder erklärt, dass "die Talsohle erreicht ist". Jedesmal kam es schlimmer. Erst kürzlich hat Ackermann zugegeben, dass wir uns auf ziemlich schlimme Zeiten einstellen müssen.
Es steht derzeit sehr viel an der Kippe. Rettet man die Autoindustrie mit vielen nicht vorhandenen Milliarden US-Dollar und €uro? Oder weiss man, dass es nicht mehr viel Sinn haben wird, denn in ein paar Monaten brauchen die wieder Geldnachschub! Hier hat sich ein gefrässiges Schwarzes Loch aufgetan, das gefüttert werden möchte. Tun wir dies einmal, wollen sie immer mehr. Und nach der Autoindustrie kommen mit Sicherheit auch andere Branchen, die ebenfalls vor dem Abgrund stehen ...
Wann steht der Steuerzahler endlich auf und sagt: "Genug!" Denn all diese "Rettungsmilliarden" muss schlussendlich jemand bezahlen! Richtig, der Staat - und der Staat sind die Steuerzahler, also wir.
Die weltweite Autoindustrie verfügt über Überkapazitäten. Viele Automarken wackeln seit Jahren. Hier wäre ein Ende mit Schrecken tatsächlich besser als ein Schrecken ohne Ende. Die Welt kommt auch ohne Chevrolets, Buicks, Chrysler, Fords und Opels aus. Wie sagen die Ökonomen, der Markt reguliert sich selbst - nach Angebot und Nachfrage ...
Aber nicht nur die komatöse US-Autoindustrie sind die derzeitigen Pompfinewra (auf wienerisch die Totengräber) des Systems. Faule Kredite bei der Kreditkartenfirmen, restriktive Kreditvergaben, implodierende Hedge Fonds, der drohende Zusammenbruch des interkontinentalen Warenverkehrs, fallende Börsenwerte, wahrscheinliche Massenentlasssungen am Arbeitsmarkt, mögliche soziale Unruhen und hilflose Politiker können das System jederzeit zum Wanken und sogar zum Zusammenbruch bringen.

Der Zusammenbruch kommt plötzlich! Zu verwoben ist das Netzwerk der Finanz und Ökonomie. Ein gravierender Anlass und das Räderwerk steht still. Dann heisst es "nichts geht mehr!"

Das ist der Sinn dieses Blogs!

Ich werde Euch im Rahmen dieses Blogs mit den notwendigen Informationen versorgen, damit ihr euch vorbereiten könnt und der Tsunami des grossen Crashs nicht ganz überraschend kommt. Neben ausgesuchten Meldungen aus Internet und Presse gebe ich auch Tipps und schreibe Kommentare. Ich muss diesbezüglich auch ein wenig lächeln, da ich seit Jahren vor dieser Entwicklung warne und noch im Frühjahr als Naivling oder Untergangsguru belächelt wurde. Zu gross war das Vertrauen in ein System, das schon sehr lange nicht mehr richtig funktioniert ... doch nur wenige haben das gesehen. Ich bin weder Schwarzmaler noch Untergangsguru. Ich sehe diesen globalen Crash als einzige Chance ein neues System zu schaffen, das menschenwürdig, liberal und weder restriktiv noch destruktiv ist. Da der Mensch anscheinend aus globalen Katastrophen bisher nicht gelernt hat (2 Weltkriege, Atombombenabwürfe, Hungerkatastrophen, u.v.m.) bin ich der Meinung, es muss ein Ereignis geben, das noch viel schrecklicher ist, als alles zusammen. Und am Anfang dieses denkwürdigen Ereignisses befinden wir uns jetzt! Danach ist - mit Sicherheit - alles anders! Und ich ich weiss (nicht glaube), dass danach eine Zeit beginnt, in der nicht das Kapital und die Macht im Mittelpunkt steht, sondern der Mensch. Vielleicht sehe ich auch deswegen sorglos in die Katastrophe ...

Ich würde mich freuen, Dich vielleicht öfters hier zu wissen. Hol´ dir Informationen, Tipps und Anregungen! so wie diese:

Jetzt noch Gold kaufen - es ist bald vorbei!

Sehr lange werde ich euch nicht mehr empfehlen können "ins Gold zu gehen", das heisst Goldmünzen oder Goldbarren als Vorsorgeinvestition zu kaufen. Die Zeit der Goldpreisdrückung ist wahrscheinlich in den nächsten Tagen vorbei. Erwartet wird, dass der Goldpreis - je nach Situation - auf 1500 bis sagenhafte 3000 U$ klettern wird. Hätten beim Goldpreis rein marktwirtschaftliche Faktoren gegolten und nicht eine offensichtliche Drückung des Goldpreises, so wäre auf Grund der hohen globalen Nachfrage der Preis weit über 1000 U$. Im Grunde gut für uns, denn noch besteht die Möglichkeit, das "Weihnachtsgeld zu vergolden". Wichtig bei physischem Goldkauf ist, kleine Werte anzukaufen (1/4 Oz. Münzen oder 5g Goldbarren), denn wenn es zu einem Währungsausfall kommt, ist Gold, aber auch Silber und Platin, das wichtigste Zahlungsmittel! Sparbücher sind dann möglicherweise mehr oder weniger wertlos, ebenso Bargeld! Wer allerdings schon viele kleine Werte besitzt, kann natürlich auch Halbkilo- oder Kilobarren kaufen. Gold hat den immensen Vorteil, dass es mit an 100%iger Wahrscheinlichkeit nie den Wert als Zahlungsmittel verlieren wird (ausser es werden Unmengen neue Goldlager gefunden, was allerdings sehr unwahrscheinlich ist!).

Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)


Meldungen:

Keine rasche Erholung in Sicht (manager-magazin.de)
Hedge Fonds in der Verkaufsspirale (handelszeitung.ch)


Carlyle konnte die Margin Calls nicht erfüllen - Nach dem Scheitern der Rettungsgespräche für den angeschlagenen börsennotierten Fonds Carlyle Capital rechnet dieser mit dem Einzug des verbleibenden Anlagevermögens durch die Kreditgeber. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag in New York mit. Bemühungen der US-Gründerfirma The Carlyle Group, in Gesprächen mit US-Banken die Liquidation des Fonds zu verhindern, waren am späten Mittwoch (Ortszeit) gescheitert. Die in Amsterdam notierten Aktien fielen am Donnerstag um bis zu 70 Prozent und setzten damit die Talfahrt der vergangenen Handelstage fort. (handelszeitung.ch)

US-Autobauer bitten Kongress um Milliarden - Warnung vor Kollaps. Die Chefs der drei großen US-Autobauer haben mit Warnungen vor einem Kollaps der Autoindustrie ihrer Bitte um einen neuen Milliarden-Staatskredit Nachdruck verliehen. (onvista.de)

China - das Ende der Exportindustrie. Die Provinz Guangdong gilt als Keimzelle des chinesischen Wirtschaftswunders. Hier wollte die Regierung zeigen, dass das Land mehr kann, als billig zu produzieren. Dann kam die Finanzkrise. (ftd.de)

Die Rettung der Verbraucher - "Die Verbraucher gehen nicht mehr einkaufen", lautet die fettgedruckte Schlagzeile des Chicago Tribune. Wir wissen, dass das genau das ist, was sie tun sollten. Sie sollten sich zusammenreißen und den Bilanzbogen wieder in Ordnung bringen. (zeitenwende.ch)

Lustiges am Rande:
Nicht vergessen: Heute ist wieder Welttoilettentag! Als Welttoilettentag wurde der 19. November erstmals 2001 von der Welttoilettenorganisation ausgerufen. Von den Vereinten Nationen wird der Vorschlag, den 19. November zum regelmäßigen Jahrestag zu machen, mitgetragen. (wikipedia.org) Was würden wir nur ohne die UNO machen? Sie zeigt uns sogar den Gang zum Locus!




Tipp zum Bunkern:
getrocknete Datteln - Relativ lange
lagerfähig (kühl & trocken), sehr hoher Fruchtsüssegehalt,
Vitamine A und B2, sehr hoher Kaliumgehalt, reich an Eisen, Calcium und
Phosphor - eine leicht verdauliche Frucht. Über ein Jahr gelagerte Datteln
trocknen weiter und beginnen zu kristallisieren, d.h. sie sind nicht
verdorben, viel eher werden noch süßer mit einer "krokantweichen"
Konsistenz. (erhältlich in fast allen Supermärkten und im
Reformfachhandel
)


Wissen
:
Gold (Gold, von indogermanisch ghel: glänzend, gelb, ist ein chemisches Element und Edelmetall. Das Symbol Au für Gold leitet sich von der lateinischen Bezeichnung Aurum ab.)

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